KAFFEE - genießt du schon oder bist du noch süchtig??

- was Kaffee wirklich in deinem Körper bewirkt -

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Gehörst du auch zu denjenigen, die ihren Kaffee früh „brauchen“, ohne ihn angeblich nicht wach werden, schlechte Laune haben oder gar nicht mehr merken, dass sie täglich mehrere Tassen davon konsumieren? Dass sie ihren Kaffee gar nicht wirklich genießen, sondern schon fast süchtig danach sind?

Und glaubst du nur zu gerne den regelmäßigen Artikeln in Zeitung und Medien, die behaupten, dass 4-5 Tassen Kaffee täglich (!) nicht nur absolut unbedenklich, sondern sogar gesund sind? Wenn du das auch weiterhin glauben möchtest, lies am besten nicht weiter.

Wenn dir deine Gesundheit aber am Herzen liegt, dann möchte ich dir gerne ein paar Auswirkungen und Folgen von täglichem Kaffeekonsum aufzeigen und was Kaffee wirklich in deinem Körper bewirkt.

Immer wieder liest man Artikel, die behaupten, dass Kaffee sogar das Risiko für Herzkreislauferkrankungen, Krebs und Alzheimer/Demenz verringern kann. Eine unverantwortliche Aussage. Oft verbreitet von Seiten, die z.B. Kaffee oder Kaffeemaschinen vertreiben – oder sogar von „Ernährungsberatern“, die solche Aussagen unrecherchiert und damit unverantwortlich weitergeben.

Was passiert in deinem Körper, wenn du Koffein trinkst?

Schauen wir uns die Wirkung von Koffein im Körper etwas genauer an:

Das Koffein imitiert ein Hormon, das den Nebennieren signalisiert, mehr Adrenalin auszustoßen. Adrenalin ist ein Stresshormon, welches der Körper aktiviert, wenn eine Gefahrensituation vorliegt. Trinkst du Kaffee (oder ein anderes koffeinhaltiges Getränk), wird Adrenalin (plus Cortisol) ausgestoßen, d.h. die Nebennieren gehen von einer stressauslösenden Situation aus.

Das setzt mehrere Körperreaktionen in Gang:

– deine Muskeln werden angespannt

– dein Blutzuckerspiegel steigt an, um Energie freizusetzen

– dein Puls und deine Atmung beschleunigen sich, dadurch wird deine Aufmerksamkeit gesteigert und

– deine Verdauung wird parallel blockiert bzw. angetrieben

Das sind alles Funktionen, die in einer akuten Gefahrensituation sehr nützlich sind – aber: du sitzt vielleicht nur im Büro und hast dir eine Tasse Kaffee geholt, um konzentriert weiterarbeiten zu können. Wenn der Adrenalin-Kick nach einiger Zeit abebbt, fühlst du dich müde und erschöpft. Das ist meist der Moment für die nächste Tasse Kaffee!

Im Laufe der Jahre verlangt dein Körper stetig nach mehr, um denselben Effekt zu erzielen. Du hast also täglich Unmengen von Stresshormonen im Blut, die dein Körper nur schwer wieder abbauen kann.

Denn in Wirklichkeit entzieht dir Kaffee Energi,e und dein Körper verweilt bei regelmäßigem (täglichem) Kaffeegenuss (plus Stress von Außen) in einer permanenten Stresssituation, die dich z.B. nachts nicht mehr gut schlafen lässt, zu Stimmungsschwankungen und Reizbarkeit führt, Rückenschmerzen und Erschöpfung.

Auch körperlich gibt es viele negative Auswirkungen:

  • der beruhigend wirkende Neurotransmitter Serotonin wird reduziert (so dass du nicht mehr gut entspannen kannst)
  • Kaffee wirkt stark säurebildend, was zu zahlreichen Folgebeschwerden führt (Darmerkrankungen, Intoleranzen usw.)
  • der Cholesterinspiegel wird erhöht
  • die wichtigen B-Vitamine werden verbraucht, so dass es zu Vitaminmängeln kommt
  • die Eisenaufnahme wird verhindert
  • Magnesium und Calcium werden vermehrt über den Urin ausgeschieden (Dr. Inge Hofmann, Lebensmittel- und Biochemikerin, Fachautorin für Ernährung, München)
  • die Atmungsintensität deiner Zellen wird um bis zu 70 % gesenkt
  • er kann bei empfindlichen Personen auf Magen-Darm wirken in Form von Durchfall, Übelkeit, Sodbrennen
  • er erzeugt Unruhe im Gefäßsystem
  • dein Blutdruck erhöht sich im Laufe der Jahre
  • Haut, Haare + Nägel bekommen nicht mehr genug Nährstoffe
  • Sexualhormone werden herunterreguliert
  • du bekommst Heißhungerattacken, da durch die Stresshormone die Glukose aufgebraucht wird
  • die Fettverbrennung wird gestoppt, solange Cortisol (Stresshormon) im Blut ist (du nimmst also nicht oder nur schwer ab)

Wieviel Koffein ist verträglich?

Eine Latte Macchiato enthält ca. 110 – 280 mg Koffein, ein Espresso 107 mg/Tasse, auch schwarzer Tee hat noch ca. 100 mg Koffein pro 250 ml und eine Dose Cola ca. 45 mg. Mediziner sprechen ab einem Konsum von 400 mg Koffein innerhalb von acht Stunden von einer Koffeinvergiftung (Dr. Weaver).

In meinen Detox-Kursen habe ich nur selten Teilnehmer, die keine Kaffeetrinker sind, meist sind es mehrere Tassen am Tag. Im Kurs merken sie innerhalb von nur 3 Wochen gravierende Verbesserungen ihrer Beschwerden nur durch das Weglassen von Koffein, Fabrikzucker jeglicher Art und dem Einbeziehen von frischem Obst, Gemüse und Vollkornprodukten.

Magen-Darm-Beschwerden verschwinden, Wechseljahrsbeschwerden und Hitzewallungen, Schlafprobleme, Kopfschmerzen, Müdigkeit und Erschöpfung lösen sich in dieser kurzen Zeit auf. Und sogar erhöhter Blutdruck reguliert sich und das Säure-Basen-Gleichgewicht verbessert sich.  Dieses Erleben ist für viele so einprägsam, dass sie in Zukunft den Kaffee ganz weglassen bzw. auf Getreide- bzw. Lupinenkaffee umsteigen (= pflanzlichen Kaffeegenuss ohne Koffein).

 Wäre koffeinfreier Kaffee eine Alternative?

Entkoffeinierter Kaffee ist ein Spezialkaffee, dem das Koffein bis auf einen geringen Rest entzogen wurde (ca. zwei bis sechs Milligramm pro Tasse). Aber: um das Koffein zu entziehen, werden die Kaffeebohnen in ein Lösungsmittel (Dichlormethan) eingeweicht. Dieses steht im Verdacht,  krebserregend zu wirken. Bei entkoffeiniertem Bio-Kaffee wird das Koffein nur mit Hilfe von Kohlensäure, Wasser und Kohlendioxid entzogen. Dieser Vorgang ist wesentlich zeitaufwändiger und erklärt – neben der Qualität der Kaffeebohnen – den höheren Preis.

Was tun?

Kaffee war, ist und bleibt eine Genuss-Droge, die in unserer gesunden, täglichen nichts zu suchen hat, trotz vieler gegenteiliger Werbung und Behauptungen. Dass die Menschen überhaupt so viel Kaffee trinken, liegt hauptsächlich daran, dass sie generell zu wenig Energie haben.

Sie arbeiten zu viel und schlafen zu wenig, sie bewegen sich nicht mehr und die Ernährung ist mangelhaft und vitalstoffarm. Diesen Energiemangel durch Suchtstoffe zu pushen und mit Fast Food den Zeitmangel auszugleichen, rächt sich in der Entstehung von Krankheiten wie Depressionen, Burnout, Herzkreislauferkrankungen usw., die rasant ansteigen.

Verwende deine Tasse Kaffee wieder als das was sie ist: ein Genussmittel, das man nicht täglich trinken sollte – denn dann wird es zum Suchtmittel.

Wenn du beim Weglassen von Kaffee Entzugserscheinungen bekommst (Kopfschmerzen, starke Erschöpfung) ist das schon ein Zeichen, dass dein Körper davon abhängig ist. Aber nach ein paar Tagen sind alle Beschwerden wie weggeblasen, und du bist wirklich fit und voller Energie!

Und wie ist es bei dir? Ist Kaffee für dich ein seltenes Genussmittel, z.B. am Sonntagnachmittag in einem schönen Cafè oder eine tägliche Droge? Möchtest du es mal ausprobieren, wie es dir ohne geht?

Wenn du Hilfe brauchst, bei der Umstellung deiner Ernährungs- und Lebensgewohnheiten, berate ich dich gerne in einem persönlichen Gespräch.

♥-lich Alexandra

TEMPEL ODER BRUCHBUDE - Wie sehr wertschätzt du deinen Körper?

Was ist dein wichtigster Wert im Leben?

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Fragt man Menschen danach, kommt bei sehr vielen der Wert „Gesundheit“.
Hinterfragt man aber ihre Lebensweise, fällt auf, dass sie so ziemlich alles tun, um genau das zu verhindern:

  •  sie bewegen sich zu wenig
  • essen viel Ungesundes
  • trinken viel zu viel Kaffee und Alkohol
  • haben extremen Stress und wenig Ausgleich
  • übersehen die Warnlämpchen ihres Körpers und nehmen lieber Abführmittel, Schmerzmittel, Cholesterinsenker usw., anstatt nach den Ursachen zu schauen, auf SICH zu schauen.

Wenn du deinen Wert „Gesundheit“ wirklich bewusst lebst, fällt dir die Entscheidung leicht, auf bestimmte Nahrungsmittel und Lebensgewohnheiten zu verzichten. Wenn du statt nach dem Lustprinzip lieber Werte- und Sinnorientiert lebst, ist das ein enormer Lebensgewinn! Dein Selbstwert und deine Selbstliebe sind der Schlüssel für ein erfülltes Leben.

Tempel oder Bruchbude?

Wie empfindest du deinen Körper?
Als heiligen Tempel, mit dem man vorsichtig umgeht, ihn achtsam pflegt, geborgen fühlt? Dein Körper ist wie ein Tempel, er ist einzigartig, nicht zu ersetzen.
Oder geht es schon eher Richtung „Bruchbude“?

Hast du Beschwerden, bist nicht mehr so beweglich, der Blutdruck ist zu hoch und das Gewicht auch? Meist sind wir irgendwo zwischendrin.
Warum aber gehen wir so nachlässig mit unserem Körper um? Als ob wir ein zweites Exemplar im Schrank hätten, wenn das Erste nichts mehr taugt! Dass es nicht so ist, merkt man leider oft erst, wenn die ersten Beschwerden und Krankheiten auftauchen.

Die Frage ist, in welche Richtung willst du dich bewegen?

Wie willst du dich fühlen in 5, 10 oder 30 Jahren?

Den Grundstein dafür legst du jetzt!
So wie du dich heute entscheidest, wird das Auswirkungen haben auf dein Wohlbefinden.

Es geht hier nicht um die Ausnahmen, dass man mal faul und träge ist, mal über die Stränge schlägt, Fast Food isst oder ein Gläschen zuviel trinkt. Es geht um deinen Alltag, deine täglichen Gewohnheiten. Es geht um deine Lebenseinstellung und deine Wertschätzung dir selbst gegenüber.

Wenn du dich so ernährst wie es die Werbung täglich zeigt, wenn du dich verführen lässt die vielen bunten Packungen im Supermarkt zu kaufen, wenn du deinen Fleischkonsum nicht einschränkst und immer noch daran glaubst, dass Milch wichtig ist für deinen Körper und Energydrinks dir Energie geben, dann wird es irgendwann zu den ersten Beschwerden kommen und im Laufe der Jahre zu den ernährungsbedingten Zivilisationskrankheiten.

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Wenn du permanent über dein Stresslevel gehst und dich überforderst, gegen deine Werte lebst und keine Zeit mehr hast für das, was dir wirklich lieb und wichtig ist, dann wird auch das Auswirkungen haben auf deine Gesundheit.

Und dein Körper ist geduldig und kann viel kompensieren. Mangelzustände zeigen sich erst, wenn es schon so richtig zu spät ist. In meiner Beratung zeigen sich bei einer Vitalstoffanalyse auf Zellebene oft große Mangelzustände, die aber mit einer Änderung der Ernährungs- und Lebensgewohnheiten recht schnell wieder in den Griff zu bekommen sind.

Gesundheit darf und soll leicht sein! Du darfst nur nicht zu spät damit anfangen! Mache jeden Tag etwas FÜR deine Gesundheit, auch kleine Schritte haben Wirkung und sind eine Wertschätzung von dir für Dich!

Gerne unterstütze ich dich mit einer ganzheitlichen Beratung und Körperanalyse auf deinem Weg,

♥-lich Alexandra Eideloth

Holistische Gesundheitsberaterin – Gesund mit Herz & Verstand

 


 

10 Kicks für einen coolen Sommer aus der holistischen Praxis

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Aus der holistischen (ganzheitlichen) Gesundheit habe ich hier viele Maßnahmen für Körper, Geist und Seele, mit denen du den Sommer zum Genuss für dich machst.

Ich liebe den Sommer, die Hitze, die langen Sommerabende Treffen mit Freunden und die Vielfalt an Genüssen!  Aber der Sommer hat auch seine Tücken: viele leiden unter zu großer Hitze oder geschwollenen Füßen, die Temperatur lässt die Energie schneller schwinden und Sonnenbrand oder Mückenstiche sind Faktoren, die den Genuss trüben können.

10 Tipps für einen unbeschwerten, coolen Sommer:

1. Tipp: Der frühe Vogel….

Im Sommer fällt es einem leicht, früher aufzustehen. Nutze die noch kühleren Morgenstunden für deinen Frühsport! Ob du ein Workout machst, Walken, Joggen oder Yoga - Hauptsache es macht dir Spaß! Dein Stoffwechsel wird angekurbelt, und du fühlst dich fit und wach!

2. Tipp: Kühlende Yogaübungen

Ja, die gibt es tatsächlich: Yogaübungen für den coolen Sommer! Stehende oder sitzende Vorwärtsbeugen haben z.B. einen kühlenden Effekt, genauso wie Atemübungen (z.B. Wechselatmung). Im Gegenzug wirken Rückwärtsbeugen wie ein Energieschub.

3.Tipp: Mit leichter Nahrung zu einem leichten Sommer!

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Mit frischer, leichter Kost hältst du die Energie aufrecht. Gerade der Sommer bietet einen reich gedeckten Tisch an Beeren, Früchten, Blattgrün und Gemüse, die uns Powerstoffe für den Tag liefern, z.B. für Müsli, Smoothie oder bunte Salate! Wasserhaltige Früchte und Gemüse, wie Melone, Erdbeeren, Ananas, Gurke bieten sich an heißen Tagen besonders an. Sie helfen Schwellungen abzubauen und damit auch noch Gewicht!
Im Gegensatz dazu belasten sehr fettiges Essen, Fast  Food oder Fleischgerichte deinen Kreislauf, Zucker- und Weißmehlprodukte lassen dein Energielevel wieder in den Keller sinken und Kaffee/Koffein regt z.B. zusätzlich die Schweißproduktion an!

4. Tipp: Wasser Marsch!

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Gerade wenn du viel schwitzt, musst du dem Körper die Flüssigkeit wieder nachfüllen, sonst kommt es schnell zu großer Mattigkeit, Kopfschmerzen und Konzentrationsstörungen. Das beste Getränk ist reines zellverfügbares Wasser ohne Zusätze. Aber auch ein lauwarmer Tee ist hier zu empfehlen. Zu kalt sollten die Getränke nicht sein, weil der Körper sonst zu viel Energie aufwenden muss, um die Temperatur des Getränkes auf Körpertemperatur zu bringen, was die Schweißproduktion anregt.

 

5. Tipp: Wasseranwendungen von Außen

Nicht nur innerlich kühlt Wasser, auch von Außen kannst du dir eine tolle Abkühlung verschaffen! Hier helfen Kneippsche Maßnahmen wie z.B. Wassertreten, Armgüsse oder Wechselunterschenkelbäder. Diese regulieren den Kreislauf und den Blutdruck. Das hilft auch bei Schwellungen der Beine. Hier hilft zur Vorbeugung Tipp No. 1 – schon den Morgen mit Bewegung beginnen und die Beine tagsüber hochlegen, so oft es möglich ist! Und am Abend ein lauwarmes Fußbad mit Meersalz und den ätherischen Ölen von z.B. Zitrone, Rosmarin, Pfefferminze oder Wacholder.

Wenn es ganz schnell gehen soll, stell dir eine Schüssel mit kaltem Wasser und Eiswürfeln an deinen Schreibtisch. Ist dir zu heiß, kannst du mit einem Eiswürfel deine Unterarme, Gesicht oder Schläfen abtupfen, und schon geht es dir besser. Oder du nutzt Tipp No. 6: die Gletscherschockmassage!

6. Tipp: Gletscherschockmassage:

Sie hilft bei beginnendem Kopfschmerz, Müdigkeit, Erschöpfung und zieht die Hitze aus deinem Kopf! (Achtung: durch den hohen Mentholgehalt nicht bei Kindern unter 6 Jahren durchführen oder in Räumen, wo sich kleine Kinder aufhalten)!
Du brauchst ein Handtuch, einen Eiswürfel und das ätherische Öl Pfefferminze.  Zuerst massierst du dir die Schultern und den Nacken, dann feuchtest du die Haut im Nackenbereich mit dem Eiswürfel an, gibst 1 Tropfen Pfefferminze auf deinen Finger und verstreichst ihn auf der feuchten Haut. Jetzt wedelst du mit einem Fächer oder einem festen Stück Papier Luft auf den Nacken. Wirst du massiert, kann der Masseur kräftig pusten! Das ist der Gletschereffekt! Lass dich überraschen! Danach das Handtuch in den Nacken legen. Riecht lecker, erfrischt sofort und macht superwach und fit fürs Weiterarbeiten!

7. Tipp: Siesta!

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Hier können wir von den Südländer*innen viel lernen! Die wissen, wie man einen coolen Sommer verbringt. Da ist es normal, dass um die Mittagszeit SIESTA angesagt ist. Am besten legst du deine Arbeitszeiten auf die frühen Morgenstunden, machst dann eine lange Mittagsruhe und verlängerst dafür den Abend, wenn es wieder kühler wird. So haushaltest du gut mit deinen Energien, schaffst genauso viel und bist erholter!

8. Tipp: Abkühlung mit Rosenwasser + Zitronenöl

Rosenwasser erfrischt und kühlt (z.B. auch bei Hitzewallungen). Sprühe es dir auf Gesicht und Dekolleté!
Auch Zitronenöl erfrischt, hilft konzentrieren und gibt dir Leichtigkeit und Lebensfreude! Du kannst es als Duftfläschchen auf den Schreibtisch stellen, in eine Duftlampe geben oder 1 Tropfen auf 1 Liter Wasser und als kühlende Erfrischung trinken.

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9. Tipp: Zaubermittel bei Sonnenbrand und Mückenstichen

Nicht aufgepasst und einen Sonnenbrand bekommen? Oder viele quälende juckende Mückenstiche? Das beste Mittel ist hier wieder aus der Aromatherapie: der Lavendel! Es ist eines der sehr wenigen Öle, die du sogar direkt auf die Haut geben darfst. Es hilft bei Entzündungen, Verbrennungen, Mückenstichen und wirkt beruhigend und entspannend. Zur Abwehr im Garten oder im Schlafzimmer eine Duftlampe aufstellen oder 1 Tropfen auf das Kopfkissen oder ein Tempotaschentuch geben.

10. Tipp: Leckere Erfrischungen!

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Was wäre der Sommer ohne Eis und leckere eisgekühlte Getränke? Selbstgemacht weißt du, was drin ist und vermeidest Zuckerbomben und Zusatzstoffe.

Eis kannst du mit gekauften Eisformen und Früchten/Säften ganz einfach selbst herstellen, z.B.:
– Wassermelone pürieren
– verschiedene Säfte mischen und mit ganzen Beeren gefrieren lassen
– Banane mit Beeren pürieren, evtl. mit etwas Honig süßen

Gerade mein Lieblingsrezept:
Rosen-Beeren-Limonade:

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1 Liter Apfelsaft, 1 Liter Wasser
2 Eßl. flüssiger Honig
eine Handvoll gefrorene Beeren (Himbeeren, Erdbeeren)
1 Tropfen Aromaessenz Rose , Rosenblätter ungespritzt
Eiswürfel

In meinem letzten Artikel über holistischen Genuss findest du auch einige leckere Cocktailideen: https://www.alexandra-eideloth.de/blog/2018/5/29/sommer-sonne-bunte-cocktails

Hinweis zu den Aromaessenzen:
Bitte unbedingt ein 100 % naturreines Aromaöl von einer vertrauenswürdigen Firma aus Deutschland, Österreich oder Schweiz kaufen! Sehr vorsichtig und sparsam dosieren! Leider werden oft viel zu hohe Dosierungen empfohlen! In diesem Blogartikel findest du nochmal Erklärungen zu den Aromaessenzen oder frag mich gerne: https://www.alexandra-eideloth.de/blog/2017/12/14/mit-dften-entspannt-durch-die-adventszeit-

 

Ich wünsche dir einen fröhlichen, coolen Sommer! Alexandra

KAFFEE - genießt du schon oder bist du noch süchtig?

- Was Kaffee wirklich in deinem Körper bewirkt -

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Gehörst du auch zu denjenigen, die ihren Kaffee früh „brauchen“, ohne ihn angeblich nicht wach werden,  schlechte Laune haben oder gar nicht mehr merken, dass sie täglich mehrere Tassen davon konsumieren? Dass sie ihren Kaffeegenuss gar nicht wirklich wahrnehmen, sondern schon fast süchtig danach sind?

Und glaubst du nur zu gerne den regelmäßigen Artikeln in Zeitung und Medien, die behaupten, dass 4-5 Tassen Kaffee  täglich (!) nicht nur absolut unbedenklich, sondern sogar gesund sind?  Wenn du das auch weiterhin glauben möchtest, lies am besten nicht weiter.

Wenn dir deine Gesundheit aber am Herzen liegt, dann möchte ich dir gerne ein paar Auswirkungen und Folgen von täglichem Kaffeegenuss aufzeigen und was Kaffee wirklich in deinem Körper bewirkt.

Immer wieder liest man Artikel, die behaupten, dass Kaffee sogar das Risiko für Herzkreislauferkrankungen, Krebs und Alzheimer/Demenz verringern kann. Eine unverantwortliche Aussage. Oft verbreitet von Seiten, die z.B. Kaffee oder Kaffeemaschinen vertreiben – oder sogar von „Ernährungsberatern“, die solche Aussagen unrecherchiert und damit unverantwortlich weitergeben.

Was passiert in deinem Körper, wenn du Koffein trinkst?

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Schauen wir uns die Wirkung von Koffein im Körper etwas genauer an:

Das Koffein imitiert ein Hormon, das den Nebennieren signalisiert, mehr Adrenalin auszustoßen. Adrenalin ist ein Stresshormon, welches der Körper aktiviert, wenn eine Gefahrensituation vorliegt. Trinkst du Kaffee (oder ein anderes koffeinhaltiges Getränk), wird Adrenalin (plus Cortisol) ausgestoßen, d.h. die Nebennieren gehen von einer stressauslösenden Situation aus.

Das setzt mehrere Körperreaktionen in Gang:

– deine Muskeln werden angespannt

– dein Blutzuckerspiegel steigt an, um Energie freizusetzen

– dein Puls und deine Atmung beschleunigen sich, dadurch wird deine Aufmerksamkeit gesteigert und

– deine Verdauung wird parallel blockiert bzw. angetrieben

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Das sind alles Funktionen, die in einer akuten Gefahrensituation sehr nützlich sind – aber: du sitzt vielleicht nur im Büro und hast dir eine Tasse Kaffee geholt, um konzentriert weiterarbeiten zu können. Wenn der Adrenalin-Kick nach einiger Zeit abebbt, fühlst du dich müde und erschöpft. Das ist meist der Moment für die nächste Tasse Kaffee!

Im Laufe der Jahre verlangt dein Körper stetig nach mehr, um denselben Effekt zu erzielen. Du hast also täglich Unmengen von Stresshormonen im Blut, die dein Körper nur schwer wieder abbauen kann.

Denn in Wirklichkeit entzieht dir Kaffee Energi,e und dein Körper verweilt bei regelmäßigem (täglichem) Kaffeegenuss (plus Stress von Außen) in einer permanenten Stresssituation, die dich z.B. nachts nicht mehr gut schlafen lässt, zu Stimmungsschwankungen und Reizbarkeit führt, Rückenschmerzen und Erschöpfung.

Auch körperlich gibt es viele negative Auswirkungen:

  • der beruhigend wirkende Neurotransmitter Serotonin wird reduziert (so dass du nicht mehr gut entspannen kannst)
  • Kaffee wirkt stark säurebildend, was zu zahlreichen Folgebeschwerden führt (Darmerkrankungen, Intoleranzen usw.)
  • der Cholesterinspiegel wird erhöht
  • die wichtigen B-Vitamine werden verbraucht, so dass es zu Vitaminmängeln kommt
  • die Eisenaufnahme wird verhindert
  • Magnesium und Calcium werden vermehrt über den Urin ausgeschieden

(Dr. Inge Hofmann, Lebensmittel- und Biochemikerin, Fachautorin für Ernährung, München)

  • die Atmungsintensität deiner Zellen wird um bis zu 70 % gesenkt
  • er kann bei empfindlichen Personen auf Magen-Darm wirken in Form von Durchfall, Übelkeit, Sodbrennen
  • er erzeugt Unruhe im Gefäßsystem
  • dein Blutdruck erhöht sich im Laufe der Jahre
  • Haut, Haare + Nägel bekommen nicht mehr genug Nährstoffe
  • Sexualhormone werden herunterreguliert
  • du bekommst Heißhungerattacken, da durch die Stresshormone die Glukose aufgebraucht wird
  • die Fettverbrennung wird gestoppt, solange Cortisol (Stresshormon) im Blut ist (du nimmst also nicht oder nur schwer ab)

Wieviel Koffein ist verträglich?

Eine Latte Macchiato enthält ca. 110 – 280 mg Koffein, ein Espresso 107 mg/Tasse, auch schwarzer Tee hat noch ca. 100 mg Koffein pro 250 ml und eine Dose Cola ca. 45 mg. Mediziner sprechen ab einem Konsum von 400 mg Koffein innerhalb von acht Stunden von einer Koffeinvergiftung (Dr. Weaver).

In meinen Detox-Kursen habe ich nur selten Teilnehmer, die keine Kaffeetrinker sind, meist sind es mehrere Tassen am Tag. Im Kurs merken sie innerhalb von nur 3 Wochen gravierende Verbesserungen ihrer Beschwerden nur durch das Weglassen von Koffein, Fabrikzucker jeglicher Art und dem Einbeziehen von frischem Obst, Gemüse und Vollkornprodukten.

Magen-Darm-Beschwerden verschwinden, Wechseljahrsbeschwerden und Hitzewallungen, Schlafprobleme, Kopfschmerzen, Müdigkeit und Erschöpfung lösen sich in dieser kurzen Zeit auf. Und sogar erhöhter Blutdruck reguliert sich und das Säure-Basen-Gleichgewicht verbessert sich.  Dieses Erleben ist für viele so einprägsam, dass sie in Zukunft den Kaffee ganz weglassen bzw. auf Getreide- bzw. Lupinenkaffee umsteigen (= pflanzlichen Kaffeegenuss ohne Koffein).

 Wäre koffeinfreier Kaffee eine Alternative?

Entkoffeinierter Kaffee ist ein Spezialkaffee, dem das Koffein bis auf einen geringen Rest entzogen wurde (ca. zwei bis sechs Milligramm pro Tasse). Aber: um das Koffein zu entziehen, werden die Kaffeebohnen in ein Lösungsmittel (Dichlormethan) eingeweicht. Dieses steht im Verdacht,  krebserregend zu wirken. Bei entkoffeiniertem Bio-Kaffee wird das Koffein nur mit Hilfe von Kohlensäure, Wasser und Kohlendioxid entzogen. Dieser Vorgang ist wesentlich zeitaufwändiger und erklärt – neben der Qualität der Kaffeebohnen – den höheren Preis.

Was tun?

Kaffee war, ist und bleibt eine Genuss-Droge, die in unserer gesunden, täglichen nichts zu suchen hat, trotz vieler gegenteiliger Werbung und Behauptungen. Dass die Menschen überhaupt so viel Kaffee trinken, liegt hauptsächlich daran, dass sie generell zu wenig Energie haben.

Sie arbeiten zu viel und schlafen zu wenig, sie bewegen sich nicht mehr und die Ernährung ist mangelhaft und vitalstoffarm. Diesen Energiemangel durch Suchtstoffe zu pushen und mit Fast Food den Zeitmangel auszugleichen, rächt sich in der Entstehung von Krankheiten wie Depressionen, Burnout, Herzkreislauferkrankungen usw., die rasant ansteigen.

Verwende deine Tasse Kaffee wieder als das was sie ist: ein Genussmittel, das man nicht täglich trinken sollte – denn dann wird es zum Suchtmittel.

Wenn du beim Weglassen von Kaffee Entzugserscheinungen bekommst (Kopfschmerzen, starke Erschöpfung) ist das schon ein Zeichen, dass dein Körper davon abhängig ist. Aber nach ein paar Tagen sind alle Beschwerden wie weggeblasen, und du bist wirklich fit und voller Energie!

Und wie ist es bei dir? Ist Kaffee für dich ein seltenes Genussmittel, z.B. am Sonntagnachmittag in einem schönen Cafè oder eine tägliche Droge? Möchtest du es mal ausprobieren, wie es dir ohne geht?

Wenn du Hilfe brauchst, bei der Umstellung deiner Ernährungs- und Lebensgewohnheiten, berate ich dich gerne in einem persönlichen Gespräch.

SOMMER - SONNE - bunte Cocktails!

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Liebst du es auch, an diesen jetzt schon lauen Abenden gemütlich zusammen zu sitzen, schöne Gespräche zu führen und dabei einen leckeren Cocktail zu genießen? Lebenslust pur!

Wenn man genauer auf die Inhaltsstoffe schaut, vergeht einem allerdings oft die Lust, denn neben viel Zucker (in allen Sirupen, Likören!) und natürlich Alkohol sind oft Unmengen an Zusatzstoffen enthalten, wie Farbstoffe, Aromastoffe, Zitronensäure, Verdickungsmittel, Geschmacksverstärker, Konservierungsstoffe usw.

Aber es geht natürlich auch ohne.
Ich verrate euch heute einige superleckere Drinks, die auch für Kinder geeignet und v.a. ohne jegliche schädliche Inhaltsstoffe sind!

Warum sollten wir Zusatzstoffe vermeiden?
Zusatzstoffe sorgen dafür, dass die Nahrungsmittel nach ihrer Haltbarmachung und Herstellung überhaupt wieder genießbar sind durch zugesetzte Geschmacksverstärker, Aromastoffe und Farbstoffe. Außerdem sol­len sie die Haltbarkeit verlängern oder auch die Verarbeitung erleichtern. EU-weit sind ca. 320 Zusatzstoffe zugelassen.

Aromastoffe verführen uns z.B. zum Mehressen, Glutamat bringt die Appetitregulation aus dem Takt und Süßstoffe verwirren das Hirn, so dass es Hunger meldet, wo satt zutreffend wäre. Aber auch Stoffe wie Verdickungsmittel und Emulgatoren, die das Essen cremig und weich machen, sorgen dafür, dass wir mehr davon zu uns nehmen, als der Magen braucht, weil sie so schön auf der Zunge zergehen.
Ohne Aromastoffe wären viele Industrieprodukte ungenießbar und damit unverkäuflich. Aroma ist nötig, um geschmacklose Rohstoffe aufzuwerten und den unangenehmen Geschmack der Lebensmittel-Technik zu übertünchen.

Es gibt mittlerweile rund 2700 verschiedene Aromastoffe die nicht eigens deklariert werden müssen, für die Zutatenliste genügen 2 Kategorien „Aroma“ und „natürliches Aroma“. Unter Aroma fällt alles was synthetisch hergestellt und dabei den natürlichen Aromastoffen nachgebaut wurde. Die Begriffe “naturidentisch” oder “künstlich” werden (nach der 2008 verabschiedeten EU-Aromenverordnung) seit dem 20. Januar 2011 nicht mehr verwendet.

Fruchtaromen für Cocktails lassen sich beispielsweise aus Schimmelpilzen oder, wie bei Erdbeeraroma, aus bestimmten Hölzern gewinnen. Die Bezeichnung “natürlich” bedeutet nur, dass der Rohstoff von Naturpro­dukten stammt. Rizinusöl z.B. ist „pflanzlichen Ursprungs“ und das daraus gewonnene Pfirsicharoma also ein „natürliches Aroma“. Ebenso das Kokosaroma, welches von den Ausscheidungen des Pilzes Trichoderma viri­de entstammt. Aromastoffe in Nahrungsmitteln und Produkten verführen dazu, mehr davon zu essen oder zu trinken, das natürliche Geschmacksempfinden wird getäuscht und manipuliert.

Der Geschmacksverstärker Glutamat greift in das körpereigene System der Botenstoffe ein, bringt Körper­funktionen durcheinander und hat eine zerstörerische Wirkung auf unsere Hirnzellen. Weitere Auswirkun­gen von Glutamat können sein: Kopfschmerzen, Herzklopfen, Schwindel, Zittern, Kribbeln, Nackenschmer­zen etc. Außerdem spielt er auch als Transporter eine Rolle bei der Krankheit Alzheimer (Transport von Alu­minium ins Gehirn)!

Zitronensäure, E 330, das klingt gesund, nach frischen Zitronen! Tatsächlich wurde Zitronensäure ursprüng­lich aus dem Saft von Zitronen gewonnen. Dank eines Schimmelpilzes kann der Zusatz aber ganz unabhän­gig vom Zitronenangebot in fast beliebiger Menge und v.a. billiger hergestellt werden (1,8 Millionen Tonnen pro Jahr!) Sie wird zur Haltbarmachung und als Säuerungsmittel eingesetzt. Zitronensäure greift die Zähne an und kann den Zahnschmelz aufweichen. Außerdem ist auch Zitronensäure (genauso wie Aspartam und Glutamat) ein Transporter von Aluminium ins Gehirn.

Die schönen knalligen und bunten Farben bei Sommercocktails  (oder auch Süßigkeiten etc.) kommen von Farbstof­fen. Deutschland verbraucht 160 Tonnen Lebensmittelfarbe pro Jahr. Sie gelten teils als krebserregend und allergieauslösend.

Möchtest du deine Ernährung mal etwas genauer anschauen? Ich berate dich gerne und anhand einer Körperanalyse können wir schauen, welche Mängel oder Belastungen dein Körper hat. Mein Beratungsangebot findest du HIER.

Doch es geht natürlich auch anders!
Mit naturbelassenen Zutaten und 100 % reinen Aromaessenzen kannst du selbst leckere Cocktails zaubern! (ich verwende 100 % naturreine Aromaessenzen zum Kochen und Backen, z.B. von der Firma Primavera bzw. Vegaroma. Diese können auch weggelassen werden, machen aber nochmal einen schönen „Geschmacks-Kick“ ).

Hier meine Rezepte für Dich für einen gemütlichen Sommer-Abend:

Zitronen-Limonade

(aus dem Buch „Lavinja die kleine Baumfee“)
400 ml Apfel-Direktsaft, 100 ml Zitronensaft Bio
80 g Akazienhonig
2 Tr. Aromaessenz Capri (ersatzweise 3 Tr. Zitrone oder Limette)
frische Zitronenmelisse, 1 Liter Mineralwasser, Eiswürfel/Crusheis
In einen Glaskrug die Aromaessenz geben, die Säfte und den Honig dazugeben und mit einem Schneebesen verrühren bis sich der Honig gelöst hat. Zitronenmelisse in den Krug legen und mind. 1 Stunde kühl stellen. Dann das Mineralwasser dazugießen, Eiswürfel in ein Glas füllen und mit der Limonade auffüllen.

Schneller Orangen-Mango-Cocktail

150 ml Mangosaft, 150 ml Orangensaft
120 ml Aromasirup (Grundrezept siehe unten), Eiswürfel
Alle Zutaten gut durchmixen, Gläser mit Eiswürfel füllen und Drink aufgießen.

Pina Colada free

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(aus dem Buch „Süße Träume“)
200 ml Kokosmilch, 200 g Creme fraiche
½ Liter Ananassaft, 120 g Blüten- oder Akazienhonig, Eiswürfel
nach Belieben: 2-3 Tr. Aromaessenz Limette

Alle Zutaten bis auf die Eiswürfel in einem Mixer verrühren, zerkleinerte Eiswürfel in Gläser füllen und mit dem Pina Colada auffüllen.

Melone-Mango-Cocktail

200 g Honigmelone, 200 g Mango oder Mangomus
100 ml Kokosmilch, 300 ml Ananassaft, 30 ml Zitronensaft
100 g Honig, Eiswürfel , frische Zitronenmelisse

Honigmelone und Mangofruchtfleisch pürieren, mit den restlichen Zutaten im Mixer verrühren, Gläser mit Eiswürfel füllen, Cocktail aufgießen und mit Zitronenmelisseblättchen garnieren.

Erdbeershake

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(aus dem Buch „Süße Träume“)
300 g Erdbeeren frisch oder gefroren
ca. 100 g Akazienhonig, ca. 500 ml Milch oder Sahne-Wasser-Gemisch (halb/halb)
nach Belieben: 2-3 Tr. Aromaessenz Vanille oder Rose
Alle Zutaten in einen Standmixer geben und durchmixen (oder mit dem Pürierstab). Soviel Flüssigkeit dazu­geben dass ein dickcremiger Shake entsteht.

 

Grundrezept Aromasirup

250 g Akazienhonig
30 ml Zitronensaft, 200 ml Wasser
ca. 18-20 Tropfen Aromaessenz nach Belieben z.B. für
Orangensirup: 15 Tr. Aromaessenz Orange, 5 Tr. Aromaessenz Vanille
Rosensirup: 12 Tr. Aromaessenz Rose 10 %, 8 Tr. Orange
Minzsirup: 10 Tr. Aromaessenz Pfefferminze, 8 Tr. Limette (Pfefferminze nicht bei Kindern unter 6 Jahren!)
Den Honig mit dem Zitronensaft und den Essenzen gut mit dem Schneebesen verrühren, das Wasser unter ständigem Rühren dazugeben, in eine Flasche abfüllen. Ca. ½ Jahr im Kühlschrank haltbar.

Ich wünsche euch viel Spaß beim Ausprobieren!
♥-lich Alexandra

Das Feuer im Hals - einfache Ursachenbehandlung bei Sodbrennen

So kannst du Sodbrennen ganz natürlich loswerden!

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Kennst du das vielleicht auch? Es brennt im Hals und hinter dem Brustbein wie Feuer, man muss sich räuspern und aufstoßen, Bauch- und Magendrücken kommen noch dazu – Sodbrennen belastet im Alltag enorm. Im Gespräch mit meinen Beratungskundinnen versuche ich herauszubekommen, wann das Symptom das erste Mal aufgetreten ist und wo die Ursache liegen könnte. Sehr oft nahm es seinen Beginn vor vielen Jahren mit einer Magen-Darm-Erkrankung und der Einnahme von Medikamenten.

Da die eigentliche Ursache (die oft in Ernährungsfehlern liegt) nicht behoben wird, kommen im Laufe der Jahre viele Symptome dazu.  Die Medikamentendosis wird immer mehr erhöht, die Beschwerden werden dennoch immer schlimmer.

Sodbrennen wird langsam zur Volkskrankheit: zwischen 20 und 40 % der Bevölkerung leiden darunter, 10 % sogar regelmäßig.

Sodbrennen ist nicht nur eine Befindlichkeitsstörung, sondern kann sich zu einer echten Krankheit auswachsen. Die Schleimhaut der Speiseröhre wird angegriffen und es können sich mit der Zeit Entzündungsherde bilden, die zu weiteren Krankheiten führen. Also höchste Zeit etwas zu tun. Und es ist wie immer gar nicht so schwer, das Feuer im Hals in den Griff zu bekommen, wenn man auf Ursachensuche geht.

So entsteht Sodbrennen

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Der Magensaft
Unser Magen bildet täglich ca. 1,5 – 3 Liter Magensaft, dieser ist sehr sauer und schützt uns damit vor evtl. eindringenden schädlichen Bakterien und Parasiten. Er hilft die Nährstoffe, Mineralstoffe und Spurenelemente gut aufzunehmen durch Enzyme wie Pepsin und er zerkleinert unsere Nahrung weiter. Unser Magen selbst ist geschützt durch die Magenschleimhaut, damit die ätzende Säure die Magenwand nicht angreifen kann.

Wie lange unsere Nahrung im Magen bleibt, hängt davon ab, aus was sie besteht, wie gut sie schon zerkleinert wurde und auch welche Temperatur sie hat. Ist die Nahrung gut vorverdaut und mit dem Magensaft vermischt, wird sie portionsweise vom Magenpförtner in den Zwölffingerdarm entlassen. So der normale Vorgang.

Was passiert bei Sodbrennen?
Bei Sodbrennen fließt etwas vom jetzt säurehaltigen Nahrungsbrei zurück in die Speiseröhre und verursacht das Brennen. Von daher wird oft ein Magensäureüberschuss diagnostiziert und Magensäurehemmer verschrieben (Protonenpumpenhemmer= Säureblocker) oder Antazida (= basische Salze die die Magensäure neutralisieren ).

Gerade die Medikamente gegen Sodbrennen haben aber sehr viele Nebenwirkungen, z.B. Magenprobleme wie Übelkeit, Kopfschmerzen, Schlafstörungen, Müdigkeit, Schwindel, Leberbelastung.  Außerdem hemmen sie die Eisen-, Magnesium- und Calciumaufnahme, können Nahrungsmittelallergien fördern, bakterielle Darminfektionen usw. Werden diese Medikamente über einen längeren Zeitraum genommen, entsteht eine Abhängigkeit. Denn wenn wir diese absetzen, bilden die Belegzellen im Magen noch mehr Säure wie zuvor, was in einer Erschöpfung der Zellen und schließlich in einem Magensäuremangel enden kann.

Ein säurearmer Magen braucht länger, um den Speisebrei mit der Magensäure zu vermischen. Die Nahrung liegt also länger im Magen, was Gärprozesse fördert und er braucht kräftige Muskelkontraktionen. Dadurch kann es passieren, dass Teile zurück in die Speiseröhre gedrückt werden und dort ein brennendes Gefühl hinterlassen. Langfristig kann sich die Speiseröhrenwand entzünden und im Laufe der Zeit können kleine Geschwüre entstehen. Wenn jetzt nur Medikamente genommen werden, aber die Ursache nicht beseitigt wird, wird das Problem im Laufe der Zeit immer schlimmer.

Wie kommt es zu einem zu viel an Säure?

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Dass sich zu viel Säure bildet, hat oft ganz alltägliche Ursachen, z.B.

  • hastiges, schnelles Essen
  • Stress im Alltag
  • zuckerreiche Mahlzeiten
  • stark verarbeitete Nahrungsmittel, die zur Übersäuerung führen
  • zu viel Chemie/Zusatzstoffe im Essen
  • zu viel tierische Eiweiße (v.a. Fleisch, Milch, Quark, Joghurt)
  • die Suchtmittel Alkohol und Nikotin fördern die Beschwerden
  • und v.a. der tägliche Genuss von Koffein(Kaffee, Softgetränke) ist stark säurebildend und verstärkt die Krankheit! Die Röstprodukte und die Chlorogensäure führen zu einer Reizung und vermehrter Säurebildung!

So wirst du Sodbrennen wieder los:

Medikamente sind nie die Lösung, sondern dein Körper muss selbst wieder zu einer normalen Magensäureproduktion zurückfinden. Dazu gehört unabdingbar eine Änderung der Lebens- und Ernährungsgewohnheiten, wie z.B.

  • in Ruhe und langsam essen, gut kauen
  • nicht zu heiß und nicht zu kalt essen
  • basenüberschüssig und vitalstoffreiche Kost zu dir nehmen, also viel Obst und Gemüse
  • jeglichen Fabrikzucker aus deiner Ernährung streichen
  • genug trinken (nur reines Wasser)
  • tägliche Bewegung!
  • Entspannungseinheiten einbauen!
  • unbedingt auf Alkohol, Nikotin und Kaffee verzichten
  • wer v.a. nachts unter Sodbrennen leidet, sollte  4 Stunden vor dem Schlafengehen nichts mehr essen
  • bei Übergewicht dieses dringend reduzieren (drückt auf den Magen und damit den Magensaft in Richtung  Speiseröhre)

Weitere Hilfen:

  • baue Bitterstoffe in deinen Speiseplan ein, wie z.B. Löwenzahn, Chicorée und andere bitter schmeckende Salate und Kräuter
  • frischer Weißkohlsaft, Sauerkrautsaft, Löwenzahnsaft
  • Mädesüßtee (hemmt die Ausschüttung von Magensäure) 2 Tl auf 1 Tasse (3 Tassen pro Tag)
  • Mineralerde zum Neutralisieren der überschüssigen Säuren (z.B. Heilerde)
  • Bananen oder Kartoffeln essen, diese binden auch die Säure

Anfällig für Sodbrennen sind vor allem Menschen, die permanent unter Stress stehen und dadurch auch noch besonders ungesund essen bzw. viele  Genussmittel zu sich nehmen. Auch eine besonders herausfordernde seelische Situation kann der Auslöser für Sodbrennen sein bzw. für eine Störung in der Magensaftsekretion.

Du hast es also selbst in der Hand, diesem vorzubeugen und deine Beschwerden zu lindern. Du musst mit deinem Körper zusammenarbeiten und nicht gegen ihn, durch eine Unterdrückung der Symptome. Das bedeutet im Moment vielleicht einen Mehraufwand und eine Umstellung deiner Gewohnheiten, aber du wirst belohnt mit  einem fröhlichen Darm, der sich nicht mehr beschweren muss.

Wenn du Unterstützung brauchst, beim Herausfinden der Ursache und der Umstellung deiner Ernährungs- und Lebensgewohnheiten, helfe ich dir gerne. Meine Beratung ist auch telefonisch möglich (https://www.alexandra-eideloth.de/einzelberatung/)

Alles Gute für Dich,
♥-lich Alexandra

 

Ostern ohne Lämmchen...

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Feines Lammfilet, Lammbraten, Lammhaxe, "rosa gegrillte Lammlende".......
noch ahnt das kleine Lamm nichts von seiner Zukunft auf dem Teller der Osterfeiertage.....

Seit Wochen fahre ich jeden Tag an der Wiese eines Gasthofes vorbei, auf dem Schafe mit ihren Lämmern weiden. Von den ersten staksigen Schritten der Kleinen, schönen Momenten wo sie noch bei ihrer Mama trinken bis hin zu fröhlichen Sprüngen quer über die Wiese, erfreue ich mich jeden Tag an ihnen.

Aber jetzt geht es auf Ostern zu und ich weiß, dass ihre Tage gezählt sind. Ob die Mamas das auch wissen? Dass ihnen bald die Kinder weggenommen werden?
Am liebsten würde ich über den Zaun steigen und sie alle einpacken. Wenigstens diese retten, neben den unzähligen Lämmern, die diese Woche noch ihr Leben lassen müssen.

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Warum? Weil manche denken, es gibt nichts Feineres als an Ostern ein leckeres zartes Kinderfleisch auf dem Teller haben zu müssen. Das ist so grausam und furchtbar.

Vielleicht denkst du bei der Wahl deines Osteressens oder wenn du im Gasthaus sitzt kurz nach und entscheidest dich dann für ein tierfreundliches Essen ohne Leid.

Denn wenn niemand mehr Lammfleisch bestellt, aber nach vegetarischen Alternativen fragt, dann müssen auch die Gasthäuser umdenken und vielleicht retten wir so jedes Jahr ein paar mehr Lämmchen. Das wäre doch schön!

Danke für`s Lesen und Nachdenken!
LG Alexandra

Fit und gesund ohne Erkältung und Grippe

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Sehnsüchtig warten wir auf den Frühling, aber bis April ist noch alles drin: von Minustemperaturen und Schnee, bis hin zu den ersten warmen Sonnenstrahlen, Narzissen und Gänseblümchen! Und gerade zur Zeit kämpfen viele mit Erkältung oder Grippe. Deshalb habe ich hier meine besten Tipps zusammengefasst, um dich fit und gesund durch die kommende Zeit zu lotsen.

Mach dich fit für den Frühling mit ein paar einfachen prophylaktischen Maßnahmen!

Der Erkältung vorbeugen!

„Erkältung“ kommt nicht von Kälte,  wie viele glauben. Bei den Erkältungskrankheiten handelt es sich um Katarrhe der Schleimhäute oder um Infekte durch Bakterien oder Viren.  Diese können v.a. durch ein schwaches Immunsystem entstehen. D.h. wenn du dein Immunsystem stärkst, hast du auch eine stabile Gesundheit.

Ursachen eines schwachen Immunsystems:

  • Hauptursache ist ein Mangel an Vitalstoffen, d.h. eine vitaminarme Ernährung. Durch zu viel Fabrikzucker, stimulierende Getränke (Koffein, Alkohol), ballaststoffarme Ernährung, Kuhmilchprodukte bzw. tierisches Eiweiß, Weißmehlprodukte, Zusatzstoffe/Fast Food etc. kommt es im Laufe der Zeit zu Mangelzuständen in deinem Körper.

Außerdem schwächst du dein Immunsystem durch:

  • zu wenig Bewegung an der frischen Luft
  • seelische Belastungen, die dein Immunsystem schwächen
  • Stress (dadurch wieder das Verlangen nach zuckerhaltigen Produkten bzw. Koffein durch Cortisolausschüttung)
  • Schlafmangel
  • Lichtmangel

 Durch diese einfache Maßnahmen fit und gesund  in den Frühling

Was kannst du tun, damit es gar nicht erst zu Husten, Schnupfen, Heiserkeit kommt?

Prophylaxemaßnahmen

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  • Die beste Abhärtungsmaßnahme sind  Kaltwasseranwendungen, z.B. Kneipp`sche Knie- oder Schenkelgüsse, Kneipp`sche Ganzkörperwaschung, morgendliche Wechselduschen, abendliches ansteigendes Fußbad zur Vorbeugung (dieses tut auch gut bei Erkrankung, z.B. kombiniert mit ätherischen Ölen oder Kräutern zur Linderung).
  • Täglich an die frische Luft und Spaziergänge machen.
  • Gerade auch in Büroräumen regelmäßig lüften bzw. mit der Aromalampe Zitrusdüfte vernebeln (wirken desinfizierend).
  • Saunagänge (nicht im Krankheitsfall und auf keinen Fall bei Fieber!!)
  • Sonnenbäder (dadurch tankst du ausreichend Vitamin D, was dein Immunsystem stärkt)
  • Eine vitalstoffreiche frische Ernährung mit viel Obst, Gemüse und Vollkornprodukten, um deine Zellen gut zu versorgen und die Abwehrkräfte zu stärken.
  • Schon vorbeugend Erkältungstees trinken, wie Holunderblüten, Lindenblüten, Pfefferminze, Anis, Süßholzwurzel, Ingwertee oder auch Zitronenwasser.
  • Auch Sex ist ein Immunbooster! Forscher sagen, dass dadurch die Abwehrkraft um 30 % gesteigert werden kann!

Bist du jemand, die sich jede „Erkältung“ mitnimmt?

Dann hast du vielleicht eine lymphatische Konstitution. „Lymphatiker“ reagieren stark auf das artfremde Eiweiß und sind dadurch sehr oft erkältet mit Schnupfen, Husten, Ohrenschmerzen, geschwollenen Lymphknoten und Mandeln etc.  Sie reagieren besonders auf Milch, Quark, Joghurt. D.h. diese Nahrungsmittel sollten komplett aus deiner Ernährung gestrichen werden. Die anderen tierischen Eiweiße stark einschränken oder auch streichen (Fleisch, Wurst, Fisch, Eier, Käse).

Vorbeugend, aber gerade auch im Krankheitsfall, ist es wichtig viel Frisches und Rohes zu sich zu nehmen. Durch eine vitalstoffreiche Vollwerternährung (wie ich sie auch in meinem Buch „Der Nahrungs-WAHN-SINN“ beschreibe), nimmst du automatisch genügend Antioxidantien auf. Diese helfen Krankheiten vorzubeugen (z.B. enthalten in Beeren, Zitrusfrüchte, Sprossen, Knoblauch, Zwiebel, Sanddorn, Hagebutte, Kohl, Tomaten, allgemein Gemüse usw.).

Oft sind häufige Erkältungen aber auch ein Hinweis darauf, dass es nötig ist die Lebensverhältnisse zu ändern. Seelische Belastungen können auch zu einer Schwächung deiner Widerstandskraft führen. Denn vielleicht hast du ja auch nur deshalb ständig Schnupfen, weil du „die Schnauze voll hast“?? Oder Ohrenschmerzen, weil du  „nichts mehr hören willst und kannst“ oder hast es im Hals, weil es dir „die Sprache verschlägt“? Auch darüber kannst du nachdenken.

Ruhepausen und Entspannung spielen eine wichtige Rolle, denn auf Stress reagiert dein Körper mit der Ausschüttung des Stresshormons Cortisol. Dieses wirkt negativ auf die Immunbotenstoffe und du wirst dadurch anfälliger für eine Erkältung oder Grippe. Antibiotika sind bei „Erkältungen“ übrigens wirkungslos (schädigen dafür extrem deine Darmflora und die Leber). Auch kann die Problematik der Infektanfälligkeit  nur durch gesunde Lebensführung, aber niemals durch eine Grippe-Impfung gelöst werden.

Was aber tun, wenn du nun trotzdem krank geworden bist?

Dann ist es wichtig natürlich zu behandeln, z.B. mit pflanzlichen Naturheilmitteln, Homöopathie und im Akutfall helfen ganz wunderbar Wickel und Hausmittel. In meinem Artikel „Mit Zwiebelsocken und Aromaölen fit durch die kalte Jahreszeit“ findest du viele Ideen für die Durchführung. In einer Ernährungsberatung zeige ich dir gezielt, wo du optimieren kannst, welche Nahrungsmittel dir nicht gut tun und worauf du in Zukunft achten kannst, um dein Immunsystem zu stärken.

Ich wünsche dir einen tollen Frühlingsstart und v.a. eine kraftvolle Gesundheit,

♥-lich Alexandra

Holistische Gesundheitsberaterin

Du möchtest gerne einen aktuellen Vitalstatus deiner Körperwerte wissen, ohne Blutabnahme und schmerzfrei?  In meiner Beratung bekommst du neben ausführlichen Ernährungsinformationen auch eine Vitalstoff-Körperanalyse, wo wir genau schauen an was es mangelt und wie du es durch deine Ernährung wieder optimieren kannst.

Mit Zwiebelsocken + Aromaölen fit durch die kalte Jahreszeit!

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Von Frühling ist noch keine Spur und viele plagen sich gerade mit Erkältungssymptomen wie triefender Nase, dickem Kopf und Halsweh durch den Alltag. Um schnell wieder fit zu werden, gibt es viele wunderbare Möglichkeiten, den Körper natürlich zu unterstützen und v.a. ohne Chemie wieder gesund zu werden.

Am besten ist es natürlich, Erkältungen vorzubeugen, durch eine naturbelassene frische Vollwertkost, Bewegung, Kneippschen Maßnahmen, verschiedenen Tee`s und Entspannung. Aber wenn es dich jetzt doch erwischt hat, dann helfen dir vielleicht die folgenden Tipps aus der Aroma- und Kräutertherapie:

Schnupfen:

Neben viel Trinken (Holunderblütentee, Lindenblütentee), ansteigende Fußbäder und einer Duftlampe mit Erkältungsölen, ist v.a. die Zwiebel ein Allrounder, die man in dieser Jahreszeit immer im Haus haben sollte! Die Zwiebel ist ein natürliches Antibiotikum durch den Wirkstoff Allicin und wirkt ableitend, desinfizierend, schmerzlindernd, entzündungshemmend, entgiftend, stoffwechselanregend und schleimlösend. Ihr Wirkstoff Quercetin setzt Viren außer Gefecht. Je schärfer eine Zwiebel ist, desto mehr gesunde Inhaltsstoffe hält sie für uns bereit.

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Ganz wunderbar helfen Zwiebelsocken“ (bei Kindern ab 6 Monaten verwendbar):
Zwiebel schälen und in ½ - 1 cm dicke Scheiben schneiden, im Wasserdampf erwärmen, auf die Fußsohlen legen (Temperaturkontrolle!!), etwas Heilwolle darüber und mit einer Mullbinde umwickeln, warme Wollsocken darüberziehen und 3-4 Stunden ruhen!

Tipp:

Wenn es ganz schnell gehen soll die Fußsohlen mit einer saftigen Zwiebel einreiben und danach mit Heilwolle und Socken abdichten.

Inhalieren: (für Kinder ab 2-3 Jahren – in dem jungen Alter am besten das Kind auf den Schoß nehmen und mit unters Tuch gehen, damit mit dem heißen Wasser nichts passiert)

Beim Inhalieren wird Schleim gelöst, die Schleimhäute befeuchtet, eine Vermehrung der Viren oder ein erneutes Eindringen wird durch die hohen Temperaturen gebremst.

2 Liter kochendes Wasser über einen Zusatz wie z.B. Kamillentee, Meersalz, 1-2 Zwiebeln, Thymiantee oder ein passendes ätherisches Öl geben. Den Kopf über den Topf beugen und mit einem Tuch ganz abdecken, 10-15 Minuten inhalieren, danach 15-30 Minuten nachruhen (Kopf wärmen). (Kinder auf keinen Fall alleine inhalieren lassen!!!)

 

Schnupfenbalsam:

10 ml fettes Öl z.B. Mandelöl, Jojobaöl mit 1 Tr. Ätherisches Öl Angelikawurzel und 2 Tr. Ätherisches Öl Majoran mischen, Nasenflügel damit bestreichen.

Oder:

20 ml Jojobaöl, 10 ml Aloeveraöl, 3 Tr. Cajeput, 1 Tr. Teebaum, 1 Tr. Angelika, 2 Tr. Lavendel.

 

Fertig zu kaufen:

Der Engelwurzbalsam von Ingeborg Stadelmann ist wunderbar bei wunden Nasen, zu beziehen über die Bahnhofapotheke Kempten (auch gut bei Ohrenschmerzen hinters Ohr einreiben oder bei Halsschmerzen für die Lymphknoten)

 

Husten:

Brustöl bei Husten & Halsweh
15 ml Jojobaöl und 15ml Johanniskrautöl mit 2-4 Tropfen Thymian ct. Linalool und 1-2 Tropfen Lavendel fein oder extra vermischen. Brust, Hals, Nacken und die Fußsohlen einreiben.

Zwiebeltee:

½ Zwiebel klein schneiden, 3-5 Minuten in ¼ l Wasser kochen, abseihen, evtl. mit Honig süßen

Dosierung: Säuglinge und Kleinkinder 3-4 x tgl. 1 Tl, größere Kinder und Erwachsene 2-3 Tassen am Tag

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Außerdem: viel trinken um den Schleim zu verflüssigen (Hustentees: Thymian, Spitzwegerich, Lindenblüten, Fenchel), für feuchte Raumluft sorgen: Wasserschale auf die Heizung oder feuchte Tücher

Thymianwickel:

Thymian wirkt schleimlösend und klärend bei festsitzendem Husten. Dafür einen Thymiantee kochen, ein Baumwolltuch darin eintauchen, auswringen, in ein trockenes Tuch einschlagen und auf die Brust legen (mit Schal oder Decke umwickeln). 10-15 Minuten ruhen, danach gut nachwärmen (warm anziehen).

Ohrenschmerzen:

Auch hier wirkt die Zwiebel Wunder, nämlich schmerzstillend und entzündungshemmend

Zwiebelsäckchen: (für Kinder ab 1 Jahr bis zum Erwachsenen)

Zwiebel würfeln und 1-2 cm dick auf das mittlere Drittel eines Tuches (z.B. Stofftaschentuch oder noch einfacher Fingerling, Papierteebeutel) geben, ein flaches Päckchen falten und zukleben. Der Wickel sollte etwas größer sein als das Ohr und die Partie hinter dem Ohr mit einbeziehen. Zwiebelpäckchen im Wasserdampf erwärmen, erst das Päckchen (Wärmekontrolle!), dann Heilwolle auf das Ohr legen und mit Mütze/Stirnband fixieren. Bis zu einer Stunde anlassen, 2-3 x täglich.

Duftbausch:

1-2 Tr. Aromaöl Lavendel extra oder Teebaum auf einen Wattebausch oder Heilwolle träufeln und vorsichtig in das Ohr legen. (ätherische Öle nie direkt in das Ohr träufeln!!). Mütze oder Stirnband anziehen.

Oder: 10ml Johanniskrautöl mit 1-2 Tropfen Lavendel vermischen und sanft außen um das Ohr einmassieren.

Raumbeduftung während der Erkältungszeit

Mit ätherischen Ölen kannst du ganz einfach etwas für deine Erkältung tun.

Hier noch ein paar generelle Hinweise bei der Verwendung von Aromaölen:

  • verwende grundsätzlich 100 % naturreine ätherische Öle von einer guten zuverlässigen Firma (z.B. Primavera, Neumond)
  • verwende nie mehr Tropfen als angegeben, hier hilft wirklich weniger mehr (auch hier schauen woher die Tipps kommen, es gibt Firmen die eine viel zu hohe Dosierung empfehlen!!)
  • Die Aromaöle NIE pur auf die Haut, ins Ohr, Nase etc. geben oder innerlich einnehmen
  • es gibt Öle die sind für Schwangere, Säuglinge, Kinder absolut verboten (z.B. Pfefferminze), also bitte vorher gut kundig machen bevor du die Öle verwendest, wenn Kinder im Haus leben
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Wenn du unsicher bist, frag mich doch vorher gerne nochmal.

Tagsüber:  in der Duftlampe: 2 Tropfen Zitrone, 1 Tropfen Thymian ct. Linalool.

Abends: 2 Tropfen Lavendel, 1 Tropfen Thymian ct. Linalool.

Wirkung der Öle:

Lavendel: beruhigend, entkrampfend, entzündungshemmend, antibakteriell,  
                   schmerzstillend
Zitrone: desinfizierend, antibakteriell, fiebersenkend, antiviral, erfrischend
Cajeput: lässt besser durchatmen, wirkt stark antiinfektiös
Angelika und Eukalyptus wirken stark entzündungshemmend
Thymian linalool: Antibakteriell, antiviral, antimykotisch, stärkt das Immunsystem

Es gibt natürlich noch unzählige Anwendungen mehr mit Wickel, Kräuter, Bäder und Essenzen. Viele Tipps findest du auch zum Thema Aromaöle und Entgiftung in meinem Buch "Der Nahrungs-WAHN-SINN" (siehe HIER)

Also verwöhne dich lieber in diesem Bereich, statt gleich zu Medikamenten zu greifen und damit gleichzeitig Leber und Darm zu belasten. Und dass eine Grippeimpfung nicht hilfreich ist, dürfte inzwischen auch schon bekannt sein. Und gerade bei Kindern helfen die Anwendungen besonders gut, einmal durch die Wirkung der Heilstoffe, zum anderen natürlich durch die Zuwendung und Zeit, die du damit deinem Kind schenkst.

Dasselbe gilt natürlich auch für uns, ob wir uns selbst verwöhnen oder verwöhnen lassen!

Viel Freude beim Ausprobieren

♥-lich Alexandra

10 verrückte Tipps, wenn du Kochen einfach nur DOOF findest!

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Kochsendungen haben seit Jahren Hochkonjunktur, gerne schauen wir anderen in die Küche und Töpfe und sind live dabei, wenn geschnippelt, gerührt und probiert wird. Zum Selberkochen haben aber immer weniger Lust und Zeit laut Deutschem Ernährungsreport. Nur 39 % der Bevölkerung kochen täglich frisch. Fast Food, die schnelle Tiefkühlpizza oder Essen unterwegs/in der Kantine sind für viele selbstverständlich. Laut Statistik wurden im Jahr 2016 im Lebensmittelhandel 304 000 Tonnen Fertigpizzen verkauft.

Auch in meinen Kursen sind immer mehr Frauen, die Kochen einfach doof finden, die es stresst, wenn sie noch am Abend nach der Arbeit am Herd stehen sollen, die Kochbücher und Rezepte raussuchen nur langweilt und den Druck, den sie spüren - weil sie ja trotzdem gesund leben wollen - regelrecht hassen.

Wie kannst du trotzdem zu Freude am Kochen kommen?

Es gibt ein paar Fakten, um die wir einfach nicht herum kommen:

1. Wir müssen jeden Tag Essen. Punkt.
2. Außerhalb leckeres, gesundes und bezahlbares Essen zu finden, ist nicht einfach bis unmöglich.
3. Deswegen Abstriche zu machen und doch viel zu oft auf Fast Food etc. zurückzugreifen, ist kontraproduktiv und auf Dauer schädigend. Es macht dich schlichtweg krank.

Was also tun?
Es gibt mehrere Möglichkeiten:

– Augen zu und durch, nach dem Motto “es muss halt sein”.
– Sich selbst so sehr wertschätzen, dass es dem eigenen  Körper gut geht und man gesund bleibt und deswegen doch fast täglich mit etwas Freude frisch kocht
– ODER: LIMONADE DRAUS MACHEN

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Mach Limonade draus!

Was meine ich damit:
Du kennst sicher den schönen Spruch “Wenn dir das Leben Zitronen gibt, mach Limonade draus” – also: mach das Beste aus der Situation oder noch mehr.

Was heißt das jetzt für diese tägliche ungeliebte Kochsituation??

Mach deine Kochsession einfach zur Party!

Hier habe ich 10 verrückte Tipps, die deine tägliche Kochzeit zur besten Zeit des Tages machen!

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  • Wie wäre es, wenn du dich zum Kochen richtig schick machst? Lippenstift auflegst und ein mega-sexy Kleid dazu anziehst. Jede von uns hat doch so ein Kleid im Schrank, zu dem es „nie die Gelegenheit gibt“ – mach genau das Kleid zu deinem „Kochkleid“. Schürze war einmal! Verrückt? Ja!
  • Vielleicht gibt es da sogar noch diesen verrückten Hut, den du dir nie trauen würdest draußen zu tragen? Setz ihn auf!
  • Jetzt lege dir eine tolle Musik auf und TANZE, während du dein Essen zubereitest!
  • Alternative: wie wäre es mit Bauchtanz im originalen Outfit? Das macht das Kochen zum Genuss (und vielleicht probierst du dazu gleich ein indisches Curry?)
  • Du wolltest schon immer  Gesangsunterricht nehmen und glaubst, du hast nicht die Zeit dazu? Es gibt Stimmübungen auf CD und beim Kochen im Stehen ist somit täglich die ideale Übungszeit zum Trainieren!
  • Es gibt so viele Bücher, die du lesen möchtest, aber am Abend bist du einfach zu müde? Kaufe dir ab jetzt nur noch Hörbücher. Während du kochst, kannst du in aller Ruhe dem Sprecher zuhören. Höre dieses Buch auch NUR beim Kochen, so dass du dich schon auf den nächsten Tag freust, weil es so spannend ist und du es gar nicht erwarten kannst, weiterzuhören (und damit wieder zu kochen). So kann die Kochzeit zum spannenden (Krimi), lehrreichen (Sachbuch) oder sogar erotischen Genuss werden (vielleicht auch eine Möglichkeit, deinen Partner zum Kochen zu animieren….)
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  • Du brauchst es am Abend eher ruhig? Dann nutze diese Zeit um wirklich achtsam und im Augenblick zu sein, keine Musik, keine Ablenkung, nur völlig bei dir und beim Salat putzen. Das haben schon die Mönche so gelehrt, im Hier und Jetzt sein –  Riechen, Spüren, Sehen, Atmen.
  • Die Waage sagt dir, dass Sport auch ganz gut tun würde, aber du weißt gar nicht, wann du das noch machen sollst? Ja, richtig – beim Kochen! Damit schlägst du gleich 2 Fliegen mit einer Klappe! Gesundes Essen und Bewegung für diesen Tag erledigt. Leichte Übungen beim Schnippeln (auf die Zehenspitzen rauf und runter), zwischen dem Umrühren von Gemüse Kniebeugen, wenn du etwas im Keller holen musst joggen, Armkreisen während die Küchenmaschine läuft usw.
  • Stehen auf deiner Liste auch so viele gute Filme, die du ansehen möchtest, aber die Zeit dafür fehlt? Laptop in die Küche und nebenher endlich ansehen (wie wäre es passend zur Kochsession mit „Ratatouille“, „Eat, Pray, Love“, „Madame Mallory und der Duft von Curry“, „Kiss the Cook“ usw.  )
  • Und wenn du ganz mutig und verrückt bist: mach eine Challenge draus und poste sowohl Fotos von dem, was du beim Kochen gemacht hast, als auch das Kochergebnis! (Wenn du das machst, sag mir aber bitte Bescheid, das Ergebnis möchte ich auch gerne sehen!)

Bist du auch ein Kochmuffel? Wie schaffst du es, trotzdem jeden Tag mit Freude zu kochen?

Wie gesund ist VEGAN wirklich?

“Vegan” ist in aller Munde – im wahrsten Sinne des Wortes! In den letzten Jahren ist ein wahrer Boom ausgebrochen: waren früher die Vegetarier die absoluten „Exoten“ und „Alternativen“ muss man sich heutzutage schon fast entschuldigen wenn man „nur Vegetarier“ ist.

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Vegan ist die Devise, NICHTS mehr vom Tier, kein Fleisch, keine Milchprodukte, auch kein Honig von der Biene, wer ganz streng ist, benutzt auch kein Leder für Schuhe und Wolle für Kleidung, keine Kosmetika die Stoffe vom Tier enthält  und trinkt auch keinen Wein, der mit Lab hergestellt wurde.

Grundsätzlich ist die vegane Welle sehr zu begrüßen, ein Umdenken unserer Konsumgesellschaft ist dringend nötig. Produkte aus Massentierhaltung sind nicht mehr tragbar. Der Durchschnittsdeutsche isst ca. 60 kg Fleisch/Wurst pro Jahr und verbraucht über 100 kg an Milchprodukten, je billiger desto besser und mehr. Das ist nicht produzierbar, ohne auf Kosten unserer Tiere zu gehen. Der weltweite Verbrauch ist in den letzten Jahren um das 5-fache gestiegen! „Ohne Fleisch“ können sich viele nicht vorstellen, hier bei uns auf dem Land ist es „normal“ dass täglich ein Fleischgericht auf dem Tisch steht. Dass Milchprodukte ungesund sein könnten,  ist für viele undenkbar. Aber es gibt aus ernährungsphysiologischer Sicht keinen Grund Fleisch/Milchprodukte bzw. überhaupt tierische Eiweiße zu essen.

Aber ist vegan wirklich die gesündere Alternative?

Wie ernährt sich denn der „Durchschnittsveganer“?

Die Nahrungsmittelindustrien richten sich natürlich nach Trends und reagieren mit ihrem Angebot. Inzwischen hat jeder Supermarkt seine Bio- und Veganecke, im Kühlregal liegen die Tofuwürstel neben der Sojasahne, das Tofugeschnetzelte neben dem veganen Käse. Alles ist möglich, für alles gibt es einen Ersatz.

Aber: sind diese industriell stark verarbeiteten veganen Produkte noch natürlich?

Spielt es da noch eine Rolle, ob sie aus Biozutaten hergestellt sind?  Was ist mit den unzähligen Zusatzstoffen wie Aromastoffe, Konservierungsstoffe, Farbstoffe, Stabilisatoren, Zucker die enthalten sind – sollte die Priorität bei unserer Ernährung nicht auch UNSERER Gesundheit dienen?

Und das machen die veganen Ersatzprodukte definitiv nicht. Sie sind – wie der Name schon sagt – „Ersatzprodukte“, aber in keinster Weise gesünder als z.B. Fleisch- oder Milchprodukte und sollten deshalb auch so behandelt werden, d.h. ich kann ab und zu ein Sojaprodukt verwenden, im Sommer Tofuwürstchen auf den Grill legen oder ein vegetarisches Schnitzel essen. Aber dies sollten genauso Ausnahmen sein wie der Fleischverzehr oder das Joghurt zum Frühstück.

Was ist Soja?

Die Sojabohne hat ursprünglich viele wertvolle Bestandteile. Aber so ist sie in den verarbeiteten Sojaprodukten nicht enthalten, sondern sie wird einer starken Denaturierung unterworfen durch moderne Produktionsverfahren. Das sog. „texturierte Sojaprotein“ (TVP) wird durch Erhitzung und hohem Druck in sog. Extrudern durch feine Düsen gedrückt wodurch es eine fleischähnliche Konsistenz annimmt. Dabei gehen die wertvollen Inhaltsstoffe verloren und es können sich toxische Stoffe bilden die gesundheitsschädlich wirken. Auch Hexan wird dabei als Lösungsmittel eingesetzt um das Sojaöl vom Sojaprotein zu lösen (bei Bioprodukten nicht erlaubt). Dies kann schwere Nervenschäden oder Hautirritationen verursachen. Ist das Sojaprodukt aus konventioneller Produktion, stammt es fast nur noch aus genmanipuliertem Anbau.

Wie kann ich gesund vegan essen?

Wenn du vegan leben möchtest, d.h. sämtliche Tierprodukte meiden, ob vom lebenden oder vom toten Tier UND dabei aber auch noch selbst gesund bleiben oder werden möchtest, dann esse VOLLWERTIG VEGAN.

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Denn die bekannten Zusätze in unserer Nahrung die uns auf Dauer krank machen, sind plötzlich in der veganen Ernährungsweise wieder selbstverständlich enthalten wie z.B.:

  • Zucker jeglicher Art
  • Pflanzenmargarine, industriell hergestellte Fette
  • Zusatzstoffe
  • stark verarbeitete Produkte
  • Eiweißkonzentrate

Vegane Vollwertige Alternativen:

– Wie kann ich vegan gesund süßen?

Da Honig als Naturprodukt wegfällt, kann in einer vollwertig-veganen Ernährung mit süßen Früchten (z.B. Bananen) oder eingeweichten Trockenfrüchten (z.B. pürierte Datteln) gesüßt werden.

– Was nehme ich statt Sahne/Milch?

Gekaufte Ersatzprodukte enthalten meistens Zucker (Rohrzucker, Dicksaft) oder Stabilisatoren. Am besten wäre es diese als Musmilch/Nussmilch selbst herzustellen, z.B. auf 200 ml Wasser, 1-2 Eßl. Mandel- oder Cashewmus mixen ODER 20-30 g Nüsse/Mandeln mit 4 Datteln in 200 ml Wasser einweichen (20 Minuten), danach pürieren.

– Butterersatz:

Bei Backrezepten kann Butter oft durch ein gutes kaltgepresstes Öl ersetzt werden, als Streichfett z.B. mit Reiscreme (20 g Naturreis fein mahlen, mit 100 ml Wasser aufkochen lassen und abkühlen).

– für Eier:

1 Ei kann ersetzt werden durch 1 Eßl. Kichererbsenmehl + 2 Eßl. Wasser, ODER 1 Eßl. Johannisbrotkernmehl ODER 1 Eßl. Kaltgepresstes Öl + ½ Eßl. Weinsteinbackpulver + 2-3 Eßl. Wasser ODER 1 Eßl. Kichererbsenmehl + 2 Eßl. Wasser

Der Hauptteil deiner täglichen Nahrung sollte natürlich vitalstoffreich frisch sein, d.h. frische Gemüse, Salate, Früchte, Sprossen, Nüsse, Hülsenfrüchte, Vollgetreide, Pseudogetreide (Quinoa, Buchweizen, Amaranth), naturbelassene Fette + Öle und das alles im besten Fall aus biologischem Anbau. Auch Wildkräuter, Wildfrüchte sind unglaublich nährstoffreich und können deinen Speiseplan jetzt im Frühjahr bereichern. Wenn du so basenreich und abwechslungsreich isst, die säurebildenden Nahrungsmittel weglässt (z.B. Zucker, Koffein etc.), dann leidest du auch keinen Mangel und kannst natürlich und tierfreundlich gesund leben!

♥-lich Alexandra

Toller Buch-TIPP:

„Vegan + Vollwertig geniessen“ von Annette Heimroth/Brigitte Bornschein, Hädecke Verlag

 

Warum heute der beste Tag für deine Gesundheit ist!

.. und was du für deine Gesundheit tun kannst, so dass er das morgen, nächsten Monat und nächstes Jahr auch noch ist.

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Heute ist dein bester Tag!

Warum? Weil du dich heute dafür entscheiden kannst, dass es dein bester Tag wird. 

Und das hat nichts mit dem Jahresanfang zu tun und dass wir gerade in den ersten Januartagen uns besonders viele Ziele setzen. Etwas Neues beginnen und dir vornehmen, z.B. gesund zu leben, das kannst du jeden Tag! Und zwar jeden Tag wieder neu!

Und genau das ist der Schlüssel dafür, dass du am kommenden Jahresende wirklich sagen kannst: 

JA, ich habe meine Ziele erreicht:

  • Ich habe meine Ernährung umgestellt
  • Ich esse jetzt abwechslungsreich und gesund
  • Ich habe keine Magen-Darm- oder sonstige Beschwerden mehr, mein Blutdruck ist normal und meine Blutwerte auch
  • Ich habe so viele Kilo abgenommen, dass ich mich wohl fühle in meinem Körper
  • Ich nehme mir regelmäßig Zeit für mich und v.a. mich wichtig
  • Ich akzeptiere meinen Körper nicht nur, sondern liebe ihn mit allen seinen Macken
  • Ich bin fit, wach und leistungsfähig

Das hört sich für dich unrealistisch an?

Du hast das schon so oft versucht, und es hat nicht geklappt?
Das glaube ich dir.
Es ist schwer, Ziele und Vorhaben wirklich durchzuhalten und dranzubleiben. Denn wir wissen doch alle, was wir „eigentlich“ tun sollten, wie wir uns ernähren sollen, dass wir uns bewegen und generell auf unsere Gesundheit achten sollen usw. Und jedes Jahr fangen wir wieder an und jedes Jahr hören wir wieder mitten auf der Strecke auf. Die Anfangsmotivation reicht einfach nicht bis zum Jahresende! Uns geht zwischendrin die Luft aus.
Der Erfolg lässt zu lange auf sich warten.
Es gibt zu viele Verführungen von Außen.
Der Partner, die Kollegen, das Umfeld machen sich lustig über unsere Bemühungen oder boykottieren sie.
Und im Fall der Fälle ist die Tafel Schokolade, der große Eisbecher einfach viel verführerischer als der Salat oder der Apfel.

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Die Werbung macht es uns doch jeden Tag vor, wie es einfacher geht:
„In 4 Wochen 10 kg abnehmen“
„Mit diesem Shake wirst du schlank, fit und gesund“
„4-Wochen-Programm für die Wunschfigur“
„Das richtige Eiweißpulver für jedes Ziel“

Es gäbe noch Hunderte dieser Werbesprüche. Wir wollen „schnell und sofort“ Ergebnisse sehen, in 4 Wochen Erfolg zu haben hört sich verführerisch an. Aber ganz ehrlich: hast du schon jemals mit solchen Versprechen etwas erreicht? Also langfristig? Was du auch heute noch lebst und halten konntest?

Ich kenne tatsächlich niemanden. Ganz im Gegenteil. Meine Kundinnen haben meist viele solcher „4-Wochen-Kuren“ hinter sich. Das kurzfristig motivierende Ergebnis war schnell wieder Vergangenheit, und es ging ihnen danach oft schlechter wie zuvor.

Aber wie kommst du denn nun wirklich zu dem Ziel, welches du dir vornimmst?

Der Schlüssel zum Erfolg ist Disziplin und Geduld.

Ja, das hört sich nicht so sexy an. Aber ganz ehrlich, die meisten Erfolge im Leben kommen nicht über Nacht und ohne Fleiß. Wenn du gesund und fit sein willst, reicht es nicht, nur vier Wochen etwas zu verändern. Wenn du schlank sein willst, geht es um langfristige Veränderungen und nicht darum, für einen kurzen Zeitraum zu verzichten.

Aber das haben wir meist ( noch nicht) nicht gelernt.

Wir müssen nichts mehr tun, um etwas zu erreichen. Auch den Kindern wird alles aus dem Weg geräumt, alle Wünsche erfüllt. Auf etwas warten, auf etwas sparen kennen die meisten nicht mehr. Alles will sofort gelebt und genossen werden. Die Erdbeeren schon im März, die Lebkuchen bereits im September, ein Handy ab dem Grundschulalter und auf Partys mindestens schon mit 14. Und heute maßlos und ungesund essen – was kümmert es mich, ob ich in 10 Jahren dadurch vielleicht krank bin?

Wenn wir uns erfolgreiche Menschen ansehen, egal in welchem Bereich, dann zeigt sich, dass ihnen das nicht in den Schoß gefallen ist, sondern viel Fleiß und Durchhaltevermögen dahintersteckt. Vor ein paar Tagen habe ich eine Reportage von den „Ehrlich Brothers“ gesehen, zwei inzwischen weltweit bekannte Magier und Zauberer mit einer sagenhaft faszinierenden Show. Sie haben angefangen als Kinder mit einem Zauberkasten. Durch jahrelanges Üben und immer Dranbleiben, nie aufgeben, auch nicht bei Absagen und Niederlagen, sind sie zu dem Punkt gekommen, wo sie heute stehen. An einem Trick arbeiten sie manchmal 1-2 Jahre!

Was heißt das jetzt für dich, für uns und unsere Gesundheit?

Hör auf zu jammern und fang einfach an! Und zwar jeden Tag wieder.

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Die Themen Gesundheit, Ernährung, Bewegung, deine Selbstliebe sind tägliche Themen. Die sind nicht in ein paar Wochen abgehandelt. Überlege dir, wie gesund du in 10 Jahren sein willst und dann geh dafür. Denn wenn du die Entscheidung getroffen hast, dass du auch dann noch vital und beweglich und gesund sein möchtest, dann ist der Weg klar und du kannst dich jeden Tag wieder FÜR deine Gesundheit entscheiden.

Und wenn mal ein Tag dabei ist, der vollkommen in die andere Richtung ging, dann kannst du am nächsten Tag einfach wieder neu anfangen.

3 Tipps zum Erinnern:

  1. Suche dir einen starken Satz, der dich immer wieder an deine Entscheidung erinnert und hänge ihn dir an einen Platz, wo du ihn täglich siehst
  2.  Halte deinen Fokus in dem Jahr auf ein bestimmtes Ziel, welches du erreichen möchtest (z.B. zuckerfrei essen, regelmäßig bewegen, den Schwerpunkt auf vegetarische Kost legen, xx Kilo abnehmen etc.)
  3.  Suche dir einen Vertrauten, der immer mal wieder nachfragt, dich stupst und erinnert, wenn du Motivation brauchst.Gerne übernehme auch ich diese Aufgabe in meiner Online-Jahres-Begleitung „Health, Food & Love“ und begleite dich ein ganzes Jahr kontinuierlich auf dem Weg zu deinem Wohlfühl-Körper. Dabei lernst du dich selbst so richtig gut kennen und was dir gut tut, so dass du mit Leichtigkeit deine Ziele erreichst.

Ausführliche Infos über mein Begleitpaket findest du hier: https://www.alexandra-eideloth.de/jahresbegleitung/

Wie lautet dein Fokus-Satz für das Jahr 2018, der dich stärkt und dranbleiben lässt? Magst du ihn hier mit uns teilen?

Ich wünsche dir ein ganz wundervolles gesundes neues Jahr und dass du dir täglich sagst:

Heute ist mein bester Tag!“

♥-lich Alexandra
 

Fröhliche Weihnachten ohne Tierleid

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Artikel vom Compassioner 02.12.2016

Jetzt beginnt sie wieder, die alljährliche ruhige und besinnliche Weihnachtszeit … wobei ich persönlich den Eindruck habe, dass gerade die Wochen vor Weihnachten bei vielen Menschen in Stress und Hektik ausarten und neben dem üblichen Alltag eben auch noch das Weihnachtsfest vorbereitet sein will, was neben den zahlreichen Geschenken und dem Hausputz v.a. auch kulinarisch ein Höhepunkt werden soll.

Auch ohne dass man gläubig ist und sich auf die Ankunft Christi vorbereitet (der eigentlichen Bedeutung der Adventszeit), steht diese Zeit der letzten Wochen des Jahres und der Zeit vor Weihnachten doch bei vielen unter dem Motto „friedliches und liebevolles  Zusammensein“.  Vor allem die Adventssonntage werden genutzt, um Freunde zu treffen oder die Eltern, Geschwister, Kinder, Enkel zum Fest einzuladen. Es wird gebacken, gekocht und lecker aufgetischt. Und die Zeitschriften sind voll mit unzähligen Rezepten für Festtagsbraten und Weihnachtsgans.

…aber –  wie war das nochmal – sollte diese Zeit des Jahres nicht unter dem Motto „Frieden + Liebe“ stehen?

Vielleicht können wir unser Denken noch ein bisschen erweitern und unseren Mitgeschöpfen auch ein friedliches Fest gönnen, indem wir gerade diese vielen Advents- und Feiertage tierleidfrei zelebrieren. 

Immer mehr Menschen finden zur vegetarischen oder veganen Lebensweise, 2015 waren es in Deutschland bereits 7,8 Millionen Menschen die kein Fleisch mehr essen, das ist ein schöner Fortschritt. Auf der anderen Seite steht Deutschland aber mit dem Fleischverzehr von 85 kg pro Kopf im Jahr weit oben in der Liste (USA mit 120 kg). Das entspricht laut dem „Fleischatlas“ (Heinrich-Böll-Stiftung) ca. 635-715 Tiere die jeder im Jahr verzehrt. Eine erschreckende Zahl. Vor allem, wenn man weiß, wie diese Tiere ihr Leben vorher verbracht haben, wie sie gequält und misshandelt wurden bevor sie den für sie dann erlösenden Tod sterben durften.

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Rüdiger Dahlke hat in seinem Buch „Peace Food“ das Leid der Tiere aufgezeigt, beschrieben wie es in Schlachthöfen zugeht, wie oft die Tiere noch zusätzlichen gezielten Qualen ausgesetzt und zusehen müssen bevor sie selbst an der Reihe sind. Das ist so detailliert beschrieben, dass ich manche Seiten einfach nicht zu Ende lesen konnte.

Ist das jetzt ein passendes Thema in der Vorweihnachtszeit? Wo es doch überall um Lichterglanz und Lebkuchenduft geht, um die passenden Geschenke und Adventsmärkte?

Ich finde gerade deshalb!

Denn jede deiner Entscheidungen gegen eine Bratwurst und gegen die Weihnachtsgans macht wirklich Frieden, nicht nur für die Tiere, auch für dich selbst. Denn diese Emotionen und das Leid, was sie vorher erfahren haben, die unzähligen Medikamente die die Tiere im Laufe ihres kurzen Lebens bekommen und die Pestizide, die sie mit dem Futter aufgenommen haben, gelangen durch den Verzehr auch in deinen Körper und haben Auswirkungen auf Körper, Geist und Seele und damit deinen Gesundheits- und Gemütszustand.

Dass der Fleischverzehr in Zusammenhang steht mit Herz-Kreislauferkrankungen, ist schon lange bekannt, auch die Auswirkungen auf Blutdruck, Cholesterinspiegel, Krebsentstehung und auf deine Psyche sind durch zahlreiche Studien belegt. Dass der übermäßige Milchverzehr nicht gesund ist und generell die Einschränkung des tierischen Eiweißes (= Fleisch, Fisch, Milch, Quark, Käse, Eier, Joghurt) von großem Vorteil für deine Gesundheit, sollte sich jeder bewusst machen.

Auch wenn du es noch nicht schaffst konsequent vegetarisch zu leben, jede Einschränkung ist ein Schritt darauf zu. Der Massentierhaltung können wir nur entgegentreten indem wir kein Billigfleisch mehr kaufen. Wenn es noch gelegentlich Fleisch sein muss, dann kaufe wirklich Bioqualität, die dann zwar teuer ist, aber mit dem hohen Preis auch hilft, das Fleisch zur Beilage werden zu lassen. Dasselbe gilt für Milchprodukte. Unser Körper braucht weder Fleisch noch Milch, diese zu verzehren ist reiner Luxus, auf Kosten der Tiere. Wie einfach eine gesunde Ernährung aussehen kann, habe ich dir in zahlreichen Artikeln in diesem Jahr beschrieben, zum Nachlesen findest du sie nochmal hier: https://compassioner.com/?s=Alexandra+Eideloth

Vielleicht ist das ja schon ein neuer Vorsatz für dein Jahr 2017?

Liebe und Wertschätzung für deinen Körper – und für die Tiere!

Ich wünsche Dir einen erfüllten und entspannten Jahresendspurt und freue mich, wenn du auch im nächsten Jahr wieder gerne meine Artikel liest.

♥-lich Alexandra Eideloth

 

♥ Fröhliches Weihnachtsmenü ♥

Keine Lust auf stressige Weihnachten und stundenlang in der Küche stehen?
Aber trotzdem ein superleckeres, feines Essen genießen, was auch noch gesund, schnell und tierleidfrei ist?? Dann probier doch mal mein Weihnachtsmenü aus

Aperitif: Fruchtcocktail

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4 Orangen, 200 g frische Ananas, Saft von 1 Zitrone 2-3 Eßl. flüssiger Honig
500 ml Mineralwasser

Das Obst in Stücke schneiden, in einen Mixer geben und pürieren, Honig, Wasser und Zitronensaft dazugeben und nochmal durchmixen.
Auf große Gläser mit Crushed Eis abfüllen, den Rand mit einem Stück Ananas oder Orange dekorieren.

Das macht Appetit

Suppe: Paprikacremesuppe

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1⁄2 Zwiebel, 30 g Butter oder Öl
3 Paprika (rot + gelb), in Stücke schneiden
50 – 70 g Vollkornmehl (zum Binden/ oder Reismehl verwenden) 100 ml Sahne, 3⁄4 Liter Gemüsebrühe
Kräuter wie Oregano, Basilikum, Paprika, Meersalz
150 g Creme fraiche

Zwiebel klein schneiden und in etwas Butter/Öl andünsten, Paprika dazugeben, mitdünsten. Mit der Gemüsebrühe + Sahne aufgießen und auf kleiner Stufe köcheln lassen bis die Paprika weich ist. Die Suppe pürieren, dann aufkochen lassen, das Mehl mit dem Schneebesen einrühren, würzen. Zum Schluss das Creme fraiche dazugeben und mit dem Schneebesen unterrühren. Evtl. die Suppe mit Sahne oder Wasser bis zur richtigen Konsistenz korrigieren.

Salat: Rote-Bete mit Ananas

400 g frische Rote Bete
4 Scheiben frische Ananas 2 Orangen
einige Salatblätter
2 Eßl. gehackte Walnüsse

Salatsoße:

200 g saure Sahne
4 Eßl. Orangensaft
frisch geriebener Meerettich, Meersalz, Pfeffer

Zutaten für die Soße verrühren und gut würzig abschmecken.
Die rote Bete grob raspeln (Vorsicht, färbt!!!) und mit der Salatsoße vermischen, Ananas + Orange in kleine Stücke schneiden.
Bete auf den Salatblättern anrichten, mit dem Obst und den Nüssen bestreuen.

Hauptgericht: Pilztopf

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500 g gemischte Pilze, z.B. Champignons, Austernpilze etc.
2 Zwiebeln
30 g Butter oder Öl
1⁄4 Liter Flüssigkeit z.B. Gemüsebrühe aus halb Sahne/ halb Wasser 1⁄2 Tl Vollmeersalz, Pfeffer frisch gemahlen

frische Kräuter wie Petersilie etc. oder getrocknete z.B. „Glücksgewürz“ von Sonnentor Zitronensaft, Sojasauce
200 g Sauerrahm

Die Pilze in große Streifen schneiden oder halbieren, Zwiebel würfeln.
Die Zwiebel in der Butter andünsten, Pilze dazugeben und mitdünsten. Die Flüssigkeit dazugeben und köcheln lassen. Dann würzen und den Sauerrahm unterrühren, köcheln lassen bis eine schöne sämige Soße entstanden ist.

Das passt dazu: Semmelknödel, Reis, Kartoffeln, Kartoffelpüree

Nachtisch: EIS nach Belieben!

Dazu vorher 4 Bananen in Scheiben schneiden und einfrieren!
Die Bananen zusammen mit anderem frischem Obst, 1-2 Eßl. Honig, etwas Zitronensaft in einen Mixer geben (der gefrorenes zerkleinern kann!) und cremig mixen und in schönen Gläsern anrichten! Weihnachtlich wäre z.B. :
4 Bananen
1 große Mango
1 Tl Zimt
Kokosraspeln zum Bestreuen!

Variationen:

Die Rezepte sind vollwertig, vegetarisch, zuckerfrei und tierisch-eiweißfrei. Sie sind nicht vegan! Aber du kannst sie ohne Probleme in eine vegane Variante abwandeln.

Ich wünsche dir viel Freude, guten Appetit und v.a. ein glitzerschönes Weihnachtsfest!

Interessante Daten und Fakten im Fleischatlas von 2016:

https://www.bund.net/fileadmin/user_upload_bund/publikationen/massentierhaltung/massentierhaltung_fleischatlas_regional_2016.pdf

Petition gegen Massentierhaltung:

https://www.campact.de/megastaelle/appell/teilnehmen/?utm_term=inside-flow&utm_medium=recommendation&utm_campaign=%2Fmegastaelle%2Fappell&utm_source=rec-fb&utm_content=random-a

Mit Düften entspannt durch die Adventszeit ♥

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Adventszeit – Zeit für Besinnung, Vorfreude, Innehalten, gemütliche Stunden....

Die Realität sieht leider oft anders aus: neben dem üblichen Alltag kommen jetzt noch mehr Termine dazu mit Weihnachtsfeiern und -märkten, Benefizveranstaltungen, Aufführungen der Kinder, Plätzchen backen, Geschenke besorgen, das Festessen überlegen, großer Hausputz usw. usw. Am Weihnachtsabend sind viele dann oft völlig erschöpft und von Weihnachtsstimmung keine Spur.

Geht es dir auch so? Findest du für dich Zeit für Ruhe, Entspannung und Vorfreude in diesen Dezemberwochen? Oder bist du eher gestresst, genervt und kannst den Zauber der Adventszeit nicht mehr spüren?

 

Es gibt eine wunderschöne Möglichkeit, trotz vieler Termine und Anforderungen dem gelassen und entspannt zu begegnen: Mit der Welt der Düfte!

Die Welt der Düfte

Aromatherapie mit all ihren Düften bietet gerade jetzt in der kalten Jahreszeit unendlich viele Möglichkeiten zur Unterstützung: ob für Entspannung, zur Immunstärkung, Stressabbau, für fein duftende Speisen, gegen Winterblues und  für Wohlbefinden für Körper, Geist und Seele.

Seit über 15 Jahren arbeite ich als ausgebildete Aromaexpertin mit den Düften und sie begleiten mich fast täglich auf vielerlei Art und Weise. Heute möchte ich dir ein paar Tipps für den Alltag geben und wie du ohne Zeitaufwand, aber mit großer Wirkung die Düfte für dich nutzen kannst.

Spezielle Weihnachts- und Winterdüfte gibt es viele, gerade Zimt, Vanille, Orange oder auch Fichte und Nelke bringen Licht und Wärme in die dunkle Jahreszeit.

Was ist wichtig bei der Verwendung von ätherischen Ölen?

Das erste wichtige Kriterium ist die Qualität! Egal, für was du die Öle verwendest, eine hochwertige Qualität ist die Voraussetzung. Kaufe deine Öle bei Firmen, die vertrauenswürdig sind, schon viele Jahre damit arbeiten, bei denen die Naturbelassenheit an erster Stelle steht, die ihre Bauern vor Ort kennen und achtsam mit Dosierungen umgehen (z.B. Primavera, Neumond etc.). Leider gibt es auch in diesem Bereich inzwischen Firmen, die mit „Duftpartys“ ihre Öle verkaufen und viel zu hohe Dosierungen verwenden.

Wirkung der Öle:

Die Wirkung von Düften funktioniert über dein Riechsystem: sobald du einen Duft in die Nase bekommst, laufen in Hundertstel von Sekunden zahlreiche Körpervorgänge ab. Das Duftmolekül wandert durch deine Nase zur Riechschleimhaut, diese  befindet sich rechts und links von der Nasenwurzel. Darin befinden sich ca. 20-30 Millionen Riechzellen, jede davon hat wiederum acht Riechsinneshaare, auf denen Rezeptoren sitzen. Hier dockt der Duft an der passenden Zelle an, wird umgewandelt in eine elektrische Information und zum limbischen System (Urhirn) weitergeleitet. Hier sind alle deine emotionalen Instinkte gespeichert, wie Freude, Wut, Trauer, Glück, Aggression usw.

Gleichzeitig ist es verantwortlich für Atmung, Herzfunktion, Immunsystem, Blutdruck, Appetit und Verdauung oder die Fortpflanzung. Außerdem werden deine  Hormone beeinflusst und Neurotransmitter ausgeschüttet (z.B. glücklich machende Endorphine, beruhigendes Serotonin oder das anregende Noradrenalin).

 Rosenernte in der Türkei im Taurusgebirge

Rosenernte in der Türkei im Taurusgebirge

Herstellung:
Der Duft und das Aroma einer Pflanze ist als chemische Information in ihrem ätherischen Öl enthalten. Je nachdem wie aufwendig die Gewinnung, Ernte und Destillation des Öles ist, richtet sich der Preis. So sind Zitrusöle relativ günstig, da durch Kaltpressung der Schalen nur ca. 100 – 200 kg für 1 Liter Öl gebraucht wird. Im Vergleich werden für 1 Liter Rosenöl ca. 3000 – 4000 kg der feinen Rosenblütenblätter benötigt, die von Hand am frühen Morgen geerntet werden. Ich durfte damals bei der Rosenernte  in der Türkei dabei sein und sehen, welcher minimaler Ertrag von der Tagesarbeit vieler Bäuerinnen übrig blieb. Von daher erklärt sich der hohe Preis eines echten Rosenöles.

Gerade auf Weihnachtsmärkten werden oft Aromaöl-Sets an den Ständen billig angeboten  – diese sind dann meist synthetisch hergestellt – haben also keine Heilwirkung und können dir zusätzlich noch schaden. 

Anwendungsarten:

Ätherische Öle sind vielseitig anwendbar, z.B. in der Duftlampe, als Körperöl, Massageöl, Aromabad, Inhalation, Saunaaufguss, Kompressen, Auflagen, Aromakosmetik,  Aromaküche etc. Ätherische Öle sind vorsichtig und sparsam zu verwenden und auf die genauen Anleitungen zu achten. Du solltest sie nie pur auftragen, sondern immer in einem Basisöl oder einem Emulgator (fettes Öl, Meersalz, Sahne, Honig) gemischt.

Vorsicht: Manche Öle sind für Babys, Kleinkinder oder Schwangere nicht geeignet bzw. verboten! Pfefferminze ist für Kinder bis zum 6. Lebensjahr absolut verboten, auch jegliche Kampfer- und Eukalyptusarten, Lavandin, Rosmarin, manche Thymianarten, Salbei. Auch Schwangere müssen vorsichtig sein, gerade in der Adventszeit, da viele Düfte (und natürlich auch die entsprechenden Gewürze) wehenauslösend wirken können (für Schwangere verboten sind: Kampfer, Eisenkraut, Nelke, Ingwer, Zimt, Thymian, Majoran, Rosmarin, Ysop, Lavandin.)

Die Aromaessenzen müssen grundsätzlich an einem sicheren Ort aufbewahrt werden, an den Kinder nicht herankommen. Sie sind wie Medikamente zu behandeln.

Die einfachste Art der Anwendung ist die Duftlampe.

Du kannst sie am Morgen mit frischen Düften verwenden, um  wach zu werden oder am Abend für dein Wohlfühlen und Entspannen. Achte auf die Raumgröße (2-10 Tropfen), aber auch darauf, wen du alles mit beduftest (v.a. wenn Kinder mit im Haushalt leben). Ist die Verwendung einer Duftlampe nicht möglich, hilft auch ein „Schnuffeltuch“ – einfach 2-3 Tropfen auf ein Tempotaschentuch geben und immer wieder daran riechen (z.B. Orange für ein bisschen Sonne im trüben Dezember oder Lavendel bzw. Zeder in stressigen Zeiten).

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Husten und schnupfen alle um dir herum, kannst du mit Erkältungsölen die Viren von dir abhalten bzw. besänftigen. Hierzu zählen z.B. Eukalyptus, Thymian, Nelke, Benzoe Siam, Orange usw. Du kannst eine entsprechende Duftlampe aufstellen oder dir ein Erkältungs-Körperöl mischen.  Über die Haut gelangen die Essenzen in tieferliegende Hautgewebe und von dort verteilen sie sich im Blutkreislauf und beeinflussen so den gesamten Körper  (dazu die Öle in ein fettes Öl geben z.B. Mandelöl).
In dieser Jahreszeit putze ich z.B. auch die Praxis prophylaktisch mit antiviralen Ölen im Wischwasser.

Weitere Ideen:

Kommst du am Abend erschöpft nach Hause, hilft dir ein Aromabad den Stress davonschwimmen zu lassen. Hierfür nimmst du ca. 5-8 Tropfen Aromaöl auf ein Vollbad und emulgierst diese in einer Tasse Sahne, etwas Honig oder Meersalz. Orange, Mandarine, Vanille und Lavendel wirken hier schön kuschelig und entspannend.

Und natürlich kannst du mit Düften in der Weihnachtsküche zaubern und Punsch, Desserts oder Kekse verfeinern. Die Möglichkeiten der Aromaessenzen sind unendlich. Ein „reinschnuppern“ in die Thematik lohnt sich! In meinem Vollwertbackbuch „Süße Träume“ sind in den meisten Rezepten die Aromaessenzen integriert. Und in meinem neuen Buch „Der Nahrungs-WAHN-SINN“  gibt es viele Ideen zur Verwendung der Öle für Entspannung und Entgiftung, ebenso wie in meinem Kartenset „Wohlfühlbox“ mit 70 Karten für deine Gesundheit. https://www.alexandra-eideloth.de/buecher/

Nutze doch diese langen dunklen Winterabende für deine innere Einkehr

und verwöhne dich gerade in den stressigen Zeiten zwischendurch immer wieder selbst mit schönen Düften. Nimm dir Zeit für  Pausen und beende deinen Tag bewusst mit einer halben Stunde Ruhe und einem schönen Ritual nur für dich.  Wenn du immer wieder bewusste kleine Auszeiten nimmst, kannst du auftanken und hast wieder Power für die nächsten Aufgaben. Die Öle unterstützen dich dabei.

Ich wünsche dir eine sinnliche Weihnachtszeit mit viel Wohlgefühl und Liebe,
♥-lich, Alexandra
Holistische Ernährungs- und Gesundheitsberaterin, Aromaexpertin

www.alexandra-eideloth.de
Facebook: https://www.facebook.com/gesundheitsberatung.eideloth/

REZEPTE:


Weihnachtsduft für die Duftlampe:

3 Tropfen Orange bio , 3 Tropfen Mandarine rot bio, 2 Tropfen Vanille
oder
1 Tr. Vanille, 4 Tr. Orange, 1 Tr. Nelke, 1 Tr. Zimt

Erkältungsduft für die Duftlampe oder in ein Körperöl (auf 50 ml Mandelöl)

8 Tr. Zitrone bio, 3 Tr. Lavendel fein, 1 Tr. Thymian linalool

Duftlampe zur Stressreduktion:

2 Tr. Bergamotte bio, 1 Tr. Neroli, 1 Tr. Rosenholz, 2 Tr. Lavendel

Entspannungsbad:

100 ml Sahne oder ½ Tasse Honig, darin 8 Tr. Lavendel fein und 2 Tr. Ylang-Ylang emulgieren und ins Badewasser geben

Zur Raumdesinfektion:

7 – 10 Tropfen Aromaessenz in 1 Eimer Wischwasser (z.B. Zitrone, Eukalyptus citriodora, Thymian linalool)

Apfelpunsch:

1 Liter naturtrüber Apfel-Direktsaft und 1 Liter Wasser mischen und erhitzen.
1 Tr. Zimt, 5 Tr. Orange, 3 Eßl. Akazienhonig miteinander verrühren, Saft von 2 Orangen auspressen und vor dem Servieren unter den heißen Saft rühren.

Winterhonig:

200 g Akazienhonig,  2 Tr. Tonka, 1 Tr. Kakao, 1 Tr. Zimt, 2 Tr. Vanille, 5 Tr. Orange
(z.B. für Getränke verwenden, Plätzchen damit backen oder Desserts verfeinern)

ISOGLUCOSE - der neue Dickmacher?

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Die Schlagzeilen in Internetforen und sozialen Medien überschlagen sich gerade:
„Isoglucose – der Turbokiller“ –
„Ein neuer gefährlicher Zucker aus den USA“ –
„Süß, billig und ungesund“ –
„EU erlaubt gefährlichen Industriezucker“ .

Was hat es mit der Aufregung um Isoglucose auf sich?
Was bedeutet das für dich als Verbraucher?
Und welche Vorteile bringen diese Regelungen – und v.a. für wen?

Seit 01. Oktober 2017 ist die sog. „Zuckerquote“ gefallen und es darf unbegrenzt Zucker produziert werden. Bislang waren Produktion und Verkauf von Zucker in der EU streng kontrolliert, auch für Zuckerrüben galt ein fester Mindestpreis. Zum Schutz der Landwirte war die Einfuhr von Zucker begrenzt, für den Stoff „Isoglucose“ (hauptsächlich produziert in den USA) galt eine Grenze von 5 % vom gesamten Zuckermarkt in der EU. Das hört sich wenig an, entspricht aber auch einer enormen Menge von 700 000 Tonnen! Dieser Zucker ist also nicht neu, sondern war auch jetzt schon in unseren Nahrungsmitteln enthalten. In Zukunft kann diese Summe auf 20 % steigen, das wären dann ca. 3 Millionen Tonnen zusätzlich nur an Isoglucose, die in den Supermarktprodukten verwendet werden dürfen.

Was ist Isoglucose?

Isoglucose – auch bekannt als Maissirup, Fructose-Glucose-Sirup oder High-Fructose-Corn-Sirup (HFCS) wird enzymatisch aus der Stärke von Mais oder auch Weizen hergestellt. Dazu ein paar Informationen aus meinem neuen Buch „Der Nahrungs-WAHN-SINN“, das du hier findest.

Die industrielle Fructose wird  von der Lebensmittelindustrie besonders geliebt und eingesetzt – und zwar meist in Form von Glucose-Fructose-Sirup (der Glucose-Anteil ist hier höher als 50 %) oder Fructose-Glucose-Sirup (hier ist der Fructose-Anteil höher als 50 %) oder er wird als High Fructose Corn Syrup (HFCS) bezeichnet. Er hat eine viel höhere Süßkraft als Saccharose (über 40 % mehr) und ist v.a. billiger in der Herstellung.

In den USA stieg der Verzehr von HFCS in den vergangenen 30 Jahren um mehr als 1000 %! Dadurch ist der Verzehr von null auf 10 Millionen Tonnen gestiegen, zusätzlich zum normalen Zuckerverzehr. Das hatte natürlich Auswirkungen auf den Gesundheitszustand der Menschen, die Übergewichtigkeit stieg rasant (jeder zweite Amerikaner ist zu dick) und auch Diabetes hat sich extrem ausgeweitet.

Zuckeraustauschstoffe

Wenn Produkte mit diesem Zuckeraustauschstoff gesüßt werden, steht oft auf der Packung: „mit weniger Zucker“, „weniger süß“ oder „mit der Süße aus Früchten“ – was eine Verbrauchertäuschung darstellt.

Dieser isolierte Fruchtzucker (der absolut NICHTS mit natürlich enthaltenem Fruchtzucker in frischen Früchten oder Gemüsen zu tun hat, dieser schadet uns natürlich nicht!) wird größtenteils direkt in die Leber transportiert, ohne dass er den Blutzuckerspiegel beeinflusst. Ca. 30 % davon werden im Dünndarm in Glukose verwandelt und diese bewirkt auch einen Blutzuckeranstieg, aber sanfter als normaler Fabrikzucker.

Bei Verzehr von Produkten mit isoliertem Fruchtzucker kann der Dünndarm nur einen Teil davon aufnehmen, der Rest wird in den Dickdarm abgegeben. Die dort ansässigen Bakterien vermehren sich und produzieren gleichzeitig eine Menge Gase und Säuren, die zu Blähungen, Bauchschmerzen und Durchfall führen können. Die veränderte Darmflora führt zu weiteren Beschwerden wie Entzündungsprozesse, Pilzinfektionen und es fallen große Mengen an Harnsäure an.

Die Fructose wird in der Leber in Glykogen umgewandelt (wie auch die Glucose), doch der Speicher ist nicht sehr groß. Nimmst du ständig zuviel isolierten Zucker zu dir, ist der Leberspeicher bald voll und er wird umgewandelt in Fett und abgelagert. Im Laufe der Jahre kann dies zu einer Fettleber führen, was gefährlich ist, da eine Organverfettung von außen nicht sichtbar ist. Die isolierte Fructose führt dazu, dass du kein Sättigungsgefühl spürst, weil sie das Hormon Leptin blockiert, das deinem Gehirn signalisiert, wann du satt bist. Du isst also noch mehr vom Produkt, wenn es mit Fructose gesüßt ist.

Was ist Isomaltulose?

Sie klingt so ähnlich und wird oft als „natürlich und gesund“ beworben. Sie wird aus Zuckerrüben produziert und mit Hilfe von Enzymen und Hydrolyse gewonnen, oft auch mit Einsatz von gentechnisch veränderten Mikroorganismen. Der Blutzuckeranstieg ist zwar geringer, ansonsten hat sie aber dieselbe Wirkung wie normaler Haushaltszucker. Da sie weniger süßt, ist man verführt mehr davon zu konsumieren. Das hat mit „natürlich“ nichts mehr zu tun.

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Mit Isoglucose werden hauptsächlich Getränke, Süßwaren, Backwaren und Milchprodukte gesüßt. In besonders süßen Varianten ist der Fructose-Anteil bis zu 90 % und wird z.B. auch gerne in „Light-Produkten“ eingesetzt.

In den USA, Kanada und Mexiko wird Isoglucose überwiegend aus Gen-Mais hergestellt, dieser ist billiger und wächst schneller. Die extreme Zunahme an krankhafter Fettleibigkeit wurde auf den übermäßigen Genuss von Isoglucose zurückgeführt, seitdem sinkt der Verbrauch seit dem Jahr 2000 in den USA. Daraufhin mussten sogar einige der Fabriken schließen. Da ist es natürlich ein kluger Schachzug, wenn jetzt in der EU der Markt geöffnet wird, dann kann der Absatz dieser Firmen wieder gesichert werden.

Wenn TTIPP (das Freihandelsabkommen) realisiert wird, wird der Einfluss von Unternehmen auf politische Entscheidungen noch größer werden.

Auch Hinweise auf Inhaltsstoffe in Lebensmitteln könnten dann auf den Etiketten verschwinden. Es geht hier nicht um unsere Gesundheit, sondern rein um wirtschaftliche Interessen (wie so oft).

Auch Mexico merkt inzwischen die extremen Gesundheitsauswirkungen in Form von Fettleibigkeit, v.a. bei Kindern durch den starken Softdrinkverzehr. Das Land hat daraufhin auf Isoglucose eine Strafsteuer von 20 %  verhängt. Als Folge verklagte der US-Konzern „Corn Products International“ den Staat zu 325 Millionen Dollar auf entgangene Gewinne.

Droht uns das in Deutschland auch, wenn die Politik unsere Gesundheit in den Fokus nimmt?
Oder ist eben genau das der Grund, um die Auswirkungen von Zucker und Isoglucose nicht publik zu machen? Warum steht als Nebenwirkung nicht auf der Packung: „Der Genuss kann zu einem erhöhten Risiko für Fettleibigkeit, Diabetes, Stoffwechselerkrankungen, Herz-Kreislauferkrankungen usw. führen“ ?? Das wäre echter Verbraucherschutz! Dann kann jeder selbst entscheiden, ob er dieses Risiko eingehen will.

Vorteile von Isoglucose:

Du ahnst es schon: Vorteile hat natürlich nur die Industrie, unsere Gesundheit ist ihnen egal. Die Isoglucose  lässt sich fast um die Hälfte billiger herstellen als Zucker und v.a. auch wesentlich schneller und das ganze Jahr. Dadurch kann kostengünstig noch mehr Zucker in den Produkten verarbeitet werden und wir werden noch schneller dick und krank und v.a. abhängiger.

Was bedeutet das für uns Verbraucher?
Eigentlich auch nichts anderes, als bisher auch:
Finger weg von Fabrikzucker! Egal, wie er sich nennt, und für wie gesund er beworben wird!

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Er ist eine Droge und Ursache all unserer ernährungsbedingten Erkrankungen. Er ist ein legaler Suchtstoff.  In meinem Artikel von März findest du  noch weitere Infos über Zucker: https://compassioner.com/allgemein/ernaehrungsblog-droge-zucker-so-wirst-du-ihn-los/?action=like

Durch die Panikmache vor Isoglucose habe ich das Gefühl, dass der übliche Fabrikzucker ein „besseres Image“ bekommt. Denn er ist ja „nicht so schädlich“ wie Isoglucose. Das kann dazu führen, dass wir wieder vermehrt zu üblichem Zucker langen, um die gefährliche Isoglucose zu vermeiden. Lass dich da nicht täuschen, JEDE Fabrikzuckerart schadet deinem Körper und sie haben alle mehr oder weniger dieselbe Wirkung wie Zucker! Die Lösung ist es nicht, nach noch mehr Alternativen zu suchen, noch mehr Chemie aufzuwenden oder von noch weiter her irgendwelche Ersatzsubstanzen einzuführen, sondern zu einer natürlichen Geschmacksempfindung zurückzukommen.

Natürlich essen wir trotzdem alle gerne etwas Süßes und das ist auch weiterhin möglich. Du wirst merken, wenn du alle künstliche Süße weglässt, verlangt dein Körper nicht mehr danach und ein Stück Kuchen oder ein Dessert sind dann wirklich doppelter Genuss. Rezepte für süße selbstgemachte Leckereien findest du in meinem e-book „Süßer Genuss“ , welches du auf meiner Website anfordern kannst.

Ich wünsche dir einen wachen November mit viel Achtsamkeit für dich und deinen Körper
♥-lich Alexandra

Unser täglich Giftbrot gib uns heute...

Unser tägliches Brot – das früher großen Wert hatte, täglich dafür gedankt wurde und eine sättigende Abendmahlzeit war – ist heute zu einem nicht nur wertlosen, sondern sogar gesundheitsgefährdenden Produkt verkommen. Wie kann das sein? Hier ein Kapitel dazu aus meinem Buch „Der Nahrungs-WAHN-SINN“:

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Im Jahr 2015 wurden in Deutschland 1,8 Millionen Tonnen Brot gekauft – d.h. nach wie vor wird viel Brot täglich verzehrt, es ist ein Grundnahrungsmittel. Ob jedem bewusst ist, WAS er da isst?

Brötchenduft haben wir heutzutage auf Schritt und Tritt, in den Tankstellen, Supermärkten, Bahnhöfen, überall stehen die Backstationen mit den sog. „frischen“ Backwaren. Zumindest denken wir das. Tatsächlich hat das aber nichts mehr mit frischgebackenen Brötchen oder Brezen zu tun.

Die Teiglinge sind monatelang tiefgefrorener Fertigteig aus der Fabrik (oft aus dem Ausland) und der leckere Duft, der uns anlockt, ist nur ein chemischer Stoff. Die Backmischungen müssen nur noch mit Wasser angerührt werden und bestehen u.a. aus Emulgatoren, Backenzymen, Verdickungsmitteln, Maltodextrin, Malz, Phosphaten, Zitronensäure usw. In einem konventionellen Brot können bis zu 150 Backmittel und chemische Stoffe enthalten sein. Für jedes Backproblem gibt es ein passendes Mittel, z.B. für die dunkle Farbe, den typischen Brötchengeruch, die aromatische Kruste, für eine Verkürzung der Knetzeit, Volumenvergrößerung oder längere Frische. Jedes Gebäckstück muss aussehen wie das andere – der Verbraucher will das so. Das erreicht man nicht durch Handwerk, sondern nur noch durch Chemie und Maschinen.

Die Liste an Giftstoffen ist aber leider noch viel länger:
sowohl Glyphosat, als auch genmanipulierte Enzyme, die allergiefördernd sind, können in den Backwaren enthalten sein und müssen v.a. nicht deklariert werden. Glyphosat ist das meistverkaufte Unkrautvernichtungsmittel der Welt, mind. 40 % unserer Ackerflächen werden mit Glyphosat behandelt, auch bekannt als „Roundup“. Es wird deshalb so umschweifend verwendet, weil es nicht nur Unkraut vernichtet, sondern das Getreide damit auch schneller erntereif wird.

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Jährlich werden in Deutschland 8000 Tonnen Glyphosat ausgebracht. Die WHO (Weltgesundheitsorganisation) schätzt das Unkrautvernichtungsmittel als „wahrscheinlich krebserregend“ ein. Der WDR hat 2015 (Patricia Metz, WDR) einen Test mit 20 Mehrkornbroten und -brötchen auf Weizen- und Roggenbasis durchgeführt. „Die Proben kamen aus Supermärkten, Discountern, SB-Backshops, Bäckereien und Biomärkten. Die Analyse ergab, dass sämtliche untersuchten Bio-Produkte frei von Glyphosat waren. Auch in fünf konventionellen Produkten fanden die Lebensmittelexperten kein Glyphosat. Fündig wurden sie bei elf der 16 konventionellen Produkte. Diese wiesen Glyphosatspuren unterhalb der Rückstandshöchstmenge auf. Knapp dreiviertel der konventionellen Produkte in unserer Stichprobe enthielten also Glyphosat.“

Die Höchstmengen werden geregelt durch die „Rückstandshöchstmengenverordnung“. Bei Glyphosat sind das z.B. 10 mg/kg für Weizen und Roggen, bei Milchprodukten 0,05 mg/kg. Finden jetzt Lebensmittelüberwacher verstärkt höhere Werte, dürfen diese Höchstwerte „unter Berücksichtigung der durchschnittlichen Verzehrmenge des jeweiligen Lebensmittels nach oben korrigiert werden“. Das heißt, die Verzehrmenge wird nach unten korrigiert. Das ist ganz legal, nur der Verbraucher weiß davon nichts.

Genauso verhält es sich mit dem ADI-Wert (acceptable daily intake), d.h. wieviel wir von dem Produkt täglich verzehren dürfen ohne Schaden zu nehmen. Bei Glyphosat sind das 0,3 mg pro Kilogramm Körpergewicht. Doch hier ist es genauso wie bei Zusatzstoffen: wie ist es, wenn du nicht nur Glyphosat, sondern noch viele andere Giftstoffe parallel aufnimmst?

Wie wirkt sich das Zusammenspiel von Schwermetallen, Aluminium, Quecksilber, Blei, Nitrat, Glyphosat in deinem Körper aus? Verstärken sie sich gegenseitig in ihrer Wirkung? Und woher weißt du, wieviel Glyphosat du am Tag zu dir nimmst? Das wurde noch nie untersucht.

Interessant ist, woher die Zahlen kommen und wer welche Studien erstellt:
Bei unabhängigen Studien sind 70 % der Meinung, dass Glyphosat krebserregend ist, bei den Industriestudien sind es nur 7 %. Wie heißt es so schön? „Ein Schelm, wer dabei Böses denkt“…..

Nach heftigen Protesten der Bevölkerung bekam Glyphosat im Sommer 2016 keine Wiederzulassung, die Entscheidung wurde um 18 Monate vertagt.

Nachtrag im Juli 2017: die EU-Kommission hat einen Vorschlag zur Wiederzulassung von Glyphosat eingereicht. Dieser Entwurf soll dem EU-Agrarausschuss zur Abstimmung vorgelegt werden. Es werden die negativen Auswirkungen auf Tiere und Pflanzen völlig missachtet, es gibt kein Verbot von der Privatanwendung, noch im landwirtschaftlichen Bereich. Allen Untersuchungen und Protesten zum Trotz, wird weiter dafür gekämpft, dass ein offensichtlich stark gesundheitsschädliches Mittel zugelassen wird und wirtschaftliche Interessen haben den Vorrang!

Nachtrag September 2017: Das Umweltinstitut München teilt in einem Bericht mit, dass die britische Zeitung „The Guardian“, das österreichische Wochenmagazin „News“ und weitere Medien berichten, dass das deutsche Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) seine „Bewertung über Glyphosat über viele Seiten aus dem Zulassungsantrag von Monsanto abgeschrieben hätte“.   Diese Bewertung wäre die Grundlage der Abstimmung über die weitere Zulassung oder dem Verbot von Glyphosat (www.umweltinstitut.org vom 15.09.2017

Doch Glyphosat ist nicht das einzige Gift in unseren Backwaren.
Auch das Problem Enzyme ist gravierend und niemandem bekannt. Bei einer spannenden Backstuben-Führung in der Augsburger Biobäckerei „Schubert“ habe ich vom Bäckermeister diese interessanten Informationen über die Verwendung von Enzymen in konventionellen Bäckereien bekommen:

Die natürliche Enzymausstattung von Mehlen ist für eine optimale Teig- und Gebäckqualität nicht ideal. Damit die Backwaren lange frisch bleiben, locker sind, gut aussehen und “rösch” schmecken, werden Enzympräparate verwendet. Dadurch lassen sich Ergebnisse erzielen, die mit einem natürlichen Rohstoff nicht erreichbar wären. Z.B. werden die Teigführung und die Geschmacksbildung beschleunigt.“

Durch dieses Verfahren werden eine lockere Krume und ein größeres Volumen erreicht. Auch dass das Brot nach 8 Wochen noch wie frisch schmeckt, hat seine Ursache in der Verwendung von Enzymen und dass der Teig von Tiefkühlbrötchen nach Monaten noch in Ordnung ist, liegt dem zugrunde.

Wie dies funktioniert beschreibt er so: „Enzyme aus Mikroorganismen lassen sich punktgenau im Labor konstruieren, produzieren und beliebig zusammenstellen, das geschieht mit Hilfe von GENTECHNIK! Da der Produktionsorganismus nach der Enzymherstellung abgetrennt wird, ist eine Gentechnik-Kennzeichnung NICHT erforderlich (= weiße Gentechnik). 

Da kannst du also noch so sehr auf Zusatzstoffe achten, wenn Enzyme nicht gekennzeichnet werden müssen, weißt du nicht, wo sie enthalten sind und das Allergiepotential wird gefördert. Welche Nebenwirkungen sich auf Dauer entwickeln, weiß niemand.

Solange du konventionelle Backwaren kaufst, kannst du fast sicher sein, dass Enzyme enthalten sind. 90 – 95 % ALLER in Deutschland produzierten Backwaren werden mit Enzymen hergestellt – der Rest sind Biobackwaren. Viele Bäcker wissen gar nicht, dass sie Enzyme verwenden, da fast alle Bäckereien industrielle Backmittel verwenden, in denen diese bereits enthalten sind.“

Die Wirkung von Enzymen im Körper ist nicht erforscht, keiner weiß, wie sie uns auf Dauer schädigen. Viele Allergien, Nahrungsmittelunverträglichkeiten und Intoleranzen kommen z.B. nicht durch den Verzehr von Weizen/Gluten etc. (was viele glauben) sondern durch den Inhaltsstoff Enzyme im Brot (so die Aussage vom Bäckermeister der Biobäckerei). Das finde ich logisch und nachvollziehbar. (siehe auch meinen Artikel über Weizen )

Viele Biobäcker verwenden KEINE isolierten Enzyme, sondern haben andere Methoden und Möglichkeiten gutes Backwerk herzustellen – aber mit der “Einbuße” dass die Brötchen z.B. nicht so groß sind, nicht so lange frisch halten etc. Hier ist ein Umdenken dringend erforderlich, was dir als Verbraucher wichtiger ist!

Wie erkennst du ein richtiges Bio-Vollkornbrot?

Die Backriesen reagieren natürlich auf den Trend zu Vollkornbrot und bieten Vollkornbackmischungen an wie „Fünfkornbrot“, „Kraftkornbrot“, „Vitalbrot“, was der Verbraucher kauft in der Annahme etwas für seine Gesundheit zu tun und dafür auch mehr Geld hinlegt, letztendlich aber doch kein gesundes Produkt erworben hat.

Ein wirkliches natürliches Brot enthält an Zutaten nur Getreide (frisch gemahlen), Wasser, Salz, ein Triebmittel wie Hefe oder Sauerteig und evtl. noch Gewürze. Am Aussehen kannst du das nicht erkennen, gerade besonders „dunkle“ Brote sind oft mit Malz (eine Zuckerart) eingefärbt. Ist das Brot nicht verpackt und somit keine Zutatenliste nachlesbar, frage nach einer Liste um diese einzusehen, jeder Bäcker muss diese greifbar haben. Und viele Bäcker schreiben dies inzwischen sogar auf ihre Website. Unterstützen wir doch die traditionellen Bäcker und Biobäcker in ihrem Handwerk und kaufen dort unser Vollkornbrot, sonst werden wir bald nur noch Chemiebrot zu kaufen bekommen! Bist du dabei?

Ich wünsche dir einen gesunden Oktober,
herzlich, Alexandra

 

Weizen - gefährlich oder doch gesund??

Warum du keine Angst vor Gluten haben musst.

Weizen macht „dick, dumm und krank“ behaupten ein paar wenigeamerikanische Autoren in ihren Buch-Bestsellern. Sogar Krankheiten wie Alzheimer, Depressionen, Diabetes, Krebs und Herz-Kreislauferkrankungen sollen ihre Ursache im Weizenverzehr bzw. dem Verzehr von Gluten haben.  Der neueste „Trend“ geht dahin, jegliche Krankheitserscheinungen auf eine Glutenunverträglichkeit zu schieben, und letztendlich wäre dies sogar für einen frühen Tod verantwortlich.

Aber ist das wirklich so?

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Hat ein Mensch Beschwerden und ist krank, dann muss die Krankheitsursache gefunden werden. Zahlreiche unserer Krankheiten sind ernährungsbedingt, d.h. aber nicht, dass sie durch den Verzehr von nur einem einzigen Lebensmittel entstehen, sondern durchjahrelange minderwertige vitalstoffarme Ernährung.

Dass bei der Krankheit Zöliakie (eine chronische Erkrankung der Dünndarmschleimhaut) glutenhaltiges Getreide vermieden werden muss, ist selbstverständlich. Gluten ist das Klebereiweiß im Getreide, auf das der Körper bei Zöliakie krankhaft mit Entzündungen reagiert. Aber es stimmt nicht, dass diese Erkrankung durch Weizen hervorgerufen wird. Dieser ist in keinster Weise gefährlich, sondern die Zöliakie ist eine Folge der sog. Zivilisationskost. Nur höchstens1 % der Bevölkerung ist daran erkrankt.

Die Modediagnose „Glutenunverträglichkeit“ oder „Glutensensitivität“ hat ihre Ursache in einem gestörten Stoffwechsel und einer krankhaften Darmflora, was dann viele Symptome (wie Darmbeschwerden, Durchfall, Blähungen, starke Müdigkeit usw.) nach sich zieht.

Auch die Behauptung „kein Weizen, kein Diabetes“  der Anti-Weizen-Autoren ist schlichtweg falsch. Die Ursache von Diabetes liegt im Verzehr von raffinierten Kohlenhydraten, also von Fabrikzuckerjeglicher Art und von Produkten aus Auszugsmehlen. Das haben die Forscher Cleave und Campbell schon 1966 wissenschaftlich belegt.

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Dass Weizen und allgemein Vollkornprodukte den Blutzuckerspiegel in die Höhe treiben,  ist natürlich kompletter Unsinn. Ein Lebensmittel, das noch viele andere Inhaltsstoffe enthält, hat generell eine langsame Blutzuckersteigung zur Folge, da alle Bestandteile im Stoffwechsel verarbeitet werden müssen. Eine überschießende Reaktion bewirkt jedoch der Fabrikzucker, da dieser ein leeres Kohlenhydrat ist und sofort ins Blut geht.

Mit den zahlreichen glutenfreien Produkten in den Supermärkten wird den Menschen suggeriert, dass Gluten etwas Schlechtes ist. Und sie werden dazu verführt diese Produkte zu kaufen, im Glauben, sie tun ihrer Gesundheit etwas Gutes. Doch meist sind dies nur minderwertige Präparate mit vielfältigen Zusatzstoffen. Aber es ist ein lukratives Geschäft, der Markt mit alternativen Produkten boomt. Inzwischen traut sich schon niemand mehr, überhaupt etwas mit Gluten zu essen, aus Angst krank und dick zu werden und kauft von vornherein glutenfreie Produkte, auch ohne jegliche Diagnose.

Und noch etwas fällt auf: da jetzt das Gluten (oder Fructose, Lactose, Histamin usw.) an allem schuld sein soll, fällt das Thema Zucker komplett unter den Tisch.  Und mit der Veganwelle sind Fabrikzucker und auch die künstliche Margarine plötzlich wieder ohne jegliche Bedenken im Speisezettel integriert.

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Die veganen und „Frei-von"-
Alternativen gelten als „gesund“,
ganz egal wie künstlich sie hergestellt sind oder wie viele Zusatzstoffe sie enthalten.

Für die Nahrungsmittelindustrien eine erfreuliche Entwicklung, die entsprechend beworben wird! 

Üblicherweise wird in Amerika auch ein Hybridweizen (= von zweierlei Herkunft gemischt) verwendet, den wir natürlich genauso wenig verzehren sollten, wie gentechnisch veränderte Nahrung oder Nahrung die Gentechnikanteile enthält. In allen Bereichen sollten samenfeste Sorten in biologischer Qualität bevorzugt werden, am besten bezogen von einem anerkannten Biolandwirt.

Dass immer mehr Unverträglichkeiten und Intoleranzen auftreten, hat seine Ursache in unserer zivilisatorischen Ernährung über Jahrzehntehinweg, die im Laufe der Zeit zu Mangelerscheinungen, Stoffwechselstörungen und v.a. zu Darmschädigungen führen kann.

Auch der Gebrauch von Medikamenten (Antibiotika, Schmerzmittel) und Giftstoffen durch chemische Substanzen in Verpackungen, Putzmittel und Kosmetika spielt hier eine Rolle. Bei Verdauungsproblemen und einer gestörten Darmflora kann die Folge eine Schädigung der Darmwand sein, das sog. „Leaky-Gut-Syndrom“. Aufgrund der nun durchlässigen Darmwand können unvollständig verdaute Nahrungsteilchen in den Blutkreislauf und deinen Organismus kommen und in Folge zu Entzündungen, Allergien, Nahrungsmittelunverträglichkeiten und einer mangelnden Verdauung führen.

Die Behandlung besteht jetzt aber nicht darin, das Gluten (oder auch Fructose/Lactose) zu meiden. Das wäre nur eine Symptombehandlung, die eigentliche Ursache bleibt bestehen und kann weitere Schäden anrichten.

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Eine ursächliche Heilbehandlung besteht in einer Regenerierung des Darmes durch eine vitalstoffreiche gesunde Kost und eine Entgiftung des Körpers durch Weglassen von säurebildenden und schädigenden Nahrungsmitteln. Und das ist nicht etwa der Weizen, sondern Genussgifte wie Zucker und Koffein oder Produkte mit Zusatzstoffen und gefährlichen Inhaltsstoffen (wie z.B. Glyphosat und Enzyme im Brot, mehr Infos dazu in meinem nächsten Artikel). Dein Stoffwechsel muss wieder auf Trab und deine Lymphe zum Fließen gebracht werden, damit Schadstoffe abtransportiert werden können.

Aber wie kommt es, dass es den Menschen tatsächlich besser geht, wenn sie den Weizen weglassen??

Weil sie mit dem Weizen automatisch auch die raffinierten Kohlenhydrate in Form von Weißmehl vermeiden, wie Weißmehlnudeln, -pizza, -brot, -brötchen, -kuchen, -gebäck usw.  Und damit gleichzeitig die enthaltenen Zusatzstoffe und den Fabrikzucker. Und weil sie sich im Rahmen der Umstellung generell mehr mit ihrer Ernährung beschäftigen undgesünder essen, so dass Beschwerden verschwinden und sie Gewicht verlieren.

Was kannst du also tun?

Dein Körper braucht natürlich Kohlenhydrate, sie sind ein wichtiger Energiespender, machen satt und sind als Ballaststoffe (z.B. im Getreide) wichtig für deine Darmperistaltik. Aber auf die Qualität kommt es an, d.h. es besteht ein riesiger Unterschied zwischen einem ausgemahlenen Weißmehl und einem Vollkornmehl, egal ob das nun Weizen ist, Dinkel oder Roggen. Es spielt immer deine Gesamternährung eine Rolle, WAS du isst und auch WIE du isst (gerade bei Magen-Darm-Problemen).

Ein Getreidekorn enthält alle Stoffe, die du brauchst zur Gesunderhaltung, v.a. B-Vitamine, Ballaststoffe, Mineralstoffe, Spurenelemente, aber auch Stoffe, die noch gar nicht benannt sind, aber für deine Gesundheit unentbehrlich (was durch Tierversuche herausgefunden wurde). Die raffinierten Kohlenhydrate Fabrikzucker und die Stärke des Getreidekorns (Auszugsmehl) brauchen zur Verarbeitung im Körper bestimmte Vitalstoffe (v.a. die B-Vitamine), die in Beiden nicht mehr enthalten sind. Dadurch kommt es zu Mangelerscheinungen, die zu Stoffwechselstörungen und schließlich im Laufe der Jahre zu den ernährungsbedingten Zivilisationskrankheiten führen.

Wer Weizen als Vollkornprodukt zu sich nimmt, schadet seiner Gesundheit nicht. Bei wem allerdings größtenteils Brot, Nudeln, Kuchen oder Desserts auf dem Speiseplan stehen, die allesamt aus weißem Weizenmehl zubereitet und mit Fabrikzucker gesüßt sind und wer darüber hinaus wenig Obst und Gemüse verzehrt, dem droht eine Mangelversorgung mit wichtigen Vitalstoffen, was das Risiko für Krankheiten erhöht. Bereits jetzt gibt es viele Haushalte, in denen gar nicht mehr gekocht wird, warum auch? Mit Fast-Food-Restaurants und der Tiefkühltruhe im Supermarkt ist man bestens versorgt! Eine dramatische Entwicklung, besonders für die Kinder, die gerade heranwachsen!

Lass dich also nicht von Ernährungstrends verwirren und habe keine Angst vor Gluten! Je naturbelassener und frischer deine tägliche Nahrung ist, umso besser für deine Gesundheit. Getreide ist ein Naturprodukt und wird schon seit Jahrtausenden verzehrt.

Welche Ursache unsere Krankheiten wirklich haben, wie einfach es ist gesund zu leben und wie du in 4 Wochen deinen Körper auf natürliche Weise entgiften kannst, beschreibe ich auch in meinem neuen Buch "Der Nahrungs-WAHN-SINN" . Wenn du Unterstützung brauchst, bei deiner Ernährungsumstellung, bin ich gerne für dich da!

Ich wünsche dir einen vitalen September,
herzlich, Alexandra
Holistische Gesundheitsberatung

Sommerfit - so geht schnelle Küche die verzaubert!

Hier möchte ich dir von mir lang erprobte Impulse geben, wie du eine schnelle Küche zauberst, die allen schmeckt und auch noch auf charmante Art gesund ist. Diese Tipps kannst du sicher gebrauchen, denn: Es ist Sommer:  Sonne und Verführungen von allen Seiten!

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Grillpartys, Eisdielen, leckere Cocktails – da vergisst man schon mal gerne alle Ernährungsvorsätze! Der Sommer ist schließlich eh viel zu kurz. Und die Kilos, die du dir vielleicht mühsam für die „Bikini-Figur“ heruntergehungert hast, sind spätestens zum Herbststart wieder drauf. Kennst du das?
Aber das muss nicht sein.
Gerade jetzt in den Monaten mit einer Fülle an frischen leckeren Gemüsen und Obstsorten, ist es besonders leicht, gesund zu leben! Und das ohne großen Aufwand!
Ich liebe die gesunde UND schnelle Küche.

Denn wer hat schon Lust, Stunden in der Küche zu stehen um Essen zuzubereiten? Ich nicht. Und das muss auch nicht sein. Mit ein paar Tipps und Tricks kannst du den täglichen Kochaufwand minimieren und auch unterwegs oder bei Einladungen deiner gesunden Linie treu bleiben.

Wie das geht?  Entscheide dich einfach dafür! Dann musst du gar nicht überlegen, ob und was du denn jetzt wählst, sondern dein Fokus ist ganz klar.

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Meine Tipps für die schnelle Küche:
Die schnelle Küche fängt für mich schon vor dem Kochen an, nämlich bei der Planung! Mein liebster und wichtigster Tipp in der Beratung ist das Führen eines Kochplanes. Das erspart dir unglaublich viel Zeit und Stress. Ich setze mich 1 x die Woche hin und plane unser Essen. Ich nehme mir 2-3 Kochbücher (oder Zeitschriften) zur Hand und suche daraus Gerichte für die Woche aus.

Hierbei schaue ich auf folgende Kriterien:

  • An welchem Tag habe ich viel Zeit zum Kochen und wo wenig oder gar keine Zeit? (Dann koche ich am Vortag mehr, was ich am nächsten Tag nur noch aufwärmen brauche.)
  • Welche Beilagen kann ich am nächsten Tag weiterverarbeiten (z.B. Kartoffeln zu Kartoffelsalat, Nudeln zu Auflauf usw.)?
  • Was kann man gut mit auf die Arbeit nehmen und von welchen Zutaten benötige etwas mehr davon ? (z.B. Quiche, Auflauf, Bratlinge – das schmeckt auch kalt lecker

Der Vorteil des Kochplans

Ich gehe anhand meiner Liste nur 1 x die Woche einkaufen, das erspart mir sehr viel Zeit. Ich weiß was ich jeden Tag koche und habe alles, was ich dafür brauche im Haus. Es kommt also nicht zu Spontan-Einkäufen im Fast-Food-Bereich, weil es mal wieder schnell gehen muss oder mein Heißhunger mich verführt.

Ich kann am Vorabend oder am Vormittag schon Dinge vorbereiten, wie z.B. Kartoffeln kochen die kalt verwendet werden, einen Teig für Bratlinge ansetzen, der quellen muss, Salatsoße anrühren oder den Pudding für den Nachtisch zubereiten, da ich ja schon weiß, was es Mittags gibt. Das minimiert die Arbeit enorm, wenn du von der Arbeit nach Hause kommst und nicht erst überlegen musst, was du denn jetzt kochen sollst.

Clevere schnelle Küche heißt:  auf Vorrat zubereiten

  • Wenn ich zum Beispiel einen frischen Aufstrich mache, bereite ich gleich die doppelte Menge zu und friere eine Portion ein.

  • Backe ich Vollkornbrot oder Vollkornbaguette (oder kaufe eines von guter Qualität), dann mache/kaufe ich auch hier gleich doppelte Menge und friere etwas ein. Bei einer geplanten Grillparty am Wochenende, wo die Läden vielleicht schon zu haben, kann ich Baguette und Aufstrich auftauen und habe ohne großen Aufwand etwas Leckeres beizusteuern.

  • Genauso funktioniert das auch mit Quiche: die feinen dünnen Gemüsekuchen sind ein tolles Sommergericht und mit einem frischen Salat eine ausreichende leichte Mahlzeit. Auch hier bereite ich gleich 2 Formen zu, eine zum gleich essen, eine gefriere ich (mit der Porzellanform, das funktioniert gut!) ein. Zum Aufbacken dann einfach gefroren in den Ofen geben und du hast ohne Aufwand ein tolles Essen!

  • Salatsoße kannst du am Anfang der Woche in großer Menge herstellen, in eine leere Sahneflasche füllen und hast so für die ganze Woche eine fertige Soße (und keine Fertig-Soße mit zig Zusatzstoffen!). Ich habe immer eine Flasche mit einer Sahnesoße und eine Flasche mit einer Essig-Öl-Soße im Kühlschrank stehen. Frische Kräuter kannst du direkt vor dem Servieren dazu geben und so den Geschmack variieren!

  • Viele lieben im Sommer kalte Suppen, z.B. kalte Gurkensuppe oder Tomatensuppe. Auch diese kannst du auf Vorrat zubereiten und für ein paar Tage im Kühlschrank aufbewahren, das ist herrlich erfrischend an heißen Sommertagen und sofort servierfertig!

  • Auch selbstgemachtes Chutney hält sich lange im Kühlschrank und passt super zu Grillgemüse oder Ofenkartoffeln. Während die Kartoffeln kochen, einen frischen Salat machen (Salatsoße steht schon im Kühlschrank!) und fertig ist ein tolles Essen!

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Meine Tipps für die gesunde Küche:

Zuhause gesund leben geht ganz einfach! Mein bester Tipp hierfür:

Kaufe die ungesunden Sachen gar nicht erst ein! 

Denn was dunicht zuhause hast, kannst du auch nicht essen! Ich weiß, das ist nicht immer einfach, aber auch hier hilft dir deine Grundsatzentscheidung, ob du gesund leben willst (oder nicht).

Wenn du nicht alleine lebst, sondern noch eine Familie drumherum hast, die Fast Food liebt, dann biete ihnen tolle Alternativen! Dein Essen muss einfach viel besser schmecken und genussvoll aussehen, so dass du sie überzeugst (und preise dein Essen bitte nicht als „gesund und vollwertig an“ – dann hast du schon verloren….:-) 

Lege den Schwerpunkt jetzt im Sommer auf viel frisches Gemüse, Salate, Rohkost, nutze die Vielfalt an Obst die es jetzt noch gibt und verfeinere mit Kräutern und Blüten! Lege den Wert auf vegetarische Gerichte, falls es mal Fleisch sein muss, deklariere es zur Beilage! Gerade an heißen Tagen, wenn schwere Beine zu schaffen machen, helfen entwässernde Lebensmittel, wie Melone, Erdbeeren, Ananas,Salatgurke, Fenchel (roh im Salat), Rettich und Radieschen, auch Reis und Kartoffeln. Das kannst du alles in einem großen gemischten Salat vereinen – gerade Melone oder Beeren schmecken köstlich dazu.

Verführe deine Familie mit leckeren gesunden Desserts – da kann wirklich keiner widerstehen! Ob Pudding, Cremes, luftige Biskuitrolle, süße Windbeutel oder kühle Mixgetränke – da kommt bestimmt keiner auf die Idee, dass das ohne Zucker und nur mit gesunden Zutaten hergestellt ist! In meinem e-book „Süßes mit Genuss“ findest du 10 leckere Rezepte dafür. 

Der Trick für unterwegs und bei Einladungen

Unterwegs sind die Verführungen natürlich sehr groß. Auch ich kann da nicht immer widerstehen und genieße dann, was es gibt. Das ist ja der Vorteil: Wenn du täglich gesund isst, kann dein Körper auch Ausnahmen gut kompensieren. Nur bei ständigen Ausnahmen bekommst du mit der Zeit Probleme!

Gerade im Sommer ist man oft unterwegs, eingeladen, ein Fest jagt das nächste.  Aber inzwischen gibt es auch überall wirklich gute Angebote an vegetarischen Gerichten oder tollen Salaten. Lege deinen Schwerpunkt auf Salat und Gemüse und vermeide bunte Cocktails, sie stecken voller Zusatzstoffe und viel Zucker!

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Bei Einladungen biete doch der Gastgeberin an, etwas zum Buffet beizusteuern, z.B. eine Gemüsequiche, eine große Pfanne mit Grillgemüse oder ein feines Dessert! Sie wird sich freuen, wenn sie entlastet ist, die Gäste werden begeistert sein und du hast auf jeden Fall etwas Gesundes für dich am Tisch stehen! 

Gesunde Küche ist so verlockend und wohlschmeckend! Wenn du deinen Fokus darauf legst, wird dein Sommer leicht und beschwingt sein – und du dich richtig gut in deiner Haut fühlen! 

Ich wünsche dir einen unvergesslich schönen August,

♥-lich Alexandra

Ein paar einfache Sommerrezepte:

Melonencocktail:

1 große Honigmelone (ca. 600 g)
Saft von 2 Bio-Zitronen
500 ml Bio-Apfel-Direktsaft
ca. 100 g Akazienhonig
Crushed Eis

Melone pürieren, Säfte und Honig dazugeben und durchmixen, kühlstellen, auf Crushed-Eis servieren

Blüten-Butter

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250 g weiche Bio-Butter
2 Handvoll bunte Blüten oder Rosenblüten
Kräutersalz
1 Tr. Aromaessenz Rose für Rosenbutter oder 2-3 Tr. Aromaessenz Zitrone/ Orange für Blütenbutter

Die Blüten in feine Streifen schneiden, mit der Butter, dem Salz und der Aromaessenz vermengen. Die Butter zu einer Rolle formen, in Pergamentpapier einrollen und im Kühlschrank fest werden lassen.

Zucchinipuffer

300 g Zucchini, 2 große Karotten (ca. 250 g)
Kräutersalz
3 Tr. Aromaessenz Capri (oder Zitrone oder Limette)
frische Kräuter wie Liebstöckel oder Petersilie
1 Zwiebel , ½ Knoblauchzehe
1 Tl Gemüsebrühe (ohne Zusätze)
150 g Buchweizen, fein gemahlen
Bratöl zum Ausbacken

Das Gemüse fein raffeln, mit dem Kräutersalz mischen und 5 Minuten ziehen lassen.

Auf ein befeuchtetes Brett die ätherischen Öle geben und darauf zuerst die Kräuter, dann die Zwiebel und Knoblauch schneiden. Mit dem Gemüse und dem Buchweizenmehl vermengen, kleine Küchlein formen und in Öl ausbacken.

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