Das Feuer im Hals - einfache Ursachenbehandlung bei Sodbrennen

So kannst du Sodbrennen ganz natürlich loswerden!

ern_7.JPG

Kennst du das vielleicht auch? Es brennt im Hals und hinter dem Brustbein wie Feuer, man muss sich räuspern und aufstoßen, Bauch- und Magendrücken kommen noch dazu – Sodbrennen belastet im Alltag enorm. Im Gespräch mit meinen Beratungskundinnen versuche ich herauszubekommen, wann das Symptom das erste Mal aufgetreten ist und wo die Ursache liegen könnte. Sehr oft nahm es seinen Beginn vor vielen Jahren mit einer Magen-Darm-Erkrankung und der Einnahme von Medikamenten.

Da die eigentliche Ursache (die oft in Ernährungsfehlern liegt) nicht behoben wird, kommen im Laufe der Jahre viele Symptome dazu.  Die Medikamentendosis wird immer mehr erhöht, die Beschwerden werden dennoch immer schlimmer.

Sodbrennen wird langsam zur Volkskrankheit: zwischen 20 und 40 % der Bevölkerung leiden darunter, 10 % sogar regelmäßig.

Sodbrennen ist nicht nur eine Befindlichkeitsstörung, sondern kann sich zu einer echten Krankheit auswachsen. Die Schleimhaut der Speiseröhre wird angegriffen und es können sich mit der Zeit Entzündungsherde bilden, die zu weiteren Krankheiten führen. Also höchste Zeit etwas zu tun. Und es ist wie immer gar nicht so schwer, das Feuer im Hals in den Griff zu bekommen, wenn man auf Ursachensuche geht.

So entsteht Sodbrennen

belly-3186730_960_720.jpg

Der Magensaft
Unser Magen bildet täglich ca. 1,5 – 3 Liter Magensaft, dieser ist sehr sauer und schützt uns damit vor evtl. eindringenden schädlichen Bakterien und Parasiten. Er hilft die Nährstoffe, Mineralstoffe und Spurenelemente gut aufzunehmen durch Enzyme wie Pepsin und er zerkleinert unsere Nahrung weiter. Unser Magen selbst ist geschützt durch die Magenschleimhaut, damit die ätzende Säure die Magenwand nicht angreifen kann.

Wie lange unsere Nahrung im Magen bleibt, hängt davon ab, aus was sie besteht, wie gut sie schon zerkleinert wurde und auch welche Temperatur sie hat. Ist die Nahrung gut vorverdaut und mit dem Magensaft vermischt, wird sie portionsweise vom Magenpförtner in den Zwölffingerdarm entlassen. So der normale Vorgang.

Was passiert bei Sodbrennen?
Bei Sodbrennen fließt etwas vom jetzt säurehaltigen Nahrungsbrei zurück in die Speiseröhre und verursacht das Brennen. Von daher wird oft ein Magensäureüberschuss diagnostiziert und Magensäurehemmer verschrieben (Protonenpumpenhemmer= Säureblocker) oder Antazida (= basische Salze die die Magensäure neutralisieren ).

Gerade die Medikamente gegen Sodbrennen haben aber sehr viele Nebenwirkungen, z.B. Magenprobleme wie Übelkeit, Kopfschmerzen, Schlafstörungen, Müdigkeit, Schwindel, Leberbelastung.  Außerdem hemmen sie die Eisen-, Magnesium- und Calciumaufnahme, können Nahrungsmittelallergien fördern, bakterielle Darminfektionen usw. Werden diese Medikamente über einen längeren Zeitraum genommen, entsteht eine Abhängigkeit. Denn wenn wir diese absetzen, bilden die Belegzellen im Magen noch mehr Säure wie zuvor, was in einer Erschöpfung der Zellen und schließlich in einem Magensäuremangel enden kann.

Ein säurearmer Magen braucht länger, um den Speisebrei mit der Magensäure zu vermischen. Die Nahrung liegt also länger im Magen, was Gärprozesse fördert und er braucht kräftige Muskelkontraktionen. Dadurch kann es passieren, dass Teile zurück in die Speiseröhre gedrückt werden und dort ein brennendes Gefühl hinterlassen. Langfristig kann sich die Speiseröhrenwand entzünden und im Laufe der Zeit können kleine Geschwüre entstehen. Wenn jetzt nur Medikamente genommen werden, aber die Ursache nicht beseitigt wird, wird das Problem im Laufe der Zeit immer schlimmer.

Wie kommt es zu einem zu viel an Säure?

ern_9.jpg

Dass sich zu viel Säure bildet, hat oft ganz alltägliche Ursachen, z.B.

  • hastiges, schnelles Essen
  • Stress im Alltag
  • zuckerreiche Mahlzeiten
  • stark verarbeitete Nahrungsmittel, die zur Übersäuerung führen
  • zu viel Chemie/Zusatzstoffe im Essen
  • zu viel tierische Eiweiße (v.a. Fleisch, Milch, Quark, Joghurt)
  • die Suchtmittel Alkohol und Nikotin fördern die Beschwerden
  • und v.a. der tägliche Genuss von Koffein(Kaffee, Softgetränke) ist stark säurebildend und verstärkt die Krankheit! Die Röstprodukte und die Chlorogensäure führen zu einer Reizung und vermehrter Säurebildung!

So wirst du Sodbrennen wieder los:

Medikamente sind nie die Lösung, sondern dein Körper muss selbst wieder zu einer normalen Magensäureproduktion zurückfinden. Dazu gehört unabdingbar eine Änderung der Lebens- und Ernährungsgewohnheiten, wie z.B.

  • in Ruhe und langsam essen, gut kauen
  • nicht zu heiß und nicht zu kalt essen
  • basenüberschüssig und vitalstoffreiche Kost zu dir nehmen, also viel Obst und Gemüse
  • jeglichen Fabrikzucker aus deiner Ernährung streichen
  • genug trinken (nur reines Wasser)
  • tägliche Bewegung!
  • Entspannungseinheiten einbauen!
  • unbedingt auf Alkohol, Nikotin und Kaffee verzichten
  • wer v.a. nachts unter Sodbrennen leidet, sollte  4 Stunden vor dem Schlafengehen nichts mehr essen
  • bei Übergewicht dieses dringend reduzieren (drückt auf den Magen und damit den Magensaft in Richtung  Speiseröhre)

Weitere Hilfen:

  • baue Bitterstoffe in deinen Speiseplan ein, wie z.B. Löwenzahn, Chicorée und andere bitter schmeckende Salate und Kräuter
  • frischer Weißkohlsaft, Sauerkrautsaft, Löwenzahnsaft
  • Mädesüßtee (hemmt die Ausschüttung von Magensäure) 2 Tl auf 1 Tasse (3 Tassen pro Tag)
  • Mineralerde zum Neutralisieren der überschüssigen Säuren (z.B. Heilerde)
  • Bananen oder Kartoffeln essen, diese binden auch die Säure

Anfällig für Sodbrennen sind vor allem Menschen, die permanent unter Stress stehen und dadurch auch noch besonders ungesund essen bzw. viele  Genussmittel zu sich nehmen. Auch eine besonders herausfordernde seelische Situation kann der Auslöser für Sodbrennen sein bzw. für eine Störung in der Magensaftsekretion.

Du hast es also selbst in der Hand, diesem vorzubeugen und deine Beschwerden zu lindern. Du musst mit deinem Körper zusammenarbeiten und nicht gegen ihn, durch eine Unterdrückung der Symptome. Das bedeutet im Moment vielleicht einen Mehraufwand und eine Umstellung deiner Gewohnheiten, aber du wirst belohnt mit  einem fröhlichen Darm, der sich nicht mehr beschweren muss.

Wenn du Unterstützung brauchst, beim Herausfinden der Ursache und der Umstellung deiner Ernährungs- und Lebensgewohnheiten, helfe ich dir gerne. Meine Beratung ist auch telefonisch möglich (https://www.alexandra-eideloth.de/einzelberatung/)

Alles Gute für Dich,
♥-lich Alexandra

 

Ostern ohne Lämmchen...

lamb-2216160_960_720.jpg

Feines Lammfilet, Lammbraten, Lammhaxe, "rosa gegrillte Lammlende".......
noch ahnt das kleine Lamm nichts von seiner Zukunft auf dem Teller der Osterfeiertage.....

Seit Wochen fahre ich jeden Tag an der Wiese eines Gasthofes vorbei, auf dem Schafe mit ihren Lämmern weiden. Von den ersten staksigen Schritten der Kleinen, schönen Momenten wo sie noch bei ihrer Mama trinken bis hin zu fröhlichen Sprüngen quer über die Wiese, erfreue ich mich jeden Tag an ihnen.

Aber jetzt geht es auf Ostern zu und ich weiß, dass ihre Tage gezählt sind. Ob die Mamas das auch wissen? Dass ihnen bald die Kinder weggenommen werden?
Am liebsten würde ich über den Zaun steigen und sie alle einpacken. Wenigstens diese retten, neben den unzähligen Lämmern, die diese Woche noch ihr Leben lassen müssen.

lamb-cutlet-3276080_960_720.jpg

Warum? Weil manche denken, es gibt nichts Feineres als an Ostern ein leckeres zartes Kinderfleisch auf dem Teller haben zu müssen. Das ist so grausam und furchtbar.

Vielleicht denkst du bei der Wahl deines Osteressens oder wenn du im Gasthaus sitzt kurz nach und entscheidest dich dann für ein tierfreundliches Essen ohne Leid.

Denn wenn niemand mehr Lammfleisch bestellt, aber nach vegetarischen Alternativen fragt, dann müssen auch die Gasthäuser umdenken und vielleicht retten wir so jedes Jahr ein paar mehr Lämmchen. Das wäre doch schön!

Danke für`s Lesen und Nachdenken!
LG Alexandra

Fit und gesund ohne Erkältung und Grippe

körper_10.JPG

Sehnsüchtig warten wir auf den Frühling, aber bis April ist noch alles drin: von Minustemperaturen und Schnee, bis hin zu den ersten warmen Sonnenstrahlen, Narzissen und Gänseblümchen! Und gerade zur Zeit kämpfen viele mit Erkältung oder Grippe. Deshalb habe ich hier meine besten Tipps zusammengefasst, um dich fit und gesund durch die kommende Zeit zu lotsen.

Mach dich fit für den Frühling mit ein paar einfachen prophylaktischen Maßnahmen!

Der Erkältung vorbeugen!

„Erkältung“ kommt nicht von Kälte,  wie viele glauben. Bei den Erkältungskrankheiten handelt es sich um Katarrhe der Schleimhäute oder um Infekte durch Bakterien oder Viren.  Diese können v.a. durch ein schwaches Immunsystem entstehen. D.h. wenn du dein Immunsystem stärkst, hast du auch eine stabile Gesundheit.

Ursachen eines schwachen Immunsystems:

  • Hauptursache ist ein Mangel an Vitalstoffen, d.h. eine vitaminarme Ernährung. Durch zu viel Fabrikzucker, stimulierende Getränke (Koffein, Alkohol), ballaststoffarme Ernährung, Kuhmilchprodukte bzw. tierisches Eiweiß, Weißmehlprodukte, Zusatzstoffe/Fast Food etc. kommt es im Laufe der Zeit zu Mangelzuständen in deinem Körper.

Außerdem schwächst du dein Immunsystem durch:

  • zu wenig Bewegung an der frischen Luft
  • seelische Belastungen, die dein Immunsystem schwächen
  • Stress (dadurch wieder das Verlangen nach zuckerhaltigen Produkten bzw. Koffein durch Cortisolausschüttung)
  • Schlafmangel
  • Lichtmangel

 Durch diese einfache Maßnahmen fit und gesund  in den Frühling

Was kannst du tun, damit es gar nicht erst zu Husten, Schnupfen, Heiserkeit kommt?

Prophylaxemaßnahmen

fruit-2367029_960_720.jpg
  • Die beste Abhärtungsmaßnahme sind  Kaltwasseranwendungen, z.B. Kneipp`sche Knie- oder Schenkelgüsse, Kneipp`sche Ganzkörperwaschung, morgendliche Wechselduschen, abendliches ansteigendes Fußbad zur Vorbeugung (dieses tut auch gut bei Erkrankung, z.B. kombiniert mit ätherischen Ölen oder Kräutern zur Linderung).
  • Täglich an die frische Luft und Spaziergänge machen.
  • Gerade auch in Büroräumen regelmäßig lüften bzw. mit der Aromalampe Zitrusdüfte vernebeln (wirken desinfizierend).
  • Saunagänge (nicht im Krankheitsfall und auf keinen Fall bei Fieber!!)
  • Sonnenbäder (dadurch tankst du ausreichend Vitamin D, was dein Immunsystem stärkt)
  • Eine vitalstoffreiche frische Ernährung mit viel Obst, Gemüse und Vollkornprodukten, um deine Zellen gut zu versorgen und die Abwehrkräfte zu stärken.
  • Schon vorbeugend Erkältungstees trinken, wie Holunderblüten, Lindenblüten, Pfefferminze, Anis, Süßholzwurzel, Ingwertee oder auch Zitronenwasser.
  • Auch Sex ist ein Immunbooster! Forscher sagen, dass dadurch die Abwehrkraft um 30 % gesteigert werden kann!

Bist du jemand, die sich jede „Erkältung“ mitnimmt?

Dann hast du vielleicht eine lymphatische Konstitution. „Lymphatiker“ reagieren stark auf das artfremde Eiweiß und sind dadurch sehr oft erkältet mit Schnupfen, Husten, Ohrenschmerzen, geschwollenen Lymphknoten und Mandeln etc.  Sie reagieren besonders auf Milch, Quark, Joghurt. D.h. diese Nahrungsmittel sollten komplett aus deiner Ernährung gestrichen werden. Die anderen tierischen Eiweiße stark einschränken oder auch streichen (Fleisch, Wurst, Fisch, Eier, Käse).

Vorbeugend, aber gerade auch im Krankheitsfall, ist es wichtig viel Frisches und Rohes zu sich zu nehmen. Durch eine vitalstoffreiche Vollwerternährung (wie ich sie auch in meinem Buch „Der Nahrungs-WAHN-SINN“ beschreibe), nimmst du automatisch genügend Antioxidantien auf. Diese helfen Krankheiten vorzubeugen (z.B. enthalten in Beeren, Zitrusfrüchte, Sprossen, Knoblauch, Zwiebel, Sanddorn, Hagebutte, Kohl, Tomaten, allgemein Gemüse usw.).

Oft sind häufige Erkältungen aber auch ein Hinweis darauf, dass es nötig ist die Lebensverhältnisse zu ändern. Seelische Belastungen können auch zu einer Schwächung deiner Widerstandskraft führen. Denn vielleicht hast du ja auch nur deshalb ständig Schnupfen, weil du „die Schnauze voll hast“?? Oder Ohrenschmerzen, weil du  „nichts mehr hören willst und kannst“ oder hast es im Hals, weil es dir „die Sprache verschlägt“? Auch darüber kannst du nachdenken.

Ruhepausen und Entspannung spielen eine wichtige Rolle, denn auf Stress reagiert dein Körper mit der Ausschüttung des Stresshormons Cortisol. Dieses wirkt negativ auf die Immunbotenstoffe und du wirst dadurch anfälliger für eine Erkältung oder Grippe. Antibiotika sind bei „Erkältungen“ übrigens wirkungslos (schädigen dafür extrem deine Darmflora und die Leber). Auch kann die Problematik der Infektanfälligkeit  nur durch gesunde Lebensführung, aber niemals durch eine Grippe-Impfung gelöst werden.

Was aber tun, wenn du nun trotzdem krank geworden bist?

Dann ist es wichtig natürlich zu behandeln, z.B. mit pflanzlichen Naturheilmitteln, Homöopathie und im Akutfall helfen ganz wunderbar Wickel und Hausmittel. In meinem Artikel „Mit Zwiebelsocken und Aromaölen fit durch die kalte Jahreszeit“ findest du viele Ideen für die Durchführung. In einer Ernährungsberatung zeige ich dir gezielt, wo du optimieren kannst, welche Nahrungsmittel dir nicht gut tun und worauf du in Zukunft achten kannst, um dein Immunsystem zu stärken.

Ich wünsche dir einen tollen Frühlingsstart und v.a. eine kraftvolle Gesundheit,

♥-lich Alexandra

Holistische Gesundheitsberaterin

Du möchtest gerne einen aktuellen Vitalstatus deiner Körperwerte wissen, ohne Blutabnahme und schmerzfrei?  In meiner Beratung bekommst du neben ausführlichen Ernährungsinformationen auch eine Vitalstoff-Körperanalyse, wo wir genau schauen an was es mangelt und wie du es durch deine Ernährung wieder optimieren kannst.

Mit Zwiebelsocken + Aromaölen fit durch die kalte Jahreszeit!

entsp_2.JPG

Von Frühling ist noch keine Spur und viele plagen sich gerade mit Erkältungssymptomen wie triefender Nase, dickem Kopf und Halsweh durch den Alltag. Um schnell wieder fit zu werden, gibt es viele wunderbare Möglichkeiten, den Körper natürlich zu unterstützen und v.a. ohne Chemie wieder gesund zu werden.

Am besten ist es natürlich, Erkältungen vorzubeugen, durch eine naturbelassene frische Vollwertkost, Bewegung, Kneippschen Maßnahmen, verschiedenen Tee`s und Entspannung. Aber wenn es dich jetzt doch erwischt hat, dann helfen dir vielleicht die folgenden Tipps aus der Aroma- und Kräutertherapie:

Schnupfen:

Neben viel Trinken (Holunderblütentee, Lindenblütentee), ansteigende Fußbäder und einer Duftlampe mit Erkältungsölen, ist v.a. die Zwiebel ein Allrounder, die man in dieser Jahreszeit immer im Haus haben sollte! Die Zwiebel ist ein natürliches Antibiotikum durch den Wirkstoff Allicin und wirkt ableitend, desinfizierend, schmerzlindernd, entzündungshemmend, entgiftend, stoffwechselanregend und schleimlösend. Ihr Wirkstoff Quercetin setzt Viren außer Gefecht. Je schärfer eine Zwiebel ist, desto mehr gesunde Inhaltsstoffe hält sie für uns bereit.

onion-647525_960_720.jpg

Ganz wunderbar helfen Zwiebelsocken“ (bei Kindern ab 6 Monaten verwendbar):
Zwiebel schälen und in ½ - 1 cm dicke Scheiben schneiden, im Wasserdampf erwärmen, auf die Fußsohlen legen (Temperaturkontrolle!!), etwas Heilwolle darüber und mit einer Mullbinde umwickeln, warme Wollsocken darüberziehen und 3-4 Stunden ruhen!

Tipp:

Wenn es ganz schnell gehen soll die Fußsohlen mit einer saftigen Zwiebel einreiben und danach mit Heilwolle und Socken abdichten.

Inhalieren: (für Kinder ab 2-3 Jahren – in dem jungen Alter am besten das Kind auf den Schoß nehmen und mit unters Tuch gehen, damit mit dem heißen Wasser nichts passiert)

Beim Inhalieren wird Schleim gelöst, die Schleimhäute befeuchtet, eine Vermehrung der Viren oder ein erneutes Eindringen wird durch die hohen Temperaturen gebremst.

2 Liter kochendes Wasser über einen Zusatz wie z.B. Kamillentee, Meersalz, 1-2 Zwiebeln, Thymiantee oder ein passendes ätherisches Öl geben. Den Kopf über den Topf beugen und mit einem Tuch ganz abdecken, 10-15 Minuten inhalieren, danach 15-30 Minuten nachruhen (Kopf wärmen). (Kinder auf keinen Fall alleine inhalieren lassen!!!)

 

Schnupfenbalsam:

10 ml fettes Öl z.B. Mandelöl, Jojobaöl mit 1 Tr. Ätherisches Öl Angelikawurzel und 2 Tr. Ätherisches Öl Majoran mischen, Nasenflügel damit bestreichen.

Oder:

20 ml Jojobaöl, 10 ml Aloeveraöl, 3 Tr. Cajeput, 1 Tr. Teebaum, 1 Tr. Angelika, 2 Tr. Lavendel.

 

Fertig zu kaufen:

Der Engelwurzbalsam von Ingeborg Stadelmann ist wunderbar bei wunden Nasen, zu beziehen über die Bahnhofapotheke Kempten (auch gut bei Ohrenschmerzen hinters Ohr einreiben oder bei Halsschmerzen für die Lymphknoten)

 

Husten:

Brustöl bei Husten & Halsweh
15 ml Jojobaöl und 15ml Johanniskrautöl mit 2-4 Tropfen Thymian ct. Linalool und 1-2 Tropfen Lavendel fein oder extra vermischen. Brust, Hals, Nacken und die Fußsohlen einreiben.

Zwiebeltee:

½ Zwiebel klein schneiden, 3-5 Minuten in ¼ l Wasser kochen, abseihen, evtl. mit Honig süßen

Dosierung: Säuglinge und Kleinkinder 3-4 x tgl. 1 Tl, größere Kinder und Erwachsene 2-3 Tassen am Tag

peppermint-2816012_960_720.jpg

Außerdem: viel trinken um den Schleim zu verflüssigen (Hustentees: Thymian, Spitzwegerich, Lindenblüten, Fenchel), für feuchte Raumluft sorgen: Wasserschale auf die Heizung oder feuchte Tücher

Thymianwickel:

Thymian wirkt schleimlösend und klärend bei festsitzendem Husten. Dafür einen Thymiantee kochen, ein Baumwolltuch darin eintauchen, auswringen, in ein trockenes Tuch einschlagen und auf die Brust legen (mit Schal oder Decke umwickeln). 10-15 Minuten ruhen, danach gut nachwärmen (warm anziehen).

Ohrenschmerzen:

Auch hier wirkt die Zwiebel Wunder, nämlich schmerzstillend und entzündungshemmend

Zwiebelsäckchen: (für Kinder ab 1 Jahr bis zum Erwachsenen)

Zwiebel würfeln und 1-2 cm dick auf das mittlere Drittel eines Tuches (z.B. Stofftaschentuch oder noch einfacher Fingerling, Papierteebeutel) geben, ein flaches Päckchen falten und zukleben. Der Wickel sollte etwas größer sein als das Ohr und die Partie hinter dem Ohr mit einbeziehen. Zwiebelpäckchen im Wasserdampf erwärmen, erst das Päckchen (Wärmekontrolle!), dann Heilwolle auf das Ohr legen und mit Mütze/Stirnband fixieren. Bis zu einer Stunde anlassen, 2-3 x täglich.

Duftbausch:

1-2 Tr. Aromaöl Lavendel extra oder Teebaum auf einen Wattebausch oder Heilwolle träufeln und vorsichtig in das Ohr legen. (ätherische Öle nie direkt in das Ohr träufeln!!). Mütze oder Stirnband anziehen.

Oder: 10ml Johanniskrautöl mit 1-2 Tropfen Lavendel vermischen und sanft außen um das Ohr einmassieren.

Raumbeduftung während der Erkältungszeit

Mit ätherischen Ölen kannst du ganz einfach etwas für deine Erkältung tun.

Hier noch ein paar generelle Hinweise bei der Verwendung von Aromaölen:

  • verwende grundsätzlich 100 % naturreine ätherische Öle von einer guten zuverlässigen Firma (z.B. Primavera, Neumond)
  • verwende nie mehr Tropfen als angegeben, hier hilft wirklich weniger mehr (auch hier schauen woher die Tipps kommen, es gibt Firmen die eine viel zu hohe Dosierung empfehlen!!)
  • Die Aromaöle NIE pur auf die Haut, ins Ohr, Nase etc. geben oder innerlich einnehmen
  • es gibt Öle die sind für Schwangere, Säuglinge, Kinder absolut verboten (z.B. Pfefferminze), also bitte vorher gut kundig machen bevor du die Öle verwendest, wenn Kinder im Haus leben
seele_5.JPG

Wenn du unsicher bist, frag mich doch vorher gerne nochmal.

Tagsüber:  in der Duftlampe: 2 Tropfen Zitrone, 1 Tropfen Thymian ct. Linalool.

Abends: 2 Tropfen Lavendel, 1 Tropfen Thymian ct. Linalool.

Wirkung der Öle:

Lavendel: beruhigend, entkrampfend, entzündungshemmend, antibakteriell,  
                   schmerzstillend
Zitrone: desinfizierend, antibakteriell, fiebersenkend, antiviral, erfrischend
Cajeput: lässt besser durchatmen, wirkt stark antiinfektiös
Angelika und Eukalyptus wirken stark entzündungshemmend
Thymian linalool: Antibakteriell, antiviral, antimykotisch, stärkt das Immunsystem

Es gibt natürlich noch unzählige Anwendungen mehr mit Wickel, Kräuter, Bäder und Essenzen. Viele Tipps findest du auch zum Thema Aromaöle und Entgiftung in meinem Buch "Der Nahrungs-WAHN-SINN" (siehe HIER)

Also verwöhne dich lieber in diesem Bereich, statt gleich zu Medikamenten zu greifen und damit gleichzeitig Leber und Darm zu belasten. Und dass eine Grippeimpfung nicht hilfreich ist, dürfte inzwischen auch schon bekannt sein. Und gerade bei Kindern helfen die Anwendungen besonders gut, einmal durch die Wirkung der Heilstoffe, zum anderen natürlich durch die Zuwendung und Zeit, die du damit deinem Kind schenkst.

Dasselbe gilt natürlich auch für uns, ob wir uns selbst verwöhnen oder verwöhnen lassen!

Viel Freude beim Ausprobieren

♥-lich Alexandra

10 verrückte Tipps, wenn du Kochen einfach nur DOOF findest!

fear-3117823_960_720.jpg

Kochsendungen haben seit Jahren Hochkonjunktur, gerne schauen wir anderen in die Küche und Töpfe und sind live dabei, wenn geschnippelt, gerührt und probiert wird. Zum Selberkochen haben aber immer weniger Lust und Zeit laut Deutschem Ernährungsreport. Nur 39 % der Bevölkerung kochen täglich frisch. Fast Food, die schnelle Tiefkühlpizza oder Essen unterwegs/in der Kantine sind für viele selbstverständlich. Laut Statistik wurden im Jahr 2016 im Lebensmittelhandel 304 000 Tonnen Fertigpizzen verkauft.

Auch in meinen Kursen sind immer mehr Frauen, die Kochen einfach doof finden, die es stresst, wenn sie noch am Abend nach der Arbeit am Herd stehen sollen, die Kochbücher und Rezepte raussuchen nur langweilt und den Druck, den sie spüren - weil sie ja trotzdem gesund leben wollen - regelrecht hassen.

Wie kannst du trotzdem zu Freude am Kochen kommen?

Es gibt ein paar Fakten, um die wir einfach nicht herum kommen:

1. Wir müssen jeden Tag Essen. Punkt.
2. Außerhalb leckeres, gesundes und bezahlbares Essen zu finden, ist nicht einfach bis unmöglich.
3. Deswegen Abstriche zu machen und doch viel zu oft auf Fast Food etc. zurückzugreifen, ist kontraproduktiv und auf Dauer schädigend. Es macht dich schlichtweg krank.

Was also tun?
Es gibt mehrere Möglichkeiten:

– Augen zu und durch, nach dem Motto “es muss halt sein”.
– Sich selbst so sehr wertschätzen, dass es dem eigenen  Körper gut geht und man gesund bleibt und deswegen doch fast täglich mit etwas Freude frisch kocht
– ODER: LIMONADE DRAUS MACHEN

mineral-water-1532300_960_720.jpg

Mach Limonade draus!

Was meine ich damit:
Du kennst sicher den schönen Spruch “Wenn dir das Leben Zitronen gibt, mach Limonade draus” – also: mach das Beste aus der Situation oder noch mehr.

Was heißt das jetzt für diese tägliche ungeliebte Kochsituation??

Mach deine Kochsession einfach zur Party!

Hier habe ich 10 verrückte Tipps, die deine tägliche Kochzeit zur besten Zeit des Tages machen!

woman-3089101_960_720.jpg
  • Wie wäre es, wenn du dich zum Kochen richtig schick machst? Lippenstift auflegst und ein mega-sexy Kleid dazu anziehst. Jede von uns hat doch so ein Kleid im Schrank, zu dem es „nie die Gelegenheit gibt“ – mach genau das Kleid zu deinem „Kochkleid“. Schürze war einmal! Verrückt? Ja!
  • Vielleicht gibt es da sogar noch diesen verrückten Hut, den du dir nie trauen würdest draußen zu tragen? Setz ihn auf!
  • Jetzt lege dir eine tolle Musik auf und TANZE, während du dein Essen zubereitest!
  • Alternative: wie wäre es mit Bauchtanz im originalen Outfit? Das macht das Kochen zum Genuss (und vielleicht probierst du dazu gleich ein indisches Curry?)
  • Du wolltest schon immer  Gesangsunterricht nehmen und glaubst, du hast nicht die Zeit dazu? Es gibt Stimmübungen auf CD und beim Kochen im Stehen ist somit täglich die ideale Übungszeit zum Trainieren!
  • Es gibt so viele Bücher, die du lesen möchtest, aber am Abend bist du einfach zu müde? Kaufe dir ab jetzt nur noch Hörbücher. Während du kochst, kannst du in aller Ruhe dem Sprecher zuhören. Höre dieses Buch auch NUR beim Kochen, so dass du dich schon auf den nächsten Tag freust, weil es so spannend ist und du es gar nicht erwarten kannst, weiterzuhören (und damit wieder zu kochen). So kann die Kochzeit zum spannenden (Krimi), lehrreichen (Sachbuch) oder sogar erotischen Genuss werden (vielleicht auch eine Möglichkeit, deinen Partner zum Kochen zu animieren….)
summer-still-life-783347_960_720.jpg
  • Du brauchst es am Abend eher ruhig? Dann nutze diese Zeit um wirklich achtsam und im Augenblick zu sein, keine Musik, keine Ablenkung, nur völlig bei dir und beim Salat putzen. Das haben schon die Mönche so gelehrt, im Hier und Jetzt sein –  Riechen, Spüren, Sehen, Atmen.
  • Die Waage sagt dir, dass Sport auch ganz gut tun würde, aber du weißt gar nicht, wann du das noch machen sollst? Ja, richtig – beim Kochen! Damit schlägst du gleich 2 Fliegen mit einer Klappe! Gesundes Essen und Bewegung für diesen Tag erledigt. Leichte Übungen beim Schnippeln (auf die Zehenspitzen rauf und runter), zwischen dem Umrühren von Gemüse Kniebeugen, wenn du etwas im Keller holen musst joggen, Armkreisen während die Küchenmaschine läuft usw.
  • Stehen auf deiner Liste auch so viele gute Filme, die du ansehen möchtest, aber die Zeit dafür fehlt? Laptop in die Küche und nebenher endlich ansehen (wie wäre es passend zur Kochsession mit „Ratatouille“, „Eat, Pray, Love“, „Madame Mallory und der Duft von Curry“, „Kiss the Cook“ usw.  )
  • Und wenn du ganz mutig und verrückt bist: mach eine Challenge draus und poste sowohl Fotos von dem, was du beim Kochen gemacht hast, als auch das Kochergebnis! (Wenn du das machst, sag mir aber bitte Bescheid, das Ergebnis möchte ich auch gerne sehen!)

Bist du auch ein Kochmuffel? Wie schaffst du es, trotzdem jeden Tag mit Freude zu kochen?

Wie gesund ist VEGAN wirklich?

“Vegan” ist in aller Munde – im wahrsten Sinne des Wortes! In den letzten Jahren ist ein wahrer Boom ausgebrochen: waren früher die Vegetarier die absoluten „Exoten“ und „Alternativen“ muss man sich heutzutage schon fast entschuldigen wenn man „nur Vegetarier“ ist.

CSC_0231.jpg

Vegan ist die Devise, NICHTS mehr vom Tier, kein Fleisch, keine Milchprodukte, auch kein Honig von der Biene, wer ganz streng ist, benutzt auch kein Leder für Schuhe und Wolle für Kleidung, keine Kosmetika die Stoffe vom Tier enthält  und trinkt auch keinen Wein, der mit Lab hergestellt wurde.

Grundsätzlich ist die vegane Welle sehr zu begrüßen, ein Umdenken unserer Konsumgesellschaft ist dringend nötig. Produkte aus Massentierhaltung sind nicht mehr tragbar. Der Durchschnittsdeutsche isst ca. 60 kg Fleisch/Wurst pro Jahr und verbraucht über 100 kg an Milchprodukten, je billiger desto besser und mehr. Das ist nicht produzierbar, ohne auf Kosten unserer Tiere zu gehen. Der weltweite Verbrauch ist in den letzten Jahren um das 5-fache gestiegen! „Ohne Fleisch“ können sich viele nicht vorstellen, hier bei uns auf dem Land ist es „normal“ dass täglich ein Fleischgericht auf dem Tisch steht. Dass Milchprodukte ungesund sein könnten,  ist für viele undenkbar. Aber es gibt aus ernährungsphysiologischer Sicht keinen Grund Fleisch/Milchprodukte bzw. überhaupt tierische Eiweiße zu essen.

Aber ist vegan wirklich die gesündere Alternative?

Wie ernährt sich denn der „Durchschnittsveganer“?

Die Nahrungsmittelindustrien richten sich natürlich nach Trends und reagieren mit ihrem Angebot. Inzwischen hat jeder Supermarkt seine Bio- und Veganecke, im Kühlregal liegen die Tofuwürstel neben der Sojasahne, das Tofugeschnetzelte neben dem veganen Käse. Alles ist möglich, für alles gibt es einen Ersatz.

Aber: sind diese industriell stark verarbeiteten veganen Produkte noch natürlich?

Spielt es da noch eine Rolle, ob sie aus Biozutaten hergestellt sind?  Was ist mit den unzähligen Zusatzstoffen wie Aromastoffe, Konservierungsstoffe, Farbstoffe, Stabilisatoren, Zucker die enthalten sind – sollte die Priorität bei unserer Ernährung nicht auch UNSERER Gesundheit dienen?

Und das machen die veganen Ersatzprodukte definitiv nicht. Sie sind – wie der Name schon sagt – „Ersatzprodukte“, aber in keinster Weise gesünder als z.B. Fleisch- oder Milchprodukte und sollten deshalb auch so behandelt werden, d.h. ich kann ab und zu ein Sojaprodukt verwenden, im Sommer Tofuwürstchen auf den Grill legen oder ein vegetarisches Schnitzel essen. Aber dies sollten genauso Ausnahmen sein wie der Fleischverzehr oder das Joghurt zum Frühstück.

Was ist Soja?

Die Sojabohne hat ursprünglich viele wertvolle Bestandteile. Aber so ist sie in den verarbeiteten Sojaprodukten nicht enthalten, sondern sie wird einer starken Denaturierung unterworfen durch moderne Produktionsverfahren. Das sog. „texturierte Sojaprotein“ (TVP) wird durch Erhitzung und hohem Druck in sog. Extrudern durch feine Düsen gedrückt wodurch es eine fleischähnliche Konsistenz annimmt. Dabei gehen die wertvollen Inhaltsstoffe verloren und es können sich toxische Stoffe bilden die gesundheitsschädlich wirken. Auch Hexan wird dabei als Lösungsmittel eingesetzt um das Sojaöl vom Sojaprotein zu lösen (bei Bioprodukten nicht erlaubt). Dies kann schwere Nervenschäden oder Hautirritationen verursachen. Ist das Sojaprodukt aus konventioneller Produktion, stammt es fast nur noch aus genmanipuliertem Anbau.

Wie kann ich gesund vegan essen?

Wenn du vegan leben möchtest, d.h. sämtliche Tierprodukte meiden, ob vom lebenden oder vom toten Tier UND dabei aber auch noch selbst gesund bleiben oder werden möchtest, dann esse VOLLWERTIG VEGAN.

Dänemark-09-120.jpg

Denn die bekannten Zusätze in unserer Nahrung die uns auf Dauer krank machen, sind plötzlich in der veganen Ernährungsweise wieder selbstverständlich enthalten wie z.B.:

  • Zucker jeglicher Art
  • Pflanzenmargarine, industriell hergestellte Fette
  • Zusatzstoffe
  • stark verarbeitete Produkte
  • Eiweißkonzentrate

Vegane Vollwertige Alternativen:

– Wie kann ich vegan gesund süßen?

Da Honig als Naturprodukt wegfällt, kann in einer vollwertig-veganen Ernährung mit süßen Früchten (z.B. Bananen) oder eingeweichten Trockenfrüchten (z.B. pürierte Datteln) gesüßt werden.

– Was nehme ich statt Sahne/Milch?

Gekaufte Ersatzprodukte enthalten meistens Zucker (Rohrzucker, Dicksaft) oder Stabilisatoren. Am besten wäre es diese als Musmilch/Nussmilch selbst herzustellen, z.B. auf 200 ml Wasser, 1-2 Eßl. Mandel- oder Cashewmus mixen ODER 20-30 g Nüsse/Mandeln mit 4 Datteln in 200 ml Wasser einweichen (20 Minuten), danach pürieren.

– Butterersatz:

Bei Backrezepten kann Butter oft durch ein gutes kaltgepresstes Öl ersetzt werden, als Streichfett z.B. mit Reiscreme (20 g Naturreis fein mahlen, mit 100 ml Wasser aufkochen lassen und abkühlen).

– für Eier:

1 Ei kann ersetzt werden durch 1 Eßl. Kichererbsenmehl + 2 Eßl. Wasser, ODER 1 Eßl. Johannisbrotkernmehl ODER 1 Eßl. Kaltgepresstes Öl + ½ Eßl. Weinsteinbackpulver + 2-3 Eßl. Wasser ODER 1 Eßl. Kichererbsenmehl + 2 Eßl. Wasser

Der Hauptteil deiner täglichen Nahrung sollte natürlich vitalstoffreich frisch sein, d.h. frische Gemüse, Salate, Früchte, Sprossen, Nüsse, Hülsenfrüchte, Vollgetreide, Pseudogetreide (Quinoa, Buchweizen, Amaranth), naturbelassene Fette + Öle und das alles im besten Fall aus biologischem Anbau. Auch Wildkräuter, Wildfrüchte sind unglaublich nährstoffreich und können deinen Speiseplan jetzt im Frühjahr bereichern. Wenn du so basenreich und abwechslungsreich isst, die säurebildenden Nahrungsmittel weglässt (z.B. Zucker, Koffein etc.), dann leidest du auch keinen Mangel und kannst natürlich und tierfreundlich gesund leben!

♥-lich Alexandra

Toller Buch-TIPP:

„Vegan + Vollwertig geniessen“ von Annette Heimroth/Brigitte Bornschein, Hädecke Verlag

 

Warum heute der beste Tag für deine Gesundheit ist!

.. und was du für deine Gesundheit tun kannst, so dass er das morgen, nächsten Monat und nächstes Jahr auch noch ist.

book-1945499_960_720.jpg

Heute ist dein bester Tag!

Warum? Weil du dich heute dafür entscheiden kannst, dass es dein bester Tag wird. 

Und das hat nichts mit dem Jahresanfang zu tun und dass wir gerade in den ersten Januartagen uns besonders viele Ziele setzen. Etwas Neues beginnen und dir vornehmen, z.B. gesund zu leben, das kannst du jeden Tag! Und zwar jeden Tag wieder neu!

Und genau das ist der Schlüssel dafür, dass du am kommenden Jahresende wirklich sagen kannst: 

JA, ich habe meine Ziele erreicht:

  • Ich habe meine Ernährung umgestellt
  • Ich esse jetzt abwechslungsreich und gesund
  • Ich habe keine Magen-Darm- oder sonstige Beschwerden mehr, mein Blutdruck ist normal und meine Blutwerte auch
  • Ich habe so viele Kilo abgenommen, dass ich mich wohl fühle in meinem Körper
  • Ich nehme mir regelmäßig Zeit für mich und v.a. mich wichtig
  • Ich akzeptiere meinen Körper nicht nur, sondern liebe ihn mit allen seinen Macken
  • Ich bin fit, wach und leistungsfähig

Das hört sich für dich unrealistisch an?

Du hast das schon so oft versucht, und es hat nicht geklappt?
Das glaube ich dir.
Es ist schwer, Ziele und Vorhaben wirklich durchzuhalten und dranzubleiben. Denn wir wissen doch alle, was wir „eigentlich“ tun sollten, wie wir uns ernähren sollen, dass wir uns bewegen und generell auf unsere Gesundheit achten sollen usw. Und jedes Jahr fangen wir wieder an und jedes Jahr hören wir wieder mitten auf der Strecke auf. Die Anfangsmotivation reicht einfach nicht bis zum Jahresende! Uns geht zwischendrin die Luft aus.
Der Erfolg lässt zu lange auf sich warten.
Es gibt zu viele Verführungen von Außen.
Der Partner, die Kollegen, das Umfeld machen sich lustig über unsere Bemühungen oder boykottieren sie.
Und im Fall der Fälle ist die Tafel Schokolade, der große Eisbecher einfach viel verführerischer als der Salat oder der Apfel.

foto1_A4.jpg

Die Werbung macht es uns doch jeden Tag vor, wie es einfacher geht:
„In 4 Wochen 10 kg abnehmen“
„Mit diesem Shake wirst du schlank, fit und gesund“
„4-Wochen-Programm für die Wunschfigur“
„Das richtige Eiweißpulver für jedes Ziel“

Es gäbe noch Hunderte dieser Werbesprüche. Wir wollen „schnell und sofort“ Ergebnisse sehen, in 4 Wochen Erfolg zu haben hört sich verführerisch an. Aber ganz ehrlich: hast du schon jemals mit solchen Versprechen etwas erreicht? Also langfristig? Was du auch heute noch lebst und halten konntest?

Ich kenne tatsächlich niemanden. Ganz im Gegenteil. Meine Kundinnen haben meist viele solcher „4-Wochen-Kuren“ hinter sich. Das kurzfristig motivierende Ergebnis war schnell wieder Vergangenheit, und es ging ihnen danach oft schlechter wie zuvor.

Aber wie kommst du denn nun wirklich zu dem Ziel, welches du dir vornimmst?

Der Schlüssel zum Erfolg ist Disziplin und Geduld.

Ja, das hört sich nicht so sexy an. Aber ganz ehrlich, die meisten Erfolge im Leben kommen nicht über Nacht und ohne Fleiß. Wenn du gesund und fit sein willst, reicht es nicht, nur vier Wochen etwas zu verändern. Wenn du schlank sein willst, geht es um langfristige Veränderungen und nicht darum, für einen kurzen Zeitraum zu verzichten.

Aber das haben wir meist ( noch nicht) nicht gelernt.

Wir müssen nichts mehr tun, um etwas zu erreichen. Auch den Kindern wird alles aus dem Weg geräumt, alle Wünsche erfüllt. Auf etwas warten, auf etwas sparen kennen die meisten nicht mehr. Alles will sofort gelebt und genossen werden. Die Erdbeeren schon im März, die Lebkuchen bereits im September, ein Handy ab dem Grundschulalter und auf Partys mindestens schon mit 14. Und heute maßlos und ungesund essen – was kümmert es mich, ob ich in 10 Jahren dadurch vielleicht krank bin?

Wenn wir uns erfolgreiche Menschen ansehen, egal in welchem Bereich, dann zeigt sich, dass ihnen das nicht in den Schoß gefallen ist, sondern viel Fleiß und Durchhaltevermögen dahintersteckt. Vor ein paar Tagen habe ich eine Reportage von den „Ehrlich Brothers“ gesehen, zwei inzwischen weltweit bekannte Magier und Zauberer mit einer sagenhaft faszinierenden Show. Sie haben angefangen als Kinder mit einem Zauberkasten. Durch jahrelanges Üben und immer Dranbleiben, nie aufgeben, auch nicht bei Absagen und Niederlagen, sind sie zu dem Punkt gekommen, wo sie heute stehen. An einem Trick arbeiten sie manchmal 1-2 Jahre!

Was heißt das jetzt für dich, für uns und unsere Gesundheit?

Hör auf zu jammern und fang einfach an! Und zwar jeden Tag wieder.

foto3_A4.jpg

Die Themen Gesundheit, Ernährung, Bewegung, deine Selbstliebe sind tägliche Themen. Die sind nicht in ein paar Wochen abgehandelt. Überlege dir, wie gesund du in 10 Jahren sein willst und dann geh dafür. Denn wenn du die Entscheidung getroffen hast, dass du auch dann noch vital und beweglich und gesund sein möchtest, dann ist der Weg klar und du kannst dich jeden Tag wieder FÜR deine Gesundheit entscheiden.

Und wenn mal ein Tag dabei ist, der vollkommen in die andere Richtung ging, dann kannst du am nächsten Tag einfach wieder neu anfangen.

3 Tipps zum Erinnern:

  1. Suche dir einen starken Satz, der dich immer wieder an deine Entscheidung erinnert und hänge ihn dir an einen Platz, wo du ihn täglich siehst
  2.  Halte deinen Fokus in dem Jahr auf ein bestimmtes Ziel, welches du erreichen möchtest (z.B. zuckerfrei essen, regelmäßig bewegen, den Schwerpunkt auf vegetarische Kost legen, xx Kilo abnehmen etc.)
  3.  Suche dir einen Vertrauten, der immer mal wieder nachfragt, dich stupst und erinnert, wenn du Motivation brauchst.Gerne übernehme auch ich diese Aufgabe in meiner Online-Jahres-Begleitung „Health, Food & Love“ und begleite dich ein ganzes Jahr kontinuierlich auf dem Weg zu deinem Wohlfühl-Körper. Dabei lernst du dich selbst so richtig gut kennen und was dir gut tut, so dass du mit Leichtigkeit deine Ziele erreichst.

Ausführliche Infos über mein Begleitpaket findest du hier: https://www.alexandra-eideloth.de/jahresbegleitung/

Wie lautet dein Fokus-Satz für das Jahr 2018, der dich stärkt und dranbleiben lässt? Magst du ihn hier mit uns teilen?

Ich wünsche dir ein ganz wundervolles gesundes neues Jahr und dass du dir täglich sagst:

Heute ist mein bester Tag!“

♥-lich Alexandra
 

Fröhliche Weihnachten ohne Tierleid

christmas-791110_960_720.jpg

Artikel vom Compassioner 02.12.2016

Jetzt beginnt sie wieder, die alljährliche ruhige und besinnliche Weihnachtszeit … wobei ich persönlich den Eindruck habe, dass gerade die Wochen vor Weihnachten bei vielen Menschen in Stress und Hektik ausarten und neben dem üblichen Alltag eben auch noch das Weihnachtsfest vorbereitet sein will, was neben den zahlreichen Geschenken und dem Hausputz v.a. auch kulinarisch ein Höhepunkt werden soll.

Auch ohne dass man gläubig ist und sich auf die Ankunft Christi vorbereitet (der eigentlichen Bedeutung der Adventszeit), steht diese Zeit der letzten Wochen des Jahres und der Zeit vor Weihnachten doch bei vielen unter dem Motto „friedliches und liebevolles  Zusammensein“.  Vor allem die Adventssonntage werden genutzt, um Freunde zu treffen oder die Eltern, Geschwister, Kinder, Enkel zum Fest einzuladen. Es wird gebacken, gekocht und lecker aufgetischt. Und die Zeitschriften sind voll mit unzähligen Rezepten für Festtagsbraten und Weihnachtsgans.

…aber –  wie war das nochmal – sollte diese Zeit des Jahres nicht unter dem Motto „Frieden + Liebe“ stehen?

Vielleicht können wir unser Denken noch ein bisschen erweitern und unseren Mitgeschöpfen auch ein friedliches Fest gönnen, indem wir gerade diese vielen Advents- und Feiertage tierleidfrei zelebrieren. 

Immer mehr Menschen finden zur vegetarischen oder veganen Lebensweise, 2015 waren es in Deutschland bereits 7,8 Millionen Menschen die kein Fleisch mehr essen, das ist ein schöner Fortschritt. Auf der anderen Seite steht Deutschland aber mit dem Fleischverzehr von 85 kg pro Kopf im Jahr weit oben in der Liste (USA mit 120 kg). Das entspricht laut dem „Fleischatlas“ (Heinrich-Böll-Stiftung) ca. 635-715 Tiere die jeder im Jahr verzehrt. Eine erschreckende Zahl. Vor allem, wenn man weiß, wie diese Tiere ihr Leben vorher verbracht haben, wie sie gequält und misshandelt wurden bevor sie den für sie dann erlösenden Tod sterben durften.

Dänemark-09-120.jpg

Rüdiger Dahlke hat in seinem Buch „Peace Food“ das Leid der Tiere aufgezeigt, beschrieben wie es in Schlachthöfen zugeht, wie oft die Tiere noch zusätzlichen gezielten Qualen ausgesetzt und zusehen müssen bevor sie selbst an der Reihe sind. Das ist so detailliert beschrieben, dass ich manche Seiten einfach nicht zu Ende lesen konnte.

Ist das jetzt ein passendes Thema in der Vorweihnachtszeit? Wo es doch überall um Lichterglanz und Lebkuchenduft geht, um die passenden Geschenke und Adventsmärkte?

Ich finde gerade deshalb!

Denn jede deiner Entscheidungen gegen eine Bratwurst und gegen die Weihnachtsgans macht wirklich Frieden, nicht nur für die Tiere, auch für dich selbst. Denn diese Emotionen und das Leid, was sie vorher erfahren haben, die unzähligen Medikamente die die Tiere im Laufe ihres kurzen Lebens bekommen und die Pestizide, die sie mit dem Futter aufgenommen haben, gelangen durch den Verzehr auch in deinen Körper und haben Auswirkungen auf Körper, Geist und Seele und damit deinen Gesundheits- und Gemütszustand.

Dass der Fleischverzehr in Zusammenhang steht mit Herz-Kreislauferkrankungen, ist schon lange bekannt, auch die Auswirkungen auf Blutdruck, Cholesterinspiegel, Krebsentstehung und auf deine Psyche sind durch zahlreiche Studien belegt. Dass der übermäßige Milchverzehr nicht gesund ist und generell die Einschränkung des tierischen Eiweißes (= Fleisch, Fisch, Milch, Quark, Käse, Eier, Joghurt) von großem Vorteil für deine Gesundheit, sollte sich jeder bewusst machen.

Auch wenn du es noch nicht schaffst konsequent vegetarisch zu leben, jede Einschränkung ist ein Schritt darauf zu. Der Massentierhaltung können wir nur entgegentreten indem wir kein Billigfleisch mehr kaufen. Wenn es noch gelegentlich Fleisch sein muss, dann kaufe wirklich Bioqualität, die dann zwar teuer ist, aber mit dem hohen Preis auch hilft, das Fleisch zur Beilage werden zu lassen. Dasselbe gilt für Milchprodukte. Unser Körper braucht weder Fleisch noch Milch, diese zu verzehren ist reiner Luxus, auf Kosten der Tiere. Wie einfach eine gesunde Ernährung aussehen kann, habe ich dir in zahlreichen Artikeln in diesem Jahr beschrieben, zum Nachlesen findest du sie nochmal hier: https://compassioner.com/?s=Alexandra+Eideloth

Vielleicht ist das ja schon ein neuer Vorsatz für dein Jahr 2017?

Liebe und Wertschätzung für deinen Körper – und für die Tiere!

Ich wünsche Dir einen erfüllten und entspannten Jahresendspurt und freue mich, wenn du auch im nächsten Jahr wieder gerne meine Artikel liest.

♥-lich Alexandra Eideloth

 

♥ Fröhliches Weihnachtsmenü ♥

Keine Lust auf stressige Weihnachten und stundenlang in der Küche stehen?
Aber trotzdem ein superleckeres, feines Essen genießen, was auch noch gesund, schnell und tierleidfrei ist?? Dann probier doch mal mein Weihnachtsmenü aus

Aperitif: Fruchtcocktail

beverages-735008_960_720-199x300.jpg

4 Orangen, 200 g frische Ananas, Saft von 1 Zitrone 2-3 Eßl. flüssiger Honig
500 ml Mineralwasser

Das Obst in Stücke schneiden, in einen Mixer geben und pürieren, Honig, Wasser und Zitronensaft dazugeben und nochmal durchmixen.
Auf große Gläser mit Crushed Eis abfüllen, den Rand mit einem Stück Ananas oder Orange dekorieren.

Das macht Appetit

Suppe: Paprikacremesuppe

sweet-peppers-499068_960_720-300x225.jpg

1⁄2 Zwiebel, 30 g Butter oder Öl
3 Paprika (rot + gelb), in Stücke schneiden
50 – 70 g Vollkornmehl (zum Binden/ oder Reismehl verwenden) 100 ml Sahne, 3⁄4 Liter Gemüsebrühe
Kräuter wie Oregano, Basilikum, Paprika, Meersalz
150 g Creme fraiche

Zwiebel klein schneiden und in etwas Butter/Öl andünsten, Paprika dazugeben, mitdünsten. Mit der Gemüsebrühe + Sahne aufgießen und auf kleiner Stufe köcheln lassen bis die Paprika weich ist. Die Suppe pürieren, dann aufkochen lassen, das Mehl mit dem Schneebesen einrühren, würzen. Zum Schluss das Creme fraiche dazugeben und mit dem Schneebesen unterrühren. Evtl. die Suppe mit Sahne oder Wasser bis zur richtigen Konsistenz korrigieren.

Salat: Rote-Bete mit Ananas

400 g frische Rote Bete
4 Scheiben frische Ananas 2 Orangen
einige Salatblätter
2 Eßl. gehackte Walnüsse

Salatsoße:

200 g saure Sahne
4 Eßl. Orangensaft
frisch geriebener Meerettich, Meersalz, Pfeffer

Zutaten für die Soße verrühren und gut würzig abschmecken.
Die rote Bete grob raspeln (Vorsicht, färbt!!!) und mit der Salatsoße vermischen, Ananas + Orange in kleine Stücke schneiden.
Bete auf den Salatblättern anrichten, mit dem Obst und den Nüssen bestreuen.

Hauptgericht: Pilztopf

food-1224503_960_720-300x200.jpg

500 g gemischte Pilze, z.B. Champignons, Austernpilze etc.
2 Zwiebeln
30 g Butter oder Öl
1⁄4 Liter Flüssigkeit z.B. Gemüsebrühe aus halb Sahne/ halb Wasser 1⁄2 Tl Vollmeersalz, Pfeffer frisch gemahlen

frische Kräuter wie Petersilie etc. oder getrocknete z.B. „Glücksgewürz“ von Sonnentor Zitronensaft, Sojasauce
200 g Sauerrahm

Die Pilze in große Streifen schneiden oder halbieren, Zwiebel würfeln.
Die Zwiebel in der Butter andünsten, Pilze dazugeben und mitdünsten. Die Flüssigkeit dazugeben und köcheln lassen. Dann würzen und den Sauerrahm unterrühren, köcheln lassen bis eine schöne sämige Soße entstanden ist.

Das passt dazu: Semmelknödel, Reis, Kartoffeln, Kartoffelpüree

Nachtisch: EIS nach Belieben!

Dazu vorher 4 Bananen in Scheiben schneiden und einfrieren!
Die Bananen zusammen mit anderem frischem Obst, 1-2 Eßl. Honig, etwas Zitronensaft in einen Mixer geben (der gefrorenes zerkleinern kann!) und cremig mixen und in schönen Gläsern anrichten! Weihnachtlich wäre z.B. :
4 Bananen
1 große Mango
1 Tl Zimt
Kokosraspeln zum Bestreuen!

Variationen:

Die Rezepte sind vollwertig, vegetarisch, zuckerfrei und tierisch-eiweißfrei. Sie sind nicht vegan! Aber du kannst sie ohne Probleme in eine vegane Variante abwandeln.

Ich wünsche dir viel Freude, guten Appetit und v.a. ein glitzerschönes Weihnachtsfest!

Interessante Daten und Fakten im Fleischatlas von 2016:

https://www.bund.net/fileadmin/user_upload_bund/publikationen/massentierhaltung/massentierhaltung_fleischatlas_regional_2016.pdf

Petition gegen Massentierhaltung:

https://www.campact.de/megastaelle/appell/teilnehmen/?utm_term=inside-flow&utm_medium=recommendation&utm_campaign=%2Fmegastaelle%2Fappell&utm_source=rec-fb&utm_content=random-a

Mit Düften entspannt durch die Adventszeit ♥

seele_5.JPG

Adventszeit – Zeit für Besinnung, Vorfreude, Innehalten, gemütliche Stunden....

Die Realität sieht leider oft anders aus: neben dem üblichen Alltag kommen jetzt noch mehr Termine dazu mit Weihnachtsfeiern und -märkten, Benefizveranstaltungen, Aufführungen der Kinder, Plätzchen backen, Geschenke besorgen, das Festessen überlegen, großer Hausputz usw. usw. Am Weihnachtsabend sind viele dann oft völlig erschöpft und von Weihnachtsstimmung keine Spur.

Geht es dir auch so? Findest du für dich Zeit für Ruhe, Entspannung und Vorfreude in diesen Dezemberwochen? Oder bist du eher gestresst, genervt und kannst den Zauber der Adventszeit nicht mehr spüren?

 

Es gibt eine wunderschöne Möglichkeit, trotz vieler Termine und Anforderungen dem gelassen und entspannt zu begegnen: Mit der Welt der Düfte!

Die Welt der Düfte

Aromatherapie mit all ihren Düften bietet gerade jetzt in der kalten Jahreszeit unendlich viele Möglichkeiten zur Unterstützung: ob für Entspannung, zur Immunstärkung, Stressabbau, für fein duftende Speisen, gegen Winterblues und  für Wohlbefinden für Körper, Geist und Seele.

Seit über 15 Jahren arbeite ich als ausgebildete Aromaexpertin mit den Düften und sie begleiten mich fast täglich auf vielerlei Art und Weise. Heute möchte ich dir ein paar Tipps für den Alltag geben und wie du ohne Zeitaufwand, aber mit großer Wirkung die Düfte für dich nutzen kannst.

Spezielle Weihnachts- und Winterdüfte gibt es viele, gerade Zimt, Vanille, Orange oder auch Fichte und Nelke bringen Licht und Wärme in die dunkle Jahreszeit.

Was ist wichtig bei der Verwendung von ätherischen Ölen?

Das erste wichtige Kriterium ist die Qualität! Egal, für was du die Öle verwendest, eine hochwertige Qualität ist die Voraussetzung. Kaufe deine Öle bei Firmen, die vertrauenswürdig sind, schon viele Jahre damit arbeiten, bei denen die Naturbelassenheit an erster Stelle steht, die ihre Bauern vor Ort kennen und achtsam mit Dosierungen umgehen (z.B. Primavera, Neumond etc.). Leider gibt es auch in diesem Bereich inzwischen Firmen, die mit „Duftpartys“ ihre Öle verkaufen und viel zu hohe Dosierungen verwenden.

Wirkung der Öle:

Die Wirkung von Düften funktioniert über dein Riechsystem: sobald du einen Duft in die Nase bekommst, laufen in Hundertstel von Sekunden zahlreiche Körpervorgänge ab. Das Duftmolekül wandert durch deine Nase zur Riechschleimhaut, diese  befindet sich rechts und links von der Nasenwurzel. Darin befinden sich ca. 20-30 Millionen Riechzellen, jede davon hat wiederum acht Riechsinneshaare, auf denen Rezeptoren sitzen. Hier dockt der Duft an der passenden Zelle an, wird umgewandelt in eine elektrische Information und zum limbischen System (Urhirn) weitergeleitet. Hier sind alle deine emotionalen Instinkte gespeichert, wie Freude, Wut, Trauer, Glück, Aggression usw.

Gleichzeitig ist es verantwortlich für Atmung, Herzfunktion, Immunsystem, Blutdruck, Appetit und Verdauung oder die Fortpflanzung. Außerdem werden deine  Hormone beeinflusst und Neurotransmitter ausgeschüttet (z.B. glücklich machende Endorphine, beruhigendes Serotonin oder das anregende Noradrenalin).

 Rosenernte in der Türkei im Taurusgebirge

Rosenernte in der Türkei im Taurusgebirge

Herstellung:
Der Duft und das Aroma einer Pflanze ist als chemische Information in ihrem ätherischen Öl enthalten. Je nachdem wie aufwendig die Gewinnung, Ernte und Destillation des Öles ist, richtet sich der Preis. So sind Zitrusöle relativ günstig, da durch Kaltpressung der Schalen nur ca. 100 – 200 kg für 1 Liter Öl gebraucht wird. Im Vergleich werden für 1 Liter Rosenöl ca. 3000 – 4000 kg der feinen Rosenblütenblätter benötigt, die von Hand am frühen Morgen geerntet werden. Ich durfte damals bei der Rosenernte  in der Türkei dabei sein und sehen, welcher minimaler Ertrag von der Tagesarbeit vieler Bäuerinnen übrig blieb. Von daher erklärt sich der hohe Preis eines echten Rosenöles.

Gerade auf Weihnachtsmärkten werden oft Aromaöl-Sets an den Ständen billig angeboten  – diese sind dann meist synthetisch hergestellt – haben also keine Heilwirkung und können dir zusätzlich noch schaden. 

Anwendungsarten:

Ätherische Öle sind vielseitig anwendbar, z.B. in der Duftlampe, als Körperöl, Massageöl, Aromabad, Inhalation, Saunaaufguss, Kompressen, Auflagen, Aromakosmetik,  Aromaküche etc. Ätherische Öle sind vorsichtig und sparsam zu verwenden und auf die genauen Anleitungen zu achten. Du solltest sie nie pur auftragen, sondern immer in einem Basisöl oder einem Emulgator (fettes Öl, Meersalz, Sahne, Honig) gemischt.

Vorsicht: Manche Öle sind für Babys, Kleinkinder oder Schwangere nicht geeignet bzw. verboten! Pfefferminze ist für Kinder bis zum 6. Lebensjahr absolut verboten, auch jegliche Kampfer- und Eukalyptusarten, Lavandin, Rosmarin, manche Thymianarten, Salbei. Auch Schwangere müssen vorsichtig sein, gerade in der Adventszeit, da viele Düfte (und natürlich auch die entsprechenden Gewürze) wehenauslösend wirken können (für Schwangere verboten sind: Kampfer, Eisenkraut, Nelke, Ingwer, Zimt, Thymian, Majoran, Rosmarin, Ysop, Lavandin.)

Die Aromaessenzen müssen grundsätzlich an einem sicheren Ort aufbewahrt werden, an den Kinder nicht herankommen. Sie sind wie Medikamente zu behandeln.

Die einfachste Art der Anwendung ist die Duftlampe.

Du kannst sie am Morgen mit frischen Düften verwenden, um  wach zu werden oder am Abend für dein Wohlfühlen und Entspannen. Achte auf die Raumgröße (2-10 Tropfen), aber auch darauf, wen du alles mit beduftest (v.a. wenn Kinder mit im Haushalt leben). Ist die Verwendung einer Duftlampe nicht möglich, hilft auch ein „Schnuffeltuch“ – einfach 2-3 Tropfen auf ein Tempotaschentuch geben und immer wieder daran riechen (z.B. Orange für ein bisschen Sonne im trüben Dezember oder Lavendel bzw. Zeder in stressigen Zeiten).

entsp_2.JPG

Husten und schnupfen alle um dir herum, kannst du mit Erkältungsölen die Viren von dir abhalten bzw. besänftigen. Hierzu zählen z.B. Eukalyptus, Thymian, Nelke, Benzoe Siam, Orange usw. Du kannst eine entsprechende Duftlampe aufstellen oder dir ein Erkältungs-Körperöl mischen.  Über die Haut gelangen die Essenzen in tieferliegende Hautgewebe und von dort verteilen sie sich im Blutkreislauf und beeinflussen so den gesamten Körper  (dazu die Öle in ein fettes Öl geben z.B. Mandelöl).
In dieser Jahreszeit putze ich z.B. auch die Praxis prophylaktisch mit antiviralen Ölen im Wischwasser.

Weitere Ideen:

Kommst du am Abend erschöpft nach Hause, hilft dir ein Aromabad den Stress davonschwimmen zu lassen. Hierfür nimmst du ca. 5-8 Tropfen Aromaöl auf ein Vollbad und emulgierst diese in einer Tasse Sahne, etwas Honig oder Meersalz. Orange, Mandarine, Vanille und Lavendel wirken hier schön kuschelig und entspannend.

Und natürlich kannst du mit Düften in der Weihnachtsküche zaubern und Punsch, Desserts oder Kekse verfeinern. Die Möglichkeiten der Aromaessenzen sind unendlich. Ein „reinschnuppern“ in die Thematik lohnt sich! In meinem Vollwertbackbuch „Süße Träume“ sind in den meisten Rezepten die Aromaessenzen integriert. Und in meinem neuen Buch „Der Nahrungs-WAHN-SINN“  gibt es viele Ideen zur Verwendung der Öle für Entspannung und Entgiftung, ebenso wie in meinem Kartenset „Wohlfühlbox“ mit 70 Karten für deine Gesundheit. https://www.alexandra-eideloth.de/buecher/

Nutze doch diese langen dunklen Winterabende für deine innere Einkehr

und verwöhne dich gerade in den stressigen Zeiten zwischendurch immer wieder selbst mit schönen Düften. Nimm dir Zeit für  Pausen und beende deinen Tag bewusst mit einer halben Stunde Ruhe und einem schönen Ritual nur für dich.  Wenn du immer wieder bewusste kleine Auszeiten nimmst, kannst du auftanken und hast wieder Power für die nächsten Aufgaben. Die Öle unterstützen dich dabei.

Ich wünsche dir eine sinnliche Weihnachtszeit mit viel Wohlgefühl und Liebe,
♥-lich, Alexandra
Holistische Ernährungs- und Gesundheitsberaterin, Aromaexpertin

www.alexandra-eideloth.de
Facebook: https://www.facebook.com/gesundheitsberatung.eideloth/

REZEPTE:


Weihnachtsduft für die Duftlampe:

3 Tropfen Orange bio , 3 Tropfen Mandarine rot bio, 2 Tropfen Vanille
oder
1 Tr. Vanille, 4 Tr. Orange, 1 Tr. Nelke, 1 Tr. Zimt

Erkältungsduft für die Duftlampe oder in ein Körperöl (auf 50 ml Mandelöl)

8 Tr. Zitrone bio, 3 Tr. Lavendel fein, 1 Tr. Thymian linalool

Duftlampe zur Stressreduktion:

2 Tr. Bergamotte bio, 1 Tr. Neroli, 1 Tr. Rosenholz, 2 Tr. Lavendel

Entspannungsbad:

100 ml Sahne oder ½ Tasse Honig, darin 8 Tr. Lavendel fein und 2 Tr. Ylang-Ylang emulgieren und ins Badewasser geben

Zur Raumdesinfektion:

7 – 10 Tropfen Aromaessenz in 1 Eimer Wischwasser (z.B. Zitrone, Eukalyptus citriodora, Thymian linalool)

Apfelpunsch:

1 Liter naturtrüber Apfel-Direktsaft und 1 Liter Wasser mischen und erhitzen.
1 Tr. Zimt, 5 Tr. Orange, 3 Eßl. Akazienhonig miteinander verrühren, Saft von 2 Orangen auspressen und vor dem Servieren unter den heißen Saft rühren.

Winterhonig:

200 g Akazienhonig,  2 Tr. Tonka, 1 Tr. Kakao, 1 Tr. Zimt, 2 Tr. Vanille, 5 Tr. Orange
(z.B. für Getränke verwenden, Plätzchen damit backen oder Desserts verfeinern)

ISOGLUCOSE - der neue Dickmacher?

sugar-cube-258116_960_720.jpg

Die Schlagzeilen in Internetforen und sozialen Medien überschlagen sich gerade:
„Isoglucose – der Turbokiller“ –
„Ein neuer gefährlicher Zucker aus den USA“ –
„Süß, billig und ungesund“ –
„EU erlaubt gefährlichen Industriezucker“ .

Was hat es mit der Aufregung um Isoglucose auf sich?
Was bedeutet das für dich als Verbraucher?
Und welche Vorteile bringen diese Regelungen – und v.a. für wen?

Seit 01. Oktober 2017 ist die sog. „Zuckerquote“ gefallen und es darf unbegrenzt Zucker produziert werden. Bislang waren Produktion und Verkauf von Zucker in der EU streng kontrolliert, auch für Zuckerrüben galt ein fester Mindestpreis. Zum Schutz der Landwirte war die Einfuhr von Zucker begrenzt, für den Stoff „Isoglucose“ (hauptsächlich produziert in den USA) galt eine Grenze von 5 % vom gesamten Zuckermarkt in der EU. Das hört sich wenig an, entspricht aber auch einer enormen Menge von 700 000 Tonnen! Dieser Zucker ist also nicht neu, sondern war auch jetzt schon in unseren Nahrungsmitteln enthalten. In Zukunft kann diese Summe auf 20 % steigen, das wären dann ca. 3 Millionen Tonnen zusätzlich nur an Isoglucose, die in den Supermarktprodukten verwendet werden dürfen.

Was ist Isoglucose?

Isoglucose – auch bekannt als Maissirup, Fructose-Glucose-Sirup oder High-Fructose-Corn-Sirup (HFCS) wird enzymatisch aus der Stärke von Mais oder auch Weizen hergestellt. Dazu ein paar Informationen aus meinem neuen Buch „Der Nahrungs-WAHN-SINN“, das du hier findest.

Die industrielle Fructose wird  von der Lebensmittelindustrie besonders geliebt und eingesetzt – und zwar meist in Form von Glucose-Fructose-Sirup (der Glucose-Anteil ist hier höher als 50 %) oder Fructose-Glucose-Sirup (hier ist der Fructose-Anteil höher als 50 %) oder er wird als High Fructose Corn Syrup (HFCS) bezeichnet. Er hat eine viel höhere Süßkraft als Saccharose (über 40 % mehr) und ist v.a. billiger in der Herstellung.

In den USA stieg der Verzehr von HFCS in den vergangenen 30 Jahren um mehr als 1000 %! Dadurch ist der Verzehr von null auf 10 Millionen Tonnen gestiegen, zusätzlich zum normalen Zuckerverzehr. Das hatte natürlich Auswirkungen auf den Gesundheitszustand der Menschen, die Übergewichtigkeit stieg rasant (jeder zweite Amerikaner ist zu dick) und auch Diabetes hat sich extrem ausgeweitet.

Zuckeraustauschstoffe

Wenn Produkte mit diesem Zuckeraustauschstoff gesüßt werden, steht oft auf der Packung: „mit weniger Zucker“, „weniger süß“ oder „mit der Süße aus Früchten“ – was eine Verbrauchertäuschung darstellt.

Dieser isolierte Fruchtzucker (der absolut NICHTS mit natürlich enthaltenem Fruchtzucker in frischen Früchten oder Gemüsen zu tun hat, dieser schadet uns natürlich nicht!) wird größtenteils direkt in die Leber transportiert, ohne dass er den Blutzuckerspiegel beeinflusst. Ca. 30 % davon werden im Dünndarm in Glukose verwandelt und diese bewirkt auch einen Blutzuckeranstieg, aber sanfter als normaler Fabrikzucker.

Bei Verzehr von Produkten mit isoliertem Fruchtzucker kann der Dünndarm nur einen Teil davon aufnehmen, der Rest wird in den Dickdarm abgegeben. Die dort ansässigen Bakterien vermehren sich und produzieren gleichzeitig eine Menge Gase und Säuren, die zu Blähungen, Bauchschmerzen und Durchfall führen können. Die veränderte Darmflora führt zu weiteren Beschwerden wie Entzündungsprozesse, Pilzinfektionen und es fallen große Mengen an Harnsäure an.

Die Fructose wird in der Leber in Glykogen umgewandelt (wie auch die Glucose), doch der Speicher ist nicht sehr groß. Nimmst du ständig zuviel isolierten Zucker zu dir, ist der Leberspeicher bald voll und er wird umgewandelt in Fett und abgelagert. Im Laufe der Jahre kann dies zu einer Fettleber führen, was gefährlich ist, da eine Organverfettung von außen nicht sichtbar ist. Die isolierte Fructose führt dazu, dass du kein Sättigungsgefühl spürst, weil sie das Hormon Leptin blockiert, das deinem Gehirn signalisiert, wann du satt bist. Du isst also noch mehr vom Produkt, wenn es mit Fructose gesüßt ist.

Was ist Isomaltulose?

Sie klingt so ähnlich und wird oft als „natürlich und gesund“ beworben. Sie wird aus Zuckerrüben produziert und mit Hilfe von Enzymen und Hydrolyse gewonnen, oft auch mit Einsatz von gentechnisch veränderten Mikroorganismen. Der Blutzuckeranstieg ist zwar geringer, ansonsten hat sie aber dieselbe Wirkung wie normaler Haushaltszucker. Da sie weniger süßt, ist man verführt mehr davon zu konsumieren. Das hat mit „natürlich“ nichts mehr zu tun.

~~~~

Mit Isoglucose werden hauptsächlich Getränke, Süßwaren, Backwaren und Milchprodukte gesüßt. In besonders süßen Varianten ist der Fructose-Anteil bis zu 90 % und wird z.B. auch gerne in „Light-Produkten“ eingesetzt.

In den USA, Kanada und Mexiko wird Isoglucose überwiegend aus Gen-Mais hergestellt, dieser ist billiger und wächst schneller. Die extreme Zunahme an krankhafter Fettleibigkeit wurde auf den übermäßigen Genuss von Isoglucose zurückgeführt, seitdem sinkt der Verbrauch seit dem Jahr 2000 in den USA. Daraufhin mussten sogar einige der Fabriken schließen. Da ist es natürlich ein kluger Schachzug, wenn jetzt in der EU der Markt geöffnet wird, dann kann der Absatz dieser Firmen wieder gesichert werden.

Wenn TTIPP (das Freihandelsabkommen) realisiert wird, wird der Einfluss von Unternehmen auf politische Entscheidungen noch größer werden.

Auch Hinweise auf Inhaltsstoffe in Lebensmitteln könnten dann auf den Etiketten verschwinden. Es geht hier nicht um unsere Gesundheit, sondern rein um wirtschaftliche Interessen (wie so oft).

Auch Mexico merkt inzwischen die extremen Gesundheitsauswirkungen in Form von Fettleibigkeit, v.a. bei Kindern durch den starken Softdrinkverzehr. Das Land hat daraufhin auf Isoglucose eine Strafsteuer von 20 %  verhängt. Als Folge verklagte der US-Konzern „Corn Products International“ den Staat zu 325 Millionen Dollar auf entgangene Gewinne.

Droht uns das in Deutschland auch, wenn die Politik unsere Gesundheit in den Fokus nimmt?
Oder ist eben genau das der Grund, um die Auswirkungen von Zucker und Isoglucose nicht publik zu machen? Warum steht als Nebenwirkung nicht auf der Packung: „Der Genuss kann zu einem erhöhten Risiko für Fettleibigkeit, Diabetes, Stoffwechselerkrankungen, Herz-Kreislauferkrankungen usw. führen“ ?? Das wäre echter Verbraucherschutz! Dann kann jeder selbst entscheiden, ob er dieses Risiko eingehen will.

Vorteile von Isoglucose:

Du ahnst es schon: Vorteile hat natürlich nur die Industrie, unsere Gesundheit ist ihnen egal. Die Isoglucose  lässt sich fast um die Hälfte billiger herstellen als Zucker und v.a. auch wesentlich schneller und das ganze Jahr. Dadurch kann kostengünstig noch mehr Zucker in den Produkten verarbeitet werden und wir werden noch schneller dick und krank und v.a. abhängiger.

Was bedeutet das für uns Verbraucher?
Eigentlich auch nichts anderes, als bisher auch:
Finger weg von Fabrikzucker! Egal, wie er sich nennt, und für wie gesund er beworben wird!

ern_14.JPG

Er ist eine Droge und Ursache all unserer ernährungsbedingten Erkrankungen. Er ist ein legaler Suchtstoff.  In meinem Artikel von März findest du  noch weitere Infos über Zucker: https://compassioner.com/allgemein/ernaehrungsblog-droge-zucker-so-wirst-du-ihn-los/?action=like

Durch die Panikmache vor Isoglucose habe ich das Gefühl, dass der übliche Fabrikzucker ein „besseres Image“ bekommt. Denn er ist ja „nicht so schädlich“ wie Isoglucose. Das kann dazu führen, dass wir wieder vermehrt zu üblichem Zucker langen, um die gefährliche Isoglucose zu vermeiden. Lass dich da nicht täuschen, JEDE Fabrikzuckerart schadet deinem Körper und sie haben alle mehr oder weniger dieselbe Wirkung wie Zucker! Die Lösung ist es nicht, nach noch mehr Alternativen zu suchen, noch mehr Chemie aufzuwenden oder von noch weiter her irgendwelche Ersatzsubstanzen einzuführen, sondern zu einer natürlichen Geschmacksempfindung zurückzukommen.

Natürlich essen wir trotzdem alle gerne etwas Süßes und das ist auch weiterhin möglich. Du wirst merken, wenn du alle künstliche Süße weglässt, verlangt dein Körper nicht mehr danach und ein Stück Kuchen oder ein Dessert sind dann wirklich doppelter Genuss. Rezepte für süße selbstgemachte Leckereien findest du in meinem e-book „Süßer Genuss“ , welches du auf meiner Website anfordern kannst.

Ich wünsche dir einen wachen November mit viel Achtsamkeit für dich und deinen Körper
♥-lich Alexandra

Unser täglich Giftbrot gib uns heute...

Unser tägliches Brot – das früher großen Wert hatte, täglich dafür gedankt wurde und eine sättigende Abendmahlzeit war – ist heute zu einem nicht nur wertlosen, sondern sogar gesundheitsgefährdenden Produkt verkommen. Wie kann das sein? Hier ein Kapitel dazu aus meinem Buch „Der Nahrungs-WAHN-SINN“:

bread-2193537_960_720.jpg

Im Jahr 2015 wurden in Deutschland 1,8 Millionen Tonnen Brot gekauft – d.h. nach wie vor wird viel Brot täglich verzehrt, es ist ein Grundnahrungsmittel. Ob jedem bewusst ist, WAS er da isst?

Brötchenduft haben wir heutzutage auf Schritt und Tritt, in den Tankstellen, Supermärkten, Bahnhöfen, überall stehen die Backstationen mit den sog. „frischen“ Backwaren. Zumindest denken wir das. Tatsächlich hat das aber nichts mehr mit frischgebackenen Brötchen oder Brezen zu tun.

Die Teiglinge sind monatelang tiefgefrorener Fertigteig aus der Fabrik (oft aus dem Ausland) und der leckere Duft, der uns anlockt, ist nur ein chemischer Stoff. Die Backmischungen müssen nur noch mit Wasser angerührt werden und bestehen u.a. aus Emulgatoren, Backenzymen, Verdickungsmitteln, Maltodextrin, Malz, Phosphaten, Zitronensäure usw. In einem konventionellen Brot können bis zu 150 Backmittel und chemische Stoffe enthalten sein. Für jedes Backproblem gibt es ein passendes Mittel, z.B. für die dunkle Farbe, den typischen Brötchengeruch, die aromatische Kruste, für eine Verkürzung der Knetzeit, Volumenvergrößerung oder längere Frische. Jedes Gebäckstück muss aussehen wie das andere – der Verbraucher will das so. Das erreicht man nicht durch Handwerk, sondern nur noch durch Chemie und Maschinen.

Die Liste an Giftstoffen ist aber leider noch viel länger:
sowohl Glyphosat, als auch genmanipulierte Enzyme, die allergiefördernd sind, können in den Backwaren enthalten sein und müssen v.a. nicht deklariert werden. Glyphosat ist das meistverkaufte Unkrautvernichtungsmittel der Welt, mind. 40 % unserer Ackerflächen werden mit Glyphosat behandelt, auch bekannt als „Roundup“. Es wird deshalb so umschweifend verwendet, weil es nicht nur Unkraut vernichtet, sondern das Getreide damit auch schneller erntereif wird.

corn-2659171_960_720.jpg

Jährlich werden in Deutschland 8000 Tonnen Glyphosat ausgebracht. Die WHO (Weltgesundheitsorganisation) schätzt das Unkrautvernichtungsmittel als „wahrscheinlich krebserregend“ ein. Der WDR hat 2015 (Patricia Metz, WDR) einen Test mit 20 Mehrkornbroten und -brötchen auf Weizen- und Roggenbasis durchgeführt. „Die Proben kamen aus Supermärkten, Discountern, SB-Backshops, Bäckereien und Biomärkten. Die Analyse ergab, dass sämtliche untersuchten Bio-Produkte frei von Glyphosat waren. Auch in fünf konventionellen Produkten fanden die Lebensmittelexperten kein Glyphosat. Fündig wurden sie bei elf der 16 konventionellen Produkte. Diese wiesen Glyphosatspuren unterhalb der Rückstandshöchstmenge auf. Knapp dreiviertel der konventionellen Produkte in unserer Stichprobe enthielten also Glyphosat.“

Die Höchstmengen werden geregelt durch die „Rückstandshöchstmengenverordnung“. Bei Glyphosat sind das z.B. 10 mg/kg für Weizen und Roggen, bei Milchprodukten 0,05 mg/kg. Finden jetzt Lebensmittelüberwacher verstärkt höhere Werte, dürfen diese Höchstwerte „unter Berücksichtigung der durchschnittlichen Verzehrmenge des jeweiligen Lebensmittels nach oben korrigiert werden“. Das heißt, die Verzehrmenge wird nach unten korrigiert. Das ist ganz legal, nur der Verbraucher weiß davon nichts.

Genauso verhält es sich mit dem ADI-Wert (acceptable daily intake), d.h. wieviel wir von dem Produkt täglich verzehren dürfen ohne Schaden zu nehmen. Bei Glyphosat sind das 0,3 mg pro Kilogramm Körpergewicht. Doch hier ist es genauso wie bei Zusatzstoffen: wie ist es, wenn du nicht nur Glyphosat, sondern noch viele andere Giftstoffe parallel aufnimmst?

Wie wirkt sich das Zusammenspiel von Schwermetallen, Aluminium, Quecksilber, Blei, Nitrat, Glyphosat in deinem Körper aus? Verstärken sie sich gegenseitig in ihrer Wirkung? Und woher weißt du, wieviel Glyphosat du am Tag zu dir nimmst? Das wurde noch nie untersucht.

Interessant ist, woher die Zahlen kommen und wer welche Studien erstellt:
Bei unabhängigen Studien sind 70 % der Meinung, dass Glyphosat krebserregend ist, bei den Industriestudien sind es nur 7 %. Wie heißt es so schön? „Ein Schelm, wer dabei Böses denkt“…..

Nach heftigen Protesten der Bevölkerung bekam Glyphosat im Sommer 2016 keine Wiederzulassung, die Entscheidung wurde um 18 Monate vertagt.

Nachtrag im Juli 2017: die EU-Kommission hat einen Vorschlag zur Wiederzulassung von Glyphosat eingereicht. Dieser Entwurf soll dem EU-Agrarausschuss zur Abstimmung vorgelegt werden. Es werden die negativen Auswirkungen auf Tiere und Pflanzen völlig missachtet, es gibt kein Verbot von der Privatanwendung, noch im landwirtschaftlichen Bereich. Allen Untersuchungen und Protesten zum Trotz, wird weiter dafür gekämpft, dass ein offensichtlich stark gesundheitsschädliches Mittel zugelassen wird und wirtschaftliche Interessen haben den Vorrang!

Nachtrag September 2017: Das Umweltinstitut München teilt in einem Bericht mit, dass die britische Zeitung „The Guardian“, das österreichische Wochenmagazin „News“ und weitere Medien berichten, dass das deutsche Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) seine „Bewertung über Glyphosat über viele Seiten aus dem Zulassungsantrag von Monsanto abgeschrieben hätte“.   Diese Bewertung wäre die Grundlage der Abstimmung über die weitere Zulassung oder dem Verbot von Glyphosat (www.umweltinstitut.org vom 15.09.2017

Doch Glyphosat ist nicht das einzige Gift in unseren Backwaren.
Auch das Problem Enzyme ist gravierend und niemandem bekannt. Bei einer spannenden Backstuben-Führung in der Augsburger Biobäckerei „Schubert“ habe ich vom Bäckermeister diese interessanten Informationen über die Verwendung von Enzymen in konventionellen Bäckereien bekommen:

Die natürliche Enzymausstattung von Mehlen ist für eine optimale Teig- und Gebäckqualität nicht ideal. Damit die Backwaren lange frisch bleiben, locker sind, gut aussehen und “rösch” schmecken, werden Enzympräparate verwendet. Dadurch lassen sich Ergebnisse erzielen, die mit einem natürlichen Rohstoff nicht erreichbar wären. Z.B. werden die Teigführung und die Geschmacksbildung beschleunigt.“

Durch dieses Verfahren werden eine lockere Krume und ein größeres Volumen erreicht. Auch dass das Brot nach 8 Wochen noch wie frisch schmeckt, hat seine Ursache in der Verwendung von Enzymen und dass der Teig von Tiefkühlbrötchen nach Monaten noch in Ordnung ist, liegt dem zugrunde.

Wie dies funktioniert beschreibt er so: „Enzyme aus Mikroorganismen lassen sich punktgenau im Labor konstruieren, produzieren und beliebig zusammenstellen, das geschieht mit Hilfe von GENTECHNIK! Da der Produktionsorganismus nach der Enzymherstellung abgetrennt wird, ist eine Gentechnik-Kennzeichnung NICHT erforderlich (= weiße Gentechnik). 

Da kannst du also noch so sehr auf Zusatzstoffe achten, wenn Enzyme nicht gekennzeichnet werden müssen, weißt du nicht, wo sie enthalten sind und das Allergiepotential wird gefördert. Welche Nebenwirkungen sich auf Dauer entwickeln, weiß niemand.

Solange du konventionelle Backwaren kaufst, kannst du fast sicher sein, dass Enzyme enthalten sind. 90 – 95 % ALLER in Deutschland produzierten Backwaren werden mit Enzymen hergestellt – der Rest sind Biobackwaren. Viele Bäcker wissen gar nicht, dass sie Enzyme verwenden, da fast alle Bäckereien industrielle Backmittel verwenden, in denen diese bereits enthalten sind.“

Die Wirkung von Enzymen im Körper ist nicht erforscht, keiner weiß, wie sie uns auf Dauer schädigen. Viele Allergien, Nahrungsmittelunverträglichkeiten und Intoleranzen kommen z.B. nicht durch den Verzehr von Weizen/Gluten etc. (was viele glauben) sondern durch den Inhaltsstoff Enzyme im Brot (so die Aussage vom Bäckermeister der Biobäckerei). Das finde ich logisch und nachvollziehbar. (siehe auch meinen Artikel über Weizen )

Viele Biobäcker verwenden KEINE isolierten Enzyme, sondern haben andere Methoden und Möglichkeiten gutes Backwerk herzustellen – aber mit der “Einbuße” dass die Brötchen z.B. nicht so groß sind, nicht so lange frisch halten etc. Hier ist ein Umdenken dringend erforderlich, was dir als Verbraucher wichtiger ist!

Wie erkennst du ein richtiges Bio-Vollkornbrot?

Die Backriesen reagieren natürlich auf den Trend zu Vollkornbrot und bieten Vollkornbackmischungen an wie „Fünfkornbrot“, „Kraftkornbrot“, „Vitalbrot“, was der Verbraucher kauft in der Annahme etwas für seine Gesundheit zu tun und dafür auch mehr Geld hinlegt, letztendlich aber doch kein gesundes Produkt erworben hat.

Ein wirkliches natürliches Brot enthält an Zutaten nur Getreide (frisch gemahlen), Wasser, Salz, ein Triebmittel wie Hefe oder Sauerteig und evtl. noch Gewürze. Am Aussehen kannst du das nicht erkennen, gerade besonders „dunkle“ Brote sind oft mit Malz (eine Zuckerart) eingefärbt. Ist das Brot nicht verpackt und somit keine Zutatenliste nachlesbar, frage nach einer Liste um diese einzusehen, jeder Bäcker muss diese greifbar haben. Und viele Bäcker schreiben dies inzwischen sogar auf ihre Website. Unterstützen wir doch die traditionellen Bäcker und Biobäcker in ihrem Handwerk und kaufen dort unser Vollkornbrot, sonst werden wir bald nur noch Chemiebrot zu kaufen bekommen! Bist du dabei?

Ich wünsche dir einen gesunden Oktober,
herzlich, Alexandra

 

Weizen - gefährlich oder doch gesund??

Warum du keine Angst vor Gluten haben musst.

Weizen macht „dick, dumm und krank“ behaupten ein paar wenigeamerikanische Autoren in ihren Buch-Bestsellern. Sogar Krankheiten wie Alzheimer, Depressionen, Diabetes, Krebs und Herz-Kreislauferkrankungen sollen ihre Ursache im Weizenverzehr bzw. dem Verzehr von Gluten haben.  Der neueste „Trend“ geht dahin, jegliche Krankheitserscheinungen auf eine Glutenunverträglichkeit zu schieben, und letztendlich wäre dies sogar für einen frühen Tod verantwortlich.

Aber ist das wirklich so?

Weizen.JPG

Hat ein Mensch Beschwerden und ist krank, dann muss die Krankheitsursache gefunden werden. Zahlreiche unserer Krankheiten sind ernährungsbedingt, d.h. aber nicht, dass sie durch den Verzehr von nur einem einzigen Lebensmittel entstehen, sondern durchjahrelange minderwertige vitalstoffarme Ernährung.

Dass bei der Krankheit Zöliakie (eine chronische Erkrankung der Dünndarmschleimhaut) glutenhaltiges Getreide vermieden werden muss, ist selbstverständlich. Gluten ist das Klebereiweiß im Getreide, auf das der Körper bei Zöliakie krankhaft mit Entzündungen reagiert. Aber es stimmt nicht, dass diese Erkrankung durch Weizen hervorgerufen wird. Dieser ist in keinster Weise gefährlich, sondern die Zöliakie ist eine Folge der sog. Zivilisationskost. Nur höchstens1 % der Bevölkerung ist daran erkrankt.

Die Modediagnose „Glutenunverträglichkeit“ oder „Glutensensitivität“ hat ihre Ursache in einem gestörten Stoffwechsel und einer krankhaften Darmflora, was dann viele Symptome (wie Darmbeschwerden, Durchfall, Blähungen, starke Müdigkeit usw.) nach sich zieht.

Auch die Behauptung „kein Weizen, kein Diabetes“  der Anti-Weizen-Autoren ist schlichtweg falsch. Die Ursache von Diabetes liegt im Verzehr von raffinierten Kohlenhydraten, also von Fabrikzuckerjeglicher Art und von Produkten aus Auszugsmehlen. Das haben die Forscher Cleave und Campbell schon 1966 wissenschaftlich belegt.

brötchen.jpg

Dass Weizen und allgemein Vollkornprodukte den Blutzuckerspiegel in die Höhe treiben,  ist natürlich kompletter Unsinn. Ein Lebensmittel, das noch viele andere Inhaltsstoffe enthält, hat generell eine langsame Blutzuckersteigung zur Folge, da alle Bestandteile im Stoffwechsel verarbeitet werden müssen. Eine überschießende Reaktion bewirkt jedoch der Fabrikzucker, da dieser ein leeres Kohlenhydrat ist und sofort ins Blut geht.

Mit den zahlreichen glutenfreien Produkten in den Supermärkten wird den Menschen suggeriert, dass Gluten etwas Schlechtes ist. Und sie werden dazu verführt diese Produkte zu kaufen, im Glauben, sie tun ihrer Gesundheit etwas Gutes. Doch meist sind dies nur minderwertige Präparate mit vielfältigen Zusatzstoffen. Aber es ist ein lukratives Geschäft, der Markt mit alternativen Produkten boomt. Inzwischen traut sich schon niemand mehr, überhaupt etwas mit Gluten zu essen, aus Angst krank und dick zu werden und kauft von vornherein glutenfreie Produkte, auch ohne jegliche Diagnose.

Und noch etwas fällt auf: da jetzt das Gluten (oder Fructose, Lactose, Histamin usw.) an allem schuld sein soll, fällt das Thema Zucker komplett unter den Tisch.  Und mit der Veganwelle sind Fabrikzucker und auch die künstliche Margarine plötzlich wieder ohne jegliche Bedenken im Speisezettel integriert.

DSC_0378.jpg

Die veganen und „Frei-von"-
Alternativen gelten als „gesund“,
ganz egal wie künstlich sie hergestellt sind oder wie viele Zusatzstoffe sie enthalten.

Für die Nahrungsmittelindustrien eine erfreuliche Entwicklung, die entsprechend beworben wird! 

Üblicherweise wird in Amerika auch ein Hybridweizen (= von zweierlei Herkunft gemischt) verwendet, den wir natürlich genauso wenig verzehren sollten, wie gentechnisch veränderte Nahrung oder Nahrung die Gentechnikanteile enthält. In allen Bereichen sollten samenfeste Sorten in biologischer Qualität bevorzugt werden, am besten bezogen von einem anerkannten Biolandwirt.

Dass immer mehr Unverträglichkeiten und Intoleranzen auftreten, hat seine Ursache in unserer zivilisatorischen Ernährung über Jahrzehntehinweg, die im Laufe der Zeit zu Mangelerscheinungen, Stoffwechselstörungen und v.a. zu Darmschädigungen führen kann.

Auch der Gebrauch von Medikamenten (Antibiotika, Schmerzmittel) und Giftstoffen durch chemische Substanzen in Verpackungen, Putzmittel und Kosmetika spielt hier eine Rolle. Bei Verdauungsproblemen und einer gestörten Darmflora kann die Folge eine Schädigung der Darmwand sein, das sog. „Leaky-Gut-Syndrom“. Aufgrund der nun durchlässigen Darmwand können unvollständig verdaute Nahrungsteilchen in den Blutkreislauf und deinen Organismus kommen und in Folge zu Entzündungen, Allergien, Nahrungsmittelunverträglichkeiten und einer mangelnden Verdauung führen.

Die Behandlung besteht jetzt aber nicht darin, das Gluten (oder auch Fructose/Lactose) zu meiden. Das wäre nur eine Symptombehandlung, die eigentliche Ursache bleibt bestehen und kann weitere Schäden anrichten.

DSC_0371.jpg

Eine ursächliche Heilbehandlung besteht in einer Regenerierung des Darmes durch eine vitalstoffreiche gesunde Kost und eine Entgiftung des Körpers durch Weglassen von säurebildenden und schädigenden Nahrungsmitteln. Und das ist nicht etwa der Weizen, sondern Genussgifte wie Zucker und Koffein oder Produkte mit Zusatzstoffen und gefährlichen Inhaltsstoffen (wie z.B. Glyphosat und Enzyme im Brot, mehr Infos dazu in meinem nächsten Artikel). Dein Stoffwechsel muss wieder auf Trab und deine Lymphe zum Fließen gebracht werden, damit Schadstoffe abtransportiert werden können.

Aber wie kommt es, dass es den Menschen tatsächlich besser geht, wenn sie den Weizen weglassen??

Weil sie mit dem Weizen automatisch auch die raffinierten Kohlenhydrate in Form von Weißmehl vermeiden, wie Weißmehlnudeln, -pizza, -brot, -brötchen, -kuchen, -gebäck usw.  Und damit gleichzeitig die enthaltenen Zusatzstoffe und den Fabrikzucker. Und weil sie sich im Rahmen der Umstellung generell mehr mit ihrer Ernährung beschäftigen undgesünder essen, so dass Beschwerden verschwinden und sie Gewicht verlieren.

Was kannst du also tun?

Dein Körper braucht natürlich Kohlenhydrate, sie sind ein wichtiger Energiespender, machen satt und sind als Ballaststoffe (z.B. im Getreide) wichtig für deine Darmperistaltik. Aber auf die Qualität kommt es an, d.h. es besteht ein riesiger Unterschied zwischen einem ausgemahlenen Weißmehl und einem Vollkornmehl, egal ob das nun Weizen ist, Dinkel oder Roggen. Es spielt immer deine Gesamternährung eine Rolle, WAS du isst und auch WIE du isst (gerade bei Magen-Darm-Problemen).

Ein Getreidekorn enthält alle Stoffe, die du brauchst zur Gesunderhaltung, v.a. B-Vitamine, Ballaststoffe, Mineralstoffe, Spurenelemente, aber auch Stoffe, die noch gar nicht benannt sind, aber für deine Gesundheit unentbehrlich (was durch Tierversuche herausgefunden wurde). Die raffinierten Kohlenhydrate Fabrikzucker und die Stärke des Getreidekorns (Auszugsmehl) brauchen zur Verarbeitung im Körper bestimmte Vitalstoffe (v.a. die B-Vitamine), die in Beiden nicht mehr enthalten sind. Dadurch kommt es zu Mangelerscheinungen, die zu Stoffwechselstörungen und schließlich im Laufe der Jahre zu den ernährungsbedingten Zivilisationskrankheiten führen.

Wer Weizen als Vollkornprodukt zu sich nimmt, schadet seiner Gesundheit nicht. Bei wem allerdings größtenteils Brot, Nudeln, Kuchen oder Desserts auf dem Speiseplan stehen, die allesamt aus weißem Weizenmehl zubereitet und mit Fabrikzucker gesüßt sind und wer darüber hinaus wenig Obst und Gemüse verzehrt, dem droht eine Mangelversorgung mit wichtigen Vitalstoffen, was das Risiko für Krankheiten erhöht. Bereits jetzt gibt es viele Haushalte, in denen gar nicht mehr gekocht wird, warum auch? Mit Fast-Food-Restaurants und der Tiefkühltruhe im Supermarkt ist man bestens versorgt! Eine dramatische Entwicklung, besonders für die Kinder, die gerade heranwachsen!

Lass dich also nicht von Ernährungstrends verwirren und habe keine Angst vor Gluten! Je naturbelassener und frischer deine tägliche Nahrung ist, umso besser für deine Gesundheit. Getreide ist ein Naturprodukt und wird schon seit Jahrtausenden verzehrt.

Welche Ursache unsere Krankheiten wirklich haben, wie einfach es ist gesund zu leben und wie du in 4 Wochen deinen Körper auf natürliche Weise entgiften kannst, beschreibe ich auch in meinem neuen Buch „Lass Los – und werde gesund“ welches im Oktober erscheint (nähere Infos dazu bald auf meiner Website).

Ich wünsche dir einen vitalen September,
herzlich, Alexandra
Holistische Gesundheitsberatung

Lies diesen und weitere Artikel im Onlinemagazin "Compassioner"

Sommerfit - so geht schnelle Küche die verzaubert!

Hier möchte ich dir von mir lang erprobte Impulse geben, wie du eine schnelle Küche zauberst, die allen schmeckt und auch noch auf charmante Art gesund ist. Diese Tipps kannst du sicher gebrauchen, denn: Es ist Sommer:  Sonne und Verführungen von allen Seiten!

ice-1786311_960_720.jpg

Grillpartys, Eisdielen, leckere Cocktails – da vergisst man schon mal gerne alle Ernährungsvorsätze! Der Sommer ist schließlich eh viel zu kurz. Und die Kilos, die du dir vielleicht mühsam für die „Bikini-Figur“ heruntergehungert hast, sind spätestens zum Herbststart wieder drauf. Kennst du das?
Aber das muss nicht sein.
Gerade jetzt in den Monaten mit einer Fülle an frischen leckeren Gemüsen und Obstsorten, ist es besonders leicht, gesund zu leben! Und das ohne großen Aufwand!
Ich liebe die gesunde UND schnelle Küche.

Denn wer hat schon Lust, Stunden in der Küche zu stehen um Essen zuzubereiten? Ich nicht. Und das muss auch nicht sein. Mit ein paar Tipps und Tricks kannst du den täglichen Kochaufwand minimieren und auch unterwegs oder bei Einladungen deiner gesunden Linie treu bleiben.

Wie das geht?  Entscheide dich einfach dafür! Dann musst du gar nicht überlegen, ob und was du denn jetzt wählst, sondern dein Fokus ist ganz klar.

ern_5.JPG

Meine Tipps für die schnelle Küche:
Die schnelle Küche fängt für mich schon vor dem Kochen an, nämlich bei der Planung! Mein liebster und wichtigster Tipp in der Beratung ist das Führen eines Kochplanes. Das erspart dir unglaublich viel Zeit und Stress. Ich setze mich 1 x die Woche hin und plane unser Essen. Ich nehme mir 2-3 Kochbücher (oder Zeitschriften) zur Hand und suche daraus Gerichte für die Woche aus.

Hierbei schaue ich auf folgende Kriterien:

  • An welchem Tag habe ich viel Zeit zum Kochen und wo wenig oder gar keine Zeit? (Dann koche ich am Vortag mehr, was ich am nächsten Tag nur noch aufwärmen brauche.)
  • Welche Beilagen kann ich am nächsten Tag weiterverarbeiten (z.B. Kartoffeln zu Kartoffelsalat, Nudeln zu Auflauf usw.)?
  • Was kann man gut mit auf die Arbeit nehmen und von welchen Zutaten benötige etwas mehr davon ? (z.B. Quiche, Auflauf, Bratlinge – das schmeckt auch kalt lecker

Der Vorteil des Kochplans

Ich gehe anhand meiner Liste nur 1 x die Woche einkaufen, das erspart mir sehr viel Zeit. Ich weiß was ich jeden Tag koche und habe alles, was ich dafür brauche im Haus. Es kommt also nicht zu Spontan-Einkäufen im Fast-Food-Bereich, weil es mal wieder schnell gehen muss oder mein Heißhunger mich verführt.

Ich kann am Vorabend oder am Vormittag schon Dinge vorbereiten, wie z.B. Kartoffeln kochen die kalt verwendet werden, einen Teig für Bratlinge ansetzen, der quellen muss, Salatsoße anrühren oder den Pudding für den Nachtisch zubereiten, da ich ja schon weiß, was es Mittags gibt. Das minimiert die Arbeit enorm, wenn du von der Arbeit nach Hause kommst und nicht erst überlegen musst, was du denn jetzt kochen sollst.

Clevere schnelle Küche heißt:  auf Vorrat zubereiten

  • Wenn ich zum Beispiel einen frischen Aufstrich mache, bereite ich gleich die doppelte Menge zu und friere eine Portion ein.

  • Backe ich Vollkornbrot oder Vollkornbaguette (oder kaufe eines von guter Qualität), dann mache/kaufe ich auch hier gleich doppelte Menge und friere etwas ein. Bei einer geplanten Grillparty am Wochenende, wo die Läden vielleicht schon zu haben, kann ich Baguette und Aufstrich auftauen und habe ohne großen Aufwand etwas Leckeres beizusteuern.

  • Genauso funktioniert das auch mit Quiche: die feinen dünnen Gemüsekuchen sind ein tolles Sommergericht und mit einem frischen Salat eine ausreichende leichte Mahlzeit. Auch hier bereite ich gleich 2 Formen zu, eine zum gleich essen, eine gefriere ich (mit der Porzellanform, das funktioniert gut!) ein. Zum Aufbacken dann einfach gefroren in den Ofen geben und du hast ohne Aufwand ein tolles Essen!

  • Salatsoße kannst du am Anfang der Woche in großer Menge herstellen, in eine leere Sahneflasche füllen und hast so für die ganze Woche eine fertige Soße (und keine Fertig-Soße mit zig Zusatzstoffen!). Ich habe immer eine Flasche mit einer Sahnesoße und eine Flasche mit einer Essig-Öl-Soße im Kühlschrank stehen. Frische Kräuter kannst du direkt vor dem Servieren dazu geben und so den Geschmack variieren!

  • Viele lieben im Sommer kalte Suppen, z.B. kalte Gurkensuppe oder Tomatensuppe. Auch diese kannst du auf Vorrat zubereiten und für ein paar Tage im Kühlschrank aufbewahren, das ist herrlich erfrischend an heißen Sommertagen und sofort servierfertig!

  • Auch selbstgemachtes Chutney hält sich lange im Kühlschrank und passt super zu Grillgemüse oder Ofenkartoffeln. Während die Kartoffeln kochen, einen frischen Salat machen (Salatsoße steht schon im Kühlschrank!) und fertig ist ein tolles Essen!

Sommersalat.jpg

Meine Tipps für die gesunde Küche:

Zuhause gesund leben geht ganz einfach! Mein bester Tipp hierfür:

Kaufe die ungesunden Sachen gar nicht erst ein! 

Denn was dunicht zuhause hast, kannst du auch nicht essen! Ich weiß, das ist nicht immer einfach, aber auch hier hilft dir deine Grundsatzentscheidung, ob du gesund leben willst (oder nicht).

Wenn du nicht alleine lebst, sondern noch eine Familie drumherum hast, die Fast Food liebt, dann biete ihnen tolle Alternativen! Dein Essen muss einfach viel besser schmecken und genussvoll aussehen, so dass du sie überzeugst (und preise dein Essen bitte nicht als „gesund und vollwertig an“ – dann hast du schon verloren….:-) 

Lege den Schwerpunkt jetzt im Sommer auf viel frisches Gemüse, Salate, Rohkost, nutze die Vielfalt an Obst die es jetzt noch gibt und verfeinere mit Kräutern und Blüten! Lege den Wert auf vegetarische Gerichte, falls es mal Fleisch sein muss, deklariere es zur Beilage! Gerade an heißen Tagen, wenn schwere Beine zu schaffen machen, helfen entwässernde Lebensmittel, wie Melone, Erdbeeren, Ananas,Salatgurke, Fenchel (roh im Salat), Rettich und Radieschen, auch Reis und Kartoffeln. Das kannst du alles in einem großen gemischten Salat vereinen – gerade Melone oder Beeren schmecken köstlich dazu.

Verführe deine Familie mit leckeren gesunden Desserts – da kann wirklich keiner widerstehen! Ob Pudding, Cremes, luftige Biskuitrolle, süße Windbeutel oder kühle Mixgetränke – da kommt bestimmt keiner auf die Idee, dass das ohne Zucker und nur mit gesunden Zutaten hergestellt ist! In meinem e-book „Süßes mit Genuss“ findest du 10 leckere Rezepte dafür. 

Der Trick für unterwegs und bei Einladungen

Unterwegs sind die Verführungen natürlich sehr groß. Auch ich kann da nicht immer widerstehen und genieße dann, was es gibt. Das ist ja der Vorteil: Wenn du täglich gesund isst, kann dein Körper auch Ausnahmen gut kompensieren. Nur bei ständigen Ausnahmen bekommst du mit der Zeit Probleme!

Gerade im Sommer ist man oft unterwegs, eingeladen, ein Fest jagt das nächste.  Aber inzwischen gibt es auch überall wirklich gute Angebote an vegetarischen Gerichten oder tollen Salaten. Lege deinen Schwerpunkt auf Salat und Gemüse und vermeide bunte Cocktails, sie stecken voller Zusatzstoffe und viel Zucker!

milkshake-1021027_960_720.jpg

Bei Einladungen biete doch der Gastgeberin an, etwas zum Buffet beizusteuern, z.B. eine Gemüsequiche, eine große Pfanne mit Grillgemüse oder ein feines Dessert! Sie wird sich freuen, wenn sie entlastet ist, die Gäste werden begeistert sein und du hast auf jeden Fall etwas Gesundes für dich am Tisch stehen! 

Gesunde Küche ist so verlockend und wohlschmeckend! Wenn du deinen Fokus darauf legst, wird dein Sommer leicht und beschwingt sein – und du dich richtig gut in deiner Haut fühlen! 

Ich wünsche dir einen unvergesslich schönen August,

♥-lich Alexandra

Ein paar einfache Sommerrezepte:

Melonencocktail:

1 große Honigmelone (ca. 600 g)
Saft von 2 Bio-Zitronen
500 ml Bio-Apfel-Direktsaft
ca. 100 g Akazienhonig
Crushed Eis

Melone pürieren, Säfte und Honig dazugeben und durchmixen, kühlstellen, auf Crushed-Eis servieren

Blüten-Butter

Blütenbutter.jpg

250 g weiche Bio-Butter
2 Handvoll bunte Blüten oder Rosenblüten
Kräutersalz
1 Tr. Aromaessenz Rose für Rosenbutter oder 2-3 Tr. Aromaessenz Zitrone/ Orange für Blütenbutter

Die Blüten in feine Streifen schneiden, mit der Butter, dem Salz und der Aromaessenz vermengen. Die Butter zu einer Rolle formen, in Pergamentpapier einrollen und im Kühlschrank fest werden lassen.

Zucchinipuffer

300 g Zucchini, 2 große Karotten (ca. 250 g)
Kräutersalz
3 Tr. Aromaessenz Capri (oder Zitrone oder Limette)
frische Kräuter wie Liebstöckel oder Petersilie
1 Zwiebel , ½ Knoblauchzehe
1 Tl Gemüsebrühe (ohne Zusätze)
150 g Buchweizen, fein gemahlen
Bratöl zum Ausbacken

Das Gemüse fein raffeln, mit dem Kräutersalz mischen und 5 Minuten ziehen lassen.

Auf ein befeuchtetes Brett die ätherischen Öle geben und darauf zuerst die Kräuter, dann die Zwiebel und Knoblauch schneiden. Mit dem Gemüse und dem Buchweizenmehl vermengen, kleine Küchlein formen und in Öl ausbacken.

Lies diesen und viele andere Artikel im Onlinemagazin "Compassioner"

Bluthochdruck - Gefahr für dein Leben? Und was du aktiv dagegen tun kannst!

Leidest du öfters an Schwindel, Kopfschmerzen oder Nervosität? Bist ständig müde oder bekommst öfters Nasenbluten? Dann kontrolliere doch mal deinen Blutdruck, es könnte sein, dass er zu hoch ist. Das Gefährliche am Bluthochdruck (Hypertonie) ist, dass du ihn lange gar nicht bemerkst und keine Einschränkungen spürst. Aber selbst ein leicht erhöhter Blutdruck kann auf Dauer dein Herz und deine Organe schädigen. 

Der normale Wert ist120/80 mmHG. Ein Wert von140/90 ist der von der WHO (Weltgesundheitsorganisation) anerkannte Grenzwert. Wird bei dir ein Bluthochdruck diagnostiziert, musst du spätestens jetzt über eine Umstellung deiner Gewohnheiten nachdenken.

Denn eine Hypertonie ist ein hoher Risikofaktor für

Herzinfarkt, Schlaganfall, Erkrankungen der Nieren oder Augen und damit ein Warnsignal für dich, was du nicht außer Acht lassen solltest. 

Da ein zu hoher Druck in deinen Gefäßen einen Grund, eine Ursache hat, solltest du dich nicht auf eine Symptombehandlung verlassen, nämlich dem Verschreiben von Blutdrucksenkern. Damit veränderst du deine Lebensweise nicht und die Schäden in deinem Körper können weiterhin ihren Lauf nehmen. Zusätzlich hast du die Nebenwirkungen der Medikamente.

Ist dein Blutdruck also nur gering erhöht, kannst du sehr einfach selbst aktiv werden und ihn wieder senken. Und auch bei stärker erhöhtem Blutdruck sollte die medikamentöse Begleitbehandlung nur vorübergehend sein und du dringend deinen Lebenswandel verändern, um Folgekrankheiten zu vermeiden.

Oft ist Bluthochdruck auch nicht das einzige Symptom, sondern die Kombination mit hohen Cholesterinwerten und hohen Blutzuckerwerten (= Metabolisches Syndrom) weist auf einen gravierenden Mangel in deinem Körper hin.

Was könnte die Ursache für Bluthochdruck in deinen Gefäßen sein? 

Es gibt sehr viele Faktoren, die dazu beitragen:

  • Ungesunde Ernährung mit zuviel tierischen Eiweißen (v.a. viel Fleisch, Milch, Quark, Joghurt) und zu wenigen Vitalstoffen. Tierisches Eiweiß lagert sich an den Gefäßinnenwänden ab und verengt im Laufe der Jahre die Gefäße, d.h. der Druck muss immer mehr erhöht werden.

  • Zuviel isolierte Kohlenhydrate wie Fabrikzucker und Weißmehlprodukte, die den Blutzuckerspiegel steigen lassen und den Körper übersäuern, was sich auch auf die Fließeigenschaft des Blutes auswirkt.

  • Verwendung von zuviel Kochsalz

  • Genuss von zuviel Alkohol, Koffein und Nikotin

  • Zuwenig gesundes Wasser

  • Zuwenig Bewegung mit gleichzeitig viel zu viel Stress

Das was oft als Ursache angegeben wird, wie Übergewicht, Arteriosklerose, Nierenerkrankungen, sind ja auch nur wieder Symptome einer dahinterliegenden Ursache. Wenn du also wirklich diese und viele Folgeerkrankungen verhüten willst, muss du an die Grundursache gehen und diese geht immer mit einer Veränderung deiner Ess- und Lebensgewohnheiten einher.

Natürlich ist es „einfacher“ für alles eine Pille zu nehmen, die uns damit beruhigt etwas „getan zu haben“ und die Angst damit wegzuschieben. Das böse Erwachen kommt dann beim nächsten Symptom, der nächsten Diagnose, dem nächsten roten Warnlicht, welches dir dein Körper schickt.

Dabei ist es ganz einfach aktiv etwas zu tun!

Und diese Maßnahmen helfen nicht nur, deinen Blutdruck zu senken, sondern tun ganz allgemein deiner Gesundheit und deinem Wohlgefühl gut.

 

 

Ganzheitliche Maßnahmen bei Bluthochdruck:

  • stelle deine Ernährung um zu einer vitalstoffreichen Vollwertkost mit viel frischem Gemüse, Obst, Salat, Getreide und wenig (oder keinem) Fleisch

  • schränke Salz stark ein und würze dafür mit Kräutern.

  • Die Verwendung von Knoblauch verbessertz.B. die Fließeigenschaft des Blutes und wirkt positiv auf deinen Fettstoffwechsel. Bedenke auch, dass Salz in großen Mengen in Wurst, Fertigprodukten, Brot, Knabbersachen etc. enthalten ist.

  • Brennessel wirkt entwässernd, so dass der Bluthochdruck durch Wasserausscheidung gesenkt werden kann

  • Omega-3-Fettsäuren halten die Blutgefäße elastisch, aber nimm sie auf jeden Fall in natürlicher Form zu dir, z.B. mit Leinöl, Walnussöl, Leinsamen, Walnüssen, Avocado, Wildkräuter, Sprossen, Lauch etc.

  • Koffein undAlkohol sollten seltene Ausnahmen sein, das Rauchen/Nikotinaufnahme ganz einschränken

  • bewege dich mind. 3 x pro Woche sportlich

  • erlerne ein gesundes Stressmanagement

  • 2 x im Jahr Fasten wird deinen Blutdruck senken oder auch reine Rohkostphasen

  • Trockenbürstenmassagen kurbeln deinen Stoffwechsel an und fördern die Durchblutung

  • Erlerne eine Entspannungsmethode wie Yoga, Tai-Chi, Qi-Gong o.ä.

  • Trinke genügend reines Wasser (mind. 30 ml pro kg Körpergewicht). Auch Brennesseltee wirkt positiv, da er die Fließeigenschaft des Blutes verbessert und das Blut verdünnt. Wie wichtig Wasser für deinen Körper ist kannst du hier nachlesen.

  •  entspannen und Stresshormone abzubauen

  • schlafe genügend

  • Kneippsche Maßnahmen wirken durchblutungsfördernd und leicht blutdrucksenked (z.B. das ansteigende Armbad, wechselwarme Fußbäder, Wechselduschen)

  • auch natürliche Aromaessenzen in der Duftlampe oder als Körperöl können dich unterstützen, hilfreich sind hier z.B. Lavendel, Melisse, Majoran, Muskatellersalbei, Ylang-Ylang etc. Achte unbedingt auf eine 100 % naturreine Qualität

Alleine diese natürlichen Maßnahmen können deinen Blutdruck wieder auf ein Normalmaß senken.

Frage dich auch:

Wo in deinem Leben ist der Druck zu hoch?

Wo kannst du ihn im Außen abbauen, so dass du auch im Innen wieder ruhiger werden kannst?

Hast du von Außen immer Druck, Stress und zu hohe Anforderungen, können die Stresshormone in deinem Körper nicht abgebaut werden und erhöhen somit deinen Blutdruck. Bedenke auch dass z.B. Koffein und Fleisch Stresshormone ausschütten. Genügend Bewegung und Schlaf würden diese abbauen, wenn dies fehlt in deinem Alltag, zirkulieren ständig viel zu viele Stresshormone in deinem Blut.

Erschreckenderweise hat nicht nur fast jeder 3. Erwachsene Bluthochdruck, sondern auchbei Kindern und Jugendlichen nehmen Herz-Kreislauf-Krankheiten, Arteriosklerose und Symptome wie Bluthochdruck zu. Die Ursache bei den Kindern ist dieselbe: sie haben zuviel Gewicht durch eine ungesunde Ernährung, sie bewegen sich zu wenig und haben oft schon in ihrem jungen Alter viel zu viel Stress.

Bedenke auch, dass es bestimmte Medikamente gibt, die den Blutdruck erhöhen können, z.B. Schmerzmittel (wie Ibuprofen, Diclofenac), Hormonpräparate wie die Pille bei jungen Mädchen, Rheumamittel usw.

Aber auch die verordneten Blutdrucksenker haben natürlich wiederum Nebenwirkungen, wie z.B. Schwindel, Kopfschmerzen, führen zu Müdigkeit oder auch zu Verdauungsbeschwerden oder Muskelkrämpfen. Eine weitere Wirkung der sog. Betablocker ist eine Verlangsamung des Herzschlags, so dass der Körper es oft nicht mehr schafft alle Körperregionen mit Blut zu versorgen und es zu Durchblutungsstörungen kommt, was sich z.B. durch kalte Hände und Füße zeigt.

Ein Umdenken lohnt sich also und auch wenn du noch keinerlei Beschwerden hast, kannst du durch eine gesunde Lebensweise, die deine Ernährung, dein Bewegungsverhalten und deine Psychohygiene umfassen, diese Erkrankungen verhüten und hast eine viel höhere Lebensqualität. Eine Umstellung deiner Ernährung ist auch gar nicht schwer, wenn du dir eine ganzheitliche Beratung wünscht, melde dich gerne bei mir.

Ich wünsche dir einen wunderschönen Sommer mit viel Bewegung und Genießen des Moments

♥-lich Alexandra
Holistische Gesundheitsberatung

Lies diesen und viele andere Artikel im Online-Magazin "Compassioner"

Engerydrinks verleihen Flüüüügel - oder doch riskanter Koffeinkick?

Energydrinks verleihen Flügel – diesen witzigen Werbespruch kennen wir schon seit den 80er Jahren.  Inzwischen gehören Energydrinks zu den „normalen“ Getränken im Kühlregal und die Zielgruppe ist groß: Jugendliche, Sportler, Partygänger, aber auch Menschen, die sich während ihrer Arbeit damit pushen, um das Leistungspensum zu schaffen und leider sogar Kinder.

Erst vor ein paar Wochen machte die Schlagzeile „16-jähriger stirbt nach Genuss von zuviel Koffein“ betroffen. Er hatte innerhalb von zwei Stunden einen großen Kaffee, einen koffeinhaltigen Softdrink und einen Energydrink getrunken. Diese große Menge an Koffein hat Herz-Rhythmusstörungen bei ihm ausgelöst, was dann zu seinem Tod geführt hat. Er hatte keinerlei Vorerkrankungen.

Wie kann das sein?

Sind unsere Kinder auch in Gefahr?

Wenn sie Energydrinks und ähnliche Getränke zu sich nehmen?

Ist ihnen überhaupt bewusst, was sie da trinken und was das in ihrem Körper bewirkt?

Bei meinen Vorträgen, auch vor Jugendlichen, muss ich feststellen, dass weder sie noch Erwachsene wissen, was sie da trinken, dass natürlich niemand das Kleingedruckte liest und v.a. nirgends steht, was die Höchstmenge wäre, die man pro Tag zu sich nehmen sollte.

Doch das Geschäft mit diesen Getränken boomt. Mehr als 200 neue Marken kamen in den vergangenen Jahren weltweit auf den Markt und die Hersteller verdienen Milliarden damit. Sie investieren jedes Jahr Hunderte von Millionen Euro in die Werbung. Die Absatzmengen in Deutschland haben sich von 2005 bis 2012 fast vervierfacht (Lebensmittelpraxis 2013).

Nach Erhebungen der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) konsumieren etwa 60 Prozent der deutschen Jugendlichen zwischen zehn und 18 Jahren Energydrinks, 37 Prozent trinken Energydrinks in Kombination mit Alkohol (EFSA 2013).

tin-1568095_960_720.jpg

„Zu den Risikogruppen, die durch einen überdurchschnittlichen Konsum auffallen, gehören die „Hoch-Akut-Trinker“. Sie nehmen mehr als einen Liter bei einer Gelegenheit zu sich. In Deutschland gehören 17 Prozent der jugendlichen Energydrink-Konsumenten zu den Hoch-Akut-Trinkern. Damit nimmt Deutschland im europäischen Vergleich einen Spitzenplatz ein. Diese Jugendlichen überschreiten die unbedenkliche Koffeinmenge von drei Milligramm Koffein pro Kilogramm Körpergewicht deutlich“ (Bundeszentrum für Ernährung).

Was steckt wirklich in diesen Getränken? Schauen wir uns mal das „Kleingedruckte“ an:

Diese Modedrinks gehören lebensmittelrechtlich zu den koffeinhaltigen Erfrischungsgetränken. Sie enthalten neben Koffein oft noch Zutaten wie Taurin, Inosit und Glucoronolacton, für die bestimmte Höchstmengen gelten. Außerdem enthalten sie natürlich Zucker in mehrfacher Form bzw. v.a. auch den Süßstoff Aspartam und Zitronensäure.

Was sind das für Stoffe und wie wirken sie? 

In den meisten Energydrinks findest du folgende Zutaten:

  • Zucker

(bezeichnet u.a. als Saccharose, Glucose usw.) Wie schädlich Zucker ist und welche Wirkungen er auf deinen Körper hat, kannst du auf meinem Blog hier nachlesen. In einer 500 ml-Dose sind ca.70 g Zucker (das entspricht ca. 23 Würfelzucker!) enthalten, der als Suchtstoff dazu führt immer mehr davon trinken zu wollen und deinen Blutzuckerspiegel komplett aus dem Takt bringt.

  • KoffeinKoffein macht uns nicht wirklich wach, er täuscht eine Leistungssteigerung nur vor und hat noch viele andere schädliche Nebenwirkungen (z.B. extrem säurebildend, erhöhter Vitaminbedarf, erzeugt Unruhe im Gefäßsystem usw.). Koffein zählt zu den psychoaktiven Substanzen, das Koffein verstärkt die Neigung, immer wieder anregende süße Softdrinks zu konsumieren. Kinder die viele dieser Getränke zu sich nehmen leiden auch oft unter Aufmerksamkeitsstörungen. Der Koffeingehalt beträgt meist 32 mg pro 100 ml, also 160 mg Koffein pro Dose. Das entspricht ungefähr soviel wie zwei Tassen Kaffee. Bei zwei bis drei Dosen pro Tag, wären das sechs Tassen Kaffee… ob Eltern ihren Kindern wirklich sechs Tassen Kaffee erlauben würden?? (in einem großen Glas Cola ist übrigens ca. 60 mg Koffein enthalten – was ja schon Kleinkindern gegeben wird….)

Die Wirkung von Koffein in den Energydosen ist aber nochmal intensiver durch den Inhaltsstoff

  • Taurin

Das ist eine Aminosäure die die Wirkung von Koffein noch pusht! Wir werden also noch schneller „wacher“ und mit „Energie“ vollgepumpt.
Seit Dezember 2014 muss der Warnhinweis „Für Kinder und schwangere oder stillende Frauen nicht empfohlen“ auf allen Getränken mit einem Koffeingehalt über 150 Milligramm erfolgen. In Deutschland sind maximal 32 mg Koffein pro 100 ml zulässig. Red Bull umgeht ganz raffiniert diese Regelungen. Der neue 60 Milliliter-Energy-Shot ist nicht als koffeinhaltiges Erfrischungsgetränk, sondern als Nahrungsergänzungsmittel eingeführt worden und enthält hochkonzentriert die gleiche Menge Koffein und Taurin wie eine normale Red-Bull-Dose, aber in viel geringerer Gesamtflüssigkeitsmenge, auch schmecken diese süßer.  Deswegen greifen Kinder und Jugendliche zu Energyshots, ohne über die Inhaltsstoffe nachzudenken. Dabei sind die Risiken kaum einzuschätzen.

Ist kein Zucker enthalten bzw. das Produkt als „Zuckerfrei“ beworben, dann enthält das Getränk

  • Aspartam
    Aspartam ist ein Süßstoff und kann akute Störungen auslösen wie Kopfschmerzen, Schwindel, chronische Müdigkeit, vorübergehender Gedächtnisschwund, Angstzustände. Schwerwiegender als die unmittelbaren Folgen sind die Langzeitfolgen. Denn ein im Aspartam enthaltener Stoff (Aspartat) kann ab einer bestimmten Dosis den Gehirnzellen schaden und wirkt neurotoxisch. Außerdem ist Aspartam (genauso wie Glutamat und Zitronensäure) ein Transporthilfsmittel von Aluminium ins Gehirn, was das Risiko für Alzheimer steigern kann.
  • Zitronensäure
    Wird mit Hilfe eines Schimmelpilzes hergestellt und ist einer der wichtigsten Geschmacksstoffe für Getränke, auch in vielen Süßigkeiten, Fertiggerichten etc. enthalten. Zitronensäure greift stark die Zähne an, kann den Zahnschmelz aufweichen und dient als Transporter von Aluminium ins Gehirn.Zusätzlich haben wir Aromastoffe, Farbstoffe und v.a. künstliche Vitamine in Höchstmengen enthalten, z.B. bis zu 170 % der empfohlenen Tagesdosis. Diese Vitamine nützen nicht nur nichts, sondern können auch schaden, da sie die gesamte Vitaminregulation durcheinanderbringen.

Viele nutzen Energydrinks als Wachmacher, ob tagsüber auf der Arbeit oder in der Freizeit. Forscher halten mehr als zwei Dosen am Tag für gefährlich. Schon nach zehn Minuten steigert das Koffein den Blutdruck und den Puls, nach 20 Minuten ist der Blutzuckerspiegel auf dem Höhepunkt, man fühlt sich wach und leistungsfähig. Durch den Zucker wird das Glückshormon Dopamin freigesetzt, man fühlt sich einfach gut. Aber nach einer Stunde lässt die Wirkung nach und durch den Abfall des Blutzuckerspiegels kommt die Müdigkeit, Schwäche, Antriebslosigkeit zurück. Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) warnt:  „Da das Koffein die Herzfrequenz nach oben schießen lässt, können bei hohem Konsum Herzrhythmusstörungen auftreten, auch Nierenversagen oder Krämpfe können die Folge sein. V.a. wenn die Getränke bei intensivem Sport (auch bei intensivem Tanzen) oder mit Alkohol gemischt getrunken werden.“

Fazit:

Energydrinks in jeglicher Form reihen sich ein in die Kategorie „gefährlicher Suchtstoff“ – wir sollen abhängig gemacht werden von Produkten, die uns dazu verführen immer mehr davon zu konsumieren. Es geht um rein wirtschaftliche Aspekte, es geht um sehr viel Geld – unsere Gesundheit spielt keine Rolle!

Herz-Kreislaufkrankheiten nehmen allgemein immer mehr zu, das Alarmierende ist, dass z.B. erhöhter Blutdruck längst eine Krankheit ist, von der massiv Kinder und Jugendliche betroffen sind. Statt schon Kinder mit Blutdrucksenkern zu behandeln, sollten Softgetränke in Schulen verboten werden und eine umfassende Aufklärung über die Wirkung von Energydrinks und Koffein (Kaffee) stattfinden. Und auch für uns Erwachsene gilt: Eine Leistungssteigerung ist nicht durch noch mehr Kaffee und andere pushende Getränke zu erreichen. So geht man über Grenzen hinweg und ignoriert Signale,  die uns der Körper sendet.

Wie bekommst du dann Power für deinen Alltag?

  • Lass in erster Linie die Genussdrogen weg. Nach ein paar Tagen der Entgiftung wirst du spürbar mehr Energie haben!
  • Trinke stattdessen genügend reines Wasser, damit dein Körper alle anfallenden Schadstoffe auch abtransportieren kann (siehe Artikel über Wasser)

Und als Hilfestellung für deine Ernährungsumstellung:

Der Onlinekurs „Fit ist sexy“ 

Ich wünsche dir einen fröhlichen und sonnigen Juni,

♥-lich Alexandra

Lies diesen und viele andere Artikel auch im Onlinemagazin "Compassioner"

Die Droge Zucker!

Die Droge Zucker - ist das nicht übertrieben? Braucht unser Körper nicht Zucker? Und wenn das üerall enthalten ist, kann es doch nicht schädlich sein? sonst würde er doch verboten werden?

Schauen wir uns das mal genauer an:

Ja, unser Körper braucht Zucker! Er ist ein wichtiges Kohlenhydrat und Energiespender! ABER: es kommt darauf an in welcher FORM wir Zucker zu uns nehmen! Zucker – in natürlicher Form enthalten als Fruchtzucker – in Obst, Gemüse braucht unser Körper und hat eine normale Blutzuckerauswirkung. Zucker in Form von isoliertem Zucker (= raffiniert, keinerlei weitere Inhaltsstoffe) verursacht eine sehr starke Blutzuckerschwankung (d.h. überschießende Reaktion und dann Unterzucker = wieder Verlangen danach).

Durch die unglaublichen Mengen die wir täglich zu uns nehmen (der Durchschnittsbürger 150 g täglich, Kinder oftmals bis zu 400 g) kann es im Laufe der Jahre

  • zu einer Insulinresistenz der Zellen kommen (Diabetes),

  • das Zuviel an Glucose wird in Form von Fett abgelagert (Ursache von Übergewicht),

  • es entsteht ein absoluter Vitalstoffmangel, da Zucker zu seiner Verarbeitung im Körper Vitamine (v.a. auch B-Vitamine) verbraucht und bewirkt alleine dadurch zahlreiche ernährungsbedingte Erkrankungen

  • er ist ein Kalkräuber und führt zu Veränderungen am Knochensystem

  • er ist stark säurebildend

  • er führt zu Verhaltensstörungen wie Hyperaktivität, Aggressivität

  • ist ist die Ursache von Konzentrationsstörungen, Lernschwächen, starker Müdigkeit, Depressionen, Appetitlosigkeit

  • er macht bei empfindlichen Menschen Unverträglichkeiten von Frischkost und Vollkornprodukten

  • UND es kommt tatsächlich mit der Zeit zu einer suchtartigen Veränderung im Gehirnstoffwechsel.

In einem Bericht bei Focus online spricht der Autor sogar davon, dassHaushaltszucker einen höheren Reiz auf unser Belohnungszentrum hat als Kokain. Wir wollen mehr und mehr und bekommen genau das. Billig, überall, an jedem Kiosk, rund um die Uhr!“ So werden wir tatsächlich „Junkies“ und brauchen unseren Suchtstoff „Zucker“ in jeglicher Form immer wieder.

Meine Kursteilnehmer erzählen oft von ihren Heißhungeranfällen. Wenn sie im „Rausch“ sind und keine Chance haben aufzuhören und ihnen erst hinterher bewusst wird, was sie wieder alles gegessen haben, obwohl sie es nicht wollten und es ihnen danach schlechter geht als zuvor!

Was passiert da im Gehirn? Das Belohnungssystem wird aktiviert, es reagiert auf Zucker ähnlich wie auf Alkohol und andere Suchtstoffe und schüttet Dopamin aus. Dies führt dazu dass es „gespeichert“ wird als etwas Wichtiges, Aufmerksamkeit erregendes, d.h. wir wollen mehr davon! In nahezu allen Produkten der Lebensmittelindustrie verstecken sich Zuckerzusätze. Zucker ist nicht nur das Süßungsmittel, sondern auch das Konservierungsmittel und der Suchtstoff der uns verführen soll, dieses Produkt immer und immer wieder zu kaufen. Die Konzerne tun ALLES damit ihr Produkt verkauft wird!

Was können wir tun?
Woher weiß ich, ob Zucker in einem Nahrungsmittel enthalten ist?

Auf jedem Produkt, das wir kaufen müssen die Inhaltsstoffe aufgedruckt sein. Die Zutaten stehen in der Reihenfolge ihrer Mengenanteile. Doch ganz so einfach ist es nicht, denn die Nahrungsmittelindustrie weiß, wie sie unerwünschte Stoffe wie Zucker verschwinden lassen kann. Mit dem Wort Zucker ist nur die Saccharose gemeint, der Rohr- und Rübenzucker. Es gibt aber unendlich viele andere Zuckerarten und Bezeichnungen, die für den Laien nicht ersichtlich sind (so kann auch zuckerfrei auf einem Produkt stehen obwohl Zucker enthalten ist)

Andere Namen und Bezeichnungen für Zucker:

Glukose = Dextrose = Traubenzucker;
Fruktose = Fruchtzucker (hat nichts mit dem natürlich enthaltenen Fruchtzucker in Obst zu tun);
Laktose = Milchzucker,
Rohrzucker, Melasse, Malzzucker, Sirup, Glukosesirup, Galaktose, Glykogen, Raffinade, brauner Zucker, Isoglucose, Maissirup, Saccharose, Maltodextrin, Gerstenmalz, Rübensirup usw.

Auch die inzwischen zahllosen Alternativen (Vollrohrzucker, Sirupe, Dicksäfte, Birkenzucker, Kokosblütenzucker, Erythrit, Xylit etc.) die in Bioläden angeboten werden sind fabrikatorisch hergestellt und haben mit dem Ausgangsprodukt nichts mehr zu tun, ihre Wirkweise im Körper ist entweder dieselbe wie bei weißem Zucker oder es sind z.B. negative Auswirkungen auf deinen Magen-Darm-Trakt wahrscheinlich. Du tust Dir also nichts Gutes wenn Du statt weißem Zucker einen gut beworbenen Biozucker verwendest.

Gesunde Alternativen:

Alternative Süßungsmittel, die unserer Gesundheit nicht schaden, sind süße Früchte, zum Teil Trockenfrüchte und Honig!

Honig ist ein Naturprodukt, der keinerlei Schäden macht wenn er in einem Lebensmittel gelöst ist (wie in Tee, Dessert, Kuchen, Salatsoße etc.). Einzige Ausnahme ist Honig pur (z.B. als Honigbrot), da kann er durch die Klebrigkeit an den Zähnen auch Zahnkaries verursachen. Ansonsten ist Honig absolut ungefährlich! Die Argumentation, dass durch die Erhitzung von Honig die Inhaltsstoffe zerstört werden ist uns in dem Falle nicht wichtig. Ich esse ja keine Süßspeise oder Kuchen um mir Vitamine zuzuführen. Der Honig ist einfach nur das Süßmittel, welches mir nicht schadet.

 

 

 

Wenn du Anregungen brauchst für das Süßen mit Honig, dann findest du viele Rezepte in meinem Backbuch ”Süße Träume” https://www.alexandra-eideloth.de/kartenset-bcher/ oder auch einige Ideen im e-book ”Süßes mit Genuss” https://www.alexandra-eideloth.de/geschenke/

Ich wünsche Dir viel Freude beim Angehen deiner Zuckersucht.
Wenn du Hilfe brauchst, bin ich gerne für dich da

herzlich Alexandra

 

 

Das Märchen vom bösen Cholesterin

Uns wird immer noch Angst vor Cholesterin gemacht. Obwohl schon seit vielen Jahren bekannt, ist es leider immer noch üblich, Cholesterinsenker zu nehmen. Und haben viele immer noch ein schlechtes Gewissen ein Butterbrot oder mal ein Ei zu essen – und greifen lieber zur – vom Arzt empfohlenen! -cholesterinsenkende Pflanzenmargarine!

Cholesterin ist ein Milliardengeschäft

2007 wurde 33,7 Milliarden Dollar Umsatz nur mit Cholesterinsenkern gemacht! Das bekannteste Mittel Atorvastatin (die Handelsnamen sind Sortis oder Lipitor) war 2011 mit mehr als 12,2 Milliarden Dollar das umsatzstärkste Medikament weltweit (Süddeutsche Zeitung 11/2013)

lmmer mehr Menschen werden zu Cholesterin-Kranken gemacht, z.B. auch dadurch dass der „normale Wert“ immer weiter heruntergesetzt wird. Aber: Cholesterin ist ein lebenswichtiger Stoff, ein wichtiger Bestandteil der Zellmembranen (Reparatur und Neuproduktion), Baustoff für Nervengewebe und Organe, Bestandteil der Gallenflüssigkeit, verantwortlich für den Fett-Transport, wichtig für die Herstellung von Vitamin D und manchen Hormonen wie z.B. Cortisol.

Cholesterin ist für den Organismus so unglaublich wichtig, dass fast alle Körperzellen es selbst herstellen können, das meiste davon wird in der Leber produziert. Auch mit der Nahrung können wir Cholesterin aufnehmen, es ist in tierischen Fetten, in Fleisch, Fisch, aber auch Milchprodukten und Eiern enthalten.

Aber auch wenn wir größere Mengen davon verzehren, ist die körpereigene Cholesterinproduktion um ein Vielfaches höher: ca. 90% des Bedarfs werden durch Eigenproduktion gedeckt. D.h. nur 10 % gelangt über die Nahrung in den Körper und hat somit keinen wirklichen Einfluss auf den Cholesterinspiegel.

Kommt zuviel Cholesterin mit der Nahrung hinzu, drosselt der Körper sofort seine eigene Produktion und der Körper scheidet das Überflüssige einfach wieder aus.

Was aber nun, wenn vom Arzt ein erhöhter Cholesterinspiegel diagnostiziert wird?

Dieser schwankt ständig und ist nur eine Momentaufnahme für die augenblickliche Lebenssituation und kann wenige Tage später schon wieder niedriger sein. Ist der Cholesterinspiegel wirklich krankhaft erhöht, dann nur weil die Blutgefäße schon in einem so desolaten Zustand sind, dass sie viel Cholesterin als Baumaterial brauchen, um diese zu kitten.

Meist tritt dies mit weiteren Symptomen auf wie Bluthochdruck, Übergewicht, Blutzuckerprobleme usw. D.h. der gesamte Stoffwechsel ist im Ungleichgewicht und sollte dringend in Ordnung gebracht werden. Es hat keinen Sinn, nur diesen einen Blutparameter „Cholesterin“ anzusehen, sondern immer den Gesamtstoffwechsel. 

Werden jetzt nur cholesterinsenkende Medikamente verschrieben, sinken zwar die Werte, die Ursache bleibt aber weiterhin bestehen und wird damit zu einem Risiko für Herz-Kreislaufkrankheiten und Zivilisationskrankheiten jeder Art. Auch sind diese sog. „Statine“ mit hohen Nebenwirkungen verbunden wie Leberfunktionsstörungen, Nierenversagen, Muskelschwäche, grauer Star, Diabetes, Darmprobleme, Müdigkeit, Kopf- und Herzschmerzen etc.

Wie hoch ist zu hoch?

Der angebliche „Normalwert“ wurde in den letzten Jahren immer weiter abgesenkt. Lag er vor ca. 30 Jahren noch bei 260 mg sind es heute 200 mg oder weniger, die als Grenzwert angegeben werden. So werden Millionen Menschen zu Kranken gemacht. „Fast 5 Millionen Menschen nehmen Statine ein, aber nur bei 2 Millionen wäre es sinnvoll gewesen“ (Süddeutsche Zeitung, 11/2013). Auch ist nicht jeder Mensch gleich, manche haben einfach schon immer einen hohen Wert, aber messen ihn dann im höheren Alter vielleicht zum ersten Mal.

Halb Margarine – halb Medikament:

Viele greifen dann zur stark beworbene Pflanzenmargarine, die in ihrer Werbung verspricht „den Cholesterinspiegel zu senken“. Diese Margarine ist weniger ein Nahrungsmittel, als eher ein Medikament, was wir uns unbe schwert aufs Brot streichen. Denn woher weiß ich denn, wieviel von der Margarine ich nehmen darf? Welche Dosierung ist die Richtige? Was ist wenn meine Kinder auch von der Margarine essen? Oder Familienmitglieder, die keinen erhöhten Wert haben? Wieviele Sterine kann ich meinem Körper ohne Schaden zumuten? 

Denn die Nebenwirkungen wie Magen-Darm-Probleme, Kopfschmerzen oder sogar erhöhtes Risiko für Herzkrankheiten/Ablagerungen (Foodwatch) stehen nicht auf der Packung, wie das bei einem Medikament eigentlich der Fall sein sollte. Von daher müsste es die Becel-Margarine in der Apotheke geben und nicht im Supermarkt. 

Was sind die Ursachen für die Ablagerungen an den Gefäß-Innenwänden?

Die Schädigungen an der Arterienwand können vielfältige Ursachen haben:

  • Isolierte Kohlenhydrate wie Fabrikzucker und Auszugsmehl lassen den Blutzuckerspiegel steigen, dies kann im Lauf der Jahre die Arterienwand schädigen und führt generell zu vielfältigen Stoffwechselerkrankungen (Prof. Yudkin vom Ernährungswissenschaftlichen Institut in London)
  • eine ungesunde Ernährungs- und Lebensweise führt zu einem Überschuss an freien Radikalen, was zu oxidativem Stress und damit zu Zellschäden in den Arterienwänden führen kann
  • der Überverzehr an tierischem Eiweiß (= Fleisch, Wurst, Fisch, Quark, Käse, Eier, Milch, Joghurt) führt zu Ablagerungen auf den Gefäßinnenwänden
  • Ein Übermaß an Omega-6-Fettsäuren fördert Entzündungsstoffe und schädigt das Gefäßsystem
  • Magnesiummangel ist ein Risikofaktor, genauso wie ein Vitamin-C- und Vitamin-K-Mangel
  • chronische Übersäuerung führt zu verhärteten Arterien, damit zu einem verlangsamten Blutfluss und einer Versteifung der roten Blutkörperchen was die Bildung von Ablagerungen begünstigt
  • die Gefäßwandschäden, verursacht durch die Mangelzustände, werden „abgedichtet“ durch kör pereigene Reparaturmaßnahmen, verwendet wird Cholesterin (1-30 %), aber v.a. Protein (Eiweiß) und Calcium.

Welche Lebensmittel sind gut für unseren Fettstoffwechsel:

Unser Körper braucht Fette, aber auf die Qualität kommt es an! Ungesättigte Fettsäuren, Omega-3-Fettsäuren wie in Nüssen, Olivenöl, Walnussöl, Leinöl, allgemein naturbelassene Fette und Öle (auch Butter), eine ballaststoffreiche abwechslungsreiche Ernährung mit Obst, Gemüse, Salaten und Vollkornprodukten in bester Qualität bringen unseren Stoffwechsel wieder auf Vordermann! 

Fazit:

Hab keine Angst vor einem zu hohen Cholesterinspiegel und lass vor allem nicht nur diesen einen Wert behandeln. Ist dein Wert wirklich dauerhaft viel zu hoch, dann heißt das, dass der gesamte Stoffwechsel wieder auf Trab gebracht werden sollte. Wenn wirunsere Lebens- und Ernährungsweise gesund und aktiv gestalten mit einer vitalstoff- und antioxidantienreichen Ernährung aus frischen Zutaten, dann kann der aus dem Gleichgewicht geratene Körper wieder in seine gesunde Balance kommen.

Alles Gute für Dich,

♥-lich Alexandra

Lies diesen und viele andere Artikel auch im Onlinemagazin "Compassioner"

 

Wer noch unsicher ist, dem empfehle ich folgende spannende und sehr aufschlussreiche Bücher: 

Die Cholesterinlüge“ Prof. Dr. med. Walter Hartenbach, Herbig-Verlag

Cholesterin der lebensnotwendige Stoff“ Dr. Max-Otto Bruker, emu-Verlag

Und als Hilfestellung für deine Ernährungsumstellung:

Der Onlinekurs „Fit ist sexy“

Lebenselixier Wasser - Wie gesund ist es wirklich?

Wasser ist wertvoll und wichtig. Täglich sollen wir genügend Wasser zu uns nehmen, damit unser Körper seine Stoffwechselaufgaben gut erfüllen kann. Als ganzheitliche Ernährungs- und Gesundheitsberaterin weiß ich das natürlich. In meinen Kursen empfehle ich auch meinen Teilnehmerinnen immer genügend echte Getränke – also Wasser – zu sich zu nehmen.

Gerade beim Abnehmen spielt Trinken eine große Rolle, aber natürlich auch bei vielen anderen Krankheitserscheinungen. Auch hier gilt aber nicht die Regel „viel hilft viel“, und nicht jeder soll 2-3 Liter am Tag trinken, sondern es kommt auf deine Konstitution an, auf deine Lebens- und Ernährungsweise. Die Faustregel 30 ml pro kg Körpergewicht ist da ein guter Anhaltspunkt. Bei viel Sport braucht es sicher mehr, bei Verzehr von viel Rohkost sicher weniger Flüssigkeit.

Nach dieser Faustregel müsste ich sogar nur 1,5 Liter am Tag trinken – und trotz allem Wissen – bisher habe ich das nie geschafft. Das Trinken war meine Schwachstelle. Ich habe es schlichtweg vergessen im Laufe des Tages. Selbst wenn ich mir eine Tasse Teemit auf den Schreibtisch gestellt habe, stand sie da nach drei Stunden immer noch – inzwischen kalt geworden.

Mein eigenes – schlechtes – Trinkverhalten war sicher auch der Grund, warum mein Wissen im Bereich Wasser sehr gering war und ich mich auch nie näher damit beschäftigt habe. Immer wieder mal kam ich damit in Berührung, wenn ich z.B. auf Messen unterwegs war und eifrige Verkäufer mir irgendeinen Wasserfilter oder sonstiges Gerät anpriesen. Aber überzeugt hat mich das nie.

Nicht jedes Trinken ist gesund

In diesem Jahr wollte ich mich endlich dem Thema Wasser stellen, da gerade das Trinkverhalten meiner Kunden einen wesentlichen Anteil an ihren gesundheitlichen Problemen ausmachen, z.B. wenn sie ihre Flüssigkeit in Form von Softgetränken, gesüßten Säften, Kaffee oder sogar Milch zu sich nehmen. Diese Form der Flüssigkeit nutzt unserem Körper gar nichts, da sie selbst schon so gesättigt ist, dass sie den wichtigen Aufgaben im Körper gar nicht nachkommen kann.

Zusätzlich kommt noch die Schädigung von verschiedenen Inhaltsstoffen dazu:

Inhaltsstoffe bei Getränken:

  • bei gesüßten Säften und Nektaren haben wir einen sehr hohen zugesetzten Zuckeranteil
  • bei Softgetränken entweder einen hohen zugesetzten Zuckeranteil oder Süßstoffe wie Aspartam, die negative Auswirkungen auf unser Gehirn haben, plus die Stresswirkung von Koffein
  • Energydrinks haben einen erhöhten Koffeingehalt (32 mg auf 100 ml, also 160 mg pro Dose!) und zusätzlich die Aminosäure Taurin, die die Koffeinwirkung nochmal pusht
  • Kaffee ist Genuss- und auch Suchtmittel, das durch den Koffeingehalt den Körper stresst (Stresshormone werden ausgeschüttet) und viele Körpervorgänge durcheinander bringt
  • Milch ist kein Getränk, sondern ein Nahrungsmittel und fördert u.a. Allergien

Und deshalb können diese Getränke die wichtigen Aufgaben von Wasser nicht erfüllen.

 

 

 

Wasser ist:

  • Transportmittel von Nährstoffen und ein Informationsträger
  • es versorgt die Zellen und Gewebe
  • unterstützt die Entgiftung und den Abtransport von Schadstoffen
  • es ist ein entscheidender Faktor für die Energiegewinnung und
  • wichtig für die Zellgesundheit und einen gesunden Bewegungsapparat

Ist die Flüssigkeit schon gesättigt, die wir zu uns nehmen, können diese Aufgaben nicht erledigt werden und es kommt zu Mangelzuständen, Schmerzen, Energiemangel oder Unkonzentriertheit. Selbst ein Mineralwasser bildet da keine Ausnahme, da durch die Kohlensäure das Wasser übersättigt ist.

Da Wasser der Hauptbestandteil deines Körpers ist, musst du ihn gut mit Flüssigkeit versorgen, wenn er gut funktionieren soll. 

Aber welches Wasser ist empfehlenswert?

Soll man lieber Leitungswasser trinken, Mineralwasser, Quellwasser oder ist das total egal?

Um eine Antwort auf diese Fragen zu bekommen, habe ich mich mit dem Wasserexperten Mark Oswald von der Wassertankstelle getroffen.

Seine Ausführungen zum Thema Wasser waren sehr informativ und auch aufrüttelnd. Ein reines lebendiges Wasser wird immer mehr zur Mangelware. Gekaufte Wässer sind auch nicht alle als gut zu bewerten, im Gegenteil. Tragen wir es dann auch noch in Plastikflaschen nach Hause, enthält das Wasser zusätzlich auch noch den Weichmacher Bisphenol A, der eine hormonähnliche Wirkung hat und unserer Gesundheit schaden kann. 

Unser Trinkwasser

Es gilt in Deutschland als besonders sauber und kontrolliert. Und doch finden sich in unserem Wasser jährlich mehrere hundert Tonnen Arzneimittelrückstände. Und DAS wird überhaupt nicht kontrolliert.

Laut dem Toxikologen Hermann Dieter vom Umweltbundesamtfinden sich im Trinkwasser  z.B. Blutfettsenker, Antirheumatika, Röntgenkontrastmittel oder Schmerzmittel wie Ibuprofen. Aber auch Stoffe wie Uran, Blei und Aluminium sind oft enthalten. Die zulässigen Grenzwerte wurden in den letzten Jahren immer wieder nach oben korrigiert, was das Ergebnis natürlich verfälscht.

Ein ganz interessanter Artikel dazu ist hier:
http://www.wassertankstelle.de/download/spiegel_online_medikamentenrckstnde.pdf

Ich frage mich, ob das auch mein Wasser und mein Mineralwasser betrifft?

Sehr spannend ist es, dass Herr Oswald ein Testgerät dabei hat, mit dem wir direkt verschiedene Wässer testen können.

 

 

Mit dem Wert Mikrosiemens – abgekürzt µS – kann die Menge der gelösten Teilchen im Wasser festgestellt werden. Dabei wird der elektrische Widerstand im Wasser gemessen, wodurch sich auf die Menge der Teilchen schließen lässt. Dieser Wert ist keine chemische Analyse nach seinen Inhaltsstoffen, sondern misst nur, wie viele Teilchen im Wasser enthalten sind. Nicht alle Stoffe können erfasst werden (wie z.B. Hormone, Pestizide), da diese keinen Strom leiten. Aber es ist klar, dass ein Wasser mit einem sehr niedrigen Mikrosiemenswert auch sehr sauber ist und v.a. seine Aufgabe als Aufnahme- und Transportmittel wahrnehmen kann. Der Grenzwert liegt dabei um den Wert von 130, ist der Wert höher, ist das Wasser gesättigt. Ist der Wert niedriger, kann das Wasser Giftstoffe binden und aus dem Körper transportieren.

Der Wasser-Test

Einfach unser Wasser in Gläser abfüllen, in ein 3. Glas gab Herr Oswald sein mitgebrachtes gereinigtes Wasser von der Wassertankstelle. Das Ergebnis war ernüchternd: Der Wert unseres Mineralwassers war über 400, der von unserem Leitungswasser sogar über 600!! Dagegen lag der Wert vom gereinigten Wasser bei nur einem Wert von 30! Auch der Test um Rückstände sichtbar zu machen war spannend.

Auf der Seite der Wassertankstelle ist ein großer Radarbericht über sehr viele getestete Flaschenwasser und Leitungswasser in ganz Deutschland, HIER kannst du gut nachschauen ob dein eigene Wasser dabei ist, bzw. auch Wassertankstellen finden, wo du sauberes reines Wasser bekommen kannst. 

Konsequenz:

Und was heißt das jetzt für mich? Ich möchte dringend diesen Punkt meiner Gesundheit angehen und meinem Körper genug Flüssigkeit geben – und v.a. ein Wasser, dem ich vertrauen kann, dass es mich gesund erhält. Von daher gibt es ab jetzt nur noch reines sauberes Wasser bei uns. Und ich bin gespannt, ob sich an meinem Trinkverhalten etwas ändert!

Gesundheit ist ein Informationsproblem und deine Gesundheit nimmst du am besten selbst in die Hand!

Ich wünsche dir einen vitalen und sonnigen April,

♥-lich Alexandra

Am 20. Februar 2018 um 19 Uhr findet ein Wasservortrag bei mir statt mit einem Experten der Wassertankstelle. Anmeldung dafür oder für weitere Infovorträge in ganz Deutschland findet ihr auf der Website der Wassertankstelle

Gerne kannst du mir aber auch eine e-mail Schreiben mit deinen Daten (Name, Adresse, e-mail, Telefonnummer), dann kann ich direkt nachschauen wann und wo der nächstes Vortrag in deiner Nähe ist.