Ernährung

KAFFEE - genießt du schon oder bist du noch süchtig??

- was Kaffee wirklich in deinem Körper bewirkt -

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Gehörst du auch zu denjenigen, die ihren Kaffee früh „brauchen“, ohne ihn angeblich nicht wach werden, schlechte Laune haben oder gar nicht mehr merken, dass sie täglich mehrere Tassen davon konsumieren? Dass sie ihren Kaffee gar nicht wirklich genießen, sondern schon fast süchtig danach sind?

Und glaubst du nur zu gerne den regelmäßigen Artikeln in Zeitung und Medien, die behaupten, dass 4-5 Tassen Kaffee täglich (!) nicht nur absolut unbedenklich, sondern sogar gesund sind? Wenn du das auch weiterhin glauben möchtest, lies am besten nicht weiter.

Wenn dir deine Gesundheit aber am Herzen liegt, dann möchte ich dir gerne ein paar Auswirkungen und Folgen von täglichem Kaffeekonsum aufzeigen und was Kaffee wirklich in deinem Körper bewirkt.

Immer wieder liest man Artikel, die behaupten, dass Kaffee sogar das Risiko für Herzkreislauferkrankungen, Krebs und Alzheimer/Demenz verringern kann. Eine unverantwortliche Aussage. Oft verbreitet von Seiten, die z.B. Kaffee oder Kaffeemaschinen vertreiben – oder sogar von „Ernährungsberatern“, die solche Aussagen unrecherchiert und damit unverantwortlich weitergeben.

Was passiert in deinem Körper, wenn du Koffein trinkst?

Schauen wir uns die Wirkung von Koffein im Körper etwas genauer an:

Das Koffein imitiert ein Hormon, das den Nebennieren signalisiert, mehr Adrenalin auszustoßen. Adrenalin ist ein Stresshormon, welches der Körper aktiviert, wenn eine Gefahrensituation vorliegt. Trinkst du Kaffee (oder ein anderes koffeinhaltiges Getränk), wird Adrenalin (plus Cortisol) ausgestoßen, d.h. die Nebennieren gehen von einer stressauslösenden Situation aus.

Das setzt mehrere Körperreaktionen in Gang:

– deine Muskeln werden angespannt

– dein Blutzuckerspiegel steigt an, um Energie freizusetzen

– dein Puls und deine Atmung beschleunigen sich, dadurch wird deine Aufmerksamkeit gesteigert und

– deine Verdauung wird parallel blockiert bzw. angetrieben

Das sind alles Funktionen, die in einer akuten Gefahrensituation sehr nützlich sind – aber: du sitzt vielleicht nur im Büro und hast dir eine Tasse Kaffee geholt, um konzentriert weiterarbeiten zu können. Wenn der Adrenalin-Kick nach einiger Zeit abebbt, fühlst du dich müde und erschöpft. Das ist meist der Moment für die nächste Tasse Kaffee!

Im Laufe der Jahre verlangt dein Körper stetig nach mehr, um denselben Effekt zu erzielen. Du hast also täglich Unmengen von Stresshormonen im Blut, die dein Körper nur schwer wieder abbauen kann.

Denn in Wirklichkeit entzieht dir Kaffee Energi,e und dein Körper verweilt bei regelmäßigem (täglichem) Kaffeegenuss (plus Stress von Außen) in einer permanenten Stresssituation, die dich z.B. nachts nicht mehr gut schlafen lässt, zu Stimmungsschwankungen und Reizbarkeit führt, Rückenschmerzen und Erschöpfung.

Auch körperlich gibt es viele negative Auswirkungen:

  • der beruhigend wirkende Neurotransmitter Serotonin wird reduziert (so dass du nicht mehr gut entspannen kannst)
  • Kaffee wirkt stark säurebildend, was zu zahlreichen Folgebeschwerden führt (Darmerkrankungen, Intoleranzen usw.)
  • der Cholesterinspiegel wird erhöht
  • die wichtigen B-Vitamine werden verbraucht, so dass es zu Vitaminmängeln kommt
  • die Eisenaufnahme wird verhindert
  • Magnesium und Calcium werden vermehrt über den Urin ausgeschieden (Dr. Inge Hofmann, Lebensmittel- und Biochemikerin, Fachautorin für Ernährung, München)
  • die Atmungsintensität deiner Zellen wird um bis zu 70 % gesenkt
  • er kann bei empfindlichen Personen auf Magen-Darm wirken in Form von Durchfall, Übelkeit, Sodbrennen
  • er erzeugt Unruhe im Gefäßsystem
  • dein Blutdruck erhöht sich im Laufe der Jahre
  • Haut, Haare + Nägel bekommen nicht mehr genug Nährstoffe
  • Sexualhormone werden herunterreguliert
  • du bekommst Heißhungerattacken, da durch die Stresshormone die Glukose aufgebraucht wird
  • die Fettverbrennung wird gestoppt, solange Cortisol (Stresshormon) im Blut ist (du nimmst also nicht oder nur schwer ab)

Wieviel Koffein ist verträglich?

Eine Latte Macchiato enthält ca. 110 – 280 mg Koffein, ein Espresso 107 mg/Tasse, auch schwarzer Tee hat noch ca. 100 mg Koffein pro 250 ml und eine Dose Cola ca. 45 mg. Mediziner sprechen ab einem Konsum von 400 mg Koffein innerhalb von acht Stunden von einer Koffeinvergiftung (Dr. Weaver).

In meinen Detox-Kursen habe ich nur selten Teilnehmer, die keine Kaffeetrinker sind, meist sind es mehrere Tassen am Tag. Im Kurs merken sie innerhalb von nur 3 Wochen gravierende Verbesserungen ihrer Beschwerden nur durch das Weglassen von Koffein, Fabrikzucker jeglicher Art und dem Einbeziehen von frischem Obst, Gemüse und Vollkornprodukten.

Magen-Darm-Beschwerden verschwinden, Wechseljahrsbeschwerden und Hitzewallungen, Schlafprobleme, Kopfschmerzen, Müdigkeit und Erschöpfung lösen sich in dieser kurzen Zeit auf. Und sogar erhöhter Blutdruck reguliert sich und das Säure-Basen-Gleichgewicht verbessert sich.  Dieses Erleben ist für viele so einprägsam, dass sie in Zukunft den Kaffee ganz weglassen bzw. auf Getreide- bzw. Lupinenkaffee umsteigen (= pflanzlichen Kaffeegenuss ohne Koffein).

 Wäre koffeinfreier Kaffee eine Alternative?

Entkoffeinierter Kaffee ist ein Spezialkaffee, dem das Koffein bis auf einen geringen Rest entzogen wurde (ca. zwei bis sechs Milligramm pro Tasse). Aber: um das Koffein zu entziehen, werden die Kaffeebohnen in ein Lösungsmittel (Dichlormethan) eingeweicht. Dieses steht im Verdacht,  krebserregend zu wirken. Bei entkoffeiniertem Bio-Kaffee wird das Koffein nur mit Hilfe von Kohlensäure, Wasser und Kohlendioxid entzogen. Dieser Vorgang ist wesentlich zeitaufwändiger und erklärt – neben der Qualität der Kaffeebohnen – den höheren Preis.

Was tun?

Kaffee war, ist und bleibt eine Genuss-Droge, die in unserer gesunden, täglichen nichts zu suchen hat, trotz vieler gegenteiliger Werbung und Behauptungen. Dass die Menschen überhaupt so viel Kaffee trinken, liegt hauptsächlich daran, dass sie generell zu wenig Energie haben.

Sie arbeiten zu viel und schlafen zu wenig, sie bewegen sich nicht mehr und die Ernährung ist mangelhaft und vitalstoffarm. Diesen Energiemangel durch Suchtstoffe zu pushen und mit Fast Food den Zeitmangel auszugleichen, rächt sich in der Entstehung von Krankheiten wie Depressionen, Burnout, Herzkreislauferkrankungen usw., die rasant ansteigen.

Verwende deine Tasse Kaffee wieder als das was sie ist: ein Genussmittel, das man nicht täglich trinken sollte – denn dann wird es zum Suchtmittel.

Wenn du beim Weglassen von Kaffee Entzugserscheinungen bekommst (Kopfschmerzen, starke Erschöpfung) ist das schon ein Zeichen, dass dein Körper davon abhängig ist. Aber nach ein paar Tagen sind alle Beschwerden wie weggeblasen, und du bist wirklich fit und voller Energie!

Und wie ist es bei dir? Ist Kaffee für dich ein seltenes Genussmittel, z.B. am Sonntagnachmittag in einem schönen Cafè oder eine tägliche Droge? Möchtest du es mal ausprobieren, wie es dir ohne geht?

Wenn du Hilfe brauchst, bei der Umstellung deiner Ernährungs- und Lebensgewohnheiten, berate ich dich gerne in einem persönlichen Gespräch.

♥-lich Alexandra

SOMMER - SONNE - bunte Cocktails!

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Liebst du es auch, an diesen jetzt schon lauen Abenden gemütlich zusammen zu sitzen, schöne Gespräche zu führen und dabei einen leckeren Cocktail zu genießen? Lebenslust pur!

Wenn man genauer auf die Inhaltsstoffe schaut, vergeht einem allerdings oft die Lust, denn neben viel Zucker (in allen Sirupen, Likören!) und natürlich Alkohol sind oft Unmengen an Zusatzstoffen enthalten, wie Farbstoffe, Aromastoffe, Zitronensäure, Verdickungsmittel, Geschmacksverstärker, Konservierungsstoffe usw.

Aber es geht natürlich auch ohne.
Ich verrate euch heute einige superleckere Drinks, die auch für Kinder geeignet und v.a. ohne jegliche schädliche Inhaltsstoffe sind!

Warum sollten wir Zusatzstoffe vermeiden?
Zusatzstoffe sorgen dafür, dass die Nahrungsmittel nach ihrer Haltbarmachung und Herstellung überhaupt wieder genießbar sind durch zugesetzte Geschmacksverstärker, Aromastoffe und Farbstoffe. Außerdem sol­len sie die Haltbarkeit verlängern oder auch die Verarbeitung erleichtern. EU-weit sind ca. 320 Zusatzstoffe zugelassen.

Aromastoffe verführen uns z.B. zum Mehressen, Glutamat bringt die Appetitregulation aus dem Takt und Süßstoffe verwirren das Hirn, so dass es Hunger meldet, wo satt zutreffend wäre. Aber auch Stoffe wie Verdickungsmittel und Emulgatoren, die das Essen cremig und weich machen, sorgen dafür, dass wir mehr davon zu uns nehmen, als der Magen braucht, weil sie so schön auf der Zunge zergehen.
Ohne Aromastoffe wären viele Industrieprodukte ungenießbar und damit unverkäuflich. Aroma ist nötig, um geschmacklose Rohstoffe aufzuwerten und den unangenehmen Geschmack der Lebensmittel-Technik zu übertünchen.

Es gibt mittlerweile rund 2700 verschiedene Aromastoffe die nicht eigens deklariert werden müssen, für die Zutatenliste genügen 2 Kategorien „Aroma“ und „natürliches Aroma“. Unter Aroma fällt alles was synthetisch hergestellt und dabei den natürlichen Aromastoffen nachgebaut wurde. Die Begriffe “naturidentisch” oder “künstlich” werden (nach der 2008 verabschiedeten EU-Aromenverordnung) seit dem 20. Januar 2011 nicht mehr verwendet.

Fruchtaromen für Cocktails lassen sich beispielsweise aus Schimmelpilzen oder, wie bei Erdbeeraroma, aus bestimmten Hölzern gewinnen. Die Bezeichnung “natürlich” bedeutet nur, dass der Rohstoff von Naturpro­dukten stammt. Rizinusöl z.B. ist „pflanzlichen Ursprungs“ und das daraus gewonnene Pfirsicharoma also ein „natürliches Aroma“. Ebenso das Kokosaroma, welches von den Ausscheidungen des Pilzes Trichoderma viri­de entstammt. Aromastoffe in Nahrungsmitteln und Produkten verführen dazu, mehr davon zu essen oder zu trinken, das natürliche Geschmacksempfinden wird getäuscht und manipuliert.

Der Geschmacksverstärker Glutamat greift in das körpereigene System der Botenstoffe ein, bringt Körper­funktionen durcheinander und hat eine zerstörerische Wirkung auf unsere Hirnzellen. Weitere Auswirkun­gen von Glutamat können sein: Kopfschmerzen, Herzklopfen, Schwindel, Zittern, Kribbeln, Nackenschmer­zen etc. Außerdem spielt er auch als Transporter eine Rolle bei der Krankheit Alzheimer (Transport von Alu­minium ins Gehirn)!

Zitronensäure, E 330, das klingt gesund, nach frischen Zitronen! Tatsächlich wurde Zitronensäure ursprüng­lich aus dem Saft von Zitronen gewonnen. Dank eines Schimmelpilzes kann der Zusatz aber ganz unabhän­gig vom Zitronenangebot in fast beliebiger Menge und v.a. billiger hergestellt werden (1,8 Millionen Tonnen pro Jahr!) Sie wird zur Haltbarmachung und als Säuerungsmittel eingesetzt. Zitronensäure greift die Zähne an und kann den Zahnschmelz aufweichen. Außerdem ist auch Zitronensäure (genauso wie Aspartam und Glutamat) ein Transporter von Aluminium ins Gehirn.

Die schönen knalligen und bunten Farben bei Sommercocktails  (oder auch Süßigkeiten etc.) kommen von Farbstof­fen. Deutschland verbraucht 160 Tonnen Lebensmittelfarbe pro Jahr. Sie gelten teils als krebserregend und allergieauslösend.

Möchtest du deine Ernährung mal etwas genauer anschauen? Ich berate dich gerne und anhand einer Körperanalyse können wir schauen, welche Mängel oder Belastungen dein Körper hat. Mein Beratungsangebot findest du HIER.

Doch es geht natürlich auch anders!
Mit naturbelassenen Zutaten und 100 % reinen Aromaessenzen kannst du selbst leckere Cocktails zaubern! (ich verwende 100 % naturreine Aromaessenzen zum Kochen und Backen, z.B. von der Firma Primavera bzw. Vegaroma. Diese können auch weggelassen werden, machen aber nochmal einen schönen „Geschmacks-Kick“ ).

Hier meine Rezepte für Dich für einen gemütlichen Sommer-Abend:

Zitronen-Limonade

(aus dem Buch „Lavinja die kleine Baumfee“)
400 ml Apfel-Direktsaft, 100 ml Zitronensaft Bio
80 g Akazienhonig
2 Tr. Aromaessenz Capri (ersatzweise 3 Tr. Zitrone oder Limette)
frische Zitronenmelisse, 1 Liter Mineralwasser, Eiswürfel/Crusheis
In einen Glaskrug die Aromaessenz geben, die Säfte und den Honig dazugeben und mit einem Schneebesen verrühren bis sich der Honig gelöst hat. Zitronenmelisse in den Krug legen und mind. 1 Stunde kühl stellen. Dann das Mineralwasser dazugießen, Eiswürfel in ein Glas füllen und mit der Limonade auffüllen.

Schneller Orangen-Mango-Cocktail

150 ml Mangosaft, 150 ml Orangensaft
120 ml Aromasirup (Grundrezept siehe unten), Eiswürfel
Alle Zutaten gut durchmixen, Gläser mit Eiswürfel füllen und Drink aufgießen.

Pina Colada free

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(aus dem Buch „Süße Träume“)
200 ml Kokosmilch, 200 g Creme fraiche
½ Liter Ananassaft, 120 g Blüten- oder Akazienhonig, Eiswürfel
nach Belieben: 2-3 Tr. Aromaessenz Limette

Alle Zutaten bis auf die Eiswürfel in einem Mixer verrühren, zerkleinerte Eiswürfel in Gläser füllen und mit dem Pina Colada auffüllen.

Melone-Mango-Cocktail

200 g Honigmelone, 200 g Mango oder Mangomus
100 ml Kokosmilch, 300 ml Ananassaft, 30 ml Zitronensaft
100 g Honig, Eiswürfel , frische Zitronenmelisse

Honigmelone und Mangofruchtfleisch pürieren, mit den restlichen Zutaten im Mixer verrühren, Gläser mit Eiswürfel füllen, Cocktail aufgießen und mit Zitronenmelisseblättchen garnieren.

Erdbeershake

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(aus dem Buch „Süße Träume“)
300 g Erdbeeren frisch oder gefroren
ca. 100 g Akazienhonig, ca. 500 ml Milch oder Sahne-Wasser-Gemisch (halb/halb)
nach Belieben: 2-3 Tr. Aromaessenz Vanille oder Rose
Alle Zutaten in einen Standmixer geben und durchmixen (oder mit dem Pürierstab). Soviel Flüssigkeit dazu­geben dass ein dickcremiger Shake entsteht.

 

Grundrezept Aromasirup

250 g Akazienhonig
30 ml Zitronensaft, 200 ml Wasser
ca. 18-20 Tropfen Aromaessenz nach Belieben z.B. für
Orangensirup: 15 Tr. Aromaessenz Orange, 5 Tr. Aromaessenz Vanille
Rosensirup: 12 Tr. Aromaessenz Rose 10 %, 8 Tr. Orange
Minzsirup: 10 Tr. Aromaessenz Pfefferminze, 8 Tr. Limette (Pfefferminze nicht bei Kindern unter 6 Jahren!)
Den Honig mit dem Zitronensaft und den Essenzen gut mit dem Schneebesen verrühren, das Wasser unter ständigem Rühren dazugeben, in eine Flasche abfüllen. Ca. ½ Jahr im Kühlschrank haltbar.

Ich wünsche euch viel Spaß beim Ausprobieren!
♥-lich Alexandra

Wie gesund ist VEGAN wirklich?

“Vegan” ist in aller Munde – im wahrsten Sinne des Wortes! In den letzten Jahren ist ein wahrer Boom ausgebrochen: waren früher die Vegetarier die absoluten „Exoten“ und „Alternativen“ muss man sich heutzutage schon fast entschuldigen wenn man „nur Vegetarier“ ist.

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Vegan ist die Devise, NICHTS mehr vom Tier, kein Fleisch, keine Milchprodukte, auch kein Honig von der Biene, wer ganz streng ist, benutzt auch kein Leder für Schuhe und Wolle für Kleidung, keine Kosmetika die Stoffe vom Tier enthält  und trinkt auch keinen Wein, der mit Lab hergestellt wurde.

Grundsätzlich ist die vegane Welle sehr zu begrüßen, ein Umdenken unserer Konsumgesellschaft ist dringend nötig. Produkte aus Massentierhaltung sind nicht mehr tragbar. Der Durchschnittsdeutsche isst ca. 60 kg Fleisch/Wurst pro Jahr und verbraucht über 100 kg an Milchprodukten, je billiger desto besser und mehr. Das ist nicht produzierbar, ohne auf Kosten unserer Tiere zu gehen. Der weltweite Verbrauch ist in den letzten Jahren um das 5-fache gestiegen! „Ohne Fleisch“ können sich viele nicht vorstellen, hier bei uns auf dem Land ist es „normal“ dass täglich ein Fleischgericht auf dem Tisch steht. Dass Milchprodukte ungesund sein könnten,  ist für viele undenkbar. Aber es gibt aus ernährungsphysiologischer Sicht keinen Grund Fleisch/Milchprodukte bzw. überhaupt tierische Eiweiße zu essen.

Aber ist vegan wirklich die gesündere Alternative?

Wie ernährt sich denn der „Durchschnittsveganer“?

Die Nahrungsmittelindustrien richten sich natürlich nach Trends und reagieren mit ihrem Angebot. Inzwischen hat jeder Supermarkt seine Bio- und Veganecke, im Kühlregal liegen die Tofuwürstel neben der Sojasahne, das Tofugeschnetzelte neben dem veganen Käse. Alles ist möglich, für alles gibt es einen Ersatz.

Aber: sind diese industriell stark verarbeiteten veganen Produkte noch natürlich?

Spielt es da noch eine Rolle, ob sie aus Biozutaten hergestellt sind?  Was ist mit den unzähligen Zusatzstoffen wie Aromastoffe, Konservierungsstoffe, Farbstoffe, Stabilisatoren, Zucker die enthalten sind – sollte die Priorität bei unserer Ernährung nicht auch UNSERER Gesundheit dienen?

Und das machen die veganen Ersatzprodukte definitiv nicht. Sie sind – wie der Name schon sagt – „Ersatzprodukte“, aber in keinster Weise gesünder als z.B. Fleisch- oder Milchprodukte und sollten deshalb auch so behandelt werden, d.h. ich kann ab und zu ein Sojaprodukt verwenden, im Sommer Tofuwürstchen auf den Grill legen oder ein vegetarisches Schnitzel essen. Aber dies sollten genauso Ausnahmen sein wie der Fleischverzehr oder das Joghurt zum Frühstück.

Was ist Soja?

Die Sojabohne hat ursprünglich viele wertvolle Bestandteile. Aber so ist sie in den verarbeiteten Sojaprodukten nicht enthalten, sondern sie wird einer starken Denaturierung unterworfen durch moderne Produktionsverfahren. Das sog. „texturierte Sojaprotein“ (TVP) wird durch Erhitzung und hohem Druck in sog. Extrudern durch feine Düsen gedrückt wodurch es eine fleischähnliche Konsistenz annimmt. Dabei gehen die wertvollen Inhaltsstoffe verloren und es können sich toxische Stoffe bilden die gesundheitsschädlich wirken. Auch Hexan wird dabei als Lösungsmittel eingesetzt um das Sojaöl vom Sojaprotein zu lösen (bei Bioprodukten nicht erlaubt). Dies kann schwere Nervenschäden oder Hautirritationen verursachen. Ist das Sojaprodukt aus konventioneller Produktion, stammt es fast nur noch aus genmanipuliertem Anbau.

Wie kann ich gesund vegan essen?

Wenn du vegan leben möchtest, d.h. sämtliche Tierprodukte meiden, ob vom lebenden oder vom toten Tier UND dabei aber auch noch selbst gesund bleiben oder werden möchtest, dann esse VOLLWERTIG VEGAN.

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Denn die bekannten Zusätze in unserer Nahrung die uns auf Dauer krank machen, sind plötzlich in der veganen Ernährungsweise wieder selbstverständlich enthalten wie z.B.:

  • Zucker jeglicher Art
  • Pflanzenmargarine, industriell hergestellte Fette
  • Zusatzstoffe
  • stark verarbeitete Produkte
  • Eiweißkonzentrate

Vegane Vollwertige Alternativen:

– Wie kann ich vegan gesund süßen?

Da Honig als Naturprodukt wegfällt, kann in einer vollwertig-veganen Ernährung mit süßen Früchten (z.B. Bananen) oder eingeweichten Trockenfrüchten (z.B. pürierte Datteln) gesüßt werden.

– Was nehme ich statt Sahne/Milch?

Gekaufte Ersatzprodukte enthalten meistens Zucker (Rohrzucker, Dicksaft) oder Stabilisatoren. Am besten wäre es diese als Musmilch/Nussmilch selbst herzustellen, z.B. auf 200 ml Wasser, 1-2 Eßl. Mandel- oder Cashewmus mixen ODER 20-30 g Nüsse/Mandeln mit 4 Datteln in 200 ml Wasser einweichen (20 Minuten), danach pürieren.

– Butterersatz:

Bei Backrezepten kann Butter oft durch ein gutes kaltgepresstes Öl ersetzt werden, als Streichfett z.B. mit Reiscreme (20 g Naturreis fein mahlen, mit 100 ml Wasser aufkochen lassen und abkühlen).

– für Eier:

1 Ei kann ersetzt werden durch 1 Eßl. Kichererbsenmehl + 2 Eßl. Wasser, ODER 1 Eßl. Johannisbrotkernmehl ODER 1 Eßl. Kaltgepresstes Öl + ½ Eßl. Weinsteinbackpulver + 2-3 Eßl. Wasser ODER 1 Eßl. Kichererbsenmehl + 2 Eßl. Wasser

Der Hauptteil deiner täglichen Nahrung sollte natürlich vitalstoffreich frisch sein, d.h. frische Gemüse, Salate, Früchte, Sprossen, Nüsse, Hülsenfrüchte, Vollgetreide, Pseudogetreide (Quinoa, Buchweizen, Amaranth), naturbelassene Fette + Öle und das alles im besten Fall aus biologischem Anbau. Auch Wildkräuter, Wildfrüchte sind unglaublich nährstoffreich und können deinen Speiseplan jetzt im Frühjahr bereichern. Wenn du so basenreich und abwechslungsreich isst, die säurebildenden Nahrungsmittel weglässt (z.B. Zucker, Koffein etc.), dann leidest du auch keinen Mangel und kannst natürlich und tierfreundlich gesund leben!

♥-lich Alexandra

Toller Buch-TIPP:

„Vegan + Vollwertig geniessen“ von Annette Heimroth/Brigitte Bornschein, Hädecke Verlag

 

ISOGLUCOSE - der neue Dickmacher?

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Die Schlagzeilen in Internetforen und sozialen Medien überschlagen sich gerade:
„Isoglucose – der Turbokiller“ –
„Ein neuer gefährlicher Zucker aus den USA“ –
„Süß, billig und ungesund“ –
„EU erlaubt gefährlichen Industriezucker“ .

Was hat es mit der Aufregung um Isoglucose auf sich?
Was bedeutet das für dich als Verbraucher?
Und welche Vorteile bringen diese Regelungen – und v.a. für wen?

Seit 01. Oktober 2017 ist die sog. „Zuckerquote“ gefallen und es darf unbegrenzt Zucker produziert werden. Bislang waren Produktion und Verkauf von Zucker in der EU streng kontrolliert, auch für Zuckerrüben galt ein fester Mindestpreis. Zum Schutz der Landwirte war die Einfuhr von Zucker begrenzt, für den Stoff „Isoglucose“ (hauptsächlich produziert in den USA) galt eine Grenze von 5 % vom gesamten Zuckermarkt in der EU. Das hört sich wenig an, entspricht aber auch einer enormen Menge von 700 000 Tonnen! Dieser Zucker ist also nicht neu, sondern war auch jetzt schon in unseren Nahrungsmitteln enthalten. In Zukunft kann diese Summe auf 20 % steigen, das wären dann ca. 3 Millionen Tonnen zusätzlich nur an Isoglucose, die in den Supermarktprodukten verwendet werden dürfen.

Was ist Isoglucose?

Isoglucose – auch bekannt als Maissirup, Fructose-Glucose-Sirup oder High-Fructose-Corn-Sirup (HFCS) wird enzymatisch aus der Stärke von Mais oder auch Weizen hergestellt. Dazu ein paar Informationen aus meinem neuen Buch „Der Nahrungs-WAHN-SINN“, das du hier findest.

Die industrielle Fructose wird  von der Lebensmittelindustrie besonders geliebt und eingesetzt – und zwar meist in Form von Glucose-Fructose-Sirup (der Glucose-Anteil ist hier höher als 50 %) oder Fructose-Glucose-Sirup (hier ist der Fructose-Anteil höher als 50 %) oder er wird als High Fructose Corn Syrup (HFCS) bezeichnet. Er hat eine viel höhere Süßkraft als Saccharose (über 40 % mehr) und ist v.a. billiger in der Herstellung.

In den USA stieg der Verzehr von HFCS in den vergangenen 30 Jahren um mehr als 1000 %! Dadurch ist der Verzehr von null auf 10 Millionen Tonnen gestiegen, zusätzlich zum normalen Zuckerverzehr. Das hatte natürlich Auswirkungen auf den Gesundheitszustand der Menschen, die Übergewichtigkeit stieg rasant (jeder zweite Amerikaner ist zu dick) und auch Diabetes hat sich extrem ausgeweitet.

Zuckeraustauschstoffe

Wenn Produkte mit diesem Zuckeraustauschstoff gesüßt werden, steht oft auf der Packung: „mit weniger Zucker“, „weniger süß“ oder „mit der Süße aus Früchten“ – was eine Verbrauchertäuschung darstellt.

Dieser isolierte Fruchtzucker (der absolut NICHTS mit natürlich enthaltenem Fruchtzucker in frischen Früchten oder Gemüsen zu tun hat, dieser schadet uns natürlich nicht!) wird größtenteils direkt in die Leber transportiert, ohne dass er den Blutzuckerspiegel beeinflusst. Ca. 30 % davon werden im Dünndarm in Glukose verwandelt und diese bewirkt auch einen Blutzuckeranstieg, aber sanfter als normaler Fabrikzucker.

Bei Verzehr von Produkten mit isoliertem Fruchtzucker kann der Dünndarm nur einen Teil davon aufnehmen, der Rest wird in den Dickdarm abgegeben. Die dort ansässigen Bakterien vermehren sich und produzieren gleichzeitig eine Menge Gase und Säuren, die zu Blähungen, Bauchschmerzen und Durchfall führen können. Die veränderte Darmflora führt zu weiteren Beschwerden wie Entzündungsprozesse, Pilzinfektionen und es fallen große Mengen an Harnsäure an.

Die Fructose wird in der Leber in Glykogen umgewandelt (wie auch die Glucose), doch der Speicher ist nicht sehr groß. Nimmst du ständig zuviel isolierten Zucker zu dir, ist der Leberspeicher bald voll und er wird umgewandelt in Fett und abgelagert. Im Laufe der Jahre kann dies zu einer Fettleber führen, was gefährlich ist, da eine Organverfettung von außen nicht sichtbar ist. Die isolierte Fructose führt dazu, dass du kein Sättigungsgefühl spürst, weil sie das Hormon Leptin blockiert, das deinem Gehirn signalisiert, wann du satt bist. Du isst also noch mehr vom Produkt, wenn es mit Fructose gesüßt ist.

Was ist Isomaltulose?

Sie klingt so ähnlich und wird oft als „natürlich und gesund“ beworben. Sie wird aus Zuckerrüben produziert und mit Hilfe von Enzymen und Hydrolyse gewonnen, oft auch mit Einsatz von gentechnisch veränderten Mikroorganismen. Der Blutzuckeranstieg ist zwar geringer, ansonsten hat sie aber dieselbe Wirkung wie normaler Haushaltszucker. Da sie weniger süßt, ist man verführt mehr davon zu konsumieren. Das hat mit „natürlich“ nichts mehr zu tun.

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Mit Isoglucose werden hauptsächlich Getränke, Süßwaren, Backwaren und Milchprodukte gesüßt. In besonders süßen Varianten ist der Fructose-Anteil bis zu 90 % und wird z.B. auch gerne in „Light-Produkten“ eingesetzt.

In den USA, Kanada und Mexiko wird Isoglucose überwiegend aus Gen-Mais hergestellt, dieser ist billiger und wächst schneller. Die extreme Zunahme an krankhafter Fettleibigkeit wurde auf den übermäßigen Genuss von Isoglucose zurückgeführt, seitdem sinkt der Verbrauch seit dem Jahr 2000 in den USA. Daraufhin mussten sogar einige der Fabriken schließen. Da ist es natürlich ein kluger Schachzug, wenn jetzt in der EU der Markt geöffnet wird, dann kann der Absatz dieser Firmen wieder gesichert werden.

Wenn TTIPP (das Freihandelsabkommen) realisiert wird, wird der Einfluss von Unternehmen auf politische Entscheidungen noch größer werden.

Auch Hinweise auf Inhaltsstoffe in Lebensmitteln könnten dann auf den Etiketten verschwinden. Es geht hier nicht um unsere Gesundheit, sondern rein um wirtschaftliche Interessen (wie so oft).

Auch Mexico merkt inzwischen die extremen Gesundheitsauswirkungen in Form von Fettleibigkeit, v.a. bei Kindern durch den starken Softdrinkverzehr. Das Land hat daraufhin auf Isoglucose eine Strafsteuer von 20 %  verhängt. Als Folge verklagte der US-Konzern „Corn Products International“ den Staat zu 325 Millionen Dollar auf entgangene Gewinne.

Droht uns das in Deutschland auch, wenn die Politik unsere Gesundheit in den Fokus nimmt?
Oder ist eben genau das der Grund, um die Auswirkungen von Zucker und Isoglucose nicht publik zu machen? Warum steht als Nebenwirkung nicht auf der Packung: „Der Genuss kann zu einem erhöhten Risiko für Fettleibigkeit, Diabetes, Stoffwechselerkrankungen, Herz-Kreislauferkrankungen usw. führen“ ?? Das wäre echter Verbraucherschutz! Dann kann jeder selbst entscheiden, ob er dieses Risiko eingehen will.

Vorteile von Isoglucose:

Du ahnst es schon: Vorteile hat natürlich nur die Industrie, unsere Gesundheit ist ihnen egal. Die Isoglucose  lässt sich fast um die Hälfte billiger herstellen als Zucker und v.a. auch wesentlich schneller und das ganze Jahr. Dadurch kann kostengünstig noch mehr Zucker in den Produkten verarbeitet werden und wir werden noch schneller dick und krank und v.a. abhängiger.

Was bedeutet das für uns Verbraucher?
Eigentlich auch nichts anderes, als bisher auch:
Finger weg von Fabrikzucker! Egal, wie er sich nennt, und für wie gesund er beworben wird!

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Er ist eine Droge und Ursache all unserer ernährungsbedingten Erkrankungen. Er ist ein legaler Suchtstoff.  In meinem Artikel von März findest du  noch weitere Infos über Zucker: https://compassioner.com/allgemein/ernaehrungsblog-droge-zucker-so-wirst-du-ihn-los/?action=like

Durch die Panikmache vor Isoglucose habe ich das Gefühl, dass der übliche Fabrikzucker ein „besseres Image“ bekommt. Denn er ist ja „nicht so schädlich“ wie Isoglucose. Das kann dazu führen, dass wir wieder vermehrt zu üblichem Zucker langen, um die gefährliche Isoglucose zu vermeiden. Lass dich da nicht täuschen, JEDE Fabrikzuckerart schadet deinem Körper und sie haben alle mehr oder weniger dieselbe Wirkung wie Zucker! Die Lösung ist es nicht, nach noch mehr Alternativen zu suchen, noch mehr Chemie aufzuwenden oder von noch weiter her irgendwelche Ersatzsubstanzen einzuführen, sondern zu einer natürlichen Geschmacksempfindung zurückzukommen.

Natürlich essen wir trotzdem alle gerne etwas Süßes und das ist auch weiterhin möglich. Du wirst merken, wenn du alle künstliche Süße weglässt, verlangt dein Körper nicht mehr danach und ein Stück Kuchen oder ein Dessert sind dann wirklich doppelter Genuss. Rezepte für süße selbstgemachte Leckereien findest du in meinem e-book „Süßer Genuss“ , welches du auf meiner Website anfordern kannst.

Ich wünsche dir einen wachen November mit viel Achtsamkeit für dich und deinen Körper
♥-lich Alexandra

Unser täglich Giftbrot gib uns heute...

Unser tägliches Brot – das früher großen Wert hatte, täglich dafür gedankt wurde und eine sättigende Abendmahlzeit war – ist heute zu einem nicht nur wertlosen, sondern sogar gesundheitsgefährdenden Produkt verkommen. Wie kann das sein? Hier ein Kapitel dazu aus meinem Buch „Der Nahrungs-WAHN-SINN“:

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Im Jahr 2015 wurden in Deutschland 1,8 Millionen Tonnen Brot gekauft – d.h. nach wie vor wird viel Brot täglich verzehrt, es ist ein Grundnahrungsmittel. Ob jedem bewusst ist, WAS er da isst?

Brötchenduft haben wir heutzutage auf Schritt und Tritt, in den Tankstellen, Supermärkten, Bahnhöfen, überall stehen die Backstationen mit den sog. „frischen“ Backwaren. Zumindest denken wir das. Tatsächlich hat das aber nichts mehr mit frischgebackenen Brötchen oder Brezen zu tun.

Die Teiglinge sind monatelang tiefgefrorener Fertigteig aus der Fabrik (oft aus dem Ausland) und der leckere Duft, der uns anlockt, ist nur ein chemischer Stoff. Die Backmischungen müssen nur noch mit Wasser angerührt werden und bestehen u.a. aus Emulgatoren, Backenzymen, Verdickungsmitteln, Maltodextrin, Malz, Phosphaten, Zitronensäure usw. In einem konventionellen Brot können bis zu 150 Backmittel und chemische Stoffe enthalten sein. Für jedes Backproblem gibt es ein passendes Mittel, z.B. für die dunkle Farbe, den typischen Brötchengeruch, die aromatische Kruste, für eine Verkürzung der Knetzeit, Volumenvergrößerung oder längere Frische. Jedes Gebäckstück muss aussehen wie das andere – der Verbraucher will das so. Das erreicht man nicht durch Handwerk, sondern nur noch durch Chemie und Maschinen.

Die Liste an Giftstoffen ist aber leider noch viel länger:
sowohl Glyphosat, als auch genmanipulierte Enzyme, die allergiefördernd sind, können in den Backwaren enthalten sein und müssen v.a. nicht deklariert werden. Glyphosat ist das meistverkaufte Unkrautvernichtungsmittel der Welt, mind. 40 % unserer Ackerflächen werden mit Glyphosat behandelt, auch bekannt als „Roundup“. Es wird deshalb so umschweifend verwendet, weil es nicht nur Unkraut vernichtet, sondern das Getreide damit auch schneller erntereif wird.

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Jährlich werden in Deutschland 8000 Tonnen Glyphosat ausgebracht. Die WHO (Weltgesundheitsorganisation) schätzt das Unkrautvernichtungsmittel als „wahrscheinlich krebserregend“ ein. Der WDR hat 2015 (Patricia Metz, WDR) einen Test mit 20 Mehrkornbroten und -brötchen auf Weizen- und Roggenbasis durchgeführt. „Die Proben kamen aus Supermärkten, Discountern, SB-Backshops, Bäckereien und Biomärkten. Die Analyse ergab, dass sämtliche untersuchten Bio-Produkte frei von Glyphosat waren. Auch in fünf konventionellen Produkten fanden die Lebensmittelexperten kein Glyphosat. Fündig wurden sie bei elf der 16 konventionellen Produkte. Diese wiesen Glyphosatspuren unterhalb der Rückstandshöchstmenge auf. Knapp dreiviertel der konventionellen Produkte in unserer Stichprobe enthielten also Glyphosat.“

Die Höchstmengen werden geregelt durch die „Rückstandshöchstmengenverordnung“. Bei Glyphosat sind das z.B. 10 mg/kg für Weizen und Roggen, bei Milchprodukten 0,05 mg/kg. Finden jetzt Lebensmittelüberwacher verstärkt höhere Werte, dürfen diese Höchstwerte „unter Berücksichtigung der durchschnittlichen Verzehrmenge des jeweiligen Lebensmittels nach oben korrigiert werden“. Das heißt, die Verzehrmenge wird nach unten korrigiert. Das ist ganz legal, nur der Verbraucher weiß davon nichts.

Genauso verhält es sich mit dem ADI-Wert (acceptable daily intake), d.h. wieviel wir von dem Produkt täglich verzehren dürfen ohne Schaden zu nehmen. Bei Glyphosat sind das 0,3 mg pro Kilogramm Körpergewicht. Doch hier ist es genauso wie bei Zusatzstoffen: wie ist es, wenn du nicht nur Glyphosat, sondern noch viele andere Giftstoffe parallel aufnimmst?

Wie wirkt sich das Zusammenspiel von Schwermetallen, Aluminium, Quecksilber, Blei, Nitrat, Glyphosat in deinem Körper aus? Verstärken sie sich gegenseitig in ihrer Wirkung? Und woher weißt du, wieviel Glyphosat du am Tag zu dir nimmst? Das wurde noch nie untersucht.

Interessant ist, woher die Zahlen kommen und wer welche Studien erstellt:
Bei unabhängigen Studien sind 70 % der Meinung, dass Glyphosat krebserregend ist, bei den Industriestudien sind es nur 7 %. Wie heißt es so schön? „Ein Schelm, wer dabei Böses denkt“…..

Nach heftigen Protesten der Bevölkerung bekam Glyphosat im Sommer 2016 keine Wiederzulassung, die Entscheidung wurde um 18 Monate vertagt.

Nachtrag im Juli 2017: die EU-Kommission hat einen Vorschlag zur Wiederzulassung von Glyphosat eingereicht. Dieser Entwurf soll dem EU-Agrarausschuss zur Abstimmung vorgelegt werden. Es werden die negativen Auswirkungen auf Tiere und Pflanzen völlig missachtet, es gibt kein Verbot von der Privatanwendung, noch im landwirtschaftlichen Bereich. Allen Untersuchungen und Protesten zum Trotz, wird weiter dafür gekämpft, dass ein offensichtlich stark gesundheitsschädliches Mittel zugelassen wird und wirtschaftliche Interessen haben den Vorrang!

Nachtrag September 2017: Das Umweltinstitut München teilt in einem Bericht mit, dass die britische Zeitung „The Guardian“, das österreichische Wochenmagazin „News“ und weitere Medien berichten, dass das deutsche Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) seine „Bewertung über Glyphosat über viele Seiten aus dem Zulassungsantrag von Monsanto abgeschrieben hätte“.   Diese Bewertung wäre die Grundlage der Abstimmung über die weitere Zulassung oder dem Verbot von Glyphosat (www.umweltinstitut.org vom 15.09.2017

Doch Glyphosat ist nicht das einzige Gift in unseren Backwaren.
Auch das Problem Enzyme ist gravierend und niemandem bekannt. Bei einer spannenden Backstuben-Führung in der Augsburger Biobäckerei „Schubert“ habe ich vom Bäckermeister diese interessanten Informationen über die Verwendung von Enzymen in konventionellen Bäckereien bekommen:

Die natürliche Enzymausstattung von Mehlen ist für eine optimale Teig- und Gebäckqualität nicht ideal. Damit die Backwaren lange frisch bleiben, locker sind, gut aussehen und “rösch” schmecken, werden Enzympräparate verwendet. Dadurch lassen sich Ergebnisse erzielen, die mit einem natürlichen Rohstoff nicht erreichbar wären. Z.B. werden die Teigführung und die Geschmacksbildung beschleunigt.“

Durch dieses Verfahren werden eine lockere Krume und ein größeres Volumen erreicht. Auch dass das Brot nach 8 Wochen noch wie frisch schmeckt, hat seine Ursache in der Verwendung von Enzymen und dass der Teig von Tiefkühlbrötchen nach Monaten noch in Ordnung ist, liegt dem zugrunde.

Wie dies funktioniert beschreibt er so: „Enzyme aus Mikroorganismen lassen sich punktgenau im Labor konstruieren, produzieren und beliebig zusammenstellen, das geschieht mit Hilfe von GENTECHNIK! Da der Produktionsorganismus nach der Enzymherstellung abgetrennt wird, ist eine Gentechnik-Kennzeichnung NICHT erforderlich (= weiße Gentechnik). 

Da kannst du also noch so sehr auf Zusatzstoffe achten, wenn Enzyme nicht gekennzeichnet werden müssen, weißt du nicht, wo sie enthalten sind und das Allergiepotential wird gefördert. Welche Nebenwirkungen sich auf Dauer entwickeln, weiß niemand.

Solange du konventionelle Backwaren kaufst, kannst du fast sicher sein, dass Enzyme enthalten sind. 90 – 95 % ALLER in Deutschland produzierten Backwaren werden mit Enzymen hergestellt – der Rest sind Biobackwaren. Viele Bäcker wissen gar nicht, dass sie Enzyme verwenden, da fast alle Bäckereien industrielle Backmittel verwenden, in denen diese bereits enthalten sind.“

Die Wirkung von Enzymen im Körper ist nicht erforscht, keiner weiß, wie sie uns auf Dauer schädigen. Viele Allergien, Nahrungsmittelunverträglichkeiten und Intoleranzen kommen z.B. nicht durch den Verzehr von Weizen/Gluten etc. (was viele glauben) sondern durch den Inhaltsstoff Enzyme im Brot (so die Aussage vom Bäckermeister der Biobäckerei). Das finde ich logisch und nachvollziehbar. (siehe auch meinen Artikel über Weizen )

Viele Biobäcker verwenden KEINE isolierten Enzyme, sondern haben andere Methoden und Möglichkeiten gutes Backwerk herzustellen – aber mit der “Einbuße” dass die Brötchen z.B. nicht so groß sind, nicht so lange frisch halten etc. Hier ist ein Umdenken dringend erforderlich, was dir als Verbraucher wichtiger ist!

Wie erkennst du ein richtiges Bio-Vollkornbrot?

Die Backriesen reagieren natürlich auf den Trend zu Vollkornbrot und bieten Vollkornbackmischungen an wie „Fünfkornbrot“, „Kraftkornbrot“, „Vitalbrot“, was der Verbraucher kauft in der Annahme etwas für seine Gesundheit zu tun und dafür auch mehr Geld hinlegt, letztendlich aber doch kein gesundes Produkt erworben hat.

Ein wirkliches natürliches Brot enthält an Zutaten nur Getreide (frisch gemahlen), Wasser, Salz, ein Triebmittel wie Hefe oder Sauerteig und evtl. noch Gewürze. Am Aussehen kannst du das nicht erkennen, gerade besonders „dunkle“ Brote sind oft mit Malz (eine Zuckerart) eingefärbt. Ist das Brot nicht verpackt und somit keine Zutatenliste nachlesbar, frage nach einer Liste um diese einzusehen, jeder Bäcker muss diese greifbar haben. Und viele Bäcker schreiben dies inzwischen sogar auf ihre Website. Unterstützen wir doch die traditionellen Bäcker und Biobäcker in ihrem Handwerk und kaufen dort unser Vollkornbrot, sonst werden wir bald nur noch Chemiebrot zu kaufen bekommen! Bist du dabei?

Ich wünsche dir einen gesunden Oktober,
herzlich, Alexandra

 

Weizen - gefährlich oder doch gesund??

Warum du keine Angst vor Gluten haben musst.

Weizen macht „dick, dumm und krank“ behaupten ein paar wenigeamerikanische Autoren in ihren Buch-Bestsellern. Sogar Krankheiten wie Alzheimer, Depressionen, Diabetes, Krebs und Herz-Kreislauferkrankungen sollen ihre Ursache im Weizenverzehr bzw. dem Verzehr von Gluten haben.  Der neueste „Trend“ geht dahin, jegliche Krankheitserscheinungen auf eine Glutenunverträglichkeit zu schieben, und letztendlich wäre dies sogar für einen frühen Tod verantwortlich.

Aber ist das wirklich so?

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Hat ein Mensch Beschwerden und ist krank, dann muss die Krankheitsursache gefunden werden. Zahlreiche unserer Krankheiten sind ernährungsbedingt, d.h. aber nicht, dass sie durch den Verzehr von nur einem einzigen Lebensmittel entstehen, sondern durchjahrelange minderwertige vitalstoffarme Ernährung.

Dass bei der Krankheit Zöliakie (eine chronische Erkrankung der Dünndarmschleimhaut) glutenhaltiges Getreide vermieden werden muss, ist selbstverständlich. Gluten ist das Klebereiweiß im Getreide, auf das der Körper bei Zöliakie krankhaft mit Entzündungen reagiert. Aber es stimmt nicht, dass diese Erkrankung durch Weizen hervorgerufen wird. Dieser ist in keinster Weise gefährlich, sondern die Zöliakie ist eine Folge der sog. Zivilisationskost. Nur höchstens1 % der Bevölkerung ist daran erkrankt.

Die Modediagnose „Glutenunverträglichkeit“ oder „Glutensensitivität“ hat ihre Ursache in einem gestörten Stoffwechsel und einer krankhaften Darmflora, was dann viele Symptome (wie Darmbeschwerden, Durchfall, Blähungen, starke Müdigkeit usw.) nach sich zieht.

Auch die Behauptung „kein Weizen, kein Diabetes“  der Anti-Weizen-Autoren ist schlichtweg falsch. Die Ursache von Diabetes liegt im Verzehr von raffinierten Kohlenhydraten, also von Fabrikzuckerjeglicher Art und von Produkten aus Auszugsmehlen. Das haben die Forscher Cleave und Campbell schon 1966 wissenschaftlich belegt.

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Dass Weizen und allgemein Vollkornprodukte den Blutzuckerspiegel in die Höhe treiben,  ist natürlich kompletter Unsinn. Ein Lebensmittel, das noch viele andere Inhaltsstoffe enthält, hat generell eine langsame Blutzuckersteigung zur Folge, da alle Bestandteile im Stoffwechsel verarbeitet werden müssen. Eine überschießende Reaktion bewirkt jedoch der Fabrikzucker, da dieser ein leeres Kohlenhydrat ist und sofort ins Blut geht.

Mit den zahlreichen glutenfreien Produkten in den Supermärkten wird den Menschen suggeriert, dass Gluten etwas Schlechtes ist. Und sie werden dazu verführt diese Produkte zu kaufen, im Glauben, sie tun ihrer Gesundheit etwas Gutes. Doch meist sind dies nur minderwertige Präparate mit vielfältigen Zusatzstoffen. Aber es ist ein lukratives Geschäft, der Markt mit alternativen Produkten boomt. Inzwischen traut sich schon niemand mehr, überhaupt etwas mit Gluten zu essen, aus Angst krank und dick zu werden und kauft von vornherein glutenfreie Produkte, auch ohne jegliche Diagnose.

Und noch etwas fällt auf: da jetzt das Gluten (oder Fructose, Lactose, Histamin usw.) an allem schuld sein soll, fällt das Thema Zucker komplett unter den Tisch.  Und mit der Veganwelle sind Fabrikzucker und auch die künstliche Margarine plötzlich wieder ohne jegliche Bedenken im Speisezettel integriert.

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Die veganen und „Frei-von"-
Alternativen gelten als „gesund“,
ganz egal wie künstlich sie hergestellt sind oder wie viele Zusatzstoffe sie enthalten.

Für die Nahrungsmittelindustrien eine erfreuliche Entwicklung, die entsprechend beworben wird! 

Üblicherweise wird in Amerika auch ein Hybridweizen (= von zweierlei Herkunft gemischt) verwendet, den wir natürlich genauso wenig verzehren sollten, wie gentechnisch veränderte Nahrung oder Nahrung die Gentechnikanteile enthält. In allen Bereichen sollten samenfeste Sorten in biologischer Qualität bevorzugt werden, am besten bezogen von einem anerkannten Biolandwirt.

Dass immer mehr Unverträglichkeiten und Intoleranzen auftreten, hat seine Ursache in unserer zivilisatorischen Ernährung über Jahrzehntehinweg, die im Laufe der Zeit zu Mangelerscheinungen, Stoffwechselstörungen und v.a. zu Darmschädigungen führen kann.

Auch der Gebrauch von Medikamenten (Antibiotika, Schmerzmittel) und Giftstoffen durch chemische Substanzen in Verpackungen, Putzmittel und Kosmetika spielt hier eine Rolle. Bei Verdauungsproblemen und einer gestörten Darmflora kann die Folge eine Schädigung der Darmwand sein, das sog. „Leaky-Gut-Syndrom“. Aufgrund der nun durchlässigen Darmwand können unvollständig verdaute Nahrungsteilchen in den Blutkreislauf und deinen Organismus kommen und in Folge zu Entzündungen, Allergien, Nahrungsmittelunverträglichkeiten und einer mangelnden Verdauung führen.

Die Behandlung besteht jetzt aber nicht darin, das Gluten (oder auch Fructose/Lactose) zu meiden. Das wäre nur eine Symptombehandlung, die eigentliche Ursache bleibt bestehen und kann weitere Schäden anrichten.

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Eine ursächliche Heilbehandlung besteht in einer Regenerierung des Darmes durch eine vitalstoffreiche gesunde Kost und eine Entgiftung des Körpers durch Weglassen von säurebildenden und schädigenden Nahrungsmitteln. Und das ist nicht etwa der Weizen, sondern Genussgifte wie Zucker und Koffein oder Produkte mit Zusatzstoffen und gefährlichen Inhaltsstoffen (wie z.B. Glyphosat und Enzyme im Brot, mehr Infos dazu in meinem nächsten Artikel). Dein Stoffwechsel muss wieder auf Trab und deine Lymphe zum Fließen gebracht werden, damit Schadstoffe abtransportiert werden können.

Aber wie kommt es, dass es den Menschen tatsächlich besser geht, wenn sie den Weizen weglassen??

Weil sie mit dem Weizen automatisch auch die raffinierten Kohlenhydrate in Form von Weißmehl vermeiden, wie Weißmehlnudeln, -pizza, -brot, -brötchen, -kuchen, -gebäck usw.  Und damit gleichzeitig die enthaltenen Zusatzstoffe und den Fabrikzucker. Und weil sie sich im Rahmen der Umstellung generell mehr mit ihrer Ernährung beschäftigen undgesünder essen, so dass Beschwerden verschwinden und sie Gewicht verlieren.

Was kannst du also tun?

Dein Körper braucht natürlich Kohlenhydrate, sie sind ein wichtiger Energiespender, machen satt und sind als Ballaststoffe (z.B. im Getreide) wichtig für deine Darmperistaltik. Aber auf die Qualität kommt es an, d.h. es besteht ein riesiger Unterschied zwischen einem ausgemahlenen Weißmehl und einem Vollkornmehl, egal ob das nun Weizen ist, Dinkel oder Roggen. Es spielt immer deine Gesamternährung eine Rolle, WAS du isst und auch WIE du isst (gerade bei Magen-Darm-Problemen).

Ein Getreidekorn enthält alle Stoffe, die du brauchst zur Gesunderhaltung, v.a. B-Vitamine, Ballaststoffe, Mineralstoffe, Spurenelemente, aber auch Stoffe, die noch gar nicht benannt sind, aber für deine Gesundheit unentbehrlich (was durch Tierversuche herausgefunden wurde). Die raffinierten Kohlenhydrate Fabrikzucker und die Stärke des Getreidekorns (Auszugsmehl) brauchen zur Verarbeitung im Körper bestimmte Vitalstoffe (v.a. die B-Vitamine), die in Beiden nicht mehr enthalten sind. Dadurch kommt es zu Mangelerscheinungen, die zu Stoffwechselstörungen und schließlich im Laufe der Jahre zu den ernährungsbedingten Zivilisationskrankheiten führen.

Wer Weizen als Vollkornprodukt zu sich nimmt, schadet seiner Gesundheit nicht. Bei wem allerdings größtenteils Brot, Nudeln, Kuchen oder Desserts auf dem Speiseplan stehen, die allesamt aus weißem Weizenmehl zubereitet und mit Fabrikzucker gesüßt sind und wer darüber hinaus wenig Obst und Gemüse verzehrt, dem droht eine Mangelversorgung mit wichtigen Vitalstoffen, was das Risiko für Krankheiten erhöht. Bereits jetzt gibt es viele Haushalte, in denen gar nicht mehr gekocht wird, warum auch? Mit Fast-Food-Restaurants und der Tiefkühltruhe im Supermarkt ist man bestens versorgt! Eine dramatische Entwicklung, besonders für die Kinder, die gerade heranwachsen!

Lass dich also nicht von Ernährungstrends verwirren und habe keine Angst vor Gluten! Je naturbelassener und frischer deine tägliche Nahrung ist, umso besser für deine Gesundheit. Getreide ist ein Naturprodukt und wird schon seit Jahrtausenden verzehrt.

Welche Ursache unsere Krankheiten wirklich haben, wie einfach es ist gesund zu leben und wie du in 4 Wochen deinen Körper auf natürliche Weise entgiften kannst, beschreibe ich auch in meinem neuen Buch "Der Nahrungs-WAHN-SINN" . Wenn du Unterstützung brauchst, bei deiner Ernährungsumstellung, bin ich gerne für dich da!

Ich wünsche dir einen vitalen September,
herzlich, Alexandra
Holistische Gesundheitsberatung

Sommerfit - so geht schnelle Küche die verzaubert!

Hier möchte ich dir von mir lang erprobte Impulse geben, wie du eine schnelle Küche zauberst, die allen schmeckt und auch noch auf charmante Art gesund ist. Diese Tipps kannst du sicher gebrauchen, denn: Es ist Sommer:  Sonne und Verführungen von allen Seiten!

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Grillpartys, Eisdielen, leckere Cocktails – da vergisst man schon mal gerne alle Ernährungsvorsätze! Der Sommer ist schließlich eh viel zu kurz. Und die Kilos, die du dir vielleicht mühsam für die „Bikini-Figur“ heruntergehungert hast, sind spätestens zum Herbststart wieder drauf. Kennst du das?
Aber das muss nicht sein.
Gerade jetzt in den Monaten mit einer Fülle an frischen leckeren Gemüsen und Obstsorten, ist es besonders leicht, gesund zu leben! Und das ohne großen Aufwand!
Ich liebe die gesunde UND schnelle Küche.

Denn wer hat schon Lust, Stunden in der Küche zu stehen um Essen zuzubereiten? Ich nicht. Und das muss auch nicht sein. Mit ein paar Tipps und Tricks kannst du den täglichen Kochaufwand minimieren und auch unterwegs oder bei Einladungen deiner gesunden Linie treu bleiben.

Wie das geht?  Entscheide dich einfach dafür! Dann musst du gar nicht überlegen, ob und was du denn jetzt wählst, sondern dein Fokus ist ganz klar.

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Meine Tipps für die schnelle Küche:
Die schnelle Küche fängt für mich schon vor dem Kochen an, nämlich bei der Planung! Mein liebster und wichtigster Tipp in der Beratung ist das Führen eines Kochplanes. Das erspart dir unglaublich viel Zeit und Stress. Ich setze mich 1 x die Woche hin und plane unser Essen. Ich nehme mir 2-3 Kochbücher (oder Zeitschriften) zur Hand und suche daraus Gerichte für die Woche aus.

Hierbei schaue ich auf folgende Kriterien:

  • An welchem Tag habe ich viel Zeit zum Kochen und wo wenig oder gar keine Zeit? (Dann koche ich am Vortag mehr, was ich am nächsten Tag nur noch aufwärmen brauche.)
  • Welche Beilagen kann ich am nächsten Tag weiterverarbeiten (z.B. Kartoffeln zu Kartoffelsalat, Nudeln zu Auflauf usw.)?
  • Was kann man gut mit auf die Arbeit nehmen und von welchen Zutaten benötige etwas mehr davon ? (z.B. Quiche, Auflauf, Bratlinge – das schmeckt auch kalt lecker

Der Vorteil des Kochplans

Ich gehe anhand meiner Liste nur 1 x die Woche einkaufen, das erspart mir sehr viel Zeit. Ich weiß was ich jeden Tag koche und habe alles, was ich dafür brauche im Haus. Es kommt also nicht zu Spontan-Einkäufen im Fast-Food-Bereich, weil es mal wieder schnell gehen muss oder mein Heißhunger mich verführt.

Ich kann am Vorabend oder am Vormittag schon Dinge vorbereiten, wie z.B. Kartoffeln kochen die kalt verwendet werden, einen Teig für Bratlinge ansetzen, der quellen muss, Salatsoße anrühren oder den Pudding für den Nachtisch zubereiten, da ich ja schon weiß, was es Mittags gibt. Das minimiert die Arbeit enorm, wenn du von der Arbeit nach Hause kommst und nicht erst überlegen musst, was du denn jetzt kochen sollst.

Clevere schnelle Küche heißt:  auf Vorrat zubereiten

  • Wenn ich zum Beispiel einen frischen Aufstrich mache, bereite ich gleich die doppelte Menge zu und friere eine Portion ein.

  • Backe ich Vollkornbrot oder Vollkornbaguette (oder kaufe eines von guter Qualität), dann mache/kaufe ich auch hier gleich doppelte Menge und friere etwas ein. Bei einer geplanten Grillparty am Wochenende, wo die Läden vielleicht schon zu haben, kann ich Baguette und Aufstrich auftauen und habe ohne großen Aufwand etwas Leckeres beizusteuern.

  • Genauso funktioniert das auch mit Quiche: die feinen dünnen Gemüsekuchen sind ein tolles Sommergericht und mit einem frischen Salat eine ausreichende leichte Mahlzeit. Auch hier bereite ich gleich 2 Formen zu, eine zum gleich essen, eine gefriere ich (mit der Porzellanform, das funktioniert gut!) ein. Zum Aufbacken dann einfach gefroren in den Ofen geben und du hast ohne Aufwand ein tolles Essen!

  • Salatsoße kannst du am Anfang der Woche in großer Menge herstellen, in eine leere Sahneflasche füllen und hast so für die ganze Woche eine fertige Soße (und keine Fertig-Soße mit zig Zusatzstoffen!). Ich habe immer eine Flasche mit einer Sahnesoße und eine Flasche mit einer Essig-Öl-Soße im Kühlschrank stehen. Frische Kräuter kannst du direkt vor dem Servieren dazu geben und so den Geschmack variieren!

  • Viele lieben im Sommer kalte Suppen, z.B. kalte Gurkensuppe oder Tomatensuppe. Auch diese kannst du auf Vorrat zubereiten und für ein paar Tage im Kühlschrank aufbewahren, das ist herrlich erfrischend an heißen Sommertagen und sofort servierfertig!

  • Auch selbstgemachtes Chutney hält sich lange im Kühlschrank und passt super zu Grillgemüse oder Ofenkartoffeln. Während die Kartoffeln kochen, einen frischen Salat machen (Salatsoße steht schon im Kühlschrank!) und fertig ist ein tolles Essen!

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Meine Tipps für die gesunde Küche:

Zuhause gesund leben geht ganz einfach! Mein bester Tipp hierfür:

Kaufe die ungesunden Sachen gar nicht erst ein! 

Denn was dunicht zuhause hast, kannst du auch nicht essen! Ich weiß, das ist nicht immer einfach, aber auch hier hilft dir deine Grundsatzentscheidung, ob du gesund leben willst (oder nicht).

Wenn du nicht alleine lebst, sondern noch eine Familie drumherum hast, die Fast Food liebt, dann biete ihnen tolle Alternativen! Dein Essen muss einfach viel besser schmecken und genussvoll aussehen, so dass du sie überzeugst (und preise dein Essen bitte nicht als „gesund und vollwertig an“ – dann hast du schon verloren….:-) 

Lege den Schwerpunkt jetzt im Sommer auf viel frisches Gemüse, Salate, Rohkost, nutze die Vielfalt an Obst die es jetzt noch gibt und verfeinere mit Kräutern und Blüten! Lege den Wert auf vegetarische Gerichte, falls es mal Fleisch sein muss, deklariere es zur Beilage! Gerade an heißen Tagen, wenn schwere Beine zu schaffen machen, helfen entwässernde Lebensmittel, wie Melone, Erdbeeren, Ananas,Salatgurke, Fenchel (roh im Salat), Rettich und Radieschen, auch Reis und Kartoffeln. Das kannst du alles in einem großen gemischten Salat vereinen – gerade Melone oder Beeren schmecken köstlich dazu.

Verführe deine Familie mit leckeren gesunden Desserts – da kann wirklich keiner widerstehen! Ob Pudding, Cremes, luftige Biskuitrolle, süße Windbeutel oder kühle Mixgetränke – da kommt bestimmt keiner auf die Idee, dass das ohne Zucker und nur mit gesunden Zutaten hergestellt ist! In meinem e-book „Süßes mit Genuss“ findest du 10 leckere Rezepte dafür. 

Der Trick für unterwegs und bei Einladungen

Unterwegs sind die Verführungen natürlich sehr groß. Auch ich kann da nicht immer widerstehen und genieße dann, was es gibt. Das ist ja der Vorteil: Wenn du täglich gesund isst, kann dein Körper auch Ausnahmen gut kompensieren. Nur bei ständigen Ausnahmen bekommst du mit der Zeit Probleme!

Gerade im Sommer ist man oft unterwegs, eingeladen, ein Fest jagt das nächste.  Aber inzwischen gibt es auch überall wirklich gute Angebote an vegetarischen Gerichten oder tollen Salaten. Lege deinen Schwerpunkt auf Salat und Gemüse und vermeide bunte Cocktails, sie stecken voller Zusatzstoffe und viel Zucker!

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Bei Einladungen biete doch der Gastgeberin an, etwas zum Buffet beizusteuern, z.B. eine Gemüsequiche, eine große Pfanne mit Grillgemüse oder ein feines Dessert! Sie wird sich freuen, wenn sie entlastet ist, die Gäste werden begeistert sein und du hast auf jeden Fall etwas Gesundes für dich am Tisch stehen! 

Gesunde Küche ist so verlockend und wohlschmeckend! Wenn du deinen Fokus darauf legst, wird dein Sommer leicht und beschwingt sein – und du dich richtig gut in deiner Haut fühlen! 

Ich wünsche dir einen unvergesslich schönen August,

♥-lich Alexandra

Ein paar einfache Sommerrezepte:

Melonencocktail:

1 große Honigmelone (ca. 600 g)
Saft von 2 Bio-Zitronen
500 ml Bio-Apfel-Direktsaft
ca. 100 g Akazienhonig
Crushed Eis

Melone pürieren, Säfte und Honig dazugeben und durchmixen, kühlstellen, auf Crushed-Eis servieren

Blüten-Butter

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250 g weiche Bio-Butter
2 Handvoll bunte Blüten oder Rosenblüten
Kräutersalz
1 Tr. Aromaessenz Rose für Rosenbutter oder 2-3 Tr. Aromaessenz Zitrone/ Orange für Blütenbutter

Die Blüten in feine Streifen schneiden, mit der Butter, dem Salz und der Aromaessenz vermengen. Die Butter zu einer Rolle formen, in Pergamentpapier einrollen und im Kühlschrank fest werden lassen.

Zucchinipuffer

300 g Zucchini, 2 große Karotten (ca. 250 g)
Kräutersalz
3 Tr. Aromaessenz Capri (oder Zitrone oder Limette)
frische Kräuter wie Liebstöckel oder Petersilie
1 Zwiebel , ½ Knoblauchzehe
1 Tl Gemüsebrühe (ohne Zusätze)
150 g Buchweizen, fein gemahlen
Bratöl zum Ausbacken

Das Gemüse fein raffeln, mit dem Kräutersalz mischen und 5 Minuten ziehen lassen.

Auf ein befeuchtetes Brett die ätherischen Öle geben und darauf zuerst die Kräuter, dann die Zwiebel und Knoblauch schneiden. Mit dem Gemüse und dem Buchweizenmehl vermengen, kleine Küchlein formen und in Öl ausbacken.

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Engerydrinks verleihen Flüüüügel - oder doch riskanter Koffeinkick?

Energydrinks verleihen Flügel – diesen witzigen Werbespruch kennen wir schon seit den 80er Jahren.  Inzwischen gehören Energydrinks zu den „normalen“ Getränken im Kühlregal und die Zielgruppe ist groß: Jugendliche, Sportler, Partygänger, aber auch Menschen, die sich während ihrer Arbeit damit pushen, um das Leistungspensum zu schaffen und leider sogar Kinder.

Erst vor ein paar Wochen machte die Schlagzeile „16-jähriger stirbt nach Genuss von zuviel Koffein“ betroffen. Er hatte innerhalb von zwei Stunden einen großen Kaffee, einen koffeinhaltigen Softdrink und einen Energydrink getrunken. Diese große Menge an Koffein hat Herz-Rhythmusstörungen bei ihm ausgelöst, was dann zu seinem Tod geführt hat. Er hatte keinerlei Vorerkrankungen.

Wie kann das sein?

Sind unsere Kinder auch in Gefahr?

Wenn sie Energydrinks und ähnliche Getränke zu sich nehmen?

Ist ihnen überhaupt bewusst, was sie da trinken und was das in ihrem Körper bewirkt?

Bei meinen Vorträgen, auch vor Jugendlichen, muss ich feststellen, dass weder sie noch Erwachsene wissen, was sie da trinken, dass natürlich niemand das Kleingedruckte liest und v.a. nirgends steht, was die Höchstmenge wäre, die man pro Tag zu sich nehmen sollte.

Doch das Geschäft mit diesen Getränken boomt. Mehr als 200 neue Marken kamen in den vergangenen Jahren weltweit auf den Markt und die Hersteller verdienen Milliarden damit. Sie investieren jedes Jahr Hunderte von Millionen Euro in die Werbung. Die Absatzmengen in Deutschland haben sich von 2005 bis 2012 fast vervierfacht (Lebensmittelpraxis 2013).

Nach Erhebungen der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) konsumieren etwa 60 Prozent der deutschen Jugendlichen zwischen zehn und 18 Jahren Energydrinks, 37 Prozent trinken Energydrinks in Kombination mit Alkohol (EFSA 2013).

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„Zu den Risikogruppen, die durch einen überdurchschnittlichen Konsum auffallen, gehören die „Hoch-Akut-Trinker“. Sie nehmen mehr als einen Liter bei einer Gelegenheit zu sich. In Deutschland gehören 17 Prozent der jugendlichen Energydrink-Konsumenten zu den Hoch-Akut-Trinkern. Damit nimmt Deutschland im europäischen Vergleich einen Spitzenplatz ein. Diese Jugendlichen überschreiten die unbedenkliche Koffeinmenge von drei Milligramm Koffein pro Kilogramm Körpergewicht deutlich“ (Bundeszentrum für Ernährung).

Was steckt wirklich in diesen Getränken? Schauen wir uns mal das „Kleingedruckte“ an:

Diese Modedrinks gehören lebensmittelrechtlich zu den koffeinhaltigen Erfrischungsgetränken. Sie enthalten neben Koffein oft noch Zutaten wie Taurin, Inosit und Glucoronolacton, für die bestimmte Höchstmengen gelten. Außerdem enthalten sie natürlich Zucker in mehrfacher Form bzw. v.a. auch den Süßstoff Aspartam und Zitronensäure.

Was sind das für Stoffe und wie wirken sie? 

In den meisten Energydrinks findest du folgende Zutaten:

  • Zucker

(bezeichnet u.a. als Saccharose, Glucose usw.) Wie schädlich Zucker ist und welche Wirkungen er auf deinen Körper hat, kannst du auf meinem Blog hier nachlesen. In einer 500 ml-Dose sind ca.70 g Zucker (das entspricht ca. 23 Würfelzucker!) enthalten, der als Suchtstoff dazu führt immer mehr davon trinken zu wollen und deinen Blutzuckerspiegel komplett aus dem Takt bringt.

  • KoffeinKoffein macht uns nicht wirklich wach, er täuscht eine Leistungssteigerung nur vor und hat noch viele andere schädliche Nebenwirkungen (z.B. extrem säurebildend, erhöhter Vitaminbedarf, erzeugt Unruhe im Gefäßsystem usw.). Koffein zählt zu den psychoaktiven Substanzen, das Koffein verstärkt die Neigung, immer wieder anregende süße Softdrinks zu konsumieren. Kinder die viele dieser Getränke zu sich nehmen leiden auch oft unter Aufmerksamkeitsstörungen. Der Koffeingehalt beträgt meist 32 mg pro 100 ml, also 160 mg Koffein pro Dose. Das entspricht ungefähr soviel wie zwei Tassen Kaffee. Bei zwei bis drei Dosen pro Tag, wären das sechs Tassen Kaffee… ob Eltern ihren Kindern wirklich sechs Tassen Kaffee erlauben würden?? (in einem großen Glas Cola ist übrigens ca. 60 mg Koffein enthalten – was ja schon Kleinkindern gegeben wird….)

Die Wirkung von Koffein in den Energydosen ist aber nochmal intensiver durch den Inhaltsstoff

  • Taurin

Das ist eine Aminosäure die die Wirkung von Koffein noch pusht! Wir werden also noch schneller „wacher“ und mit „Energie“ vollgepumpt.
Seit Dezember 2014 muss der Warnhinweis „Für Kinder und schwangere oder stillende Frauen nicht empfohlen“ auf allen Getränken mit einem Koffeingehalt über 150 Milligramm erfolgen. In Deutschland sind maximal 32 mg Koffein pro 100 ml zulässig. Red Bull umgeht ganz raffiniert diese Regelungen. Der neue 60 Milliliter-Energy-Shot ist nicht als koffeinhaltiges Erfrischungsgetränk, sondern als Nahrungsergänzungsmittel eingeführt worden und enthält hochkonzentriert die gleiche Menge Koffein und Taurin wie eine normale Red-Bull-Dose, aber in viel geringerer Gesamtflüssigkeitsmenge, auch schmecken diese süßer.  Deswegen greifen Kinder und Jugendliche zu Energyshots, ohne über die Inhaltsstoffe nachzudenken. Dabei sind die Risiken kaum einzuschätzen.

Ist kein Zucker enthalten bzw. das Produkt als „Zuckerfrei“ beworben, dann enthält das Getränk

  • Aspartam
    Aspartam ist ein Süßstoff und kann akute Störungen auslösen wie Kopfschmerzen, Schwindel, chronische Müdigkeit, vorübergehender Gedächtnisschwund, Angstzustände. Schwerwiegender als die unmittelbaren Folgen sind die Langzeitfolgen. Denn ein im Aspartam enthaltener Stoff (Aspartat) kann ab einer bestimmten Dosis den Gehirnzellen schaden und wirkt neurotoxisch. Außerdem ist Aspartam (genauso wie Glutamat und Zitronensäure) ein Transporthilfsmittel von Aluminium ins Gehirn, was das Risiko für Alzheimer steigern kann.
  • Zitronensäure
    Wird mit Hilfe eines Schimmelpilzes hergestellt und ist einer der wichtigsten Geschmacksstoffe für Getränke, auch in vielen Süßigkeiten, Fertiggerichten etc. enthalten. Zitronensäure greift stark die Zähne an, kann den Zahnschmelz aufweichen und dient als Transporter von Aluminium ins Gehirn.Zusätzlich haben wir Aromastoffe, Farbstoffe und v.a. künstliche Vitamine in Höchstmengen enthalten, z.B. bis zu 170 % der empfohlenen Tagesdosis. Diese Vitamine nützen nicht nur nichts, sondern können auch schaden, da sie die gesamte Vitaminregulation durcheinanderbringen.

Viele nutzen Energydrinks als Wachmacher, ob tagsüber auf der Arbeit oder in der Freizeit. Forscher halten mehr als zwei Dosen am Tag für gefährlich. Schon nach zehn Minuten steigert das Koffein den Blutdruck und den Puls, nach 20 Minuten ist der Blutzuckerspiegel auf dem Höhepunkt, man fühlt sich wach und leistungsfähig. Durch den Zucker wird das Glückshormon Dopamin freigesetzt, man fühlt sich einfach gut. Aber nach einer Stunde lässt die Wirkung nach und durch den Abfall des Blutzuckerspiegels kommt die Müdigkeit, Schwäche, Antriebslosigkeit zurück. Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) warnt:  „Da das Koffein die Herzfrequenz nach oben schießen lässt, können bei hohem Konsum Herzrhythmusstörungen auftreten, auch Nierenversagen oder Krämpfe können die Folge sein. V.a. wenn die Getränke bei intensivem Sport (auch bei intensivem Tanzen) oder mit Alkohol gemischt getrunken werden.“

Fazit:

Energydrinks in jeglicher Form reihen sich ein in die Kategorie „gefährlicher Suchtstoff“ – wir sollen abhängig gemacht werden von Produkten, die uns dazu verführen immer mehr davon zu konsumieren. Es geht um rein wirtschaftliche Aspekte, es geht um sehr viel Geld – unsere Gesundheit spielt keine Rolle!

Herz-Kreislaufkrankheiten nehmen allgemein immer mehr zu, das Alarmierende ist, dass z.B. erhöhter Blutdruck längst eine Krankheit ist, von der massiv Kinder und Jugendliche betroffen sind. Statt schon Kinder mit Blutdrucksenkern zu behandeln, sollten Softgetränke in Schulen verboten werden und eine umfassende Aufklärung über die Wirkung von Energydrinks und Koffein (Kaffee) stattfinden. Und auch für uns Erwachsene gilt: Eine Leistungssteigerung ist nicht durch noch mehr Kaffee und andere pushende Getränke zu erreichen. So geht man über Grenzen hinweg und ignoriert Signale,  die uns der Körper sendet.

Wie bekommst du dann Power für deinen Alltag?

  • Lass in erster Linie die Genussdrogen weg. Nach ein paar Tagen der Entgiftung wirst du spürbar mehr Energie haben!
  • Trinke stattdessen genügend reines Wasser, damit dein Körper alle anfallenden Schadstoffe auch abtransportieren kann (siehe Artikel über Wasser)

Und als Hilfestellung für deine Ernährungsumstellung:

Der Onlinekurs „Fit ist sexy“ 

Ich wünsche dir einen fröhlichen und sonnigen Juni,

♥-lich Alexandra

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Die Droge Zucker!

Die Droge Zucker - ist das nicht übertrieben? Braucht unser Körper nicht Zucker? Und wenn das üerall enthalten ist, kann es doch nicht schädlich sein? sonst würde er doch verboten werden?

Schauen wir uns das mal genauer an:

Ja, unser Körper braucht Zucker! Er ist ein wichtiges Kohlenhydrat und Energiespender! ABER: es kommt darauf an in welcher FORM wir Zucker zu uns nehmen! Zucker – in natürlicher Form enthalten als Fruchtzucker – in Obst, Gemüse braucht unser Körper und hat eine normale Blutzuckerauswirkung. Zucker in Form von isoliertem Zucker (= raffiniert, keinerlei weitere Inhaltsstoffe) verursacht eine sehr starke Blutzuckerschwankung (d.h. überschießende Reaktion und dann Unterzucker = wieder Verlangen danach).

Durch die unglaublichen Mengen die wir täglich zu uns nehmen (der Durchschnittsbürger 150 g täglich, Kinder oftmals bis zu 400 g) kann es im Laufe der Jahre

  • zu einer Insulinresistenz der Zellen kommen (Diabetes),

  • das Zuviel an Glucose wird in Form von Fett abgelagert (Ursache von Übergewicht),

  • es entsteht ein absoluter Vitalstoffmangel, da Zucker zu seiner Verarbeitung im Körper Vitamine (v.a. auch B-Vitamine) verbraucht und bewirkt alleine dadurch zahlreiche ernährungsbedingte Erkrankungen

  • er ist ein Kalkräuber und führt zu Veränderungen am Knochensystem

  • er ist stark säurebildend

  • er führt zu Verhaltensstörungen wie Hyperaktivität, Aggressivität

  • ist ist die Ursache von Konzentrationsstörungen, Lernschwächen, starker Müdigkeit, Depressionen, Appetitlosigkeit

  • er macht bei empfindlichen Menschen Unverträglichkeiten von Frischkost und Vollkornprodukten

  • UND es kommt tatsächlich mit der Zeit zu einer suchtartigen Veränderung im Gehirnstoffwechsel.

In einem Bericht bei Focus online spricht der Autor sogar davon, dassHaushaltszucker einen höheren Reiz auf unser Belohnungszentrum hat als Kokain. Wir wollen mehr und mehr und bekommen genau das. Billig, überall, an jedem Kiosk, rund um die Uhr!“ So werden wir tatsächlich „Junkies“ und brauchen unseren Suchtstoff „Zucker“ in jeglicher Form immer wieder.

Meine Kursteilnehmer erzählen oft von ihren Heißhungeranfällen. Wenn sie im „Rausch“ sind und keine Chance haben aufzuhören und ihnen erst hinterher bewusst wird, was sie wieder alles gegessen haben, obwohl sie es nicht wollten und es ihnen danach schlechter geht als zuvor!

Was passiert da im Gehirn? Das Belohnungssystem wird aktiviert, es reagiert auf Zucker ähnlich wie auf Alkohol und andere Suchtstoffe und schüttet Dopamin aus. Dies führt dazu dass es „gespeichert“ wird als etwas Wichtiges, Aufmerksamkeit erregendes, d.h. wir wollen mehr davon! In nahezu allen Produkten der Lebensmittelindustrie verstecken sich Zuckerzusätze. Zucker ist nicht nur das Süßungsmittel, sondern auch das Konservierungsmittel und der Suchtstoff der uns verführen soll, dieses Produkt immer und immer wieder zu kaufen. Die Konzerne tun ALLES damit ihr Produkt verkauft wird!

Was können wir tun?
Woher weiß ich, ob Zucker in einem Nahrungsmittel enthalten ist?

Auf jedem Produkt, das wir kaufen müssen die Inhaltsstoffe aufgedruckt sein. Die Zutaten stehen in der Reihenfolge ihrer Mengenanteile. Doch ganz so einfach ist es nicht, denn die Nahrungsmittelindustrie weiß, wie sie unerwünschte Stoffe wie Zucker verschwinden lassen kann. Mit dem Wort Zucker ist nur die Saccharose gemeint, der Rohr- und Rübenzucker. Es gibt aber unendlich viele andere Zuckerarten und Bezeichnungen, die für den Laien nicht ersichtlich sind (so kann auch zuckerfrei auf einem Produkt stehen obwohl Zucker enthalten ist)

Andere Namen und Bezeichnungen für Zucker:

Glukose = Dextrose = Traubenzucker;
Fruktose = Fruchtzucker (hat nichts mit dem natürlich enthaltenen Fruchtzucker in Obst zu tun);
Laktose = Milchzucker,
Rohrzucker, Melasse, Malzzucker, Sirup, Glukosesirup, Galaktose, Glykogen, Raffinade, brauner Zucker, Isoglucose, Maissirup, Saccharose, Maltodextrin, Gerstenmalz, Rübensirup usw.

Auch die inzwischen zahllosen Alternativen (Vollrohrzucker, Sirupe, Dicksäfte, Birkenzucker, Kokosblütenzucker, Erythrit, Xylit etc.) die in Bioläden angeboten werden sind fabrikatorisch hergestellt und haben mit dem Ausgangsprodukt nichts mehr zu tun, ihre Wirkweise im Körper ist entweder dieselbe wie bei weißem Zucker oder es sind z.B. negative Auswirkungen auf deinen Magen-Darm-Trakt wahrscheinlich. Du tust Dir also nichts Gutes wenn Du statt weißem Zucker einen gut beworbenen Biozucker verwendest.

Gesunde Alternativen:

Alternative Süßungsmittel, die unserer Gesundheit nicht schaden, sind süße Früchte, zum Teil Trockenfrüchte und Honig!

Honig ist ein Naturprodukt, der keinerlei Schäden macht wenn er in einem Lebensmittel gelöst ist (wie in Tee, Dessert, Kuchen, Salatsoße etc.). Einzige Ausnahme ist Honig pur (z.B. als Honigbrot), da kann er durch die Klebrigkeit an den Zähnen auch Zahnkaries verursachen. Ansonsten ist Honig absolut ungefährlich! Die Argumentation, dass durch die Erhitzung von Honig die Inhaltsstoffe zerstört werden ist uns in dem Falle nicht wichtig. Ich esse ja keine Süßspeise oder Kuchen um mir Vitamine zuzuführen. Der Honig ist einfach nur das Süßmittel, welches mir nicht schadet.

 

 

 

Wenn du Anregungen brauchst für das Süßen mit Honig, dann findest du viele Rezepte in meinem Backbuch ”Süße Träume” https://www.alexandra-eideloth.de/kartenset-bcher/ oder auch einige Ideen im e-book ”Süßes mit Genuss” https://www.alexandra-eideloth.de/geschenke/

Ich wünsche Dir viel Freude beim Angehen deiner Zuckersucht.
Wenn du Hilfe brauchst, bin ich gerne für dich da

herzlich Alexandra

 

 

Lebenselixier Wasser - Wie gesund ist es wirklich?

Wasser ist wertvoll und wichtig. Täglich sollen wir genügend Wasser zu uns nehmen, damit unser Körper seine Stoffwechselaufgaben gut erfüllen kann. Als ganzheitliche Ernährungs- und Gesundheitsberaterin weiß ich das natürlich. In meinen Kursen empfehle ich auch meinen Teilnehmerinnen immer genügend echte Getränke – also Wasser – zu sich zu nehmen.

Gerade beim Abnehmen spielt Trinken eine große Rolle, aber natürlich auch bei vielen anderen Krankheitserscheinungen. Auch hier gilt aber nicht die Regel „viel hilft viel“, und nicht jeder soll 2-3 Liter am Tag trinken, sondern es kommt auf deine Konstitution an, auf deine Lebens- und Ernährungsweise. Die Faustregel 30 ml pro kg Körpergewicht ist da ein guter Anhaltspunkt. Bei viel Sport braucht es sicher mehr, bei Verzehr von viel Rohkost sicher weniger Flüssigkeit.

Nach dieser Faustregel müsste ich sogar nur 1,5 Liter am Tag trinken – und trotz allem Wissen – bisher habe ich das nie geschafft. Das Trinken war meine Schwachstelle. Ich habe es schlichtweg vergessen im Laufe des Tages. Selbst wenn ich mir eine Tasse Teemit auf den Schreibtisch gestellt habe, stand sie da nach drei Stunden immer noch – inzwischen kalt geworden.

Mein eigenes – schlechtes – Trinkverhalten war sicher auch der Grund, warum mein Wissen im Bereich Wasser sehr gering war und ich mich auch nie näher damit beschäftigt habe. Immer wieder mal kam ich damit in Berührung, wenn ich z.B. auf Messen unterwegs war und eifrige Verkäufer mir irgendeinen Wasserfilter oder sonstiges Gerät anpriesen. Aber überzeugt hat mich das nie.

Nicht jedes Trinken ist gesund

In diesem Jahr wollte ich mich endlich dem Thema Wasser stellen, da gerade das Trinkverhalten meiner Kunden einen wesentlichen Anteil an ihren gesundheitlichen Problemen ausmachen, z.B. wenn sie ihre Flüssigkeit in Form von Softgetränken, gesüßten Säften, Kaffee oder sogar Milch zu sich nehmen. Diese Form der Flüssigkeit nutzt unserem Körper gar nichts, da sie selbst schon so gesättigt ist, dass sie den wichtigen Aufgaben im Körper gar nicht nachkommen kann.

Zusätzlich kommt noch die Schädigung von verschiedenen Inhaltsstoffen dazu:

Inhaltsstoffe bei Getränken:

  • bei gesüßten Säften und Nektaren haben wir einen sehr hohen zugesetzten Zuckeranteil
  • bei Softgetränken entweder einen hohen zugesetzten Zuckeranteil oder Süßstoffe wie Aspartam, die negative Auswirkungen auf unser Gehirn haben, plus die Stresswirkung von Koffein
  • Energydrinks haben einen erhöhten Koffeingehalt (32 mg auf 100 ml, also 160 mg pro Dose!) und zusätzlich die Aminosäure Taurin, die die Koffeinwirkung nochmal pusht
  • Kaffee ist Genuss- und auch Suchtmittel, das durch den Koffeingehalt den Körper stresst (Stresshormone werden ausgeschüttet) und viele Körpervorgänge durcheinander bringt
  • Milch ist kein Getränk, sondern ein Nahrungsmittel und fördert u.a. Allergien

Und deshalb können diese Getränke die wichtigen Aufgaben von Wasser nicht erfüllen.

 

 

 

Wasser ist:

  • Transportmittel von Nährstoffen und ein Informationsträger
  • es versorgt die Zellen und Gewebe
  • unterstützt die Entgiftung und den Abtransport von Schadstoffen
  • es ist ein entscheidender Faktor für die Energiegewinnung und
  • wichtig für die Zellgesundheit und einen gesunden Bewegungsapparat

Ist die Flüssigkeit schon gesättigt, die wir zu uns nehmen, können diese Aufgaben nicht erledigt werden und es kommt zu Mangelzuständen, Schmerzen, Energiemangel oder Unkonzentriertheit. Selbst ein Mineralwasser bildet da keine Ausnahme, da durch die Kohlensäure das Wasser übersättigt ist.

Da Wasser der Hauptbestandteil deines Körpers ist, musst du ihn gut mit Flüssigkeit versorgen, wenn er gut funktionieren soll. 

Aber welches Wasser ist empfehlenswert?

Soll man lieber Leitungswasser trinken, Mineralwasser, Quellwasser oder ist das total egal?

Um eine Antwort auf diese Fragen zu bekommen, habe ich mich mit dem Wasserexperten Mark Oswald von der Wassertankstelle getroffen.

Seine Ausführungen zum Thema Wasser waren sehr informativ und auch aufrüttelnd. Ein reines lebendiges Wasser wird immer mehr zur Mangelware. Gekaufte Wässer sind auch nicht alle als gut zu bewerten, im Gegenteil. Tragen wir es dann auch noch in Plastikflaschen nach Hause, enthält das Wasser zusätzlich auch noch den Weichmacher Bisphenol A, der eine hormonähnliche Wirkung hat und unserer Gesundheit schaden kann. 

Unser Trinkwasser

Es gilt in Deutschland als besonders sauber und kontrolliert. Und doch finden sich in unserem Wasser jährlich mehrere hundert Tonnen Arzneimittelrückstände. Und DAS wird überhaupt nicht kontrolliert.

Laut dem Toxikologen Hermann Dieter vom Umweltbundesamtfinden sich im Trinkwasser  z.B. Blutfettsenker, Antirheumatika, Röntgenkontrastmittel oder Schmerzmittel wie Ibuprofen. Aber auch Stoffe wie Uran, Blei und Aluminium sind oft enthalten. Die zulässigen Grenzwerte wurden in den letzten Jahren immer wieder nach oben korrigiert, was das Ergebnis natürlich verfälscht.

Ein ganz interessanter Artikel dazu ist hier:
http://www.wassertankstelle.de/download/spiegel_online_medikamentenrckstnde.pdf

Ich frage mich, ob das auch mein Wasser und mein Mineralwasser betrifft?

Sehr spannend ist es, dass Herr Oswald ein Testgerät dabei hat, mit dem wir direkt verschiedene Wässer testen können.

 

 

Mit dem Wert Mikrosiemens – abgekürzt µS – kann die Menge der gelösten Teilchen im Wasser festgestellt werden. Dabei wird der elektrische Widerstand im Wasser gemessen, wodurch sich auf die Menge der Teilchen schließen lässt. Dieser Wert ist keine chemische Analyse nach seinen Inhaltsstoffen, sondern misst nur, wie viele Teilchen im Wasser enthalten sind. Nicht alle Stoffe können erfasst werden (wie z.B. Hormone, Pestizide), da diese keinen Strom leiten. Aber es ist klar, dass ein Wasser mit einem sehr niedrigen Mikrosiemenswert auch sehr sauber ist und v.a. seine Aufgabe als Aufnahme- und Transportmittel wahrnehmen kann. Der Grenzwert liegt dabei um den Wert von 130, ist der Wert höher, ist das Wasser gesättigt. Ist der Wert niedriger, kann das Wasser Giftstoffe binden und aus dem Körper transportieren.

Der Wasser-Test

Einfach unser Wasser in Gläser abfüllen, in ein 3. Glas gab Herr Oswald sein mitgebrachtes gereinigtes Wasser von der Wassertankstelle. Das Ergebnis war ernüchternd: Der Wert unseres Mineralwassers war über 400, der von unserem Leitungswasser sogar über 600!! Dagegen lag der Wert vom gereinigten Wasser bei nur einem Wert von 30! Auch der Test um Rückstände sichtbar zu machen war spannend.

Auf der Seite der Wassertankstelle ist ein großer Radarbericht über sehr viele getestete Flaschenwasser und Leitungswasser in ganz Deutschland, HIER kannst du gut nachschauen ob dein eigene Wasser dabei ist, bzw. auch Wassertankstellen finden, wo du sauberes reines Wasser bekommen kannst. 

Konsequenz:

Und was heißt das jetzt für mich? Ich möchte dringend diesen Punkt meiner Gesundheit angehen und meinem Körper genug Flüssigkeit geben – und v.a. ein Wasser, dem ich vertrauen kann, dass es mich gesund erhält. Von daher gibt es ab jetzt nur noch reines sauberes Wasser bei uns. Und ich bin gespannt, ob sich an meinem Trinkverhalten etwas ändert!

Gesundheit ist ein Informationsproblem und deine Gesundheit nimmst du am besten selbst in die Hand!

Ich wünsche dir einen vitalen und sonnigen April,

♥-lich Alexandra

Am 20. Februar 2018 um 19 Uhr findet ein Wasservortrag bei mir statt mit einem Experten der Wassertankstelle. Anmeldung dafür oder für weitere Infovorträge in ganz Deutschland findet ihr auf der Website der Wassertankstelle

Gerne kannst du mir aber auch eine e-mail Schreiben mit deinen Daten (Name, Adresse, e-mail, Telefonnummer), dann kann ich direkt nachschauen wann und wo der nächstes Vortrag in deiner Nähe ist.

 

Gesunde & schnelle Küche gleichzeitig – geht das?

Noch immer herrscht die Auffassung, gesund leben sei teuer, kostet viel Zeit und kann sich nur der leisten, der Beides zur Verfügung hat…

Ich behaupte mal, dass sich da der innere Schweinehund eine schöne Ausrede ausgesucht hat um nichts verändern zu müssen.

Ich selbst bin Mama von drei (inzwischen erwachsenen) Kindern, bin selbständig, habe ein großes Haus und einen wunderbar großen Garten UND habe keine Lust täglich Stunden in der Küche zu stehen. Trotzdem habe ich den Anspruch, meine Familie gesund zu ernähren und meinen Kindern eine gute Basis für ihr Leben mitzugeben. Und das funktioniert auch mit ein paar kleinen Tipps und etwas Organisation!

Wie kann ich den täglichen Koch-Alltag entstressen?

Essen beginnt schon vor dem Kochen! Planung ist alles

In meinen Kursen gebe ich meinen Teilnehmerinnen gerne einen absoluten „Geheimtipp“ mit, von dem anfangs keine begeistert ist, sie sich winden und jammern mit allerlei Ausflüchten wie„Dafür habe ich keine Zeit“, „Das funktioniert bei mir nicht“ oder „Ich kann nicht so weit vorausplanen“…

Aber wer es dann tatsächlich einmal ausprobiert ist begeistert, denn es erleichtert Deine tägliche Kocharbeit enorm!

Soll ich Dir diesen Tipp verraten?? So spektakulär ist er gar nicht, eher simpel, aber mit großer Kraft!

Schreib Dir einen Wochen-Ess-Plan!

Ich setze mich 1 x die Woche hin und plane unser Essen.

Ich nehme mir 2-3 Kochbücher (oder Zeitschriften) zur Hand und suche daraus Gerichte für die Woche aus.

 

 

 

Hierbei schau ich auf folgende Kriterien:

  • an welchem Tag habe ich genug Zeit zum Kochen

  • an welchem Tag evtl. wenig oder gar keine Zeit

  • wann koche ich mittags und wann eher abends, da tagsüber gar niemand da ist? (dann braucht es mittags nur ein Müsli oder Salat)

  • Welche Beilagen kann ich am nächsten Tag weiterverarbeiten

  • Frische Salate, Früchte, empfindliche Gemüse gleich an den ersten Tagen verarbeiten, Wurzelgemüse, Kohl, Kartoffeln etc. die sich lange halten zum Ende der Woche einfügen

So kann ich gut planen, wann ich doppelt koche, damit es noch für den nächsten Tag reicht (wo ich keine Zeit habe), welche Beilagen mehr gebraucht werden, dass ich am nächsten Tag dann z.B. aus übrigen Kartoffeln noch Kartoffelsalat machen kann usw.

Der Vorteil des Kochplans?

Ich gehe anhand meiner Liste einmal die Woche einkaufen, weiß nicht nur, was ich jeden Tag koche, sondern habe auch noch alles dazu im Haus. Es kommt also nicht zu Spontan-Einkäufen im Fast-Food-Bereich, weil es mal wieder schnell gehen muss.

Ich kann am Vorabend oder am Vormittag schon Dinge vorbereiten, wie z.B. Kartoffeln kochen, die kalt verwendet werden, einen Teig für Bratlinge ansetzen, der quellen muss, Salatsoße anrühren oder schon den Pudding für den Nachtisch zubereiten, da ich ja schon weiß was es gibt. Das minimiert die Arbeit enorm, wenn man mittags/am Abend heimkommt.

Schnelle Küche heißt auch auf Vorrat kochen bzw. Reste weiterverwerten:

  • doppelte Menge kochen und das Aufgewärmte am nächsten Tag mit einem großen Salat aufwerten

  • gekochte Kartoffeln weiterverwerten zu z.B. Kartoffelsalat, Kartoffelauflauf, Kartoffelsuppe, Bratkartoffeln

  • gekochte Nudeln weiterverwerten zu Nudelauflauf, Nudelsalat

  • Tomatensuppe wird zu Nudelauflauf mit Tomatensoße, Bolognesesoße etc.

  • übriger Reis, Getreide, Hirse etc. zu Bratlingen verarbeiten

  • Brotaufstriche, Marmeladen in mehrfacher Menge zubereiten und einfrieren

  • Salatsoße in 3-4-facher Menge herstellen und im Kühlschrank aufbewahren

  • grüner Salat kann schon geputzt und zerkleinert werden, hält in einer Dose oder Tüte im Kühlschrank frisch

  • statt aufwendiger Nachspeise einfach einen Obstsalat mit Rosinen und Sesam/ Sonnenblumenkernen und einem Klecks Sauerrahm reichen

  • wenn ich Brot backe, dann gleich 3-4 Stück und ich friere die Hälfte ein

Gesund und teuer?

Nein, das muss nicht sein. Denn in der gesunden Küche fallen eigentlich die Nahrungsmittel, die einen großen Kostenpunkt darstellen, alle weg, wie Fleisch, Wurst, Fertigprodukte, Süßigkeiten. Natürlich kostet ein Vollkornbrot mehr als eines aus Weißmehl, ein kaltgepresstes Öl mehr als ein industrielles und ein Biogemüse (nicht mehr viel) mehr als konventionelles. Aber das gleicht sich dann mit dem Weglassen der teuren Dinge aus und v.a. macht ein frisches, vitalstoffreiches Essen mehr und schneller satt, als eines mit Zusatzstoffen und ohne Inhalt.

Günstige Bioprodukte gibt es z.B. auf Märkten bzw. auch oft direkt ab Hof. Inzwischen sind wirklich fast überall wöchentliche regionale Märkte mit einem tollen Angebot nicht nur an Obst und Gemüse, sondern auch an Vollkornbrot oder Biokäse.

Hört sich kompliziert und aufwendig für Dich an?

Das ist alles nur eine Gewohnheitssache! Jeden Tag eine gute Tat für Deine Gesundheit, so kommst du Schritt für Schritt voran! Du brauchst Unterstützung für die Umstellung deines Essplanes, deiner Ernährung und deiner Gewohnheiten? Gerne helfe ich dir Klarheit zu bekommen! Hier findest du mein Beratungsangebot (auch telefonische Beratung möglich).

Betrachte Deinen Körper als das Wertvollste, das Du besitzt und gib ihm das Beste „Baumaterial“, das Du bekommen kannst. Er wird es Dir danken mit einer langen Gesundheit und einer vitalen Ausstrahlung!

Viel Freude dabei wünscht Dir
Alexandra ♥