Gesundheit allgemein

TEMPEL ODER BRUCHBUDE - Wie sehr wertschätzt du deinen Körper?

Was ist dein wichtigster Wert im Leben?

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Fragt man Menschen danach, kommt bei sehr vielen der Wert „Gesundheit“.
Hinterfragt man aber ihre Lebensweise, fällt auf, dass sie so ziemlich alles tun, um genau das zu verhindern:

  •  sie bewegen sich zu wenig
  • essen viel Ungesundes
  • trinken viel zu viel Kaffee und Alkohol
  • haben extremen Stress und wenig Ausgleich
  • übersehen die Warnlämpchen ihres Körpers und nehmen lieber Abführmittel, Schmerzmittel, Cholesterinsenker usw., anstatt nach den Ursachen zu schauen, auf SICH zu schauen.

Wenn du deinen Wert „Gesundheit“ wirklich bewusst lebst, fällt dir die Entscheidung leicht, auf bestimmte Nahrungsmittel und Lebensgewohnheiten zu verzichten. Wenn du statt nach dem Lustprinzip lieber Werte- und Sinnorientiert lebst, ist das ein enormer Lebensgewinn! Dein Selbstwert und deine Selbstliebe sind der Schlüssel für ein erfülltes Leben.

Tempel oder Bruchbude?

Wie empfindest du deinen Körper?
Als heiligen Tempel, mit dem man vorsichtig umgeht, ihn achtsam pflegt, geborgen fühlt? Dein Körper ist wie ein Tempel, er ist einzigartig, nicht zu ersetzen.
Oder geht es schon eher Richtung „Bruchbude“?

Hast du Beschwerden, bist nicht mehr so beweglich, der Blutdruck ist zu hoch und das Gewicht auch? Meist sind wir irgendwo zwischendrin.
Warum aber gehen wir so nachlässig mit unserem Körper um? Als ob wir ein zweites Exemplar im Schrank hätten, wenn das Erste nichts mehr taugt! Dass es nicht so ist, merkt man leider oft erst, wenn die ersten Beschwerden und Krankheiten auftauchen.

Die Frage ist, in welche Richtung willst du dich bewegen?

Wie willst du dich fühlen in 5, 10 oder 30 Jahren?

Den Grundstein dafür legst du jetzt!
So wie du dich heute entscheidest, wird das Auswirkungen haben auf dein Wohlbefinden.

Es geht hier nicht um die Ausnahmen, dass man mal faul und träge ist, mal über die Stränge schlägt, Fast Food isst oder ein Gläschen zuviel trinkt. Es geht um deinen Alltag, deine täglichen Gewohnheiten. Es geht um deine Lebenseinstellung und deine Wertschätzung dir selbst gegenüber.

Wenn du dich so ernährst wie es die Werbung täglich zeigt, wenn du dich verführen lässt die vielen bunten Packungen im Supermarkt zu kaufen, wenn du deinen Fleischkonsum nicht einschränkst und immer noch daran glaubst, dass Milch wichtig ist für deinen Körper und Energydrinks dir Energie geben, dann wird es irgendwann zu den ersten Beschwerden kommen und im Laufe der Jahre zu den ernährungsbedingten Zivilisationskrankheiten.

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Wenn du permanent über dein Stresslevel gehst und dich überforderst, gegen deine Werte lebst und keine Zeit mehr hast für das, was dir wirklich lieb und wichtig ist, dann wird auch das Auswirkungen haben auf deine Gesundheit.

Und dein Körper ist geduldig und kann viel kompensieren. Mangelzustände zeigen sich erst, wenn es schon so richtig zu spät ist. In meiner Beratung zeigen sich bei einer Vitalstoffanalyse auf Zellebene oft große Mangelzustände, die aber mit einer Änderung der Ernährungs- und Lebensgewohnheiten recht schnell wieder in den Griff zu bekommen sind.

Gesundheit darf und soll leicht sein! Du darfst nur nicht zu spät damit anfangen! Mache jeden Tag etwas FÜR deine Gesundheit, auch kleine Schritte haben Wirkung und sind eine Wertschätzung von dir für Dich!

Gerne unterstütze ich dich mit einer ganzheitlichen Beratung und Körperanalyse auf deinem Weg,

♥-lich Alexandra Eideloth

Holistische Gesundheitsberaterin – Gesund mit Herz & Verstand

 


 

10 Kicks für einen coolen Sommer aus der holistischen Praxis

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Aus der holistischen (ganzheitlichen) Gesundheit habe ich hier viele Maßnahmen für Körper, Geist und Seele, mit denen du den Sommer zum Genuss für dich machst.

Ich liebe den Sommer, die Hitze, die langen Sommerabende Treffen mit Freunden und die Vielfalt an Genüssen!  Aber der Sommer hat auch seine Tücken: viele leiden unter zu großer Hitze oder geschwollenen Füßen, die Temperatur lässt die Energie schneller schwinden und Sonnenbrand oder Mückenstiche sind Faktoren, die den Genuss trüben können.

10 Tipps für einen unbeschwerten, coolen Sommer:

1. Tipp: Der frühe Vogel….

Im Sommer fällt es einem leicht, früher aufzustehen. Nutze die noch kühleren Morgenstunden für deinen Frühsport! Ob du ein Workout machst, Walken, Joggen oder Yoga - Hauptsache es macht dir Spaß! Dein Stoffwechsel wird angekurbelt, und du fühlst dich fit und wach!

2. Tipp: Kühlende Yogaübungen

Ja, die gibt es tatsächlich: Yogaübungen für den coolen Sommer! Stehende oder sitzende Vorwärtsbeugen haben z.B. einen kühlenden Effekt, genauso wie Atemübungen (z.B. Wechselatmung). Im Gegenzug wirken Rückwärtsbeugen wie ein Energieschub.

3.Tipp: Mit leichter Nahrung zu einem leichten Sommer!

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Mit frischer, leichter Kost hältst du die Energie aufrecht. Gerade der Sommer bietet einen reich gedeckten Tisch an Beeren, Früchten, Blattgrün und Gemüse, die uns Powerstoffe für den Tag liefern, z.B. für Müsli, Smoothie oder bunte Salate! Wasserhaltige Früchte und Gemüse, wie Melone, Erdbeeren, Ananas, Gurke bieten sich an heißen Tagen besonders an. Sie helfen Schwellungen abzubauen und damit auch noch Gewicht!
Im Gegensatz dazu belasten sehr fettiges Essen, Fast  Food oder Fleischgerichte deinen Kreislauf, Zucker- und Weißmehlprodukte lassen dein Energielevel wieder in den Keller sinken und Kaffee/Koffein regt z.B. zusätzlich die Schweißproduktion an!

4. Tipp: Wasser Marsch!

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Gerade wenn du viel schwitzt, musst du dem Körper die Flüssigkeit wieder nachfüllen, sonst kommt es schnell zu großer Mattigkeit, Kopfschmerzen und Konzentrationsstörungen. Das beste Getränk ist reines zellverfügbares Wasser ohne Zusätze. Aber auch ein lauwarmer Tee ist hier zu empfehlen. Zu kalt sollten die Getränke nicht sein, weil der Körper sonst zu viel Energie aufwenden muss, um die Temperatur des Getränkes auf Körpertemperatur zu bringen, was die Schweißproduktion anregt.

 

5. Tipp: Wasseranwendungen von Außen

Nicht nur innerlich kühlt Wasser, auch von Außen kannst du dir eine tolle Abkühlung verschaffen! Hier helfen Kneippsche Maßnahmen wie z.B. Wassertreten, Armgüsse oder Wechselunterschenkelbäder. Diese regulieren den Kreislauf und den Blutdruck. Das hilft auch bei Schwellungen der Beine. Hier hilft zur Vorbeugung Tipp No. 1 – schon den Morgen mit Bewegung beginnen und die Beine tagsüber hochlegen, so oft es möglich ist! Und am Abend ein lauwarmes Fußbad mit Meersalz und den ätherischen Ölen von z.B. Zitrone, Rosmarin, Pfefferminze oder Wacholder.

Wenn es ganz schnell gehen soll, stell dir eine Schüssel mit kaltem Wasser und Eiswürfeln an deinen Schreibtisch. Ist dir zu heiß, kannst du mit einem Eiswürfel deine Unterarme, Gesicht oder Schläfen abtupfen, und schon geht es dir besser. Oder du nutzt Tipp No. 6: die Gletscherschockmassage!

6. Tipp: Gletscherschockmassage:

Sie hilft bei beginnendem Kopfschmerz, Müdigkeit, Erschöpfung und zieht die Hitze aus deinem Kopf! (Achtung: durch den hohen Mentholgehalt nicht bei Kindern unter 6 Jahren durchführen oder in Räumen, wo sich kleine Kinder aufhalten)!
Du brauchst ein Handtuch, einen Eiswürfel und das ätherische Öl Pfefferminze.  Zuerst massierst du dir die Schultern und den Nacken, dann feuchtest du die Haut im Nackenbereich mit dem Eiswürfel an, gibst 1 Tropfen Pfefferminze auf deinen Finger und verstreichst ihn auf der feuchten Haut. Jetzt wedelst du mit einem Fächer oder einem festen Stück Papier Luft auf den Nacken. Wirst du massiert, kann der Masseur kräftig pusten! Das ist der Gletschereffekt! Lass dich überraschen! Danach das Handtuch in den Nacken legen. Riecht lecker, erfrischt sofort und macht superwach und fit fürs Weiterarbeiten!

7. Tipp: Siesta!

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Hier können wir von den Südländer*innen viel lernen! Die wissen, wie man einen coolen Sommer verbringt. Da ist es normal, dass um die Mittagszeit SIESTA angesagt ist. Am besten legst du deine Arbeitszeiten auf die frühen Morgenstunden, machst dann eine lange Mittagsruhe und verlängerst dafür den Abend, wenn es wieder kühler wird. So haushaltest du gut mit deinen Energien, schaffst genauso viel und bist erholter!

8. Tipp: Abkühlung mit Rosenwasser + Zitronenöl

Rosenwasser erfrischt und kühlt (z.B. auch bei Hitzewallungen). Sprühe es dir auf Gesicht und Dekolleté!
Auch Zitronenöl erfrischt, hilft konzentrieren und gibt dir Leichtigkeit und Lebensfreude! Du kannst es als Duftfläschchen auf den Schreibtisch stellen, in eine Duftlampe geben oder 1 Tropfen auf 1 Liter Wasser und als kühlende Erfrischung trinken.

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9. Tipp: Zaubermittel bei Sonnenbrand und Mückenstichen

Nicht aufgepasst und einen Sonnenbrand bekommen? Oder viele quälende juckende Mückenstiche? Das beste Mittel ist hier wieder aus der Aromatherapie: der Lavendel! Es ist eines der sehr wenigen Öle, die du sogar direkt auf die Haut geben darfst. Es hilft bei Entzündungen, Verbrennungen, Mückenstichen und wirkt beruhigend und entspannend. Zur Abwehr im Garten oder im Schlafzimmer eine Duftlampe aufstellen oder 1 Tropfen auf das Kopfkissen oder ein Tempotaschentuch geben.

10. Tipp: Leckere Erfrischungen!

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Was wäre der Sommer ohne Eis und leckere eisgekühlte Getränke? Selbstgemacht weißt du, was drin ist und vermeidest Zuckerbomben und Zusatzstoffe.

Eis kannst du mit gekauften Eisformen und Früchten/Säften ganz einfach selbst herstellen, z.B.:
– Wassermelone pürieren
– verschiedene Säfte mischen und mit ganzen Beeren gefrieren lassen
– Banane mit Beeren pürieren, evtl. mit etwas Honig süßen

Gerade mein Lieblingsrezept:
Rosen-Beeren-Limonade:

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1 Liter Apfelsaft, 1 Liter Wasser
2 Eßl. flüssiger Honig
eine Handvoll gefrorene Beeren (Himbeeren, Erdbeeren)
1 Tropfen Aromaessenz Rose , Rosenblätter ungespritzt
Eiswürfel

In meinem letzten Artikel über holistischen Genuss findest du auch einige leckere Cocktailideen: https://www.alexandra-eideloth.de/blog/2018/5/29/sommer-sonne-bunte-cocktails

Hinweis zu den Aromaessenzen:
Bitte unbedingt ein 100 % naturreines Aromaöl von einer vertrauenswürdigen Firma aus Deutschland, Österreich oder Schweiz kaufen! Sehr vorsichtig und sparsam dosieren! Leider werden oft viel zu hohe Dosierungen empfohlen! In diesem Blogartikel findest du nochmal Erklärungen zu den Aromaessenzen oder frag mich gerne: https://www.alexandra-eideloth.de/blog/2017/12/14/mit-dften-entspannt-durch-die-adventszeit-

 

Ich wünsche dir einen fröhlichen, coolen Sommer! Alexandra

Das Feuer im Hals - einfache Ursachenbehandlung bei Sodbrennen

So kannst du Sodbrennen ganz natürlich loswerden!

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Kennst du das vielleicht auch? Es brennt im Hals und hinter dem Brustbein wie Feuer, man muss sich räuspern und aufstoßen, Bauch- und Magendrücken kommen noch dazu – Sodbrennen belastet im Alltag enorm. Im Gespräch mit meinen Beratungskundinnen versuche ich herauszubekommen, wann das Symptom das erste Mal aufgetreten ist und wo die Ursache liegen könnte. Sehr oft nahm es seinen Beginn vor vielen Jahren mit einer Magen-Darm-Erkrankung und der Einnahme von Medikamenten.

Da die eigentliche Ursache (die oft in Ernährungsfehlern liegt) nicht behoben wird, kommen im Laufe der Jahre viele Symptome dazu.  Die Medikamentendosis wird immer mehr erhöht, die Beschwerden werden dennoch immer schlimmer.

Sodbrennen wird langsam zur Volkskrankheit: zwischen 20 und 40 % der Bevölkerung leiden darunter, 10 % sogar regelmäßig.

Sodbrennen ist nicht nur eine Befindlichkeitsstörung, sondern kann sich zu einer echten Krankheit auswachsen. Die Schleimhaut der Speiseröhre wird angegriffen und es können sich mit der Zeit Entzündungsherde bilden, die zu weiteren Krankheiten führen. Also höchste Zeit etwas zu tun. Und es ist wie immer gar nicht so schwer, das Feuer im Hals in den Griff zu bekommen, wenn man auf Ursachensuche geht.

So entsteht Sodbrennen

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Der Magensaft
Unser Magen bildet täglich ca. 1,5 – 3 Liter Magensaft, dieser ist sehr sauer und schützt uns damit vor evtl. eindringenden schädlichen Bakterien und Parasiten. Er hilft die Nährstoffe, Mineralstoffe und Spurenelemente gut aufzunehmen durch Enzyme wie Pepsin und er zerkleinert unsere Nahrung weiter. Unser Magen selbst ist geschützt durch die Magenschleimhaut, damit die ätzende Säure die Magenwand nicht angreifen kann.

Wie lange unsere Nahrung im Magen bleibt, hängt davon ab, aus was sie besteht, wie gut sie schon zerkleinert wurde und auch welche Temperatur sie hat. Ist die Nahrung gut vorverdaut und mit dem Magensaft vermischt, wird sie portionsweise vom Magenpförtner in den Zwölffingerdarm entlassen. So der normale Vorgang.

Was passiert bei Sodbrennen?
Bei Sodbrennen fließt etwas vom jetzt säurehaltigen Nahrungsbrei zurück in die Speiseröhre und verursacht das Brennen. Von daher wird oft ein Magensäureüberschuss diagnostiziert und Magensäurehemmer verschrieben (Protonenpumpenhemmer= Säureblocker) oder Antazida (= basische Salze die die Magensäure neutralisieren ).

Gerade die Medikamente gegen Sodbrennen haben aber sehr viele Nebenwirkungen, z.B. Magenprobleme wie Übelkeit, Kopfschmerzen, Schlafstörungen, Müdigkeit, Schwindel, Leberbelastung.  Außerdem hemmen sie die Eisen-, Magnesium- und Calciumaufnahme, können Nahrungsmittelallergien fördern, bakterielle Darminfektionen usw. Werden diese Medikamente über einen längeren Zeitraum genommen, entsteht eine Abhängigkeit. Denn wenn wir diese absetzen, bilden die Belegzellen im Magen noch mehr Säure wie zuvor, was in einer Erschöpfung der Zellen und schließlich in einem Magensäuremangel enden kann.

Ein säurearmer Magen braucht länger, um den Speisebrei mit der Magensäure zu vermischen. Die Nahrung liegt also länger im Magen, was Gärprozesse fördert und er braucht kräftige Muskelkontraktionen. Dadurch kann es passieren, dass Teile zurück in die Speiseröhre gedrückt werden und dort ein brennendes Gefühl hinterlassen. Langfristig kann sich die Speiseröhrenwand entzünden und im Laufe der Zeit können kleine Geschwüre entstehen. Wenn jetzt nur Medikamente genommen werden, aber die Ursache nicht beseitigt wird, wird das Problem im Laufe der Zeit immer schlimmer.

Wie kommt es zu einem zu viel an Säure?

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Dass sich zu viel Säure bildet, hat oft ganz alltägliche Ursachen, z.B.

  • hastiges, schnelles Essen
  • Stress im Alltag
  • zuckerreiche Mahlzeiten
  • stark verarbeitete Nahrungsmittel, die zur Übersäuerung führen
  • zu viel Chemie/Zusatzstoffe im Essen
  • zu viel tierische Eiweiße (v.a. Fleisch, Milch, Quark, Joghurt)
  • die Suchtmittel Alkohol und Nikotin fördern die Beschwerden
  • und v.a. der tägliche Genuss von Koffein(Kaffee, Softgetränke) ist stark säurebildend und verstärkt die Krankheit! Die Röstprodukte und die Chlorogensäure führen zu einer Reizung und vermehrter Säurebildung!

So wirst du Sodbrennen wieder los:

Medikamente sind nie die Lösung, sondern dein Körper muss selbst wieder zu einer normalen Magensäureproduktion zurückfinden. Dazu gehört unabdingbar eine Änderung der Lebens- und Ernährungsgewohnheiten, wie z.B.

  • in Ruhe und langsam essen, gut kauen
  • nicht zu heiß und nicht zu kalt essen
  • basenüberschüssig und vitalstoffreiche Kost zu dir nehmen, also viel Obst und Gemüse
  • jeglichen Fabrikzucker aus deiner Ernährung streichen
  • genug trinken (nur reines Wasser)
  • tägliche Bewegung!
  • Entspannungseinheiten einbauen!
  • unbedingt auf Alkohol, Nikotin und Kaffee verzichten
  • wer v.a. nachts unter Sodbrennen leidet, sollte  4 Stunden vor dem Schlafengehen nichts mehr essen
  • bei Übergewicht dieses dringend reduzieren (drückt auf den Magen und damit den Magensaft in Richtung  Speiseröhre)

Weitere Hilfen:

  • baue Bitterstoffe in deinen Speiseplan ein, wie z.B. Löwenzahn, Chicorée und andere bitter schmeckende Salate und Kräuter
  • frischer Weißkohlsaft, Sauerkrautsaft, Löwenzahnsaft
  • Mädesüßtee (hemmt die Ausschüttung von Magensäure) 2 Tl auf 1 Tasse (3 Tassen pro Tag)
  • Mineralerde zum Neutralisieren der überschüssigen Säuren (z.B. Heilerde)
  • Bananen oder Kartoffeln essen, diese binden auch die Säure

Anfällig für Sodbrennen sind vor allem Menschen, die permanent unter Stress stehen und dadurch auch noch besonders ungesund essen bzw. viele  Genussmittel zu sich nehmen. Auch eine besonders herausfordernde seelische Situation kann der Auslöser für Sodbrennen sein bzw. für eine Störung in der Magensaftsekretion.

Du hast es also selbst in der Hand, diesem vorzubeugen und deine Beschwerden zu lindern. Du musst mit deinem Körper zusammenarbeiten und nicht gegen ihn, durch eine Unterdrückung der Symptome. Das bedeutet im Moment vielleicht einen Mehraufwand und eine Umstellung deiner Gewohnheiten, aber du wirst belohnt mit  einem fröhlichen Darm, der sich nicht mehr beschweren muss.

Wenn du Unterstützung brauchst, beim Herausfinden der Ursache und der Umstellung deiner Ernährungs- und Lebensgewohnheiten, helfe ich dir gerne. Meine Beratung ist auch telefonisch möglich (https://www.alexandra-eideloth.de/einzelberatung/)

Alles Gute für Dich,
♥-lich Alexandra

 

Fit und gesund ohne Erkältung und Grippe

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Nimmst du auch jede Erkältung mit? Husten, Schnupfen, Halsweh sind deine Begleiter in Herbst + Winter oder Frühling?

Die beste Prophylaxe ist ein starkes Immunsystem! Hier habe ich dir meine besten Tipps zusammengefasst, um dich fit und gesund durch die kommende Zeit zu lotsen.

Der Erkältung vorbeugen!

„Erkältung“ kommt nicht von Kälte,  wie viele glauben. Bei den Erkältungskrankheiten handelt es sich um Katarrhe der Schleimhäute oder um Infekte durch Bakterien oder Viren.  Diese können v.a. durch ein schwaches Immunsystem entstehen. D.h. wenn du dein Immunsystem stärkst, hast du auch eine stabile Gesundheit.

Ursachen eines schwachen Immunsystems:

  • Hauptursache ist ein Mangel an Vitalstoffen, d.h. eine vitaminarme Ernährung. Durch zu viel Fabrikzucker, stimulierende Getränke (Koffein, Alkohol), ballaststoffarme Ernährung, Kuhmilchprodukte bzw. tierisches Eiweiß, Weißmehlprodukte, Zusatzstoffe/Fast Food etc. kommt es im Laufe der Zeit zu Mangelzuständen in deinem Körper.

Außerdem schwächst du dein Immunsystem durch:

  • zu wenig Bewegung an der frischen Luft

  • seelische Belastungen, die dein Immunsystem schwächen

  • Stress (dadurch wieder das Verlangen nach zuckerhaltigen Produkten bzw. Koffein durch Cortisolausschüttung)

  • Schlafmangel

  • Lichtmangel

 Durch diese einfache Maßnahmen fit und gesund  in den Frühling

Was kannst du tun, damit es gar nicht erst zu Husten, Schnupfen, Heiserkeit kommt?

Prophylaxemaßnahmen

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  • Die beste Abhärtungsmaßnahme sind Kaltwasseranwendungen, z.B. Kneipp`sche Knie- oder Schenkelgüsse, Kneipp`sche Ganzkörperwaschung, morgendliche Wechselduschen, abendliches ansteigendes Fußbad zur Vorbeugung (dieses tut auch gut bei Erkrankung, z.B. kombiniert mit ätherischen Ölen oder Kräutern zur Linderung).

  • Täglich an die frische Luft und Spaziergänge machen.

  • Gerade auch in Büroräumen regelmäßig lüften bzw. mit der Aromalampe Zitrusdüfte vernebeln (wirken desinfizierend).

  • Saunagänge (nicht im Krankheitsfall und auf keinen Fall bei Fieber!!)

  • Sonnenbäder (dadurch tankst du ausreichend Vitamin D, was dein Immunsystem stärkt)

  • Eine vitalstoffreiche frische Ernährung mit viel Obst, Gemüse und Vollkornprodukten, um deine Zellen gut zu versorgen und die Abwehrkräfte zu stärken.

  • Schon vorbeugend Erkältungstees trinken, wie Holunderblüten, Lindenblüten, Pfefferminze, Anis, Süßholzwurzel, Ingwertee oder auch Zitronenwasser.

  • Auch Sex ist ein Immunbooster! Forscher sagen, dass dadurch die Abwehrkraft um 30 % gesteigert werden kann!

Bist du jemand, die sich jede „Erkältung“ mitnimmt?

Dann hast du vielleicht eine lymphatische Konstitution. „Lymphatiker“ reagieren stark auf das artfremde Eiweiß und sind dadurch sehr oft erkältet mit Schnupfen, Husten, Ohrenschmerzen, geschwollenen Lymphknoten und Mandeln etc.  Sie reagieren besonders auf Milch, Quark, Joghurt. D.h. diese Nahrungsmittel sollten komplett aus deiner Ernährung gestrichen werden. Die anderen tierischen Eiweiße stark einschränken oder auch streichen (Fleisch, Wurst, Fisch, Eier, Käse).

Vorbeugend, aber gerade auch im Krankheitsfall, ist es wichtig viel Frisches und Rohes zu sich zu nehmen. Durch eine vitalstoffreiche Vollwerternährung (wie ich sie auch in meinem Buch „Der Nahrungs-WAHN-SINN“ beschreibe), nimmst du automatisch genügend Antioxidantien auf. Diese helfen Krankheiten vorzubeugen (z.B. enthalten in Beeren, Zitrusfrüchte, Sprossen, Knoblauch, Zwiebel, Sanddorn, Hagebutte, Kohl, Tomaten, allgemein Gemüse usw.).

Oft sind häufige Erkältungen aber auch ein Hinweis darauf, dass es nötig ist die Lebensverhältnisse zu ändern. Seelische Belastungen können auch zu einer Schwächung deiner Widerstandskraft führen. Denn vielleicht hast du ja auch nur deshalb ständig Schnupfen, weil du „die Schnauze voll hast“?? Oder Ohrenschmerzen, weil du  „nichts mehr hören willst und kannst“ oder hast es im Hals, weil es dir „die Sprache verschlägt“? Auch darüber kannst du nachdenken.

Ruhepausen und Entspannung spielen eine wichtige Rolle, denn auf Stress reagiert dein Körper mit der Ausschüttung des Stresshormons Cortisol. Dieses wirkt negativ auf die Immunbotenstoffe und du wirst dadurch anfälliger für eine Erkältung oder Grippe. Antibiotika sind bei „Erkältungen“ übrigens wirkungslos (schädigen dafür extrem deine Darmflora und die Leber). Auch kann die Problematik der Infektanfälligkeit  nur durch gesunde Lebensführung, aber niemals durch eine Grippe-Impfung gelöst werden.

Was aber tun, wenn du nun trotzdem krank geworden bist?

Dann ist es wichtig natürlich zu behandeln, z.B. mit pflanzlichen Naturheilmitteln, Homöopathie und im Akutfall helfen ganz wunderbar Wickel und Hausmittel. In meinem Artikel „Mit Zwiebelsocken und Aromaölen fit durch die kalte Jahreszeit“ findest du viele Ideen für die Durchführung. In einer Ernährungsberatung zeige ich dir gezielt, wo du optimieren kannst, welche Nahrungsmittel dir nicht gut tun und worauf du in Zukunft achten kannst, um dein Immunsystem zu stärken.

Ich wünsche dir eine gute Zeit und v.a. eine kraftvolle Gesundheit,

♥-lich Alexandra

Holistische Gesundheitsberaterin

Du möchtest gerne einen aktuellen Vitalstatus deiner Körperwerte wissen, ohne Blutabnahme und schmerzfrei?  In meiner Beratung bekommst du neben ausführlichen Ernährungsinformationen auch einen Vitalstoffcheck, wo wir genau schauen, an was es mangelt und wie du es durch deine Ernährung wieder optimieren kannst.

Mit Zwiebelsocken + Aromaölen fit durch die kalte Jahreszeit!

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Von Frühling ist noch keine Spur und viele plagen sich gerade mit Erkältungssymptomen wie triefender Nase, dickem Kopf und Halsweh durch den Alltag. Um schnell wieder fit zu werden, gibt es viele wunderbare Möglichkeiten, den Körper natürlich zu unterstützen und v.a. ohne Chemie wieder gesund zu werden.

Am besten ist es natürlich, Erkältungen vorzubeugen, durch eine naturbelassene frische Vollwertkost, Bewegung, Kneippschen Maßnahmen, verschiedenen Tee`s und Entspannung. Aber wenn es dich jetzt doch erwischt hat, dann helfen dir vielleicht die folgenden Tipps aus der Aroma- und Kräutertherapie:

Schnupfen:

Neben viel Trinken (Holunderblütentee, Lindenblütentee), ansteigende Fußbäder und einer Duftlampe mit Erkältungsölen, ist v.a. die Zwiebel ein Allrounder, die man in dieser Jahreszeit immer im Haus haben sollte! Die Zwiebel ist ein natürliches Antibiotikum durch den Wirkstoff Allicin und wirkt ableitend, desinfizierend, schmerzlindernd, entzündungshemmend, entgiftend, stoffwechselanregend und schleimlösend. Ihr Wirkstoff Quercetin setzt Viren außer Gefecht. Je schärfer eine Zwiebel ist, desto mehr gesunde Inhaltsstoffe hält sie für uns bereit.

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Ganz wunderbar helfen Zwiebelsocken“ (bei Kindern ab 6 Monaten verwendbar):
Zwiebel schälen und in ½ - 1 cm dicke Scheiben schneiden, im Wasserdampf erwärmen, auf die Fußsohlen legen (Temperaturkontrolle!!), etwas Heilwolle darüber und mit einer Mullbinde umwickeln, warme Wollsocken darüberziehen und 3-4 Stunden ruhen!

Tipp:

Wenn es ganz schnell gehen soll die Fußsohlen mit einer saftigen Zwiebel einreiben und danach mit Heilwolle und Socken abdichten.

Inhalieren: (für Kinder ab 2-3 Jahren – in dem jungen Alter am besten das Kind auf den Schoß nehmen und mit unters Tuch gehen, damit mit dem heißen Wasser nichts passiert)

Beim Inhalieren wird Schleim gelöst, die Schleimhäute befeuchtet, eine Vermehrung der Viren oder ein erneutes Eindringen wird durch die hohen Temperaturen gebremst.

2 Liter kochendes Wasser über einen Zusatz wie z.B. Kamillentee, Meersalz, 1-2 Zwiebeln, Thymiantee oder ein passendes ätherisches Öl geben. Den Kopf über den Topf beugen und mit einem Tuch ganz abdecken, 10-15 Minuten inhalieren, danach 15-30 Minuten nachruhen (Kopf wärmen). (Kinder auf keinen Fall alleine inhalieren lassen!!!)

 

Schnupfenbalsam:

10 ml fettes Öl z.B. Mandelöl, Jojobaöl mit 1 Tr. Ätherisches Öl Angelikawurzel und 2 Tr. Ätherisches Öl Majoran mischen, Nasenflügel damit bestreichen.

Oder:

20 ml Jojobaöl, 10 ml Aloeveraöl, 3 Tr. Cajeput, 1 Tr. Teebaum, 1 Tr. Angelika, 2 Tr. Lavendel.

 

Fertig zu kaufen:

Der Engelwurzbalsam von Ingeborg Stadelmann ist wunderbar bei wunden Nasen, zu beziehen über die Bahnhofapotheke Kempten (auch gut bei Ohrenschmerzen hinters Ohr einreiben oder bei Halsschmerzen für die Lymphknoten)

 

Husten:

Brustöl bei Husten & Halsweh
15 ml Jojobaöl und 15ml Johanniskrautöl mit 2-4 Tropfen Thymian ct. Linalool und 1-2 Tropfen Lavendel fein oder extra vermischen. Brust, Hals, Nacken und die Fußsohlen einreiben.

Zwiebeltee:

½ Zwiebel klein schneiden, 3-5 Minuten in ¼ l Wasser kochen, abseihen, evtl. mit Honig süßen

Dosierung: Säuglinge und Kleinkinder 3-4 x tgl. 1 Tl, größere Kinder und Erwachsene 2-3 Tassen am Tag

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Außerdem: viel trinken um den Schleim zu verflüssigen (Hustentees: Thymian, Spitzwegerich, Lindenblüten, Fenchel), für feuchte Raumluft sorgen: Wasserschale auf die Heizung oder feuchte Tücher

Thymianwickel:

Thymian wirkt schleimlösend und klärend bei festsitzendem Husten. Dafür einen Thymiantee kochen, ein Baumwolltuch darin eintauchen, auswringen, in ein trockenes Tuch einschlagen und auf die Brust legen (mit Schal oder Decke umwickeln). 10-15 Minuten ruhen, danach gut nachwärmen (warm anziehen).

Ohrenschmerzen:

Auch hier wirkt die Zwiebel Wunder, nämlich schmerzstillend und entzündungshemmend

Zwiebelsäckchen: (für Kinder ab 1 Jahr bis zum Erwachsenen)

Zwiebel würfeln und 1-2 cm dick auf das mittlere Drittel eines Tuches (z.B. Stofftaschentuch oder noch einfacher Fingerling, Papierteebeutel) geben, ein flaches Päckchen falten und zukleben. Der Wickel sollte etwas größer sein als das Ohr und die Partie hinter dem Ohr mit einbeziehen. Zwiebelpäckchen im Wasserdampf erwärmen, erst das Päckchen (Wärmekontrolle!), dann Heilwolle auf das Ohr legen und mit Mütze/Stirnband fixieren. Bis zu einer Stunde anlassen, 2-3 x täglich.

Duftbausch:

1-2 Tr. Aromaöl Lavendel extra oder Teebaum auf einen Wattebausch oder Heilwolle träufeln und vorsichtig in das Ohr legen. (ätherische Öle nie direkt in das Ohr träufeln!!). Mütze oder Stirnband anziehen.

Oder: 10ml Johanniskrautöl mit 1-2 Tropfen Lavendel vermischen und sanft außen um das Ohr einmassieren.

Raumbeduftung während der Erkältungszeit

Mit ätherischen Ölen kannst du ganz einfach etwas für deine Erkältung tun.

Hier noch ein paar generelle Hinweise bei der Verwendung von Aromaölen:

  • verwende grundsätzlich 100 % naturreine ätherische Öle von einer guten zuverlässigen Firma (z.B. Primavera, Neumond)
  • verwende nie mehr Tropfen als angegeben, hier hilft wirklich weniger mehr (auch hier schauen woher die Tipps kommen, es gibt Firmen die eine viel zu hohe Dosierung empfehlen!!)
  • Die Aromaöle NIE pur auf die Haut, ins Ohr, Nase etc. geben oder innerlich einnehmen
  • es gibt Öle die sind für Schwangere, Säuglinge, Kinder absolut verboten (z.B. Pfefferminze), also bitte vorher gut kundig machen bevor du die Öle verwendest, wenn Kinder im Haus leben
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Wenn du unsicher bist, frag mich doch vorher gerne nochmal.

Tagsüber:  in der Duftlampe: 2 Tropfen Zitrone, 1 Tropfen Thymian ct. Linalool.

Abends: 2 Tropfen Lavendel, 1 Tropfen Thymian ct. Linalool.

Wirkung der Öle:

Lavendel: beruhigend, entkrampfend, entzündungshemmend, antibakteriell,  
                   schmerzstillend
Zitrone: desinfizierend, antibakteriell, fiebersenkend, antiviral, erfrischend
Cajeput: lässt besser durchatmen, wirkt stark antiinfektiös
Angelika und Eukalyptus wirken stark entzündungshemmend
Thymian linalool: Antibakteriell, antiviral, antimykotisch, stärkt das Immunsystem

Es gibt natürlich noch unzählige Anwendungen mehr mit Wickel, Kräuter, Bäder und Essenzen. Viele Tipps findest du auch zum Thema Aromaöle und Entgiftung in meinem Buch "Der Nahrungs-WAHN-SINN" (siehe HIER)

Also verwöhne dich lieber in diesem Bereich, statt gleich zu Medikamenten zu greifen und damit gleichzeitig Leber und Darm zu belasten. Und dass eine Grippeimpfung nicht hilfreich ist, dürfte inzwischen auch schon bekannt sein. Und gerade bei Kindern helfen die Anwendungen besonders gut, einmal durch die Wirkung der Heilstoffe, zum anderen natürlich durch die Zuwendung und Zeit, die du damit deinem Kind schenkst.

Dasselbe gilt natürlich auch für uns, ob wir uns selbst verwöhnen oder verwöhnen lassen!

Viel Freude beim Ausprobieren

♥-lich Alexandra

Warum heute der beste Tag für deine Gesundheit ist!

.. und was du für deine Gesundheit tun kannst, so dass er das morgen, nächsten Monat und nächstes Jahr auch noch ist.

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Heute ist dein bester Tag!

Warum? Weil du dich heute dafür entscheiden kannst, dass es dein bester Tag wird. 

Und das hat nichts mit dem Jahresanfang zu tun und dass wir gerade in den ersten Januartagen uns besonders viele Ziele setzen. Etwas Neues beginnen und dir vornehmen, z.B. gesund zu leben, das kannst du jeden Tag! Und zwar jeden Tag wieder neu!

Und genau das ist der Schlüssel dafür, dass du am kommenden Jahresende wirklich sagen kannst: 

JA, ich habe meine Ziele erreicht:

  • Ich habe meine Ernährung umgestellt
  • Ich esse jetzt abwechslungsreich und gesund
  • Ich habe keine Magen-Darm- oder sonstige Beschwerden mehr, mein Blutdruck ist normal und meine Blutwerte auch
  • Ich habe so viele Kilo abgenommen, dass ich mich wohl fühle in meinem Körper
  • Ich nehme mir regelmäßig Zeit für mich und v.a. mich wichtig
  • Ich akzeptiere meinen Körper nicht nur, sondern liebe ihn mit allen seinen Macken
  • Ich bin fit, wach und leistungsfähig

Das hört sich für dich unrealistisch an?

Du hast das schon so oft versucht, und es hat nicht geklappt?
Das glaube ich dir.
Es ist schwer, Ziele und Vorhaben wirklich durchzuhalten und dranzubleiben. Denn wir wissen doch alle, was wir „eigentlich“ tun sollten, wie wir uns ernähren sollen, dass wir uns bewegen und generell auf unsere Gesundheit achten sollen usw. Und jedes Jahr fangen wir wieder an und jedes Jahr hören wir wieder mitten auf der Strecke auf. Die Anfangsmotivation reicht einfach nicht bis zum Jahresende! Uns geht zwischendrin die Luft aus.
Der Erfolg lässt zu lange auf sich warten.
Es gibt zu viele Verführungen von Außen.
Der Partner, die Kollegen, das Umfeld machen sich lustig über unsere Bemühungen oder boykottieren sie.
Und im Fall der Fälle ist die Tafel Schokolade, der große Eisbecher einfach viel verführerischer als der Salat oder der Apfel.

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Die Werbung macht es uns doch jeden Tag vor, wie es einfacher geht:
„In 4 Wochen 10 kg abnehmen“
„Mit diesem Shake wirst du schlank, fit und gesund“
„4-Wochen-Programm für die Wunschfigur“
„Das richtige Eiweißpulver für jedes Ziel“

Es gäbe noch Hunderte dieser Werbesprüche. Wir wollen „schnell und sofort“ Ergebnisse sehen, in 4 Wochen Erfolg zu haben hört sich verführerisch an. Aber ganz ehrlich: hast du schon jemals mit solchen Versprechen etwas erreicht? Also langfristig? Was du auch heute noch lebst und halten konntest?

Ich kenne tatsächlich niemanden. Ganz im Gegenteil. Meine Kundinnen haben meist viele solcher „4-Wochen-Kuren“ hinter sich. Das kurzfristig motivierende Ergebnis war schnell wieder Vergangenheit, und es ging ihnen danach oft schlechter wie zuvor.

Aber wie kommst du denn nun wirklich zu dem Ziel, welches du dir vornimmst?

Der Schlüssel zum Erfolg ist Disziplin und Geduld.

Ja, das hört sich nicht so sexy an. Aber ganz ehrlich, die meisten Erfolge im Leben kommen nicht über Nacht und ohne Fleiß. Wenn du gesund und fit sein willst, reicht es nicht, nur vier Wochen etwas zu verändern. Wenn du schlank sein willst, geht es um langfristige Veränderungen und nicht darum, für einen kurzen Zeitraum zu verzichten.

Aber das haben wir meist ( noch nicht) nicht gelernt.

Wir müssen nichts mehr tun, um etwas zu erreichen. Auch den Kindern wird alles aus dem Weg geräumt, alle Wünsche erfüllt. Auf etwas warten, auf etwas sparen kennen die meisten nicht mehr. Alles will sofort gelebt und genossen werden. Die Erdbeeren schon im März, die Lebkuchen bereits im September, ein Handy ab dem Grundschulalter und auf Partys mindestens schon mit 14. Und heute maßlos und ungesund essen – was kümmert es mich, ob ich in 10 Jahren dadurch vielleicht krank bin?

Wenn wir uns erfolgreiche Menschen ansehen, egal in welchem Bereich, dann zeigt sich, dass ihnen das nicht in den Schoß gefallen ist, sondern viel Fleiß und Durchhaltevermögen dahintersteckt. Vor ein paar Tagen habe ich eine Reportage von den „Ehrlich Brothers“ gesehen, zwei inzwischen weltweit bekannte Magier und Zauberer mit einer sagenhaft faszinierenden Show. Sie haben angefangen als Kinder mit einem Zauberkasten. Durch jahrelanges Üben und immer Dranbleiben, nie aufgeben, auch nicht bei Absagen und Niederlagen, sind sie zu dem Punkt gekommen, wo sie heute stehen. An einem Trick arbeiten sie manchmal 1-2 Jahre!

Was heißt das jetzt für dich, für uns und unsere Gesundheit?

Hör auf zu jammern und fang einfach an! Und zwar jeden Tag wieder.

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Die Themen Gesundheit, Ernährung, Bewegung, deine Selbstliebe sind tägliche Themen. Die sind nicht in ein paar Wochen abgehandelt. Überlege dir, wie gesund du in 10 Jahren sein willst und dann geh dafür. Denn wenn du die Entscheidung getroffen hast, dass du auch dann noch vital und beweglich und gesund sein möchtest, dann ist der Weg klar und du kannst dich jeden Tag wieder FÜR deine Gesundheit entscheiden.

Und wenn mal ein Tag dabei ist, der vollkommen in die andere Richtung ging, dann kannst du am nächsten Tag einfach wieder neu anfangen.

3 Tipps zum Erinnern:

  1. Suche dir einen starken Satz, der dich immer wieder an deine Entscheidung erinnert und hänge ihn dir an einen Platz, wo du ihn täglich siehst
  2.  Halte deinen Fokus in dem Jahr auf ein bestimmtes Ziel, welches du erreichen möchtest (z.B. zuckerfrei essen, regelmäßig bewegen, den Schwerpunkt auf vegetarische Kost legen, xx Kilo abnehmen etc.)
  3.  Suche dir einen Vertrauten, der immer mal wieder nachfragt, dich stupst und erinnert, wenn du Motivation brauchst.Gerne übernehme auch ich diese Aufgabe in meiner Online-Jahres-Begleitung „Health, Food & Love“ und begleite dich ein ganzes Jahr kontinuierlich auf dem Weg zu deinem Wohlfühl-Körper. Dabei lernst du dich selbst so richtig gut kennen und was dir gut tut, so dass du mit Leichtigkeit deine Ziele erreichst.

Ausführliche Infos über mein Begleitpaket findest du hier: https://www.alexandra-eideloth.de/jahresbegleitung/

Wie lautet dein Fokus-Satz für das Jahr 2018, der dich stärkt und dranbleiben lässt? Magst du ihn hier mit uns teilen?

Ich wünsche dir ein ganz wundervolles gesundes neues Jahr und dass du dir täglich sagst:

Heute ist mein bester Tag!“

♥-lich Alexandra
 

Fröhliche Weihnachten ohne Tierleid

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Jetzt beginnt sie wieder, die alljährliche ruhige und besinnliche Weihnachtszeit … wobei ich persönlich den Eindruck habe, dass gerade die Wochen vor Weihnachten bei vielen Menschen in Stress und Hektik ausarten und neben dem üblichen Alltag eben auch noch das Weihnachtsfest vorbereitet sein will, was neben den zahlreichen Geschenken und dem Hausputz v.a. auch kulinarisch ein Höhepunkt werden soll.

Auch ohne dass man gläubig ist und sich auf die Ankunft Christi vorbereitet (der eigentlichen Bedeutung der Adventszeit), steht diese Zeit der letzten Wochen des Jahres und der Zeit vor Weihnachten doch bei vielen unter dem Motto „friedliches und liebevolles  Zusammensein“.  Vor allem die Adventssonntage werden genutzt, um Freunde zu treffen oder die Eltern, Geschwister, Kinder, Enkel zum Fest einzuladen. Es wird gebacken, gekocht und lecker aufgetischt. Und die Zeitschriften sind voll mit unzähligen Rezepten für Festtagsbraten und Weihnachtsgans.

…aber –  wie war das nochmal – sollte diese Zeit des Jahres nicht unter dem Motto „Frieden + Liebe“ stehen?

Vielleicht können wir unser Denken noch ein bisschen erweitern und unseren Mitgeschöpfen auch ein friedliches Fest gönnen, indem wir gerade diese vielen Advents- und Feiertage tierleidfrei zelebrieren. 

Immer mehr Menschen finden zur vegetarischen oder veganen Lebensweise, 2015 waren es in Deutschland bereits 7,8 Millionen Menschen die kein Fleisch mehr essen, das ist ein schöner Fortschritt. Auf der anderen Seite steht Deutschland aber mit dem Fleischverzehr von 85 kg pro Kopf im Jahr weit oben in der Liste (USA mit 120 kg). Das entspricht laut dem „Fleischatlas“ (Heinrich-Böll-Stiftung) ca. 635-715 Tiere die jeder im Jahr verzehrt. Eine erschreckende Zahl. Vor allem, wenn man weiß, wie diese Tiere ihr Leben vorher verbracht haben, wie sie gequält und misshandelt wurden bevor sie den für sie dann erlösenden Tod sterben durften.

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Rüdiger Dahlke hat in seinem Buch „Peace Food“ das Leid der Tiere aufgezeigt, beschrieben wie es in Schlachthöfen zugeht, wie oft die Tiere noch zusätzlichen gezielten Qualen ausgesetzt und zusehen müssen bevor sie selbst an der Reihe sind. Das ist so detailliert beschrieben, dass ich manche Seiten einfach nicht zu Ende lesen konnte.

Ist das jetzt ein passendes Thema in der Vorweihnachtszeit? Wo es doch überall um Lichterglanz und Lebkuchenduft geht, um die passenden Geschenke und Adventsmärkte?

Ich finde gerade deshalb!

Denn jede deiner Entscheidungen gegen eine Bratwurst und gegen die Weihnachtsgans macht wirklich Frieden, nicht nur für die Tiere, auch für dich selbst. Denn diese Emotionen und das Leid, was sie vorher erfahren haben, die unzähligen Medikamente die die Tiere im Laufe ihres kurzen Lebens bekommen und die Pestizide, die sie mit dem Futter aufgenommen haben, gelangen durch den Verzehr auch in deinen Körper und haben Auswirkungen auf Körper, Geist und Seele und damit deinen Gesundheits- und Gemütszustand.

Dass der Fleischverzehr in Zusammenhang steht mit Herz-Kreislauferkrankungen, ist schon lange bekannt, auch die Auswirkungen auf Blutdruck, Cholesterinspiegel, Krebsentstehung und auf deine Psyche sind durch zahlreiche Studien belegt. Dass der übermäßige Milchverzehr nicht gesund ist und generell die Einschränkung des tierischen Eiweißes (= Fleisch, Fisch, Milch, Quark, Käse, Eier, Joghurt) von großem Vorteil für deine Gesundheit, sollte sich jeder bewusst machen.

Auch wenn du es noch nicht schaffst konsequent vegetarisch zu leben, jede Einschränkung ist ein Schritt darauf zu. Der Massentierhaltung können wir nur entgegentreten indem wir kein Billigfleisch mehr kaufen. Wenn es noch gelegentlich Fleisch sein muss, dann kaufe wirklich Bioqualität, die dann zwar teuer ist, aber mit dem hohen Preis auch hilft, das Fleisch zur Beilage werden zu lassen. Dasselbe gilt für Milchprodukte. Unser Körper braucht weder Fleisch noch Milch, diese zu verzehren ist reiner Luxus, auf Kosten der Tiere.

Vielleicht ist das ja schon ein Vorsatz für dein neues Jahr?

Liebe und Wertschätzung für deinen Körper – und für die Tiere!

Ich wünsche Dir einen erfüllten und entspannten Jahresendspurt und freue mich, wenn du auch im nächsten Jahr wieder gerne meine Artikel liest.

♥-lich Alexandra Eideloth

 

♥ Fröhliches Weihnachtsmenü ♥

Keine Lust auf stressige Weihnachten und stundenlang in der Küche stehen?
Aber trotzdem ein superleckeres, feines Essen genießen, was auch noch gesund, schnell und tierleidfrei ist?? Dann probier doch mal mein Weihnachtsmenü aus

Aperitif: Fruchtcocktail

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4 Orangen, 200 g frische Ananas, Saft von 1 Zitrone 2-3 Eßl. flüssiger Honig
500 ml Mineralwasser

Das Obst in Stücke schneiden, in einen Mixer geben und pürieren, Honig, Wasser und Zitronensaft dazugeben und nochmal durchmixen.
Auf große Gläser mit Crushed Eis abfüllen, den Rand mit einem Stück Ananas oder Orange dekorieren.

Das macht Appetit

Suppe: Paprikacremesuppe

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1⁄2 Zwiebel, 30 g Butter oder Öl
3 Paprika (rot + gelb), in Stücke schneiden
50 – 70 g Vollkornmehl (zum Binden/ oder Reismehl verwenden) 100 ml Sahne, 3⁄4 Liter Gemüsebrühe
Kräuter wie Oregano, Basilikum, Paprika, Meersalz
150 g Creme fraiche

Zwiebel klein schneiden und in etwas Butter/Öl andünsten, Paprika dazugeben, mitdünsten. Mit der Gemüsebrühe + Sahne aufgießen und auf kleiner Stufe köcheln lassen bis die Paprika weich ist. Die Suppe pürieren, dann aufkochen lassen, das Mehl mit dem Schneebesen einrühren, würzen. Zum Schluss das Creme fraiche dazugeben und mit dem Schneebesen unterrühren. Evtl. die Suppe mit Sahne oder Wasser bis zur richtigen Konsistenz korrigieren.

Salat: Rote-Bete mit Ananas

400 g frische Rote Bete
4 Scheiben frische Ananas 2 Orangen
einige Salatblätter
2 Eßl. gehackte Walnüsse

Salatsoße:

200 g saure Sahne
4 Eßl. Orangensaft
frisch geriebener Meerettich, Meersalz, Pfeffer

Zutaten für die Soße verrühren und gut würzig abschmecken.
Die rote Bete grob raspeln (Vorsicht, färbt!!!) und mit der Salatsoße vermischen, Ananas + Orange in kleine Stücke schneiden.
Bete auf den Salatblättern anrichten, mit dem Obst und den Nüssen bestreuen.

Hauptgericht: Pilztopf

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500 g gemischte Pilze, z.B. Champignons, Austernpilze etc.
2 Zwiebeln
30 g Butter oder Öl
1⁄4 Liter Flüssigkeit z.B. Gemüsebrühe aus halb Sahne/ halb Wasser 1⁄2 Tl Vollmeersalz, Pfeffer frisch gemahlen

frische Kräuter wie Petersilie etc. oder getrocknete z.B. „Glücksgewürz“ von Sonnentor Zitronensaft, Sojasauce
200 g Sauerrahm

Die Pilze in große Streifen schneiden oder halbieren, Zwiebel würfeln.
Die Zwiebel in der Butter andünsten, Pilze dazugeben und mitdünsten. Die Flüssigkeit dazugeben und köcheln lassen. Dann würzen und den Sauerrahm unterrühren, köcheln lassen bis eine schöne sämige Soße entstanden ist.

Das passt dazu: Semmelknödel, Reis, Kartoffeln, Kartoffelpüree

Nachtisch: EIS nach Belieben!

Dazu vorher 4 Bananen in Scheiben schneiden und einfrieren!
Die Bananen zusammen mit anderem frischem Obst, 1-2 Eßl. Honig, etwas Zitronensaft in einen Mixer geben (der gefrorenes zerkleinern kann!) und cremig mixen und in schönen Gläsern anrichten! Weihnachtlich wäre z.B. :
4 Bananen
1 große Mango
1 Tl Zimt
Kokosraspeln zum Bestreuen!

Variationen:

Die Rezepte sind vollwertig, vegetarisch, zuckerfrei und tierisch-eiweißfrei. Sie sind nicht vegan! Aber du kannst sie ohne Probleme in eine vegane Variante abwandeln.

Ich wünsche dir viel Freude, guten Appetit und v.a. ein glitzerschönes Weihnachtsfest!

Interessante Daten und Fakten im Fleischatlas von 2016:

https://www.bund.net/fileadmin/user_upload_bund/publikationen/massentierhaltung/massentierhaltung_fleischatlas_regional_2016.pdf

Petition gegen Massentierhaltung:

https://www.campact.de/megastaelle/appell/teilnehmen/?utm_term=inside-flow&utm_medium=recommendation&utm_campaign=%2Fmegastaelle%2Fappell&utm_source=rec-fb&utm_content=random-a

Mit Düften entspannt durch die Adventszeit ♥

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Adventszeit – Zeit für Besinnung, Vorfreude, Innehalten, gemütliche Stunden....

Die Realität sieht leider oft anders aus: neben dem üblichen Alltag kommen jetzt noch mehr Termine dazu mit Weihnachtsfeiern und -märkten, Benefizveranstaltungen, Aufführungen der Kinder, Plätzchen backen, Geschenke besorgen, das Festessen überlegen, großer Hausputz usw. usw. Am Weihnachtsabend sind viele dann oft völlig erschöpft und von Weihnachtsstimmung keine Spur.

Geht es dir auch so? Findest du für dich Zeit für Ruhe, Entspannung und Vorfreude in diesen Dezemberwochen? Oder bist du eher gestresst, genervt und kannst den Zauber der Adventszeit nicht mehr spüren?

 

Es gibt eine wunderschöne Möglichkeit, trotz vieler Termine und Anforderungen dem gelassen und entspannt zu begegnen: Mit der Welt der Düfte!

Die Welt der Düfte

Aromatherapie mit all ihren Düften bietet gerade jetzt in der kalten Jahreszeit unendlich viele Möglichkeiten zur Unterstützung: ob für Entspannung, zur Immunstärkung, Stressabbau, für fein duftende Speisen, gegen Winterblues und  für Wohlbefinden für Körper, Geist und Seele.

Seit über 15 Jahren arbeite ich als ausgebildete Aromaexpertin mit den Düften und sie begleiten mich fast täglich auf vielerlei Art und Weise. Heute möchte ich dir ein paar Tipps für den Alltag geben und wie du ohne Zeitaufwand, aber mit großer Wirkung die Düfte für dich nutzen kannst.

Spezielle Weihnachts- und Winterdüfte gibt es viele, gerade Zimt, Vanille, Orange oder auch Fichte und Nelke bringen Licht und Wärme in die dunkle Jahreszeit.

Was ist wichtig bei der Verwendung von ätherischen Ölen?

Das erste wichtige Kriterium ist die Qualität! Egal, für was du die Öle verwendest, eine hochwertige Qualität ist die Voraussetzung. Kaufe deine Öle bei Firmen, die vertrauenswürdig sind, schon viele Jahre damit arbeiten, bei denen die Naturbelassenheit an erster Stelle steht, die ihre Bauern vor Ort kennen und achtsam mit Dosierungen umgehen (z.B. Primavera, Neumond etc.). Leider gibt es auch in diesem Bereich inzwischen Firmen, die mit „Duftpartys“ ihre Öle verkaufen und viel zu hohe Dosierungen verwenden.

Wirkung der Öle:

Die Wirkung von Düften funktioniert über dein Riechsystem: sobald du einen Duft in die Nase bekommst, laufen in Hundertstel von Sekunden zahlreiche Körpervorgänge ab. Das Duftmolekül wandert durch deine Nase zur Riechschleimhaut, diese  befindet sich rechts und links von der Nasenwurzel. Darin befinden sich ca. 20-30 Millionen Riechzellen, jede davon hat wiederum acht Riechsinneshaare, auf denen Rezeptoren sitzen. Hier dockt der Duft an der passenden Zelle an, wird umgewandelt in eine elektrische Information und zum limbischen System (Urhirn) weitergeleitet. Hier sind alle deine emotionalen Instinkte gespeichert, wie Freude, Wut, Trauer, Glück, Aggression usw.

Gleichzeitig ist es verantwortlich für Atmung, Herzfunktion, Immunsystem, Blutdruck, Appetit und Verdauung oder die Fortpflanzung. Außerdem werden deine  Hormone beeinflusst und Neurotransmitter ausgeschüttet (z.B. glücklich machende Endorphine, beruhigendes Serotonin oder das anregende Noradrenalin).

 Rosenernte in der Türkei im Taurusgebirge

Rosenernte in der Türkei im Taurusgebirge

Herstellung:
Der Duft und das Aroma einer Pflanze ist als chemische Information in ihrem ätherischen Öl enthalten. Je nachdem wie aufwendig die Gewinnung, Ernte und Destillation des Öles ist, richtet sich der Preis. So sind Zitrusöle relativ günstig, da durch Kaltpressung der Schalen nur ca. 100 – 200 kg für 1 Liter Öl gebraucht wird. Im Vergleich werden für 1 Liter Rosenöl ca. 3000 – 4000 kg der feinen Rosenblütenblätter benötigt, die von Hand am frühen Morgen geerntet werden. Ich durfte damals bei der Rosenernte  in der Türkei dabei sein und sehen, welcher minimaler Ertrag von der Tagesarbeit vieler Bäuerinnen übrig blieb. Von daher erklärt sich der hohe Preis eines echten Rosenöles.

Gerade auf Weihnachtsmärkten werden oft Aromaöl-Sets an den Ständen billig angeboten  – diese sind dann meist synthetisch hergestellt – haben also keine Heilwirkung und können dir zusätzlich noch schaden. 

Anwendungsarten:

Ätherische Öle sind vielseitig anwendbar, z.B. in der Duftlampe, als Körperöl, Massageöl, Aromabad, Inhalation, Saunaaufguss, Kompressen, Auflagen, Aromakosmetik,  Aromaküche etc. Ätherische Öle sind vorsichtig und sparsam zu verwenden und auf die genauen Anleitungen zu achten. Du solltest sie nie pur auftragen, sondern immer in einem Basisöl oder einem Emulgator (fettes Öl, Meersalz, Sahne, Honig) gemischt.

Vorsicht: Manche Öle sind für Babys, Kleinkinder oder Schwangere nicht geeignet bzw. verboten! Pfefferminze ist für Kinder bis zum 6. Lebensjahr absolut verboten, auch jegliche Kampfer- und Eukalyptusarten, Lavandin, Rosmarin, manche Thymianarten, Salbei. Auch Schwangere müssen vorsichtig sein, gerade in der Adventszeit, da viele Düfte (und natürlich auch die entsprechenden Gewürze) wehenauslösend wirken können (für Schwangere verboten sind: Kampfer, Eisenkraut, Nelke, Ingwer, Zimt, Thymian, Majoran, Rosmarin, Ysop, Lavandin.)

Die Aromaessenzen müssen grundsätzlich an einem sicheren Ort aufbewahrt werden, an den Kinder nicht herankommen. Sie sind wie Medikamente zu behandeln.

Die einfachste Art der Anwendung ist die Duftlampe.

Du kannst sie am Morgen mit frischen Düften verwenden, um  wach zu werden oder am Abend für dein Wohlfühlen und Entspannen. Achte auf die Raumgröße (2-10 Tropfen), aber auch darauf, wen du alles mit beduftest (v.a. wenn Kinder mit im Haushalt leben). Ist die Verwendung einer Duftlampe nicht möglich, hilft auch ein „Schnuffeltuch“ – einfach 2-3 Tropfen auf ein Tempotaschentuch geben und immer wieder daran riechen (z.B. Orange für ein bisschen Sonne im trüben Dezember oder Lavendel bzw. Zeder in stressigen Zeiten).

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Husten und schnupfen alle um dir herum, kannst du mit Erkältungsölen die Viren von dir abhalten bzw. besänftigen. Hierzu zählen z.B. Eukalyptus, Thymian, Nelke, Benzoe Siam, Orange usw. Du kannst eine entsprechende Duftlampe aufstellen oder dir ein Erkältungs-Körperöl mischen.  Über die Haut gelangen die Essenzen in tieferliegende Hautgewebe und von dort verteilen sie sich im Blutkreislauf und beeinflussen so den gesamten Körper  (dazu die Öle in ein fettes Öl geben z.B. Mandelöl).
In dieser Jahreszeit putze ich z.B. auch die Praxis prophylaktisch mit antiviralen Ölen im Wischwasser.

Weitere Ideen:

Kommst du am Abend erschöpft nach Hause, hilft dir ein Aromabad den Stress davonschwimmen zu lassen. Hierfür nimmst du ca. 5-8 Tropfen Aromaöl auf ein Vollbad und emulgierst diese in einer Tasse Sahne, etwas Honig oder Meersalz. Orange, Mandarine, Vanille und Lavendel wirken hier schön kuschelig und entspannend.

Und natürlich kannst du mit Düften in der Weihnachtsküche zaubern und Punsch, Desserts oder Kekse verfeinern. Die Möglichkeiten der Aromaessenzen sind unendlich. Ein „reinschnuppern“ in die Thematik lohnt sich! In meinem Vollwertbackbuch „Süße Träume“ sind in den meisten Rezepten die Aromaessenzen integriert. Und in meinem neuen Buch „Der Nahrungs-WAHN-SINN“  gibt es viele Ideen zur Verwendung der Öle für Entspannung und Entgiftung, ebenso wie in meinem Kartenset „Wohlfühlbox“ mit 70 Karten für deine Gesundheit. https://www.alexandra-eideloth.de/buecher/

Nutze doch diese langen dunklen Winterabende für deine innere Einkehr

und verwöhne dich gerade in den stressigen Zeiten zwischendurch immer wieder selbst mit schönen Düften. Nimm dir Zeit für  Pausen und beende deinen Tag bewusst mit einer halben Stunde Ruhe und einem schönen Ritual nur für dich.  Wenn du immer wieder bewusste kleine Auszeiten nimmst, kannst du auftanken und hast wieder Power für die nächsten Aufgaben. Die Öle unterstützen dich dabei.

Ich wünsche dir eine sinnliche Weihnachtszeit mit viel Wohlgefühl und Liebe,
♥-lich, Alexandra
Holistische Ernährungs- und Gesundheitsberaterin, Aromaexpertin

www.alexandra-eideloth.de
Facebook: https://www.facebook.com/gesundheitsberatung.eideloth/

REZEPTE:


Weihnachtsduft für die Duftlampe:

3 Tropfen Orange bio , 3 Tropfen Mandarine rot bio, 2 Tropfen Vanille
oder
1 Tr. Vanille, 4 Tr. Orange, 1 Tr. Nelke, 1 Tr. Zimt

Erkältungsduft für die Duftlampe oder in ein Körperöl (auf 50 ml Mandelöl)

8 Tr. Zitrone bio, 3 Tr. Lavendel fein, 1 Tr. Thymian linalool

Duftlampe zur Stressreduktion:

2 Tr. Bergamotte bio, 1 Tr. Neroli, 1 Tr. Rosenholz, 2 Tr. Lavendel

Entspannungsbad:

100 ml Sahne oder ½ Tasse Honig, darin 8 Tr. Lavendel fein und 2 Tr. Ylang-Ylang emulgieren und ins Badewasser geben

Zur Raumdesinfektion:

7 – 10 Tropfen Aromaessenz in 1 Eimer Wischwasser (z.B. Zitrone, Eukalyptus citriodora, Thymian linalool)

Apfelpunsch:

1 Liter naturtrüber Apfel-Direktsaft und 1 Liter Wasser mischen und erhitzen.
1 Tr. Zimt, 5 Tr. Orange, 3 Eßl. Akazienhonig miteinander verrühren, Saft von 2 Orangen auspressen und vor dem Servieren unter den heißen Saft rühren.

Winterhonig:

200 g Akazienhonig,  2 Tr. Tonka, 1 Tr. Kakao, 1 Tr. Zimt, 2 Tr. Vanille, 5 Tr. Orange
(z.B. für Getränke verwenden, Plätzchen damit backen oder Desserts verfeinern)

Bluthochdruck - Gefahr für dein Leben? Und was du aktiv dagegen tun kannst!

Leidest du öfters an Schwindel, Kopfschmerzen oder Nervosität? Bist ständig müde oder bekommst öfters Nasenbluten? Dann kontrolliere doch mal deinen Blutdruck, es könnte sein, dass er zu hoch ist. Das Gefährliche am Bluthochdruck (Hypertonie) ist, dass du ihn lange gar nicht bemerkst und keine Einschränkungen spürst. Aber selbst ein leicht erhöhter Blutdruck kann auf Dauer dein Herz und deine Organe schädigen. 

Der normale Wert ist120/80 mmHG. Ein Wert von140/90 ist der von der WHO (Weltgesundheitsorganisation) anerkannte Grenzwert. Wird bei dir ein Bluthochdruck diagnostiziert, musst du spätestens jetzt über eine Umstellung deiner Gewohnheiten nachdenken.

Denn eine Hypertonie ist ein hoher Risikofaktor für

Herzinfarkt, Schlaganfall, Erkrankungen der Nieren oder Augen und damit ein Warnsignal für dich, was du nicht außer Acht lassen solltest. 

Da ein zu hoher Druck in deinen Gefäßen einen Grund, eine Ursache hat, solltest du dich nicht auf eine Symptombehandlung verlassen, nämlich dem Verschreiben von Blutdrucksenkern. Damit veränderst du deine Lebensweise nicht und die Schäden in deinem Körper können weiterhin ihren Lauf nehmen. Zusätzlich hast du die Nebenwirkungen der Medikamente.

Ist dein Blutdruck also nur gering erhöht, kannst du sehr einfach selbst aktiv werden und ihn wieder senken. Und auch bei stärker erhöhtem Blutdruck sollte die medikamentöse Begleitbehandlung nur vorübergehend sein und du dringend deinen Lebenswandel verändern, um Folgekrankheiten zu vermeiden.

Oft ist Bluthochdruck auch nicht das einzige Symptom, sondern die Kombination mit hohen Cholesterinwerten und hohen Blutzuckerwerten (= Metabolisches Syndrom) weist auf einen gravierenden Mangel in deinem Körper hin.

Was könnte die Ursache für Bluthochdruck in deinen Gefäßen sein? 

Es gibt sehr viele Faktoren, die dazu beitragen:

  • Ungesunde Ernährung mit zuviel tierischen Eiweißen (v.a. viel Fleisch, Milch, Quark, Joghurt) und zu wenigen Vitalstoffen. Tierisches Eiweiß lagert sich an den Gefäßinnenwänden ab und verengt im Laufe der Jahre die Gefäße, d.h. der Druck muss immer mehr erhöht werden.

  • Zuviel isolierte Kohlenhydrate wie Fabrikzucker und Weißmehlprodukte, die den Blutzuckerspiegel steigen lassen und den Körper übersäuern, was sich auch auf die Fließeigenschaft des Blutes auswirkt.

  • Verwendung von zuviel Kochsalz

  • Genuss von zuviel Alkohol, Koffein und Nikotin

  • Zuwenig gesundes Wasser

  • Zuwenig Bewegung mit gleichzeitig viel zu viel Stress

Das was oft als Ursache angegeben wird, wie Übergewicht, Arteriosklerose, Nierenerkrankungen, sind ja auch nur wieder Symptome einer dahinterliegenden Ursache. Wenn du also wirklich diese und viele Folgeerkrankungen verhüten willst, muss du an die Grundursache gehen und diese geht immer mit einer Veränderung deiner Ess- und Lebensgewohnheiten einher.

Natürlich ist es „einfacher“ für alles eine Pille zu nehmen, die uns damit beruhigt etwas „getan zu haben“ und die Angst damit wegzuschieben. Das böse Erwachen kommt dann beim nächsten Symptom, der nächsten Diagnose, dem nächsten roten Warnlicht, welches dir dein Körper schickt.

Dabei ist es ganz einfach aktiv etwas zu tun!

Und diese Maßnahmen helfen nicht nur, deinen Blutdruck zu senken, sondern tun ganz allgemein deiner Gesundheit und deinem Wohlgefühl gut.

 

 

Ganzheitliche Maßnahmen bei Bluthochdruck:

  • stelle deine Ernährung um zu einer vitalstoffreichen Vollwertkost mit viel frischem Gemüse, Obst, Salat, Getreide und wenig (oder keinem) Fleisch

  • schränke Salz stark ein und würze dafür mit Kräutern.

  • Die Verwendung von Knoblauch verbessertz.B. die Fließeigenschaft des Blutes und wirkt positiv auf deinen Fettstoffwechsel. Bedenke auch, dass Salz in großen Mengen in Wurst, Fertigprodukten, Brot, Knabbersachen etc. enthalten ist.

  • Brennessel wirkt entwässernd, so dass der Bluthochdruck durch Wasserausscheidung gesenkt werden kann

  • Omega-3-Fettsäuren halten die Blutgefäße elastisch, aber nimm sie auf jeden Fall in natürlicher Form zu dir, z.B. mit Leinöl, Walnussöl, Leinsamen, Walnüssen, Avocado, Wildkräuter, Sprossen, Lauch etc.

  • Koffein undAlkohol sollten seltene Ausnahmen sein, das Rauchen/Nikotinaufnahme ganz einschränken

  • bewege dich mind. 3 x pro Woche sportlich

  • erlerne ein gesundes Stressmanagement

  • 2 x im Jahr Fasten wird deinen Blutdruck senken oder auch reine Rohkostphasen

  • Trockenbürstenmassagen kurbeln deinen Stoffwechsel an und fördern die Durchblutung

  • Erlerne eine Entspannungsmethode wie Yoga, Tai-Chi, Qi-Gong o.ä.

  • Trinke genügend reines Wasser (mind. 30 ml pro kg Körpergewicht). Auch Brennesseltee wirkt positiv, da er die Fließeigenschaft des Blutes verbessert und das Blut verdünnt. Wie wichtig Wasser für deinen Körper ist kannst du hier nachlesen.

  •  entspannen und Stresshormone abzubauen

  • schlafe genügend

  • Kneippsche Maßnahmen wirken durchblutungsfördernd und leicht blutdrucksenked (z.B. das ansteigende Armbad, wechselwarme Fußbäder, Wechselduschen)

  • auch natürliche Aromaessenzen in der Duftlampe oder als Körperöl können dich unterstützen, hilfreich sind hier z.B. Lavendel, Melisse, Majoran, Muskatellersalbei, Ylang-Ylang etc. Achte unbedingt auf eine 100 % naturreine Qualität

Alleine diese natürlichen Maßnahmen können deinen Blutdruck wieder auf ein Normalmaß senken.

Frage dich auch:

Wo in deinem Leben ist der Druck zu hoch?

Wo kannst du ihn im Außen abbauen, so dass du auch im Innen wieder ruhiger werden kannst?

Hast du von Außen immer Druck, Stress und zu hohe Anforderungen, können die Stresshormone in deinem Körper nicht abgebaut werden und erhöhen somit deinen Blutdruck. Bedenke auch dass z.B. Koffein und Fleisch Stresshormone ausschütten. Genügend Bewegung und Schlaf würden diese abbauen, wenn dies fehlt in deinem Alltag, zirkulieren ständig viel zu viele Stresshormone in deinem Blut.

Erschreckenderweise hat nicht nur fast jeder 3. Erwachsene Bluthochdruck, sondern auchbei Kindern und Jugendlichen nehmen Herz-Kreislauf-Krankheiten, Arteriosklerose und Symptome wie Bluthochdruck zu. Die Ursache bei den Kindern ist dieselbe: sie haben zuviel Gewicht durch eine ungesunde Ernährung, sie bewegen sich zu wenig und haben oft schon in ihrem jungen Alter viel zu viel Stress.

Bedenke auch, dass es bestimmte Medikamente gibt, die den Blutdruck erhöhen können, z.B. Schmerzmittel (wie Ibuprofen, Diclofenac), Hormonpräparate wie die Pille bei jungen Mädchen, Rheumamittel usw.

Aber auch die verordneten Blutdrucksenker haben natürlich wiederum Nebenwirkungen, wie z.B. Schwindel, Kopfschmerzen, führen zu Müdigkeit oder auch zu Verdauungsbeschwerden oder Muskelkrämpfen. Eine weitere Wirkung der sog. Betablocker ist eine Verlangsamung des Herzschlags, so dass der Körper es oft nicht mehr schafft alle Körperregionen mit Blut zu versorgen und es zu Durchblutungsstörungen kommt, was sich z.B. durch kalte Hände und Füße zeigt.

Ein Umdenken lohnt sich also und auch wenn du noch keinerlei Beschwerden hast, kannst du durch eine gesunde Lebensweise, die deine Ernährung, dein Bewegungsverhalten und deine Psychohygiene umfassen, diese Erkrankungen verhüten und hast eine viel höhere Lebensqualität. Eine Umstellung deiner Ernährung ist auch gar nicht schwer, wenn du dir eine ganzheitliche Beratung wünscht, melde dich gerne bei mir.

Ich wünsche dir einen wunderschönen Sommer mit viel Bewegung und Genießen des Moments

♥-lich Alexandra
Holistische Gesundheitsberatung

Lies diesen und viele andere Artikel im Online-Magazin "Compassioner"

Das Märchen vom bösen Cholesterin

Uns wird immer noch Angst vor Cholesterin gemacht. Obwohl schon seit vielen Jahren bekannt, ist es leider immer noch üblich, Cholesterinsenker zu nehmen. Und haben viele immer noch ein schlechtes Gewissen ein Butterbrot oder mal ein Ei zu essen – und greifen lieber zur – vom Arzt empfohlenen! -cholesterinsenkende Pflanzenmargarine!

Cholesterin ist ein Milliardengeschäft

2007 wurde 33,7 Milliarden Dollar Umsatz nur mit Cholesterinsenkern gemacht! Das bekannteste Mittel Atorvastatin (die Handelsnamen sind Sortis oder Lipitor) war 2011 mit mehr als 12,2 Milliarden Dollar das umsatzstärkste Medikament weltweit (Süddeutsche Zeitung 11/2013)

lmmer mehr Menschen werden zu Cholesterin-Kranken gemacht, z.B. auch dadurch dass der „normale Wert“ immer weiter heruntergesetzt wird. Aber: Cholesterin ist ein lebenswichtiger Stoff, ein wichtiger Bestandteil der Zellmembranen (Reparatur und Neuproduktion), Baustoff für Nervengewebe und Organe, Bestandteil der Gallenflüssigkeit, verantwortlich für den Fett-Transport, wichtig für die Herstellung von Vitamin D und manchen Hormonen wie z.B. Cortisol.

Cholesterin ist für den Organismus so unglaublich wichtig, dass fast alle Körperzellen es selbst herstellen können, das meiste davon wird in der Leber produziert. Auch mit der Nahrung können wir Cholesterin aufnehmen, es ist in tierischen Fetten, in Fleisch, Fisch, aber auch Milchprodukten und Eiern enthalten.

Aber auch wenn wir größere Mengen davon verzehren, ist die körpereigene Cholesterinproduktion um ein Vielfaches höher: ca. 90% des Bedarfs werden durch Eigenproduktion gedeckt. D.h. nur 10 % gelangt über die Nahrung in den Körper und hat somit keinen wirklichen Einfluss auf den Cholesterinspiegel.

Kommt zuviel Cholesterin mit der Nahrung hinzu, drosselt der Körper sofort seine eigene Produktion und der Körper scheidet das Überflüssige einfach wieder aus.

Was aber nun, wenn vom Arzt ein erhöhter Cholesterinspiegel diagnostiziert wird?

Dieser schwankt ständig und ist nur eine Momentaufnahme für die augenblickliche Lebenssituation und kann wenige Tage später schon wieder niedriger sein. Ist der Cholesterinspiegel wirklich krankhaft erhöht, dann nur weil die Blutgefäße schon in einem so desolaten Zustand sind, dass sie viel Cholesterin als Baumaterial brauchen, um diese zu kitten.

Meist tritt dies mit weiteren Symptomen auf wie Bluthochdruck, Übergewicht, Blutzuckerprobleme usw. D.h. der gesamte Stoffwechsel ist im Ungleichgewicht und sollte dringend in Ordnung gebracht werden. Es hat keinen Sinn, nur diesen einen Blutparameter „Cholesterin“ anzusehen, sondern immer den Gesamtstoffwechsel. 

Werden jetzt nur cholesterinsenkende Medikamente verschrieben, sinken zwar die Werte, die Ursache bleibt aber weiterhin bestehen und wird damit zu einem Risiko für Herz-Kreislaufkrankheiten und Zivilisationskrankheiten jeder Art. Auch sind diese sog. „Statine“ mit hohen Nebenwirkungen verbunden wie Leberfunktionsstörungen, Nierenversagen, Muskelschwäche, grauer Star, Diabetes, Darmprobleme, Müdigkeit, Kopf- und Herzschmerzen etc.

Wie hoch ist zu hoch?

Der angebliche „Normalwert“ wurde in den letzten Jahren immer weiter abgesenkt. Lag er vor ca. 30 Jahren noch bei 260 mg sind es heute 200 mg oder weniger, die als Grenzwert angegeben werden. So werden Millionen Menschen zu Kranken gemacht. „Fast 5 Millionen Menschen nehmen Statine ein, aber nur bei 2 Millionen wäre es sinnvoll gewesen“ (Süddeutsche Zeitung, 11/2013). Auch ist nicht jeder Mensch gleich, manche haben einfach schon immer einen hohen Wert, aber messen ihn dann im höheren Alter vielleicht zum ersten Mal.

Halb Margarine – halb Medikament:

Viele greifen dann zur stark beworbene Pflanzenmargarine, die in ihrer Werbung verspricht „den Cholesterinspiegel zu senken“. Diese Margarine ist weniger ein Nahrungsmittel, als eher ein Medikament, was wir uns unbe schwert aufs Brot streichen. Denn woher weiß ich denn, wieviel von der Margarine ich nehmen darf? Welche Dosierung ist die Richtige? Was ist wenn meine Kinder auch von der Margarine essen? Oder Familienmitglieder, die keinen erhöhten Wert haben? Wieviele Sterine kann ich meinem Körper ohne Schaden zumuten? 

Denn die Nebenwirkungen wie Magen-Darm-Probleme, Kopfschmerzen oder sogar erhöhtes Risiko für Herzkrankheiten/Ablagerungen (Foodwatch) stehen nicht auf der Packung, wie das bei einem Medikament eigentlich der Fall sein sollte. Von daher müsste es die Becel-Margarine in der Apotheke geben und nicht im Supermarkt. 

Was sind die Ursachen für die Ablagerungen an den Gefäß-Innenwänden?

Die Schädigungen an der Arterienwand können vielfältige Ursachen haben:

  • Isolierte Kohlenhydrate wie Fabrikzucker und Auszugsmehl lassen den Blutzuckerspiegel steigen, dies kann im Lauf der Jahre die Arterienwand schädigen und führt generell zu vielfältigen Stoffwechselerkrankungen (Prof. Yudkin vom Ernährungswissenschaftlichen Institut in London)
  • eine ungesunde Ernährungs- und Lebensweise führt zu einem Überschuss an freien Radikalen, was zu oxidativem Stress und damit zu Zellschäden in den Arterienwänden führen kann
  • der Überverzehr an tierischem Eiweiß (= Fleisch, Wurst, Fisch, Quark, Käse, Eier, Milch, Joghurt) führt zu Ablagerungen auf den Gefäßinnenwänden
  • Ein Übermaß an Omega-6-Fettsäuren fördert Entzündungsstoffe und schädigt das Gefäßsystem
  • Magnesiummangel ist ein Risikofaktor, genauso wie ein Vitamin-C- und Vitamin-K-Mangel
  • chronische Übersäuerung führt zu verhärteten Arterien, damit zu einem verlangsamten Blutfluss und einer Versteifung der roten Blutkörperchen was die Bildung von Ablagerungen begünstigt
  • die Gefäßwandschäden, verursacht durch die Mangelzustände, werden „abgedichtet“ durch kör pereigene Reparaturmaßnahmen, verwendet wird Cholesterin (1-30 %), aber v.a. Protein (Eiweiß) und Calcium.

Welche Lebensmittel sind gut für unseren Fettstoffwechsel:

Unser Körper braucht Fette, aber auf die Qualität kommt es an! Ungesättigte Fettsäuren, Omega-3-Fettsäuren wie in Nüssen, Olivenöl, Walnussöl, Leinöl, allgemein naturbelassene Fette und Öle (auch Butter), eine ballaststoffreiche abwechslungsreiche Ernährung mit Obst, Gemüse, Salaten und Vollkornprodukten in bester Qualität bringen unseren Stoffwechsel wieder auf Vordermann! 

Fazit:

Hab keine Angst vor einem zu hohen Cholesterinspiegel und lass vor allem nicht nur diesen einen Wert behandeln. Ist dein Wert wirklich dauerhaft viel zu hoch, dann heißt das, dass der gesamte Stoffwechsel wieder auf Trab gebracht werden sollte. Wenn wirunsere Lebens- und Ernährungsweise gesund und aktiv gestalten mit einer vitalstoff- und antioxidantienreichen Ernährung aus frischen Zutaten, dann kann der aus dem Gleichgewicht geratene Körper wieder in seine gesunde Balance kommen.

Alles Gute für Dich,

♥-lich Alexandra

Lies diesen und viele andere Artikel auch im Onlinemagazin "Compassioner"

 

Wer noch unsicher ist, dem empfehle ich folgende spannende und sehr aufschlussreiche Bücher: 

Die Cholesterinlüge“ Prof. Dr. med. Walter Hartenbach, Herbig-Verlag

Cholesterin der lebensnotwendige Stoff“ Dr. Max-Otto Bruker, emu-Verlag

Und als Hilfestellung für deine Ernährungsumstellung:

Der Onlinekurs „Fit ist sexy“