Bluthochdruck - Gefahr für dein Leben? Und was du aktiv dagegen tun kannst!

Leidest du öfters an Schwindel, Kopfschmerzen oder Nervosität? Bist ständig müde oder bekommst öfters Nasenbluten? Dann kontrolliere doch mal deinen Blutdruck, es könnte sein, dass er zu hoch ist. Das Gefährliche am Bluthochdruck (Hypertonie) ist, dass du ihn lange gar nicht bemerkst und keine Einschränkungen spürst. Aber selbst ein leicht erhöhter Blutdruck kann auf Dauer dein Herz und deine Organe schädigen. 

Der normale Wert ist120/80 mmHG. Ein Wert von140/90 ist der von der WHO (Weltgesundheitsorganisation) anerkannte Grenzwert. Wird bei dir ein Bluthochdruck diagnostiziert, musst du spätestens jetzt über eine Umstellung deiner Gewohnheiten nachdenken.

Denn eine Hypertonie ist ein hoher Risikofaktor für

Herzinfarkt, Schlaganfall, Erkrankungen der Nieren oder Augen und damit ein Warnsignal für dich, was du nicht außer Acht lassen solltest. 

Da ein zu hoher Druck in deinen Gefäßen einen Grund, eine Ursache hat, solltest du dich nicht auf eine Symptombehandlung verlassen, nämlich dem Verschreiben von Blutdrucksenkern. Damit veränderst du deine Lebensweise nicht und die Schäden in deinem Körper können weiterhin ihren Lauf nehmen. Zusätzlich hast du die Nebenwirkungen der Medikamente.

Ist dein Blutdruck also nur gering erhöht, kannst du sehr einfach selbst aktiv werden und ihn wieder senken. Und auch bei stärker erhöhtem Blutdruck sollte die medikamentöse Begleitbehandlung nur vorübergehend sein und du dringend deinen Lebenswandel verändern, um Folgekrankheiten zu vermeiden.

Oft ist Bluthochdruck auch nicht das einzige Symptom, sondern die Kombination mit hohen Cholesterinwerten und hohen Blutzuckerwerten (= Metabolisches Syndrom) weist auf einen gravierenden Mangel in deinem Körper hin.

Was könnte die Ursache für Bluthochdruck in deinen Gefäßen sein? 

Es gibt sehr viele Faktoren, die dazu beitragen:

  • Ungesunde Ernährung mit zuviel tierischen Eiweißen (v.a. viel Fleisch, Milch, Quark, Joghurt) und zu wenigen Vitalstoffen. Tierisches Eiweiß lagert sich an den Gefäßinnenwänden ab und verengt im Laufe der Jahre die Gefäße, d.h. der Druck muss immer mehr erhöht werden.

  • Zuviel isolierte Kohlenhydrate wie Fabrikzucker und Weißmehlprodukte, die den Blutzuckerspiegel steigen lassen und den Körper übersäuern, was sich auch auf die Fließeigenschaft des Blutes auswirkt.

  • Verwendung von zuviel Kochsalz

  • Genuss von zuviel Alkohol, Koffein und Nikotin

  • Zuwenig gesundes Wasser

  • Zuwenig Bewegung mit gleichzeitig viel zu viel Stress

Das was oft als Ursache angegeben wird, wie Übergewicht, Arteriosklerose, Nierenerkrankungen, sind ja auch nur wieder Symptome einer dahinterliegenden Ursache. Wenn du also wirklich diese und viele Folgeerkrankungen verhüten willst, muss du an die Grundursache gehen und diese geht immer mit einer Veränderung deiner Ess- und Lebensgewohnheiten einher.

Natürlich ist es „einfacher“ für alles eine Pille zu nehmen, die uns damit beruhigt etwas „getan zu haben“ und die Angst damit wegzuschieben. Das böse Erwachen kommt dann beim nächsten Symptom, der nächsten Diagnose, dem nächsten roten Warnlicht, welches dir dein Körper schickt.

Dabei ist es ganz einfach aktiv etwas zu tun!

Und diese Maßnahmen helfen nicht nur, deinen Blutdruck zu senken, sondern tun ganz allgemein deiner Gesundheit und deinem Wohlgefühl gut.

 

 

Ganzheitliche Maßnahmen bei Bluthochdruck:

  • stelle deine Ernährung um zu einer vitalstoffreichen Vollwertkost mit viel frischem Gemüse, Obst, Salat, Getreide und wenig (oder keinem) Fleisch

  • schränke Salz stark ein und würze dafür mit Kräutern.

  • Die Verwendung von Knoblauch verbessertz.B. die Fließeigenschaft des Blutes und wirkt positiv auf deinen Fettstoffwechsel. Bedenke auch, dass Salz in großen Mengen in Wurst, Fertigprodukten, Brot, Knabbersachen etc. enthalten ist.

  • Brennessel wirkt entwässernd, so dass der Bluthochdruck durch Wasserausscheidung gesenkt werden kann

  • Omega-3-Fettsäuren halten die Blutgefäße elastisch, aber nimm sie auf jeden Fall in natürlicher Form zu dir, z.B. mit Leinöl, Walnussöl, Leinsamen, Walnüssen, Avocado, Wildkräuter, Sprossen, Lauch etc.

  • Koffein undAlkohol sollten seltene Ausnahmen sein, das Rauchen/Nikotinaufnahme ganz einschränken

  • bewege dich mind. 3 x pro Woche sportlich

  • erlerne ein gesundes Stressmanagement

  • 2 x im Jahr Fasten wird deinen Blutdruck senken oder auch reine Rohkostphasen

  • Trockenbürstenmassagen kurbeln deinen Stoffwechsel an und fördern die Durchblutung

  • Erlerne eine Entspannungsmethode wie Yoga, Tai-Chi, Qi-Gong o.ä.

  • Trinke genügend reines Wasser (mind. 30 ml pro kg Körpergewicht). Auch Brennesseltee wirkt positiv, da er die Fließeigenschaft des Blutes verbessert und das Blut verdünnt. Wie wichtig Wasser für deinen Körper ist kannst du hier nachlesen.

  •  entspannen und Stresshormone abzubauen

  • schlafe genügend

  • Kneippsche Maßnahmen wirken durchblutungsfördernd und leicht blutdrucksenked (z.B. das ansteigende Armbad, wechselwarme Fußbäder, Wechselduschen)

  • auch natürliche Aromaessenzen in der Duftlampe oder als Körperöl können dich unterstützen, hilfreich sind hier z.B. Lavendel, Melisse, Majoran, Muskatellersalbei, Ylang-Ylang etc. Achte unbedingt auf eine 100 % naturreine Qualität

Alleine diese natürlichen Maßnahmen können deinen Blutdruck wieder auf ein Normalmaß senken.

Frage dich auch:

Wo in deinem Leben ist der Druck zu hoch?

Wo kannst du ihn im Außen abbauen, so dass du auch im Innen wieder ruhiger werden kannst?

Hast du von Außen immer Druck, Stress und zu hohe Anforderungen, können die Stresshormone in deinem Körper nicht abgebaut werden und erhöhen somit deinen Blutdruck. Bedenke auch dass z.B. Koffein und Fleisch Stresshormone ausschütten. Genügend Bewegung und Schlaf würden diese abbauen, wenn dies fehlt in deinem Alltag, zirkulieren ständig viel zu viele Stresshormone in deinem Blut.

Erschreckenderweise hat nicht nur fast jeder 3. Erwachsene Bluthochdruck, sondern auchbei Kindern und Jugendlichen nehmen Herz-Kreislauf-Krankheiten, Arteriosklerose und Symptome wie Bluthochdruck zu. Die Ursache bei den Kindern ist dieselbe: sie haben zuviel Gewicht durch eine ungesunde Ernährung, sie bewegen sich zu wenig und haben oft schon in ihrem jungen Alter viel zu viel Stress.

Bedenke auch, dass es bestimmte Medikamente gibt, die den Blutdruck erhöhen können, z.B. Schmerzmittel (wie Ibuprofen, Diclofenac), Hormonpräparate wie die Pille bei jungen Mädchen, Rheumamittel usw.

Aber auch die verordneten Blutdrucksenker haben natürlich wiederum Nebenwirkungen, wie z.B. Schwindel, Kopfschmerzen, führen zu Müdigkeit oder auch zu Verdauungsbeschwerden oder Muskelkrämpfen. Eine weitere Wirkung der sog. Betablocker ist eine Verlangsamung des Herzschlags, so dass der Körper es oft nicht mehr schafft alle Körperregionen mit Blut zu versorgen und es zu Durchblutungsstörungen kommt, was sich z.B. durch kalte Hände und Füße zeigt.

Ein Umdenken lohnt sich also und auch wenn du noch keinerlei Beschwerden hast, kannst du durch eine gesunde Lebensweise, die deine Ernährung, dein Bewegungsverhalten und deine Psychohygiene umfassen, diese Erkrankungen verhüten und hast eine viel höhere Lebensqualität. Eine Umstellung deiner Ernährung ist auch gar nicht schwer, wenn du dir eine ganzheitliche Beratung wünscht, melde dich gerne bei mir.

Ich wünsche dir einen wunderschönen Sommer mit viel Bewegung und Genießen des Moments

♥-lich Alexandra
Holistische Gesundheitsberatung

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Engerydrinks verleihen Flüüüügel - oder doch riskanter Koffeinkick?

Energydrinks verleihen Flügel – diesen witzigen Werbespruch kennen wir schon seit den 80er Jahren.  Inzwischen gehören Energydrinks zu den „normalen“ Getränken im Kühlregal und die Zielgruppe ist groß: Jugendliche, Sportler, Partygänger, aber auch Menschen, die sich während ihrer Arbeit damit pushen, um das Leistungspensum zu schaffen und leider sogar Kinder.

Erst vor ein paar Wochen machte die Schlagzeile „16-jähriger stirbt nach Genuss von zuviel Koffein“ betroffen. Er hatte innerhalb von zwei Stunden einen großen Kaffee, einen koffeinhaltigen Softdrink und einen Energydrink getrunken. Diese große Menge an Koffein hat Herz-Rhythmusstörungen bei ihm ausgelöst, was dann zu seinem Tod geführt hat. Er hatte keinerlei Vorerkrankungen.

Wie kann das sein?

Sind unsere Kinder auch in Gefahr?

Wenn sie Energydrinks und ähnliche Getränke zu sich nehmen?

Ist ihnen überhaupt bewusst, was sie da trinken und was das in ihrem Körper bewirkt?

Bei meinen Vorträgen, auch vor Jugendlichen, muss ich feststellen, dass weder sie noch Erwachsene wissen, was sie da trinken, dass natürlich niemand das Kleingedruckte liest und v.a. nirgends steht, was die Höchstmenge wäre, die man pro Tag zu sich nehmen sollte.

Doch das Geschäft mit diesen Getränken boomt. Mehr als 200 neue Marken kamen in den vergangenen Jahren weltweit auf den Markt und die Hersteller verdienen Milliarden damit. Sie investieren jedes Jahr Hunderte von Millionen Euro in die Werbung. Die Absatzmengen in Deutschland haben sich von 2005 bis 2012 fast vervierfacht (Lebensmittelpraxis 2013).

Nach Erhebungen der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) konsumieren etwa 60 Prozent der deutschen Jugendlichen zwischen zehn und 18 Jahren Energydrinks, 37 Prozent trinken Energydrinks in Kombination mit Alkohol (EFSA 2013).

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„Zu den Risikogruppen, die durch einen überdurchschnittlichen Konsum auffallen, gehören die „Hoch-Akut-Trinker“. Sie nehmen mehr als einen Liter bei einer Gelegenheit zu sich. In Deutschland gehören 17 Prozent der jugendlichen Energydrink-Konsumenten zu den Hoch-Akut-Trinkern. Damit nimmt Deutschland im europäischen Vergleich einen Spitzenplatz ein. Diese Jugendlichen überschreiten die unbedenkliche Koffeinmenge von drei Milligramm Koffein pro Kilogramm Körpergewicht deutlich“ (Bundeszentrum für Ernährung).

Was steckt wirklich in diesen Getränken? Schauen wir uns mal das „Kleingedruckte“ an:

Diese Modedrinks gehören lebensmittelrechtlich zu den koffeinhaltigen Erfrischungsgetränken. Sie enthalten neben Koffein oft noch Zutaten wie Taurin, Inosit und Glucoronolacton, für die bestimmte Höchstmengen gelten. Außerdem enthalten sie natürlich Zucker in mehrfacher Form bzw. v.a. auch den Süßstoff Aspartam und Zitronensäure.

Was sind das für Stoffe und wie wirken sie? 

In den meisten Energydrinks findest du folgende Zutaten:

  • Zucker

(bezeichnet u.a. als Saccharose, Glucose usw.) Wie schädlich Zucker ist und welche Wirkungen er auf deinen Körper hat, kannst du auf meinem Blog hier nachlesen. In einer 500 ml-Dose sind ca.70 g Zucker (das entspricht ca. 23 Würfelzucker!) enthalten, der als Suchtstoff dazu führt immer mehr davon trinken zu wollen und deinen Blutzuckerspiegel komplett aus dem Takt bringt.

  • KoffeinKoffein macht uns nicht wirklich wach, er täuscht eine Leistungssteigerung nur vor und hat noch viele andere schädliche Nebenwirkungen (z.B. extrem säurebildend, erhöhter Vitaminbedarf, erzeugt Unruhe im Gefäßsystem usw.). Koffein zählt zu den psychoaktiven Substanzen, das Koffein verstärkt die Neigung, immer wieder anregende süße Softdrinks zu konsumieren. Kinder die viele dieser Getränke zu sich nehmen leiden auch oft unter Aufmerksamkeitsstörungen. Der Koffeingehalt beträgt meist 32 mg pro 100 ml, also 160 mg Koffein pro Dose. Das entspricht ungefähr soviel wie zwei Tassen Kaffee. Bei zwei bis drei Dosen pro Tag, wären das sechs Tassen Kaffee… ob Eltern ihren Kindern wirklich sechs Tassen Kaffee erlauben würden?? (in einem großen Glas Cola ist übrigens ca. 60 mg Koffein enthalten – was ja schon Kleinkindern gegeben wird….)

Die Wirkung von Koffein in den Energydosen ist aber nochmal intensiver durch den Inhaltsstoff

  • Taurin

Das ist eine Aminosäure die die Wirkung von Koffein noch pusht! Wir werden also noch schneller „wacher“ und mit „Energie“ vollgepumpt.
Seit Dezember 2014 muss der Warnhinweis „Für Kinder und schwangere oder stillende Frauen nicht empfohlen“ auf allen Getränken mit einem Koffeingehalt über 150 Milligramm erfolgen. In Deutschland sind maximal 32 mg Koffein pro 100 ml zulässig. Red Bull umgeht ganz raffiniert diese Regelungen. Der neue 60 Milliliter-Energy-Shot ist nicht als koffeinhaltiges Erfrischungsgetränk, sondern als Nahrungsergänzungsmittel eingeführt worden und enthält hochkonzentriert die gleiche Menge Koffein und Taurin wie eine normale Red-Bull-Dose, aber in viel geringerer Gesamtflüssigkeitsmenge, auch schmecken diese süßer.  Deswegen greifen Kinder und Jugendliche zu Energyshots, ohne über die Inhaltsstoffe nachzudenken. Dabei sind die Risiken kaum einzuschätzen.

Ist kein Zucker enthalten bzw. das Produkt als „Zuckerfrei“ beworben, dann enthält das Getränk

  • Aspartam
    Aspartam ist ein Süßstoff und kann akute Störungen auslösen wie Kopfschmerzen, Schwindel, chronische Müdigkeit, vorübergehender Gedächtnisschwund, Angstzustände. Schwerwiegender als die unmittelbaren Folgen sind die Langzeitfolgen. Denn ein im Aspartam enthaltener Stoff (Aspartat) kann ab einer bestimmten Dosis den Gehirnzellen schaden und wirkt neurotoxisch. Außerdem ist Aspartam (genauso wie Glutamat und Zitronensäure) ein Transporthilfsmittel von Aluminium ins Gehirn, was das Risiko für Alzheimer steigern kann.
  • Zitronensäure
    Wird mit Hilfe eines Schimmelpilzes hergestellt und ist einer der wichtigsten Geschmacksstoffe für Getränke, auch in vielen Süßigkeiten, Fertiggerichten etc. enthalten. Zitronensäure greift stark die Zähne an, kann den Zahnschmelz aufweichen und dient als Transporter von Aluminium ins Gehirn.Zusätzlich haben wir Aromastoffe, Farbstoffe und v.a. künstliche Vitamine in Höchstmengen enthalten, z.B. bis zu 170 % der empfohlenen Tagesdosis. Diese Vitamine nützen nicht nur nichts, sondern können auch schaden, da sie die gesamte Vitaminregulation durcheinanderbringen.

Viele nutzen Energydrinks als Wachmacher, ob tagsüber auf der Arbeit oder in der Freizeit. Forscher halten mehr als zwei Dosen am Tag für gefährlich. Schon nach zehn Minuten steigert das Koffein den Blutdruck und den Puls, nach 20 Minuten ist der Blutzuckerspiegel auf dem Höhepunkt, man fühlt sich wach und leistungsfähig. Durch den Zucker wird das Glückshormon Dopamin freigesetzt, man fühlt sich einfach gut. Aber nach einer Stunde lässt die Wirkung nach und durch den Abfall des Blutzuckerspiegels kommt die Müdigkeit, Schwäche, Antriebslosigkeit zurück. Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) warnt:  „Da das Koffein die Herzfrequenz nach oben schießen lässt, können bei hohem Konsum Herzrhythmusstörungen auftreten, auch Nierenversagen oder Krämpfe können die Folge sein. V.a. wenn die Getränke bei intensivem Sport (auch bei intensivem Tanzen) oder mit Alkohol gemischt getrunken werden.“

Fazit:

Energydrinks in jeglicher Form reihen sich ein in die Kategorie „gefährlicher Suchtstoff“ – wir sollen abhängig gemacht werden von Produkten, die uns dazu verführen immer mehr davon zu konsumieren. Es geht um rein wirtschaftliche Aspekte, es geht um sehr viel Geld – unsere Gesundheit spielt keine Rolle!

Herz-Kreislaufkrankheiten nehmen allgemein immer mehr zu, das Alarmierende ist, dass z.B. erhöhter Blutdruck längst eine Krankheit ist, von der massiv Kinder und Jugendliche betroffen sind. Statt schon Kinder mit Blutdrucksenkern zu behandeln, sollten Softgetränke in Schulen verboten werden und eine umfassende Aufklärung über die Wirkung von Energydrinks und Koffein (Kaffee) stattfinden. Und auch für uns Erwachsene gilt: Eine Leistungssteigerung ist nicht durch noch mehr Kaffee und andere pushende Getränke zu erreichen. So geht man über Grenzen hinweg und ignoriert Signale,  die uns der Körper sendet.

Wie bekommst du dann Power für deinen Alltag?

  • Lass in erster Linie die Genussdrogen weg. Nach ein paar Tagen der Entgiftung wirst du spürbar mehr Energie haben!
  • Trinke stattdessen genügend reines Wasser, damit dein Körper alle anfallenden Schadstoffe auch abtransportieren kann (siehe Artikel über Wasser)

Und als Hilfestellung für deine Ernährungsumstellung:

Der Onlinekurs „Fit ist sexy“ 

Ich wünsche dir einen fröhlichen und sonnigen Juni,

♥-lich Alexandra

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Die Droge Zucker!

Die Droge Zucker - ist das nicht übertrieben? Braucht unser Körper nicht Zucker? Und wenn das üerall enthalten ist, kann es doch nicht schädlich sein? sonst würde er doch verboten werden?

Schauen wir uns das mal genauer an:

Ja, unser Körper braucht Zucker! Er ist ein wichtiges Kohlenhydrat und Energiespender! ABER: es kommt darauf an in welcher FORM wir Zucker zu uns nehmen! Zucker – in natürlicher Form enthalten als Fruchtzucker – in Obst, Gemüse braucht unser Körper und hat eine normale Blutzuckerauswirkung. Zucker in Form von isoliertem Zucker (= raffiniert, keinerlei weitere Inhaltsstoffe) verursacht eine sehr starke Blutzuckerschwankung (d.h. überschießende Reaktion und dann Unterzucker = wieder Verlangen danach).

Durch die unglaublichen Mengen die wir täglich zu uns nehmen (der Durchschnittsbürger 150 g täglich, Kinder oftmals bis zu 400 g) kann es im Laufe der Jahre

  • zu einer Insulinresistenz der Zellen kommen (Diabetes),

  • das Zuviel an Glucose wird in Form von Fett abgelagert (Ursache von Übergewicht),

  • es entsteht ein absoluter Vitalstoffmangel, da Zucker zu seiner Verarbeitung im Körper Vitamine (v.a. auch B-Vitamine) verbraucht und bewirkt alleine dadurch zahlreiche ernährungsbedingte Erkrankungen

  • er ist ein Kalkräuber und führt zu Veränderungen am Knochensystem

  • er ist stark säurebildend

  • er führt zu Verhaltensstörungen wie Hyperaktivität, Aggressivität

  • ist ist die Ursache von Konzentrationsstörungen, Lernschwächen, starker Müdigkeit, Depressionen, Appetitlosigkeit

  • er macht bei empfindlichen Menschen Unverträglichkeiten von Frischkost und Vollkornprodukten

  • UND es kommt tatsächlich mit der Zeit zu einer suchtartigen Veränderung im Gehirnstoffwechsel.

In einem Bericht bei Focus online spricht der Autor sogar davon, dassHaushaltszucker einen höheren Reiz auf unser Belohnungszentrum hat als Kokain. Wir wollen mehr und mehr und bekommen genau das. Billig, überall, an jedem Kiosk, rund um die Uhr!“ So werden wir tatsächlich „Junkies“ und brauchen unseren Suchtstoff „Zucker“ in jeglicher Form immer wieder.

Meine Kursteilnehmer erzählen oft von ihren Heißhungeranfällen. Wenn sie im „Rausch“ sind und keine Chance haben aufzuhören und ihnen erst hinterher bewusst wird, was sie wieder alles gegessen haben, obwohl sie es nicht wollten und es ihnen danach schlechter geht als zuvor!

Was passiert da im Gehirn? Das Belohnungssystem wird aktiviert, es reagiert auf Zucker ähnlich wie auf Alkohol und andere Suchtstoffe und schüttet Dopamin aus. Dies führt dazu dass es „gespeichert“ wird als etwas Wichtiges, Aufmerksamkeit erregendes, d.h. wir wollen mehr davon! In nahezu allen Produkten der Lebensmittelindustrie verstecken sich Zuckerzusätze. Zucker ist nicht nur das Süßungsmittel, sondern auch das Konservierungsmittel und der Suchtstoff der uns verführen soll, dieses Produkt immer und immer wieder zu kaufen. Die Konzerne tun ALLES damit ihr Produkt verkauft wird!

Was können wir tun?
Woher weiß ich, ob Zucker in einem Nahrungsmittel enthalten ist?

Auf jedem Produkt, das wir kaufen müssen die Inhaltsstoffe aufgedruckt sein. Die Zutaten stehen in der Reihenfolge ihrer Mengenanteile. Doch ganz so einfach ist es nicht, denn die Nahrungsmittelindustrie weiß, wie sie unerwünschte Stoffe wie Zucker verschwinden lassen kann. Mit dem Wort Zucker ist nur die Saccharose gemeint, der Rohr- und Rübenzucker. Es gibt aber unendlich viele andere Zuckerarten und Bezeichnungen, die für den Laien nicht ersichtlich sind (so kann auch zuckerfrei auf einem Produkt stehen obwohl Zucker enthalten ist)

Andere Namen und Bezeichnungen für Zucker:

Glukose = Dextrose = Traubenzucker;
Fruktose = Fruchtzucker (hat nichts mit dem natürlich enthaltenen Fruchtzucker in Obst zu tun);
Laktose = Milchzucker,
Rohrzucker, Melasse, Malzzucker, Sirup, Glukosesirup, Galaktose, Glykogen, Raffinade, brauner Zucker, Isoglucose, Maissirup, Saccharose, Maltodextrin, Gerstenmalz, Rübensirup usw.

Auch die inzwischen zahllosen Alternativen (Vollrohrzucker, Sirupe, Dicksäfte, Birkenzucker, Kokosblütenzucker, Erythrit, Xylit etc.) die in Bioläden angeboten werden sind fabrikatorisch hergestellt und haben mit dem Ausgangsprodukt nichts mehr zu tun, ihre Wirkweise im Körper ist entweder dieselbe wie bei weißem Zucker oder es sind z.B. negative Auswirkungen auf deinen Magen-Darm-Trakt wahrscheinlich. Du tust Dir also nichts Gutes wenn Du statt weißem Zucker einen gut beworbenen Biozucker verwendest.

Gesunde Alternativen:

Alternative Süßungsmittel, die unserer Gesundheit nicht schaden, sind süße Früchte, zum Teil Trockenfrüchte und Honig!

Honig ist ein Naturprodukt, der keinerlei Schäden macht wenn er in einem Lebensmittel gelöst ist (wie in Tee, Dessert, Kuchen, Salatsoße etc.). Einzige Ausnahme ist Honig pur (z.B. als Honigbrot), da kann er durch die Klebrigkeit an den Zähnen auch Zahnkaries verursachen. Ansonsten ist Honig absolut ungefährlich! Die Argumentation, dass durch die Erhitzung von Honig die Inhaltsstoffe zerstört werden ist uns in dem Falle nicht wichtig. Ich esse ja keine Süßspeise oder Kuchen um mir Vitamine zuzuführen. Der Honig ist einfach nur das Süßmittel, welches mir nicht schadet.

 

 

 

Wenn du Anregungen brauchst für das Süßen mit Honig, dann findest du viele Rezepte in meinem Backbuch ”Süße Träume” https://www.alexandra-eideloth.de/kartenset-bcher/ oder auch einige Ideen im e-book ”Süßes mit Genuss” https://www.alexandra-eideloth.de/geschenke/

Ich wünsche Dir viel Freude beim Angehen deiner Zuckersucht.
Wenn du Hilfe brauchst, bin ich gerne für dich da

herzlich Alexandra

 

 

Das Märchen vom bösen Cholesterin

Uns wird immer noch Angst vor Cholesterin gemacht. Obwohl schon seit vielen Jahren bekannt, ist es leider immer noch üblich, Cholesterinsenker zu nehmen. Und haben viele immer noch ein schlechtes Gewissen ein Butterbrot oder mal ein Ei zu essen – und greifen lieber zur – vom Arzt empfohlenen! -cholesterinsenkende Pflanzenmargarine!

Cholesterin ist ein Milliardengeschäft

2007 wurde 33,7 Milliarden Dollar Umsatz nur mit Cholesterinsenkern gemacht! Das bekannteste Mittel Atorvastatin (die Handelsnamen sind Sortis oder Lipitor) war 2011 mit mehr als 12,2 Milliarden Dollar das umsatzstärkste Medikament weltweit (Süddeutsche Zeitung 11/2013)

lmmer mehr Menschen werden zu Cholesterin-Kranken gemacht, z.B. auch dadurch dass der „normale Wert“ immer weiter heruntergesetzt wird. Aber: Cholesterin ist ein lebenswichtiger Stoff, ein wichtiger Bestandteil der Zellmembranen (Reparatur und Neuproduktion), Baustoff für Nervengewebe und Organe, Bestandteil der Gallenflüssigkeit, verantwortlich für den Fett-Transport, wichtig für die Herstellung von Vitamin D und manchen Hormonen wie z.B. Cortisol.

Cholesterin ist für den Organismus so unglaublich wichtig, dass fast alle Körperzellen es selbst herstellen können, das meiste davon wird in der Leber produziert. Auch mit der Nahrung können wir Cholesterin aufnehmen, es ist in tierischen Fetten, in Fleisch, Fisch, aber auch Milchprodukten und Eiern enthalten.

Aber auch wenn wir größere Mengen davon verzehren, ist die körpereigene Cholesterinproduktion um ein Vielfaches höher: ca. 90% des Bedarfs werden durch Eigenproduktion gedeckt. D.h. nur 10 % gelangt über die Nahrung in den Körper und hat somit keinen wirklichen Einfluss auf den Cholesterinspiegel.

Kommt zuviel Cholesterin mit der Nahrung hinzu, drosselt der Körper sofort seine eigene Produktion und der Körper scheidet das Überflüssige einfach wieder aus.

Was aber nun, wenn vom Arzt ein erhöhter Cholesterinspiegel diagnostiziert wird?

Dieser schwankt ständig und ist nur eine Momentaufnahme für die augenblickliche Lebenssituation und kann wenige Tage später schon wieder niedriger sein. Ist der Cholesterinspiegel wirklich krankhaft erhöht, dann nur weil die Blutgefäße schon in einem so desolaten Zustand sind, dass sie viel Cholesterin als Baumaterial brauchen, um diese zu kitten.

Meist tritt dies mit weiteren Symptomen auf wie Bluthochdruck, Übergewicht, Blutzuckerprobleme usw. D.h. der gesamte Stoffwechsel ist im Ungleichgewicht und sollte dringend in Ordnung gebracht werden. Es hat keinen Sinn, nur diesen einen Blutparameter „Cholesterin“ anzusehen, sondern immer den Gesamtstoffwechsel. 

Werden jetzt nur cholesterinsenkende Medikamente verschrieben, sinken zwar die Werte, die Ursache bleibt aber weiterhin bestehen und wird damit zu einem Risiko für Herz-Kreislaufkrankheiten und Zivilisationskrankheiten jeder Art. Auch sind diese sog. „Statine“ mit hohen Nebenwirkungen verbunden wie Leberfunktionsstörungen, Nierenversagen, Muskelschwäche, grauer Star, Diabetes, Darmprobleme, Müdigkeit, Kopf- und Herzschmerzen etc.

Wie hoch ist zu hoch?

Der angebliche „Normalwert“ wurde in den letzten Jahren immer weiter abgesenkt. Lag er vor ca. 30 Jahren noch bei 260 mg sind es heute 200 mg oder weniger, die als Grenzwert angegeben werden. So werden Millionen Menschen zu Kranken gemacht. „Fast 5 Millionen Menschen nehmen Statine ein, aber nur bei 2 Millionen wäre es sinnvoll gewesen“ (Süddeutsche Zeitung, 11/2013). Auch ist nicht jeder Mensch gleich, manche haben einfach schon immer einen hohen Wert, aber messen ihn dann im höheren Alter vielleicht zum ersten Mal.

Halb Margarine – halb Medikament:

Viele greifen dann zur stark beworbene Pflanzenmargarine, die in ihrer Werbung verspricht „den Cholesterinspiegel zu senken“. Diese Margarine ist weniger ein Nahrungsmittel, als eher ein Medikament, was wir uns unbe schwert aufs Brot streichen. Denn woher weiß ich denn, wieviel von der Margarine ich nehmen darf? Welche Dosierung ist die Richtige? Was ist wenn meine Kinder auch von der Margarine essen? Oder Familienmitglieder, die keinen erhöhten Wert haben? Wieviele Sterine kann ich meinem Körper ohne Schaden zumuten? 

Denn die Nebenwirkungen wie Magen-Darm-Probleme, Kopfschmerzen oder sogar erhöhtes Risiko für Herzkrankheiten/Ablagerungen (Foodwatch) stehen nicht auf der Packung, wie das bei einem Medikament eigentlich der Fall sein sollte. Von daher müsste es die Becel-Margarine in der Apotheke geben und nicht im Supermarkt. 

Was sind die Ursachen für die Ablagerungen an den Gefäß-Innenwänden?

Die Schädigungen an der Arterienwand können vielfältige Ursachen haben:

  • Isolierte Kohlenhydrate wie Fabrikzucker und Auszugsmehl lassen den Blutzuckerspiegel steigen, dies kann im Lauf der Jahre die Arterienwand schädigen und führt generell zu vielfältigen Stoffwechselerkrankungen (Prof. Yudkin vom Ernährungswissenschaftlichen Institut in London)
  • eine ungesunde Ernährungs- und Lebensweise führt zu einem Überschuss an freien Radikalen, was zu oxidativem Stress und damit zu Zellschäden in den Arterienwänden führen kann
  • der Überverzehr an tierischem Eiweiß (= Fleisch, Wurst, Fisch, Quark, Käse, Eier, Milch, Joghurt) führt zu Ablagerungen auf den Gefäßinnenwänden
  • Ein Übermaß an Omega-6-Fettsäuren fördert Entzündungsstoffe und schädigt das Gefäßsystem
  • Magnesiummangel ist ein Risikofaktor, genauso wie ein Vitamin-C- und Vitamin-K-Mangel
  • chronische Übersäuerung führt zu verhärteten Arterien, damit zu einem verlangsamten Blutfluss und einer Versteifung der roten Blutkörperchen was die Bildung von Ablagerungen begünstigt
  • die Gefäßwandschäden, verursacht durch die Mangelzustände, werden „abgedichtet“ durch kör pereigene Reparaturmaßnahmen, verwendet wird Cholesterin (1-30 %), aber v.a. Protein (Eiweiß) und Calcium.

Welche Lebensmittel sind gut für unseren Fettstoffwechsel:

Unser Körper braucht Fette, aber auf die Qualität kommt es an! Ungesättigte Fettsäuren, Omega-3-Fettsäuren wie in Nüssen, Olivenöl, Walnussöl, Leinöl, allgemein naturbelassene Fette und Öle (auch Butter), eine ballaststoffreiche abwechslungsreiche Ernährung mit Obst, Gemüse, Salaten und Vollkornprodukten in bester Qualität bringen unseren Stoffwechsel wieder auf Vordermann! 

Fazit:

Hab keine Angst vor einem zu hohen Cholesterinspiegel und lass vor allem nicht nur diesen einen Wert behandeln. Ist dein Wert wirklich dauerhaft viel zu hoch, dann heißt das, dass der gesamte Stoffwechsel wieder auf Trab gebracht werden sollte. Wenn wirunsere Lebens- und Ernährungsweise gesund und aktiv gestalten mit einer vitalstoff- und antioxidantienreichen Ernährung aus frischen Zutaten, dann kann der aus dem Gleichgewicht geratene Körper wieder in seine gesunde Balance kommen.

Alles Gute für Dich,

♥-lich Alexandra

Lies diesen und viele andere Artikel auch im Onlinemagazin "Compassioner"

 

Wer noch unsicher ist, dem empfehle ich folgende spannende und sehr aufschlussreiche Bücher: 

Die Cholesterinlüge“ Prof. Dr. med. Walter Hartenbach, Herbig-Verlag

Cholesterin der lebensnotwendige Stoff“ Dr. Max-Otto Bruker, emu-Verlag

Und als Hilfestellung für deine Ernährungsumstellung:

Der Onlinekurs „Fit ist sexy“

Lebenselixier Wasser - Wie gesund ist es wirklich?

Wasser ist wertvoll und wichtig. Täglich sollen wir genügend Wasser zu uns nehmen, damit unser Körper seine Stoffwechselaufgaben gut erfüllen kann. Als ganzheitliche Ernährungs- und Gesundheitsberaterin weiß ich das natürlich. In meinen Kursen empfehle ich auch meinen Teilnehmerinnen immer genügend echte Getränke – also Wasser – zu sich zu nehmen.

Gerade beim Abnehmen spielt Trinken eine große Rolle, aber natürlich auch bei vielen anderen Krankheitserscheinungen. Auch hier gilt aber nicht die Regel „viel hilft viel“, und nicht jeder soll 2-3 Liter am Tag trinken, sondern es kommt auf deine Konstitution an, auf deine Lebens- und Ernährungsweise. Die Faustregel 30 ml pro kg Körpergewicht ist da ein guter Anhaltspunkt. Bei viel Sport braucht es sicher mehr, bei Verzehr von viel Rohkost sicher weniger Flüssigkeit.

Nach dieser Faustregel müsste ich sogar nur 1,5 Liter am Tag trinken – und trotz allem Wissen – bisher habe ich das nie geschafft. Das Trinken war meine Schwachstelle. Ich habe es schlichtweg vergessen im Laufe des Tages. Selbst wenn ich mir eine Tasse Teemit auf den Schreibtisch gestellt habe, stand sie da nach drei Stunden immer noch – inzwischen kalt geworden.

Mein eigenes – schlechtes – Trinkverhalten war sicher auch der Grund, warum mein Wissen im Bereich Wasser sehr gering war und ich mich auch nie näher damit beschäftigt habe. Immer wieder mal kam ich damit in Berührung, wenn ich z.B. auf Messen unterwegs war und eifrige Verkäufer mir irgendeinen Wasserfilter oder sonstiges Gerät anpriesen. Aber überzeugt hat mich das nie.

Nicht jedes Trinken ist gesund

In diesem Jahr wollte ich mich endlich dem Thema Wasser stellen, da gerade das Trinkverhalten meiner Kunden einen wesentlichen Anteil an ihren gesundheitlichen Problemen ausmachen, z.B. wenn sie ihre Flüssigkeit in Form von Softgetränken, gesüßten Säften, Kaffee oder sogar Milch zu sich nehmen. Diese Form der Flüssigkeit nutzt unserem Körper gar nichts, da sie selbst schon so gesättigt ist, dass sie den wichtigen Aufgaben im Körper gar nicht nachkommen kann.

Zusätzlich kommt noch die Schädigung von verschiedenen Inhaltsstoffen dazu:

Inhaltsstoffe bei Getränken:

  • bei gesüßten Säften und Nektaren haben wir einen sehr hohen zugesetzten Zuckeranteil
  • bei Softgetränken entweder einen hohen zugesetzten Zuckeranteil oder Süßstoffe wie Aspartam, die negative Auswirkungen auf unser Gehirn haben, plus die Stresswirkung von Koffein
  • Energydrinks haben einen erhöhten Koffeingehalt (32 mg auf 100 ml, also 160 mg pro Dose!) und zusätzlich die Aminosäure Taurin, die die Koffeinwirkung nochmal pusht
  • Kaffee ist Genuss- und auch Suchtmittel, das durch den Koffeingehalt den Körper stresst (Stresshormone werden ausgeschüttet) und viele Körpervorgänge durcheinander bringt
  • Milch ist kein Getränk, sondern ein Nahrungsmittel und fördert u.a. Allergien

Und deshalb können diese Getränke die wichtigen Aufgaben von Wasser nicht erfüllen.

 

 

 

Wasser ist:

  • Transportmittel von Nährstoffen und ein Informationsträger
  • es versorgt die Zellen und Gewebe
  • unterstützt die Entgiftung und den Abtransport von Schadstoffen
  • es ist ein entscheidender Faktor für die Energiegewinnung und
  • wichtig für die Zellgesundheit und einen gesunden Bewegungsapparat

Ist die Flüssigkeit schon gesättigt, die wir zu uns nehmen, können diese Aufgaben nicht erledigt werden und es kommt zu Mangelzuständen, Schmerzen, Energiemangel oder Unkonzentriertheit. Selbst ein Mineralwasser bildet da keine Ausnahme, da durch die Kohlensäure das Wasser übersättigt ist.

Da Wasser der Hauptbestandteil deines Körpers ist, musst du ihn gut mit Flüssigkeit versorgen, wenn er gut funktionieren soll. 

Aber welches Wasser ist empfehlenswert?

Soll man lieber Leitungswasser trinken, Mineralwasser, Quellwasser oder ist das total egal?

Um eine Antwort auf diese Fragen zu bekommen, habe ich mich mit dem Wasserexperten Mark Oswald von der Wassertankstelle getroffen.

Seine Ausführungen zum Thema Wasser waren sehr informativ und auch aufrüttelnd. Ein reines lebendiges Wasser wird immer mehr zur Mangelware. Gekaufte Wässer sind auch nicht alle als gut zu bewerten, im Gegenteil. Tragen wir es dann auch noch in Plastikflaschen nach Hause, enthält das Wasser zusätzlich auch noch den Weichmacher Bisphenol A, der eine hormonähnliche Wirkung hat und unserer Gesundheit schaden kann. 

Unser Trinkwasser

Es gilt in Deutschland als besonders sauber und kontrolliert. Und doch finden sich in unserem Wasser jährlich mehrere hundert Tonnen Arzneimittelrückstände. Und DAS wird überhaupt nicht kontrolliert.

Laut dem Toxikologen Hermann Dieter vom Umweltbundesamtfinden sich im Trinkwasser  z.B. Blutfettsenker, Antirheumatika, Röntgenkontrastmittel oder Schmerzmittel wie Ibuprofen. Aber auch Stoffe wie Uran, Blei und Aluminium sind oft enthalten. Die zulässigen Grenzwerte wurden in den letzten Jahren immer wieder nach oben korrigiert, was das Ergebnis natürlich verfälscht.

Ein ganz interessanter Artikel dazu ist hier:
http://www.wassertankstelle.de/download/spiegel_online_medikamentenrckstnde.pdf

Ich frage mich, ob das auch mein Wasser und mein Mineralwasser betrifft?

Sehr spannend ist es, dass Herr Oswald ein Testgerät dabei hat, mit dem wir direkt verschiedene Wässer testen können.

 

 

Mit dem Wert Mikrosiemens – abgekürzt µS – kann die Menge der gelösten Teilchen im Wasser festgestellt werden. Dabei wird der elektrische Widerstand im Wasser gemessen, wodurch sich auf die Menge der Teilchen schließen lässt. Dieser Wert ist keine chemische Analyse nach seinen Inhaltsstoffen, sondern misst nur, wie viele Teilchen im Wasser enthalten sind. Nicht alle Stoffe können erfasst werden (wie z.B. Hormone, Pestizide), da diese keinen Strom leiten. Aber es ist klar, dass ein Wasser mit einem sehr niedrigen Mikrosiemenswert auch sehr sauber ist und v.a. seine Aufgabe als Aufnahme- und Transportmittel wahrnehmen kann. Der Grenzwert liegt dabei um den Wert von 130, ist der Wert höher, ist das Wasser gesättigt. Ist der Wert niedriger, kann das Wasser Giftstoffe binden und aus dem Körper transportieren.

Der Wasser-Test

Einfach unser Wasser in Gläser abfüllen, in ein 3. Glas gab Herr Oswald sein mitgebrachtes gereinigtes Wasser von der Wassertankstelle. Das Ergebnis war ernüchternd: Der Wert unseres Mineralwassers war über 400, der von unserem Leitungswasser sogar über 600!! Dagegen lag der Wert vom gereinigten Wasser bei nur einem Wert von 30! Auch der Test um Rückstände sichtbar zu machen war spannend.

Auf der Seite der Wassertankstelle ist ein großer Radarbericht über sehr viele getestete Flaschenwasser und Leitungswasser in ganz Deutschland, HIER kannst du gut nachschauen ob dein eigene Wasser dabei ist, bzw. auch Wassertankstellen finden, wo du sauberes reines Wasser bekommen kannst. 

Konsequenz:

Und was heißt das jetzt für mich? Ich möchte dringend diesen Punkt meiner Gesundheit angehen und meinem Körper genug Flüssigkeit geben – und v.a. ein Wasser, dem ich vertrauen kann, dass es mich gesund erhält. Von daher gibt es ab jetzt nur noch reines sauberes Wasser bei uns. Und ich bin gespannt, ob sich an meinem Trinkverhalten etwas ändert!

Gesundheit ist ein Informationsproblem und deine Gesundheit nimmst du am besten selbst in die Hand!

Ich wünsche dir einen vitalen und sonnigen April,

♥-lich Alexandra

Am 20. Februar 2018 um 19 Uhr findet ein Wasservortrag bei mir statt mit einem Experten der Wassertankstelle. Anmeldung dafür oder für weitere Infovorträge in ganz Deutschland findet ihr auf der Website der Wassertankstelle

Gerne kannst du mir aber auch eine e-mail Schreiben mit deinen Daten (Name, Adresse, e-mail, Telefonnummer), dann kann ich direkt nachschauen wann und wo der nächstes Vortrag in deiner Nähe ist.

 

Gesunde & schnelle Küche gleichzeitig – geht das?

Noch immer herrscht die Auffassung, gesund leben sei teuer, kostet viel Zeit und kann sich nur der leisten, der Beides zur Verfügung hat…

Ich behaupte mal, dass sich da der innere Schweinehund eine schöne Ausrede ausgesucht hat um nichts verändern zu müssen.

Ich selbst bin Mama von drei (inzwischen erwachsenen) Kindern, bin selbständig, habe ein großes Haus und einen wunderbar großen Garten UND habe keine Lust täglich Stunden in der Küche zu stehen. Trotzdem habe ich den Anspruch, meine Familie gesund zu ernähren und meinen Kindern eine gute Basis für ihr Leben mitzugeben. Und das funktioniert auch mit ein paar kleinen Tipps und etwas Organisation!

Wie kann ich den täglichen Koch-Alltag entstressen?

Essen beginnt schon vor dem Kochen! Planung ist alles

In meinen Kursen gebe ich meinen Teilnehmerinnen gerne einen absoluten „Geheimtipp“ mit, von dem anfangs keine begeistert ist, sie sich winden und jammern mit allerlei Ausflüchten wie„Dafür habe ich keine Zeit“, „Das funktioniert bei mir nicht“ oder „Ich kann nicht so weit vorausplanen“…

Aber wer es dann tatsächlich einmal ausprobiert ist begeistert, denn es erleichtert Deine tägliche Kocharbeit enorm!

Soll ich Dir diesen Tipp verraten?? So spektakulär ist er gar nicht, eher simpel, aber mit großer Kraft!

Schreib Dir einen Wochen-Ess-Plan!

Ich setze mich 1 x die Woche hin und plane unser Essen.

Ich nehme mir 2-3 Kochbücher (oder Zeitschriften) zur Hand und suche daraus Gerichte für die Woche aus.

 

 

 

Hierbei schau ich auf folgende Kriterien:

  • an welchem Tag habe ich genug Zeit zum Kochen

  • an welchem Tag evtl. wenig oder gar keine Zeit

  • wann koche ich mittags und wann eher abends, da tagsüber gar niemand da ist? (dann braucht es mittags nur ein Müsli oder Salat)

  • Welche Beilagen kann ich am nächsten Tag weiterverarbeiten

  • Frische Salate, Früchte, empfindliche Gemüse gleich an den ersten Tagen verarbeiten, Wurzelgemüse, Kohl, Kartoffeln etc. die sich lange halten zum Ende der Woche einfügen

So kann ich gut planen, wann ich doppelt koche, damit es noch für den nächsten Tag reicht (wo ich keine Zeit habe), welche Beilagen mehr gebraucht werden, dass ich am nächsten Tag dann z.B. aus übrigen Kartoffeln noch Kartoffelsalat machen kann usw.

Der Vorteil des Kochplans?

Ich gehe anhand meiner Liste einmal die Woche einkaufen, weiß nicht nur, was ich jeden Tag koche, sondern habe auch noch alles dazu im Haus. Es kommt also nicht zu Spontan-Einkäufen im Fast-Food-Bereich, weil es mal wieder schnell gehen muss.

Ich kann am Vorabend oder am Vormittag schon Dinge vorbereiten, wie z.B. Kartoffeln kochen, die kalt verwendet werden, einen Teig für Bratlinge ansetzen, der quellen muss, Salatsoße anrühren oder schon den Pudding für den Nachtisch zubereiten, da ich ja schon weiß was es gibt. Das minimiert die Arbeit enorm, wenn man mittags/am Abend heimkommt.

Schnelle Küche heißt auch auf Vorrat kochen bzw. Reste weiterverwerten:

  • doppelte Menge kochen und das Aufgewärmte am nächsten Tag mit einem großen Salat aufwerten

  • gekochte Kartoffeln weiterverwerten zu z.B. Kartoffelsalat, Kartoffelauflauf, Kartoffelsuppe, Bratkartoffeln

  • gekochte Nudeln weiterverwerten zu Nudelauflauf, Nudelsalat

  • Tomatensuppe wird zu Nudelauflauf mit Tomatensoße, Bolognesesoße etc.

  • übriger Reis, Getreide, Hirse etc. zu Bratlingen verarbeiten

  • Brotaufstriche, Marmeladen in mehrfacher Menge zubereiten und einfrieren

  • Salatsoße in 3-4-facher Menge herstellen und im Kühlschrank aufbewahren

  • grüner Salat kann schon geputzt und zerkleinert werden, hält in einer Dose oder Tüte im Kühlschrank frisch

  • statt aufwendiger Nachspeise einfach einen Obstsalat mit Rosinen und Sesam/ Sonnenblumenkernen und einem Klecks Sauerrahm reichen

  • wenn ich Brot backe, dann gleich 3-4 Stück und ich friere die Hälfte ein

Gesund und teuer?

Nein, das muss nicht sein. Denn in der gesunden Küche fallen eigentlich die Nahrungsmittel, die einen großen Kostenpunkt darstellen, alle weg, wie Fleisch, Wurst, Fertigprodukte, Süßigkeiten. Natürlich kostet ein Vollkornbrot mehr als eines aus Weißmehl, ein kaltgepresstes Öl mehr als ein industrielles und ein Biogemüse (nicht mehr viel) mehr als konventionelles. Aber das gleicht sich dann mit dem Weglassen der teuren Dinge aus und v.a. macht ein frisches, vitalstoffreiches Essen mehr und schneller satt, als eines mit Zusatzstoffen und ohne Inhalt.

Günstige Bioprodukte gibt es z.B. auf Märkten bzw. auch oft direkt ab Hof. Inzwischen sind wirklich fast überall wöchentliche regionale Märkte mit einem tollen Angebot nicht nur an Obst und Gemüse, sondern auch an Vollkornbrot oder Biokäse.

Hört sich kompliziert und aufwendig für Dich an?

Das ist alles nur eine Gewohnheitssache! Jeden Tag eine gute Tat für Deine Gesundheit, so kommst du Schritt für Schritt voran! Du brauchst Unterstützung für die Umstellung deines Essplanes, deiner Ernährung und deiner Gewohnheiten? Gerne helfe ich dir Klarheit zu bekommen! Hier findest du mein Beratungsangebot (auch telefonische Beratung möglich).

Betrachte Deinen Körper als das Wertvollste, das Du besitzt und gib ihm das Beste „Baumaterial“, das Du bekommen kannst. Er wird es Dir danken mit einer langen Gesundheit und einer vitalen Ausstrahlung!

Viel Freude dabei wünscht Dir
Alexandra ♥